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Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel

20. September 2026 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Insgesamt 160 Pilger legten 1.700-Kilometer-Strecke im Zeitraum von zweieinhalb Monaten zurück.


Rom (kath.net/ KAP) 
Rund 160 polnische Pilger haben seit Anfang Juli insgesamt rund 1.700 Kilometer durch Österreich, Deutschland und Italien auf den Spuren des heiligen Stanislaus Kostka (1550-1568) zurückgelegt. Die als Etappenwallfahrt organisierte Reise endete am Dienstag mit einer Messe am Grab des Jugendpatrons in der römischen Kirche Sant'Andrea al Quirinale und einer Teilnahme an der Papst-Generalaudienz am Mittwoch. Anlass war der 300. Jahrestag der Heiligsprechung Kostkas am 31. Dezember 1726.
In Rom feierten der Initiator der Wallfahrt, Bischof Szymon Stulkowski aus der Diözese Plock, mit Kardinal Gianfranco Ghirlanda und dem Weihbischof von Lublin, Adam Bab, am Dienstag gemeinsam mit rund 50 Priestern die Abschlussmesse. Ghirlanda verwies in seiner Predigt auf Kostkas Entscheidung, trotz familiären Widerstands seiner Berufung zu folgen. Der Heilige habe die "Nichtigkeit der Dinge dieser Welt" erkannt, während "der Wille Gottes in Ewigkeit Bestand hat", so der Bischof.


"Von Wien über Dillingen nach Rom"
Am Mittwoch wurde die Pilgergruppe bei der Generalaudienz von Papst Leo XIV. auch namentlich begrüßt. Der Papst erinnerte an den Weg "von Wien über Dillingen nach Rom" und rief dazu auf, für junge Menschen zu beten, damit sie "keine Angst davor haben, mutige Entscheidungen für ihr Leben zu treffen und Gott und dem Nächsten zu dienen". Auch Leo XIV. erwähnte den diesjährigen 300. Jahrestag der Heiligsprechung Kostkas, den er mit einem weiteren Jugendpatron, Aloisius Gonzaga, verglich.
Begonnen hatte die Wallfahrt am 4. Juli in Wien mit dem Segen des Wiener Erzbischofs Josef Grünwidl. Ausgangspunkt war die Stanislaus-Kostka-Kapelle in der Kurrentgasse, an jenem Ort, an dem der junge polnische Adelige zwischen 1565 und 1567 lebte. Die Route orientierte sich an dem Weg, den Kostka selbst im Jahr 1567 auf seinem Weg von Wien nach Rom zurücklegte. Der Jesuit starb 1568 im Alter von 17 Jahren.

Den Heiligen Stanislaus Kostka wieder in Erinnerung rufen
Bischof Stulkowski erklärte, man habe mit der Wallfahrt "den heiligen Stanislaus der Welt und Europa wieder in Erinnerung rufen" wollen. Während seines Aufenthalts in Wien hatte Kostka seine Berufung zum Ordensleben erkannt und sich gegen den Widerstand seiner Familie auf den Weg nach Rom gemacht. Entsprechend beteten die Teilnehmenden während der zehnwöchigen Strecke insbesondere um neue Priester- und Ordensberufungen. Die einzelnen Etappen wurden von unterschiedlichen Gruppen absolviert, darunter Jugendliche, Seminaristen, Ordensfrauen, Priester und Bischöfe.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Bild: Stanislaus Kostka - Parafia Lutcza


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