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| ![]() Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“vor 2 Stunden in Deutschland, keine Lesermeinung CDU-Poltikerin: Linkspartei/Sachsen-Anhalt „erklärt evangelikale Christen zum Feindbild, wirft sie in einen Topf mit gewaltbereiten Islamisten und dschihadistischen Terroristen und fordert in ihrem aktuellen Wahlprogramm, diese zu bekämpfen“ - VIDEO Berlin (kath.net/pl) Die Linkspartei in Sachsen-Anhalt „erklärt jetzt evangelikale Christen zum Feindbild und wirft sie in einen Topf mit gewaltbereiten Islamisten und jihadistischen Terroristen und fordert in ihrem aktuellen Wahlprogramm, was ich euch auch mitgebracht habe, diese zu bekämpfen.“ Aber „evangelikale Christen haben noch keine Terroranschläge verübt, keine Selbstmordattentäter rekrutiert und rufen auch nicht zum Heiligen Krieg, also zum Dschihad auf. Wenn aus gelebtem Christentum – und ich bin selber sehr katholisch – wenn daraus ein Extremismusproblem konstruiert wird, dann muss man sich schon die Frage stellen, wann wir in Deutschland nicht nur unsere Synagogen, sondern auch unsere Kirchen politisch verteidigen und vor allem vor politischer Ausgrenzung schützen muss.“ Darauf macht die CDU-Politikerin Caroline Bosbach in der „Welt“ aufmerksam. Bosbach ist CDU-Bundestagsabgeordnete in Nordrhein-Westfalen, sie hatte 2025 den früheren Wahlkreis ihres Vaters Wolfgang Bosbach mit 42,2 Prozent der Stimmen bei der Bundestagswahl für sich gewonnen. In Sachsen-Anhalt sind für den 6.9.2026 die nächsten Landtags- und Kommunalwahlen angesetzt. Sie trägt in diesem TV-Auftritt – wie meist auch sonst – gut sichtbar ein Kruzifix an ihrer Halskette. Die meinungsstarke CDU-Politikerin erläutert dazu weiter, dass zwar muslimische Gemeinden vor „antimuslimischem Rassismus verteidigt und geschützt“ werden sollten, stehe weiter im Wahlprogramm. „Ohne diesen Kampfbegriff kommt da sowieso keine linke Partei mehr aus“, dabei werde aber „die strategische Unterwanderung durch den politischen Islam hier aber komplett ausgeblendet, findet in der Welt der Linken sowieso grundsätzlich nicht statt“. Sie sorge sich, „dass uns Christen überhaupt keine leichten Zeiten bevorstehen werden, wenn sich der Umgang vor allem der Linksparteien mit Islamismus und auch mit dem politischen Islam nicht ändert. Ich denke aber auch, dass wir als Gesellschaft, das ist nicht alles immer nur eine Frage von Politik, sondern auch Gesellschaft und im Übrigen auch die Kirchen selber, sich mal fragen müssen, ob sie sich dem linken Zeitgeist weiter unterwerfen wollen oder ob sie sich den mal widersetzen möchten.“ Sie mache sich auch grundsätzlich große Sorgen „um die Islamisierung über die Islamisierung Deutschlands, über die Islamisierung Europas. Und auch, wie Linksparteien damit umgehen, wie das Christentum, ja, wie unser christlich-jüdisches Verständnis immer wieder legitimiert werden muss und hinterfragt werden muss. Und dass wir die Entwicklung aber, die wir ja in den muslimischen Gemeinden haben, dass wir Moscheen haben, wo Hass auf Andersgläubige, auf Christen und auf Juden gepredigt wird, das darf man dann wiederum nicht sagen. Vor allem kriegst du von links erstmal direkt eine Keule rüber, Stichwort ‚antimuslimischer Rassismus‘.“ Weiter sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete, sie habe sich mal die entsprechenden Zahlen angeschaut: „Christenfindliche Straftaten aus dem linken Spektrum sind innerhalb eines Jahres um 150 Prozent gestiegen und das würde ich schon ernst nehmen. Und deswegen nehme ich auch ernst, was in diesem Programm steht, das sich ‚Wir sind der Pol der Hoffnung nennt‘.