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Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben

16. Mai 2026 in Weltkirche, 78 Lesermeinungen
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Mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehende traditionalistische Priesterbruderschaft veröffentlicht "katholische Glaubenserklärung" an Leo XIV. samt Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zu Ökumene, Judentum und Dialog der Religionen


Menzingen/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einer "katholischen Glaubenserklärung" an die Adresse von Papst Leo XIV. hat die traditionalistische Piusbruderschaft auf die Exkommunikations-Androhung des Vatikans reagiert. Sie wurde am Donnerstag publiziert; einen Tag, nachdem der Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde, Kardinal Víctor Fernández, mitgeteilt hatte, dass eine unerlaubte Bischofsweihe der Piusbrüder zur Exkommunikation führen werde.

Diese Weihe hat der Obere der mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehenden Bruderschaft, Davide Pagliarani, für 1. Juli angekündigt. Im Vorwort zu seiner "Glaubenserklärung" schreibt er nun: "Seit über 50 Jahren bemüht sich die Priesterbruderschaft St. Pius X., dem Heiligen Stuhl ihren Gewissenskonflikt angesichts der Irrtümer darzulegen, die den katholischen Glauben und die katholische Moral zerstören. Leider blieben alle geführten Gespräche ergebnislos."


Die Glaubenserklärung enthalte nach Ansicht der Piusbruderschaft "das unverzichtbare Minimum, das erforderlich ist, um in Gemeinschaft mit der Kirche zu stehen". Das Dokument enthält Absagen an jüngere Äußerungen der Päpste zur Ökumene, zum Judentum und zum Dialog der Religionen.

Piusbruderschaft fordert: "Kirche nicht der Welt anpassen"

So heißt es in dem Text der Piusbrüder: "Außerhalb der römisch-katholischen Kirche und ohne das Bekenntnis des von ihr seit jeher gelehrten Glaubens gibt es weder Heil noch Vergebung der Sünden. Folglich muss jeder Mensch Glied der katholischen Kirche sein, um seine Seele zu retten (...)." Diese Notwendigkeit betreffe "die gesamte Menschheit ohne Ausnahme" und schließe unterschiedslos Christen, Juden, Muslime, Heiden und Atheisten ein. Auf den Auftrag zu verzichten, allen Menschen das Evangelium zu verkünden und alle Menschen zum katholischen Glauben zu bekehren, sei "das schwerste Verbrechen gegen die Menschheit".

Zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare schreibt die Piusbruderschaft: "Die widernatürliche Sünde der Unkeuschheit ist von solcher Schwere, dass sie stets und unter allen Umständen vor Gott nach Strafe schreit." Sie könne "unter keinen Umständen als eine Gabe Gottes anerkannt werden". Und weiter: "Einem Paar, das dieses Laster praktiziert, muss geholfen werden, sich davon zu befreien, und es darf in keiner Weise - weder formell noch informell - von den Amtsträgern der Kirche gesegnet werden."

Schließlich verurteilt die Erklärung die Trennung von Kirche und Staat mit den Worten: "Das Christentum ist kein bloßes historisches Phänomen, sondern die einzige von Gott gewollte Ordnung unter den Menschen. Nicht die Kirche soll sich der Welt anpassen, sondern die Welt soll durch die Kirche umgestaltet werden."

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Christine 25. Mai 2026 

Fundierte Analyse der Glaubenserklärung der Piusbruderschaft

Der Arzt und Publizist Pedro Gabriel zeigt die Rechtgläubigkeit der beanstandeten Passagen Roms auf und erklärt nachvollziehbar die Irrtümer der Piusbruderschaft.

www.youtube.com/watch?v=4OAtZ0aM2Pw


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 quousquetandem 22. Mai 2026 
 

"Pastor aeternus": Dilemma

Das Dilemma, das sich aus "Pastor aeternus" ergibt, hat Martin Grichting in seinem Beitrag (https://kath.net/news/90345) klar aufgezeigt. Aber es rechtfertigt keine eigenmächtigen Aktionen. Wir wissen aus der Offenbarung und der darauf gestützten, für alle Zeiten gültigen überlieferten kirchlichen Lehre, was der Wille Gottes ist. Aber Gottes Wege kennen wir nicht. So müssen wir uns darauf konzentrieren - vor allem in der kommenden Pfingstzeit - den Beistand des Hl. Geistes für Leo XIV. und uns selber dafür zu erbitten, dass wir den Willen Gottes tun. Nur so können wir die für uns so notwendige Führung durch den Hl. Geist erlangen.


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 quousquetandem 22. Mai 2026 
 

Korrektur

Es muss natürlich heissen "für den Glauben der Gläubigen".

Das war der 1. Teil, Fortsetzung folgt.


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 quousquetandem 22. Mai 2026 
 

"Pastor aeternus" 4. Kapitel So kommen wir zum Kern des Problems

"Pastor aeternus" nennt nicht nur die Anforderungen für den Glauben der Glübigen an den päpstlichen Primat, sondern auch die Voraussetzung für dessen Ausübung. So lesen wir im 4. Kapitel dieses dogmatischen Textes unter dem Titel "Von dem unfehlbaren Lehramte des römischen Papstes" diese Sätze: "Daß aber gerade der apostolische Primat, welchen der römische Papst als Nachfolger des Apostelfürsten Petrus über die gesamte Kirche inne hat, auch die oberste Lehrgewalt in sich schließt, hat dieser Heilige Stuhl stets festgehalten; die beständige Übung der Kirche beweist es, und selbst die ökumenischen Konzilien, besonders jene, auf welchen der Orient mit dem Okzident in dem Glauben und der Liebe sich vereinte. Haben es ausdrücklich erklärt. So haben die Väter des vierten Konzils zu Konstantinopel, in die Fußstapfen der Vorfahren tretend, dieses feierliche Bekenntnis abgelegt: Das erste Heilsstück ist, die Regel rechten Glaubens zu bewahren." ...


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 Christine 22. Mai 2026 

1. Vatikanisches Konzil, dogmatische Konstitution Pastor Aeternus Fortsetzung

Wer also behauptet, der römische Papst habe nur das Amt der Aufsicht oder Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, nicht nur in Fragen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der in der ganzen Welt verbreiteten Kirche betreffen; oder dass er nur die wichtigeren Teile, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Macht besitze; oder dass diese Macht nicht gewöhnlich und unmittelbar sei, weder über alle noch über jede einzelne Kirche, noch über alle und über jeden Hirten und Gläubigen: anathema sit.

www.vatican.va/content/pius-ix/de/documents/constitutio-dogmatica-pastor-aeternus-18-iulii-1870.html


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 Christine 22. Mai 2026 

1. Vatikanisches Konzil, dogmatische Konstitution Pastor Aeternus von Pius IX 1870

Und da der Papst aufgrund des göttlichen apostolischen Primats der Gesamtkirche vorsteht, lehren und erklären wir auch, dass er der oberste Richter der Gläubigen ist und dass in allen kirchlichen Angelegenheiten sein Urteil angerufen werden kann. Das Urteil des Apostolischen Stuhls, dessen Autorität nicht höher ist, darf jedoch von niemandem widerrufen werden, noch ist es jemandem erlaubt, über sein Urteil zu urteilen. Daher irren diejenigen vom geraden Weg der Wahrheit ab, die behaupten, es sei erlaubt, von den Urteilen des Papstes an das Ökumenische Konzil als die dem Papst übergeordnete Autorität zu appellieren.
Wer also behauptet, der römische Papst habe nur das Amt der Aufsicht oder Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche, nicht nur in Fragen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der in der ganzen Welt verbreiteten Kirche betreffen; oder dass er nur die wichtigeren Teile

www.vatican.va/content/pius-ix/de/documents/constitutio-dogmatica-pastor-aeternus-18-iulii-1870.html


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 rosenstaedter 21. Mai 2026 
 

"Quo vadis"

oder welchen Weg werden wir wählen, diese Frage stellt sich vielen Anhängern der Pius-Bruderschaft, so wohl Priester und den Gläubigen.

Der bisher eingeschlagene Kurs könnte zur Spaltung dieser Gemeinschaft führen!

Ich hoffe dass die Verantwortlichen auf die mahnenden Worte ihrer Gemeinschaft, Priester und Gläubige hören werden!


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 Christine 21. Mai 2026 

Enzyklika Quartus supra von Papst Pius IX wegen des armenischen Schismas von 1873

"Die Haupttäuschung,um das neue Schisma zu verbergen, ist der Name „katholisch“. Die Urheber und Anhänger des Schismas erheben vermessenen Anspruch auf diesen Namen, trotz ihrer Verurteilung durch Unsere Autorität und Unser Urteil. Es war schon immer der Brauch von Ketzern und Schismatikern, sich Katholiken zu nennen und ihre Vortrefflichkeit zu verkünden, um Völker und Fürsten in den Irrtum zu führen...
Um zu beweisen, dass sie Katholiken sind, verweisen die Neoschismatiker auf eine Glaubenserklärung (!), die sie am 6. Februar 1870 veröffentlicht haben, in welcher sie darauf bestehen, dass die Abweichungen den katholischen Glauben nicht betreffen. Es war jedoch nie möglich, sich als Katholik zu beweisen, indem man jene Aussagen des Glaubens bekräftigte, die man akzeptiert, und jene Lehren zum Schweigen zu bringen, die man nicht bekennen will. Ausnahmslos müssen alle Lehren, die die Kirche vorschlägt, akzeptiert werden, da die Geschichte der Kirche zu jeder Zeit Zeugnis ablegt."

www.vatican.va/content/pius-ix/de/documents/enciclica-quartus-supra-6-gennaio-1873.html


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 veritatis 20. Mai 2026 
 

Für meinen Mann und mich war die Piusbruderschaft immer ein Stück geistige Heimat. Nicht komplett, da nicht vor Ort. Mir ist immer wichtig gewesen, die FSSPX zu verteidigen, was ich gerne getan habe. Für uns ist aber klar, dass wir der Bruderschaft den Rücken kehren, sollte es tatsächlich zu den Bischofsweihen ohne Zustimmung des Hl. Vaters kommen. Zwei weitere Familien wollen dies genau so handhaben. In einer Facebook-Gruppe von Gläubigen der Tradition ist das derzeit das beherrschende Thema. Selbst unser Pater hadert mit dieser Ankündigung der FSSPX.

Die Stimmung an unseren Messort ist sehr von dieser Ungewissheit, was geschehen wird, geprägt. Die meisten Gläubigen sehen sich in Einheit mit der Kirche. Ich hoffe, dass der Heilige Geist in Menzingen für die richtigen Entscheidungen sorgt. Sonst kommt es zu einer Bruchlinie, an welcher diese Gläubigen entscheiden müssen, auf welcher Seite sie stehen.


2
 
 Heistinger_2 20. Mai 2026 
 

discipulus

Erinnert mich ein bisschen an die Danube Seven (Donau-Sieben) Siehe Link

Lt. Wikipedia "die Frauen sind der Auffassung, dass sie gültig ordiniert wurden, weil die Verbotsnorm unwirksam sei. Denn ein ungerechtes Gesetz habe keine Gültigkeit (lex iniusta non obligat)" siehe Link

de.wikipedia.org/wiki/Danube_Seven


1
 
 rosenstaedter 20. Mai 2026 
 

Danke für den Link von Pater Wallner

@Christine

Schöner Hinweis vom ehemaligen Weihbischof von Chur Marian Eleganti!


1
 
 Christine 20. Mai 2026 

Pater Karl Wallner über die Piusbruderschaft

Aufzeichnung vom 10.02.2026 k-tv (siehe Link)

www.youtube.com/watch?v=2_5n8inmC54


3
 
 discipulus 19. Mai 2026 
 

@Lesa: Pippi-Langstrumpf-Kirchenrecht

Ja, man kann sich den c. 1323 natürlich so hindrehen, wenn man will. Dann könnte das aber auch Bischof Bätzing und mit demselben Argument verheiratete Männer zu Priestern weihen. Beides hat aber kein fundamentum in re, da es dem Verständnis des CIC vom Notstand widerspricht. Aber das interessiert Sie ja nicht, weil dann Ihre schöne Selbstrechtfertigung in sich zusammenfällt. So viel zum Thema "Unvoreingenommenheit"...

Und daß ein kasachischer Weihbischof der Piusbruderschaft ein gutes Zeugnis ausstellt, ist ungefähr genauso relevant wie die Tatsache, daß Kardinal Müller das ganz anders sieht. Relevant ist das Kirchenrecht und die Entscheidung des Papstes. Ober mir oder Ihnen diese Entscheidung gefällt oder nicht. Alles andere untergräbt die Rechtsordnung der Kirche und ist daher ganz sicher keine Frucht des Heiligen Geistes, sondern eines anderen...


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 rosenstaedter 19. Mai 2026 
 

Hat der Bischof eines Bistums das Recht ein "Exkommunikation" zu erlassen?

In diesem Fall der Bischof von Sitten!

Kann gegen dieses Urteil Berufung in Rom eingelegt werden?


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 SalvatoreMio 19. Mai 2026 
 

Unklarheiten und Ungereimtheiten, auch im Vatikan

@ Danke, lieber Zeitzeuge, für Ihre stets klaren Aussagen und Besorgnisse! Um auf das Wächteramt des Papstes (ganz allgemein) zurückzukommen: "Du bist der Fels! Welch ausdrucksvolles Symbol. Es geht nicht um ein paar hübsche 'Steinchen' hier und da! Mehr denn je muss die kath. Kirche stark und überzeugend auftreten - als "Fels" eben!-----Und was den Katholikentag betrifft: ich war über die Medien nicht auf der Suche nach "Glaubensstärkung", aber gab es in Würzburg Überzeugendes zu hören? Kam der Glaube an unseren Erlöser überhaupt "auf die Tagesordnung"? -


1
 
 Zeitzeuge 19. Mai 2026 
 

Unbedingt an erster Stelle für jeden Papst steht die Verkündigung und

Verteidigung der unverfälschten und unverkürzten katholischen Glaubens- u n d Morallehre, die untrennbar miteinander verbunden sind!!

Damit unvereinbar sind z.B. Ernennungen von unwürdigen Bischöfen und anderen Amtsträgern, ein Ökumenismus ohne Wahrheit, ein "Dialog der Religionen" ohne pflichtgemäße Mission, dafür aber mitunter mit verbotenem Synkretismus,
die Nichtbestrafung von Lehrabweichlern usw. usw.!

Bzgl. der anderen Religionen wird gerne ein wichtiger Satz aus "Nostra aetate" verschwiegen:

"So ist es die Aufgabe der Predigt der Kirche, das Kreuz Christi als Zeichen der universalen Liebe Gottes und als Quelle aller Gnaden zu verkünden."

Auch wird sehr oft, auch im Vatikan, der Eindruck erweckt, daß die Kirche erst 1962 gegründet wurde
bzw. "sich neu erfunden" habe. Daher werden auch
z.B. die Konzilien von Trient u. Vatikanum I
mit ihren irreversiblen Dogmen so gut wie nie vom heutigen Lehramt zitiert, wieso denn nicht??

Gehe jetzt wieder in den "Ruhemodus"

OREMUS!


3
 
 lesa 19. Mai 2026 

De FSSPX ist auf keinen Fall schismatisch (B. Athanasius Schneider)

