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Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'vor 5 Stunden in Aktuelles, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst mahnt französische Bischöfe in einem Schreiben zur Großzügigkeit gegenüber der Tradition
Paris (kath.net/rn) In einer richtungsweisenden Botschaft an die französische Bischofskonferenz hat Papst Leo XIV. zu einem neuen Umgang mit Gläubigen aufgerufen, die der außerordentlichen Form des römischen Ritus (Vetus Ordo) verbunden sind. Der Heilige Vater fordert „konkrete und großzügige Lösungen“, um die schmerzhafte Spaltung innerhalb der Liturgie zu überwinden.
Das Schreiben, das im Rahmen der Vollversammlung der französischen Bischöfe veröffentlicht wurde, widmet sich einem der sensibelsten Themen der gegenwärtigen Kirche: dem Wachstum von Gemeinschaften, die die lateinische Tradition pflegen, und deren Integration in das Diözesanleben. 
Papst Leo XIV. zeigt sich besorgt über die anhaltenden Spannungen. Es sei „beunruhigend“, so der Papst, dass ausgerechnet die Feier der heiligen Messe – das Sakrament der Einheit – immer wieder zu einer „schmerzhaften Wunde“ im Leib der Kirche werde.
Um diese Wunde zu schließen, sei ein grundlegender Perspektivwechsel notwendig:
Gegenseitiges Verständnis: Der Papst mahnt einen „neuen Blick aufeinander“ an, der von einem tieferen Verständnis für die Sensibilitäten des jeweils anderen geprägt ist.
Einheit in Vielfalt: Vielfalt solle als Bereicherung verstanden werden, die es Brüdern ermöglicht, einander in christlicher Liebe und im gemeinsamen Glauben willkommen zu heißen.
Der Heilige Vater fordert die Bischöfe auf, unter der Führung des Heiligen Geistes nach Wegen zu suchen, die eine „großzügige Inklusion“ derjenigen ermöglichen, die aufrichtig am Vetus Ordo hängen.
Dabei betont er jedoch den verbindlichen Rahmen: Die Lösungen müssen im Einklang mit den Leitlinien stehen, die das Zweite Vatikanische Konzil bezüglich der Liturgie festgelegt hat. Es gehe nicht um einen Rückzug aus der Erneuerung, sondern um eine pastorale Weite, die niemanden an den Rand drängt.
Für die französischen Diözesen, in denen die traditionelle Messe besonders starken Zulauf erfährt, bedeutet dieser päpstliche Vorstoß einen klaren Auftrag: Die Bischöfe sind nun gefordert, Brücken zu bauen, statt Mauern zu errichten.
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Lesermeinungen| | Christine vor 35 Minuten | |  | Diözesanpriester "Wenn Diözesanpriester den Vetus Ordo feiern, dann ... deshalb, weil sie nicht den Mut haben den Novus Ordo so zu feiern, wie er gefeiert werden soll."
Es ist schon ein starkes Stück, den Diözesanpriestern Feigheit zu unterstellen und damit den "Vetus Ordo" zu rechtfertigen bzw. hinzubiegen.
Woher wollen Sie denn wissen, was in Diözesanpriestern vor sich geht und aus welcher Gesinnung sie was tun?
Gott sieht aufs Herz, der Mensch sieht nur, was vor Augen ist.
und: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! |  0
| | | | | Sarah-Maria vor 52 Minuten | | | | marlin : Kurz vorm Feierabend hier - Mädchen als Ministranten und weibliche Kommunionhelfer
Woher kommt Ihr unglaublicher „Hass“ auf alles weibliche in der Kirche? Was haben Frauen verbrochen, dass Sie deren Einsatz in der Kirche so massiv ablehnen? Nur weil Frauen vor 2000 Jahren nicht als Jünger dabei waren weil zu der Zeit die Rolle der Frau vollkommen anders war, heißt es doch nicht, dass es 2000 Jahre später auch so bleiben muss!
- Mund- oder Handkommunion
In meiner Gemeinde kann jeder die Kommunion so empfangen wie er möchte. Wenn ich nicht zum Kommunionhelfer will, nehme ich die Schlange zum Pfarrer hin. Und die knieende Mundkommunion ist für die Spender 0,0 Problem. Ich hoffe inständig, dass sich dieser Hass nach einer großzügigeren Freigabe der Alten Messe auch in Deutschland diese aufgeheizte Stimmung beruhigt.