“ Dabei sei es ihre Hoffnung, „dass wir alle miteinander mal ein gesamtgesellschaftlichen Schulterschluss finden, erstmal gegen jede Art von Extremismus. Aber es ist eine Unverschämtheit und das möchte ich einfach noch aller Klarheit betonen, konservative Christen mit terroristischen Dschihadisten und gewaltbereiten Islamisten einen Topf zu werfen. Deswegen habe ich das Thema auch mitgebracht, damit jeder weiß, mit wem was da zu tun hat.“ Jan Schäfer, Politik-Chef der „Bildzeitung“, bekennt in diesem Gespräch übrigens, er gehe „regelmäßig fast jeden Sonntag, wenn ich nicht ins Büro gehen darf, in die Kirche. Deswegen berührt mich das, was Sie sagen.“ Zur Dokumentation: Auszug aus dem Wahlprogramm der Linken (Sachsen-Anhalt), „Wir sind der Pol der Hoffnung“, für die Landtagswahl 2026 - Unter Punkt 2 „Demokratiestärkung“, Absatz „Für eine freie Religionsausübung in Sachsen-Anhalt“, steht auf Seite 16 im Wortlaut: "Für eine freie Religionsausübung in Sachsen-Anhalt Die Religionsgemeinschaften in Sachsen-Anhalt sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Zivilgesellschaft in unserem Land. Sie organisieren gesellschaftlichen Zusammenhalt und sind ein wichtiger Anker für die Mitglieder in einer Welt des Wandels und der gesellschaftlichen Verunsicherung. Das trifft nicht nur auf die katholische und protestantische Kirche zu, sondern auch auf jüdische und muslimische Gemeinden. Wir sind uns bewusst, dass die Religionsgemeinschaften immer dann, wenn sie sich gesellschaftlich engagieren, zunehmend unter Druck geraten. Die Kirchen werden massiv von Rechten und nationalistischen Kräften angegriffen, wenn sie sich für Solidarität und Weltoffenheit einsetzen. Die jüdischen Gemeinschaften sehen sich einem immer offeneren und radikaleren Antisemitismus ausgesetzt. Die Verbreitung eines antimuslimischen Rassismus und die Diffamierung der muslimischen Gemeinden reichen weit in die Mitte der Gesellschaft und stellen eine Bedrohung für Demokratie, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt dar. Sie drohen eine gefährliche Spirale von Isolation und Selbstisolation in Gang zu setzen. dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird. Die Linke setzt sich dafür ein: dass alle Religionsgemeinschaften gleichberechtigt ohne Angst vor Repressionen ihr Gemeindeleben ausgestalten und in unserer Gesellschaft darüber hinaus aktiv werden können, ihre Möglichkeiten und Ideen zur Lösung der gesellschaftlichen Aufgaben aufgegriffen werden, um mit Ihnen gemeinsam an der Entwicklung unseres Landes zu arbeiten, an der seit langem von ihr geforderten Ablösung der Staatskirchenleistungen festzuhalten, die Möglichkeit zu schaffen, dass Religionsunterricht für alle Religionsgemeinschaften in gleicher Art und Weise eröffnet wird, einen kontinuierlichen Dialog mit den Kirchen, den jüdischen und muslimischen Gemeinden auf der politischen Ebene zu organisieren, dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird. Wir sind der Pol der Hoffnung." Das volle Wahlprogramm der Linken / Sachsen-Anhalt zur Landtagswahl 2026: siehe Link. Video in voller Länge auf der WELT: siehe Link. Archivfoto MdB Caroline Bosbach © Deutscher Bundestag/ Caroline Bosbach/ Felix Mayr Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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