Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'

Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris

25. September 2026 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rund 14.000 Polizisten werden im Einsatz sein, außerdem tausende Feuerwehrleute, Sanitäter, eine Terrorabwehreinheit, gesperrte Straßen und gesperrte Metrolinien – Der Alltag der Pariser ist massiv beeinflusst. Von Petra Lorleberg


Paris (kath.net/pl) Paris ist im Papstfieber und ganz Frankreich setzt sich mit Papst und Kirche auseinander. Die Metropole bereitet sich auf den Ausnahmezustand vor: Der Besuch von Papst Leo XIV. ab  25.9. erfordert hohe Sicherheitsvorkehrungen und ein enormes Ausmaß an Planung und Logistik. Auch wenn der französische Staat strikte Laizität einhält, wird kaum ein Pariser von dem Besuch unbeeinflusst bleiben, kaum einer wird es nicht zum Gesprächsthema machen. Denn allein das Verlassen der Wohnung und der alltägliche Weg zu Schule und Arbeit müssen abgecheckt werden und man hat sich darüber vorher auch schon im Freundes- und Kollegenkreis ausgetauscht. „Ist diese Straße noch offen? Ist dieser Bahnhof geschlossen? Wie fährt mein Metrolinie?“ Starke Verkehrsbehinderungen sind vorhersagbar, und dies betrifft jene Pariser, die sich über diesen Besuch freuen, ebenso deutlich wie jene, die Papstbesuche und allgemein die katholische Kirche für verzichtbar halten.

Allein schon die Pariser Sicherheitslogistik ist unglaublich: Um die 14.000 Polizisten werden im Einsatz sein, außerdem tausende Feuerwehrleute, Sanitäter, eine Terrorabwehreinheit. Es gilt eine hohe Sicherheitsstufe, erfreulicherweise aber nicht die allerhöchste: Denn die Sicherheitskreise mussten bisher keine Terrorwarnung herausgeben, obwohl vermutlich die Sicherheitsdienste gerade auch in diesem Segment sehr wachsam sein werden.


Der Flugverkehr über der Großstadt wird ebenfalls stark reguliert. Für zivile Drohnen gilt Null Toleranz, Drohnen dürfen nur mit Sondergenehmigung fliegen, andernfalls drohen hohe Haft- und Geldstrafen. Es werden Drohnen der französischen Sicherheitskräfte unterwegs sein. Auch der Hubschrauberverkehr wird stark reguliert, außerdem gilt ein generelles temporäres Überflugsverbot. Die Pariser Flughäfen bleiben immerhin geöffnet. 

Blicken wir kurz auf die Fernsehlandschaft, denn auch das staatliche Fernsehprogramm Frankreichs bietet frankreichweit ausgesprochen viele Livestreams und Sondersendungen rund um den Papst und die großen Events an, viele sind positiv eingefärbt. So bezeichnet der staatliche Sender „France Info“ den Frankreichbesuch des Papstes als „historisch“ und berichtet mit Sympathie über die aus der Normandie stammende Großmutter des Papstes (siehe Video unten) und seine Urgroßmutter, die sogar in Paris geboren wurde.

Die katholischen Pfarreien der Stadt haben ebenfalls alle Hände voll zu tun: Beispielsweise öffnen sich Gemeindehäuser für Jugendgruppen, Ministrantengruppen (400 Messdiener werden bei der großen Papstmesse ministrieren, darunter erfreulicherweise sogar 6 Messdiener mit Trisomie 21), Chormitglieder, die mit Schlafsack kommen und einen kostenlosen Übernachtungsplatz brauchen oder tagsüber eine Anlauf- und Sammelstelle.

Beim Besuch von Papst Benedikt im deutschen Freiburg i.Br. im Jahr 2011 hatte ich fasziniert beobachtet, wie sogar in dieser grün-alternativen Stadt Kinder auf der Straße „Besuch des Papstes“ spielten. Dies steht nun auch für Paris, ja für Frankreich zu erwarten.

Und spätestens wenn sämtliche katholischen Kirchenglocken von Paris heute einmal Vormittags und einmal Nachmittags zum mehrminütigen Vollgeläut ansetzen, kann auch der letzte Pariser von einem direkten Hauch „Papst Leo in Paris“ berührt werden. Wohl dem, der dann sein Herz öffnet, er öffnet es einem, der als Stellvertreter Christi kommt mit der Botschaft des Evangeliums: „Damit die Welt das Leben habe“.
Bild (c) Französische Bischofskonferenz

Ein Blick in Vorbereitungen für den Papstbesuch in Frankreich:


Papst Leos Großmutter stammte aus der Normandie

Ansprechendes Lied zur Begrüßung des Papstes in Frankreich, mit Gebet für die Menschen, die kommen werden:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  4. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  5. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  6. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  7. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  8. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  11. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  12. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  13. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  14. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  15. EILT! - Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz