Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“

Weiterer Sieg für die Meinungsfreiheit: US-Supreme Court kippt Verbot von 'Konversionstherapien'

31. März 2026 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit einer deutlichen Mehrheit von 8 zu 1 Stimmen erklärten die Richter, dass das Verbot von Colorado gegen das in der Verfassung verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung (First Amendment) verstoße


Washington D.C. (kath.net/rn) In einer Grundsatzentscheidung von historischer Tragweite hat der Oberste Gerichtshof der USA am heutigen Morgen das Verbot sogenannter „Konversionstherapien“ im Bundesstaat Colorado aufgehoben. Mit einer deutlichen Mehrheit von 8 zu 1 Stimmen erklärten die Richter, dass derartige Verbote gegen das in der Verfassung verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung (First Amendment) verstoßen.

Das Urteil markiert einen Wendepunkt in der Debatte um die staatliche Regulierung von Beratungsgesprächen und religiös motivierter Seelsorge. Während zahlreiche US-Bundesstaaten in den letzten Jahren Gesetze erließen, die Gespräche mit dem Ziel der Änderung der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität untersagten, setzt der Supreme Court diesem Trend nun verfassungsrechtliche Grenzen.


Die Mehrheitsmeinung wurde vom konservativen Richter Neil Gorsuch, der von Donald Trump ernannt wurde, verfasst. In seiner Begründung fand er deutliche Worte für den Schutz der freien Rede: "Das First Amendment steht als Bollwerk gegen jeden Versuch, eine Orthodoxie der Ansichten vorzuschreiben. Es spiegelt den Glauben wider, dass jeder Amerikaner das unveräußerliche Recht genießt, seine Meinung zu sagen, und vertraut darauf, dass der freie Marktplatz der Ideen das beste Mittel zur Wahrheitsfindung ist."

Gorsuch betonte, dass Gesetze wie das in Colorado den Kern der Freiheit angreifen, indem sie Sprache allein aufgrund des vertretenen Standpunktes unterdrücken. Dies stelle einen „ungeheuerlichen Angriff“ auf die Grundfesten der amerikanischen Demokratie dar. Die einzige Gegenstimme kam von der liberalen Richterin Ketanji Brown Jackson, die von Joe Biden ernannt wurde.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 1. April 2026 
 

Das ist eine sehr gute Nachricht. Jeder darf sich als homosexuell Puten, aber es ist streng verboten, den Wunsch zu äußern die eigene homosexuelle Neigung therapeutisch zu hinterfragen.Das verstößt gegen die Freiheit des einzelnen. Zwangstherapie geht ohnehin nie. In keine Richtung. Einreden kann man viel, aber das Selbst weiß die Wahrheit.


0
 
 Richelius 1. April 2026 
 

Ich schwanke gerade zwischen der Freude, daß Menschen, wenn sie wollen, diese Behandlung zur Verfügung steht, und der Verzweiflung, daß dies mit dem Argument der „freien Meinungsäußerung“ begründet wurde.


0
 
 Hängematte 31. März 2026 
 

Großartig.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  11. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  12. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  13. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  14. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken
  15. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz