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| ![]() Eine vergiftete Unterstützungserklärungvor 44 Minuten in Kommentar, 2 Lesermeinungen Bischof Heiner Wilmer, der Vorsitzende der DBK, hat zum "Marsch für das Leben" eine vermeintliche Unterstützungserklärung veröffentlicht. Ein Kommentar von Roland Noé Berlin (kath.net) Denn dann vermischt Wilmer den Kampf gegen das Töten ungeborener Kinder und den Kampf gegen die Euthanasie – und um das geht es natürlich beim „Marsch für das Leben“ – plötzlich mit Fragen wie der Todesstrafe, der Sorge um kranke und alte Menschen, der Begleitung Sterbender, der Unterstützung von Menschen in Not sowie dem Eintreten für Frieden und Versöhnung. Es fehlt dann nur mehr der Kampf gegen Arbeitslosigkeit , für das Klima und gegen den Hunger in der Welt. Er schreibt dann: „Wer menschliches Leben schützen will, kann nicht gleichzeitig Menschen gegeneinander ausspielen, ausgrenzen oder ihre Würde relativieren.“ Um es Bischof Wilmer deutlich zu sagen: Wer das Pro-Life-Engagement mit allen möglichen Fragen vermischen möchte und gerne quasi noch eine „halbe Demo gegen rechts“ haben will, der steht im Verdacht, dass er keine Ahnung von Pro-Life hat und in seinem Leben noch nie die Enzyklika „Evangelium vitae“ vom heiligen Johannes Paul II. gelesen oder kennt auch nicht die großartige Rede von Mutter Teresa bei der Verleihung des Friedensnobelpreises. Solche Erklärungen wie die von Wilmer, der übrigens meines Wissens noch nie an einem Marsch für das Leben teilgenommen hat, gibt es fast nur im deutschsprachigen Raum. Dort schaffen es katholische Bischöfe fast nie, einfach mal ein pures Pro-Life-Bekenntnis abzugeben. Nein, Herr Wilmer, weder gibt es in Deutschland die Todesstrafe, noch brauchen Lebensschützer irgendwelche besonderen Erinnerungen daran, dass man als Christ Rassismus ablehnt. Das ist so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche. Und beim Thema „Ausgrenzen“ brauchen Katholiken von der DBK wahrlich keine Tipps, aber das ist ein ganz anderes Thema. Aber eine Frage hätte ich noch an Bischof Wilmer: Werden Sie bei der nächsten Erklärung zum Migrantentag auch daran erinnern, dass in Deutschland jedes Jahr zehntausende Kinder im Mutterleib umgebracht werden und dieses Töten moralisch verwerflich ist, oder machen Sie so etwas nur beim Pro-Life-Thema, dass Sie irgendwelche anderen Themen reinmischen?
Ein LESETIPP für manche Bischöfe - EVANGELIUM VITAE: https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/encyclicals/documents/hf_jp-ii_enc_25031995_evangelium-vitae.html
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