Der CIC erkennt den Notstand (necessitas) als strafausschließenden Umstand bei Gesetzesverletzung an (c. 1323 n. 4)
Gegenteilige Behauptungen sind nichtssagend und unwirksam.
In einer gerechten Sache ist jede Strafe ein UNRECHT.
"Schisma besagt die Aufkündigung der Unterordnung unter den Papst. Davon kann bei der Priesterbruderschaft keine Rede sein. Sie geht, durch die Umstände gezwungen diesen Weg, wie es viele Männer der Kirche und kirchliche Gemeinschaften im Laufe der Kirchengeschichte getan haben.“
(Dr. Georg May in einem Brief; Dr. Georg May ist e
m. Professor für Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit 1951 Priester)
Nicht umsonst:FSSPX ist stark gewachsen, in 50 Nationen vertreten.
Siehe Appell von B. Athanasius Schneider an den Papst.
Bischof Athanasius Schneider, der seit 10 Jahren alles über die FSSPX akribisch untersuchte und Bischof Huonder, der vor seinem Tod zu diesen Weihen mahnte, war von Rom die Visitation der FSSPX aufgetragen.


3
 
 Christine 19. Mai 2026 

bevorstehende Bischofsweihen

Alles wird geheimgehalten, die Zahl und die Personen, die geweiht werden sollen wie auch wer neben den verbliebenen Bischöfen die Weihe vornehmen wird. Werden sich doch nicht auch Bischof Vigano und Bischof Schneider beteiligen an den unerlaubten Bischofsweihen?!?


1
 
 discipulus 18. Mai 2026 
 

@lesa: Kirchenrecht

c. 1323 bezieht sich erkennbar auf andere Situationen. Er findet in der Konstellation der Piusbruderschaft keine Anwendung. Sonst könnten ihn die Bischöfe der DBK auch heranziehen, um verheiratete Männer aufgrund eines "Notstandes" zu Priestern zu weihen. Wenn der Papst die Zustimmung zur Bischofsweihe nicht gibt, sind diejenigen, die daran teilnehmen, die Weihenden wie die Geweihten automatisch exkommuniziert. Wenn der Papst seine Zustimmung noch gibt, ist dies natürlich nicht der Fall - da haben Sie recht.


2
 
 lesa 18. Mai 2026 

Wer es begreifen will, wird es begreifen.

@rosenstädter: Vielleicht gibt ja der Papst schließlich doch die Zustimmung? Wer weiß? Bis jetzt hat er selber noch nichts gesagt.
Aber auch ohne Erlaubnis sind die Piusbrüder nicht exkommuniziert, weil das Notstandsgesetz (conon 1323) sagt, dass in diesem Fall niemand bestraft werden darf, wer aufgrund eines Notstandes handelt, es sei denn, er behe eine in sich schlechte Handlung (z.Bl Verstoß gegen Gebote etc.)
Es bleibt dabei, was doch logisch ist: In einer gerechten Sache ist jede Strafe ein Unrecht.


0
 
 HerrHilfDeinerKirche 18. Mai 2026 
 

@Zeitzeuge: vielen herzlichen Dank für die Verlinkung

Ja, die Gebote sind bekannt und bedürfen im Blick auf Ehe und Partnerschaft keinerlei Änderung/ Überarbeitung. Das ist die Theorie; aber man vergegenwärtige sich die Praxis. Hier gibt es zwar « nur « eine Pfarrei, die unter dem Deckmantel der « Segnung aller Liebenden « zwar bewusst keine gleichgeschlechtlichen Beziehungen aufführt, aber seit Jahren durchaus derartige Paare bei der Gelegenheit ganz offen / öffentlich segnet. Dem Bischof sollte das durchaus bekannt sein, aber scheinbar gibt es ein stillschweigendes Agreement da es auch dieses Jahr wieder stattfindet. Ich hoffe ja immer noch auf ein ordentliches Donnerwetter aus Rom mit kraftvollen Konsequenzen! Aber Papst Leo erklärte bereits, dass die Deutsche Kirche nicht unbedingt an erster Stelle seiner Prioritäten steht!


1
 
 HerrHilfDeinerKirche 18. Mai 2026 
 

@ rosenstaedter : „römisch“-Katholisch

Darf / kann der Papst nicht selbst zum persönlichen Gespräch bitten? Was passiert Nach den Weihen? Reagiert Rom? Und weiche Folgen ergeben sich für die dort teilnehmenden Messbesucher? Ich vermute, es kommt zur „Reformation 2.0“. Ist es das, was man mit den Weihen erreichen will? Weg von Rom, weg von der verhassten Nach-Komzil-Kirche? Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, ob er dann « Römisch « katholisch oder « Pius «  katholisch sein möchte. Tradition zu bewahren ist das höchste Gut aber der Preis ist hier etwas zu hoch…


1
 
 Zeitzeuge 18. Mai 2026 
 

Liebe Bücherwurm, lesa und alle, die meiner im Gebet gedenken,

vergelt's GOTT und herzlichen Dank!!