Ich nehme für heute den Ausschaltknopf des Laptops! |  1
| | | | | marlin vor 2 Stunden | | | | Vetus Ordo vs. Novus Ordo Wieso erfährt die traditionelle Messe starken Zulauf?
Die Antwort auf diese Frage ist doch einfach: Wenn Diözesanpriester den Vetus Ordo feiern, dann doch nicht deshalb, weil dieser irgendwie wertvoller ist, als der Novus Ordo, sondern deshalb, weil sie nicht den Mut haben den Novus Ordo so zu feiern, wie er gefeiert werden soll – es ist besser gleich auf den Vetus Ordo auszuweichen, als den s.g. Konzilskatholiken erklären zu müssen, warum sie auf einmal jeden Sonntag im Novus Ordo das große Credo beten müssen, warum man keine Ministrantinnen am Altar und keine Kommunionhelfer/innen braucht, warum man bei der Wandlung „für viele“ betet und warum man lieber andächtig die Kommunion knieenden Kommunionempfängern spendet, als ordinär in die Hand legt. |  1
| | | | | Cosmas vor 2 Stunden | | | | ein erster Anfang vielleicht... Ohne Revision von Traditionis custodes wird es aber keine "Großzügigkeit" geben können. Die angeblichen Spannungen sind eher Ausreden der Bischöfe. Habe das nie erlebt, wo zB am Sonntag Abend die Messe im alten Ritus war, sonst Novus Ordo. Jeder ging dorthin wo er wollte. Der Hass gegen die alte Messe kam von oben und auch der Versuch, sie endgültig zu "entsorgen". Wenn das aufhört, ist viel gewonnen. In der Folge ist eine weitreichende Lösung möglich, die aber natürlich rechtlich fundiert sein muss! |  0
| | | | | Sarah-Maria vor 3 Stunden | | | | Es ist gut wenn endlich eine Entscheidung kommt .. Aber dann müssen sowohl Progressive als auch Konservative Ruhe geben. Die Progressiven müssen die Traditionalisten akzeptieren und die Anhänger der alten Liturgie müssen dann auch das ständige Abwerten der aktuellen Liturgie beenden! Jeder kann / soll dann dorthin gehen wo er sich zu Hause fühlt. |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 3 Stunden | |  | Ich verstehe es so: Was unser Heiliger Vater will, ist zuerst die Einheit im Glauben. In dieser Einheit will er die gewachsene Vielfalt der Fomen nicht durch ein Machtwort aufheben, sondern in einer bewussten, aber behutsamen Annäherung zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und die Offenheit für all das, was wir gegenseitig voneinander lernen können, führen. Dazu aber braucht es eine Einheit in der Ordnung und Disziplin. Das wiederum erfordert Demut einerseits und den Verzicht auf Rechthaberei und Besserwisserei, man könnte auch sagen viel guten Willen von uns allen. Wie alles werden wird, wenn wie diesen Weg gehen, das wissen wir nicht, das können wir Gottes Vorsehung überlassen. Ziel ist: «Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.» (Joh 17,21) |  3
| | | | | Cyprian63 vor 4 Stunden | | | | Da bewegt sich etwas Womöglich schon früher als gedacht, könnte Papst Leo tatsächliche eine weitreichende Entscheidung zum Vetus Ordo treffen. Papst Benedikt hat "Summorum pontificum" auch aus liturgischen Gründen herausgegeben; das wird bei Papst Leo weniger im Vordergrund stehen, sondern vielmehr das pastorale Anliegen der Versöhnung, wie man seinen Worten entnehmen kann. Auch bei Papst Benedikt ging es klar um Versöhnung, aber auch um das Ziel einer "Reform der Reform". Um letzteres wird es wohl Papst Leo nicht gehen - das kommt dann von alleine.
Das Traurige wird nur sein, dass wenn Papst Leo eine Entscheidung zugunsten der Tradition trifft, die Piusbruderschaft sich trotzdem nicht bewegen wird, sonst stur bei ihrer Haltung und bei den Bischofsweihen bleibt.
Beten wir für Papst Leo um den Mut zu einer großzügigen Entscheidung für die Tradition kommt. |  1
| | | | | ThomasMoore vor 4 Stunden | |  | Die Lösung gibt es bereits und sie hat den Titel "Summorum Pontificum". Einfach das praktizieren, was Papst Benedikt XVI in dem Schreiben und Begleitbrief festgelegt hat. |  3
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