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Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“

25. September 2026 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Frankreich: „Kurz vor der Ankunft von Leo XIV. wurden sämtliche Akkreditierungsanträge für 'Tribune Chrétienne' in Paris abgelehnt“ – „Wenn Kritik zum Ausschluss führt, ist das keine Kommunikation mehr, sondern Zensur“


Paris (kath.net/pl) Schwerwiegende Kritik äußert Philippe Marie, Gründer und Chefredakteur des lehramtstreuen katholischen Internetportal „Tribune Chrétienne“, unmittelbar vor Beginn der großen Frankreichreise von Papst Leo XIV. Er betont eigens, dass er auch im Besitz eines gültigen Presseausweises sei, dennoch seien für ihn und/oder sein Mitarbeiter keine Akkreditierungen zur Vor-Ort-Berichterstattung bei den Stationen der Papstreise in Paris ausgestellt worden. Marie drückt seine Empörung auf X mit scharfen Worten aus.

kath.net dokumentiert den Tweet in voller Länge in eigener Übersetzung:
PAPSTBESUCH IN FRANKREICH


Ich werfe dem Bistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen.

Kurz vor der Ankunft von Leo XIV. wurden sämtliche Akkreditierunganträge für „Tribune Chrétienne“ in Paris abgelehnt.

Was wir uns zuschulden haben kommen lassen? Dass wir es gewagt haben, Erzbischof Laurent Ulrich zu kritisieren – insbesondere nach seiner Auszeichnung mit der Ehrenlegion, unmittelbar nach Verabschiedung des Sterbehilfegesetzes?

Wenn Kritik zum Ausschluss führt, ist das keine Kommunikation mehr, sondern Zensur.

Wir werden nicht schweigen.

Philippe Marie
Chefredakteur von „Tribune Chrétienne“
Inhaber eines Presseausweises (gültig bis 2026)


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Lesermeinungen

 SpatzInDerHand 25. September 2026 

@gebsy: Sparmaßnahme? Nicht Ihr Ernst, oder?


1
 
 gebsy 25. September 2026 

Ist das ein innerkirchliches Problem?

Wenn die Berichterstattung vorort verwehrt ist, bleibt nur die Suche nach vertrauenswürdigen Quellen, welche zitiert werden dürfen ...
Könnte eine einer Sparmaßnahme geschuldet sein.


0
 

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