Im Link Kardinal Eijk über ein lehrabweichendes
Positionspapier der röm. Synode, wo bleibt aber
bitte eine pflichtgemäße Reaktion des Vatikans?

Im Gebet verbunden grüßt der Zeitzeuge!

www.ncregister.com/commentaries/the-synods-dangerous-departure-study-group-9s-report


1
 
 rosenstaedter 18. Mai 2026 
 

Wo steht die Pius Bruderschaft nach der unerlaubten und vollzogenen Bischofsweihe?

Zitat Pius Bruderschaft:

"Außerhalb der römisch-katholischen Kirche und ohne das Bekenntnis des von ihr seit jeher gelehrten Glaubens gibt es weder Heil noch Vergebung der Sünden. Folglich muss jeder Mensch Glied der katholischen Kirche sein, um seine Seele zu retten (...)."

Mit Betonung auf Römisch-Katholisch!


4
 
 lesa 18. Mai 2026 

Ehrlich und unvoreingenommen

@wynfried: Danke für Ihre Antwort an @Richelius und andere Ihrer Kommentare in letzter Zeit. Das braucht es Jetzt von uns allen: Ehrliches, unvoreingenommenes Nachdenken.
"Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen." (Johannesvevangeilium)
Die Kirche hat die Wahrheit empfangen und der Heilige Geist hilft ihr immer neu bei diesem Erkennen, Empfangen und Weitergeben des Wortes Gottes.


0
 
 lesa 18. Mai 2026 

Die Gnade wird stärker sein

Lieber@Zeitzeuge: Als erstes: Selbstverständlich bete ich weiterhin täglich für Ihre Gesundheit (ob wir hier schreiben oder nicht) und hoffe, dass sie sich stabilisiert!
Herzlichen Dank, dass Sie sich wieder hier einbringen, es ist dringend nötig. Der Reinigungsprozess, in dem sich die Kirche befindet, braucht die Stützung durch das Licht der unverfälschten Lehre der Kirche - damit die Prozedur vom Kopfstand in die Erkenntnis und Neugewöhnung an die Wahrheit gelingt. "Wie sollen sie glauben, wenn niemand verkündet?" (Hl. Paulus) Das Schlimmste an dem akuten Notstand, den die Liste in Ihrem Link nur zu deutlich beweist, ist wohl, dass das Glaubensdikasterium statt zu helfen, die Dunkelheit vergrößert. Aber das Licht für diese Leute (für uns selber ja auch) muss von Gott erbeten werden. Der Glaubensabfall hat den bösen Mächten so viel Raum gegeben bis in den Vatikan hinein. Aber die Gnade wird stärker sein.


0
 
 bücherwurm 18. Mai 2026 

@Zeitzeuge: Alles Gute!!!

Ich bete für Sie. Bitte opfern Sie umgekehrt Ihre Sorgen, Ängste und Leiden (auch) für kath.net auf... Gottes Segen!


3
 
 Christine 18. Mai 2026 

@ Silvana " die erhobenen Mißbrauchsvorwürfe sind doch, sorry, Schwachsinn!"

Bei allem Respekt, sie irren sich!
Der Opferverband AVREF veröffentlichte 2016 und 2019 ein „Schwarzbuch“ über die FSSPX/SSPX, das mehrere Fälle von jahrelangem sexuellem Missbrauch innerhalb der Bruderschaft, Mittäterschaft von Vorgesetzten, kanonischer Verstöße gegen die kirchlichen Meldepflichten durch Bischof Fellay und in einigen Fällen auch detaillierte Beschreibungen von Angehörigen der meist minderjährigen Opfer enthält (es ist die Rede von etwa 100 Opfern).
In einem zivilrechtlichen Prozess um Frederic Abbet bezeichneten die drei Richter die Haltung der FSSPX-Hierarchie als „kriminell“ und der Generalstaatsanwalt erklärte in seiner Anklageschrift, dass „die Priesterbruderschaft Pius X. auf der Anklagebank gehört hätte".
Gegen die Doktrin zu argumentieren schlägt fehl, weil sie ein doppeltes Spiel spielen. Man sollte sich die Früchte der Bruderschaft ansehen - und man weiss Bescheid.

https://www.tridentines.com/pages/abuse-SSPX

www.avref.fr/fichiers/FSSPX%20LIVRE%20NOIR%202019.pdf


3
 
 Zeitzeuge 18. Mai 2026 
 

Nur noch eine Ergänzung zu meinem Beitrag im Link!

Für evtl. Interessiere kurz privates:

Mein Krebs ist seit der OP 2021 nicht rezidiv.

Leider Herzprobleme (Blockaden, Vorhofflimmern),
daher am 13.4. Herzschrittmacher bekommen.

Melde mich hier ab und zu und wünsche eine
gnadenreiche Zeit, wer mag, kann auch gerne
für meine Gesundheit beten, so im Gebet verbunden
grüßt Ihr alter Zeitzeuge!

www.cathwalk.de/2019/02/27/studie-beweist-wer-zur-alten-messe-geht-bleibt-katholisch/


3
 
 Christine 18. Mai 2026 

Straftaten gegen den Glauben und die Einheit der Kirche

Canon 1311
Es ist das angeborene und eigene Recht der Kirche, Gläubige, die Straftaten begangen haben, durch Strafmittel zurechtzuweisen.

Canon 1364
Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194 § 1, n. 2; außerdem kann er mit Strafen gemäß can. 1336 §§ 2-4 belegt werden.
§ 2 : Wenn andauernde Widersetzlichkeit oder die Schwere des Ärgernisses es erfordern, können weitere Strafen hinzugefügt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.

Canon 1331: Dem Exkommunizierten ist untersagt: das eucharistische Opfer und andere Sakramente zu feiern; Sakramentalien zu spenden und andere Zeremonien des liturgischen Kultes zu feiern; kirchliche Ämter, Aufgaben, Dienste und Funktionen auszuüben; Akte der Leitungsgewalt zu setzen; ist er unfähig, Ämter, Aufgaben, Dienste, Funktionen, Rechte, Privilegien und Ehrentitel zu erwerben. .

www.codex-iuris-canonici.de/cic83_dt_index.htm


1
 
 Zeitzeuge 18. Mai 2026 
 

Liebe lesa und alle Lehramtstreuen hier, eine kurze Wortmeldung

aus dem "Ruhemodus".

Meine Einstellung zur Piusbruderschaft setze ich
bei den meisten hier voraus, daher erspare ich mir
eine weitere Diskussion darüber.

Wenn aber hier über Rechtgläubigkeit diskutiert
wird, ist unbedingt festzuhalten, daß dazu untrennbar auch die Befolgung der kath. Morallehre
gehört, die traurige Wirklichkeit dazu steht im
Link, Ehemißbrauch scheint z.B. fast geradezu "Allgemeingut" zu sein - außer bei den viel geschmähten Tradis, die auch bzgl. Moral weit überwiegend lehramtstreu sind - und natürlich auch keine kath. Dogmen leugnen oder verwässern.
Die doktrinäre Einstellung vieler neu ernannter
Bischöfe ist katastrophal, Internetrecherchen
ergeben viele traurige Einzelheiten darüber.
Lehramtatreu ist auch ein Bischof nur, wenn er
keine Lehrabweichler im Lehrbetrieb an den Unis
und Schulen duldet- wie hier aber die Wirklichkeit aussieht ist wohl sattsam bekannt.
Jetzt wünsche ich Gottes Segen und gehe wieder ohne Diskussion in den Ruhemodus.

fowid.de/meldung/lebensauffassungen-katholiken


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