Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  6. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  9. Panik in Magdeburg
  10. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
  13. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  14. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  15. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag

Was nutzt der Beifall der Massen und der allmächtigen Meinungsmacher?

2. April 2010 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Müller: "Eucharistie nährt die Kirche und baut sie immer wieder neu auf". Mehr als tausend Gläubige feiern im Regensburger Dom die Gründonnerstagsliturgie.


Regensburg (www.kath.net/ pdr)
Am Abend des Gründonnerstages feierten rund 1.200 Gläubige mit Bischof Gerhard Ludwig Müller im Regensburger Dom St. Peter die missa vespertina, die Messe vom letzten Abendmahl, bei der der Regensburger Oberhirte in Anlehnung an das Tun Jesu traditionell Gläubigen die Füße wäscht.

In seiner Predigt verwies der Bischof darauf, dass die Eucharistie nicht nur ein Gemeindemahl darstelle. Im Zeichen des großen Dankgebetes, der Verwandlung von Brot und Wein in die Wirklichkeit von Fleisch und Blut Christi und im heiligen Mahl, offenbare sich den Gläubigen eine Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus. „In Wort und Sakrament ist und gibt er sich als das ewige Leben. Darum ist die Eucharistie die sakramentale Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers und der Auferstehung Jesus Christi. In diesem Pascha-Mysterium und Ostermahl haben wir Anteil an der Passion und dem Sieg Christi über Sünde, Leid und Tod“, betonte der Regensburger Oberhirte.


Die Hingabe der vielen im Dienst an den Armen, Unterdrückten und den Notleidenden müsse von manchen verdächtigt werden, damit man nicht in der Gottvergessenheit und der Selbstverliebtheit gestört werde. Dabei sei in einem materialistischen und darum geist- und gottvergessenen Weltbild ohne Aussicht auf Erlösung in der Liebe des personalen Gottes, jede Form uneigennütziger Liebe ein Ärgernis erregender Vorwurf, auf den man nur mit Häme zu reagieren wisse. „Die Kirche wird immer den Weg der Nachfolge Christi, ihres demütigen und gedemütigten Herrn gehen. Sie lässt sich nicht auf den breiten Weg locken, der in den Abgrund führt.

Was nutzt dort der Beifall der Massen und der allmächtigen Meinungsmacher? Durch das eucharistische Opfer der heiligen Messe ist uns der weite Raum geöffnet, dass wir mit unserem ganzen Leben, Arbeiten, Entscheiden und Planen uns selbst ganz und gar durch die Hingabe Jesu an den Vater Gott hingeben. So leben wir in der Gemeinschaft des Sohnes mit dem Vater“, hob Bischof Gerhard Ludwig Müller hervor und stellte dabei fest: „Die Eucharistie gibt es nicht ohne die Kirche. Die Kirche feiert die Eucharistie und wird aus ihr immer neu aufgebaut und ernährt. Sie erfüllt ihre Sendung durch das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen und den priesterlichen Dienst ihrer geweihten Hirten. Sie stehen der Kirche vor als Stellvertreter Jesu Christi.“

In einer anschließenden Prozession in den Domgarten gedachten Bischof, Priester, Domchor und zahlreiche Gläubige im Gebet der Ölbergstunde, der Nacht vor Jesus Christus Verhaftung und Geißelung. Nach dem Johannesevangelium hat Jesus in der Nacht vor seinem Tod ein Mahl gehalten und ihnen während dieses Mahles die Füße gewaschen. Mit diesem Dienst, den damals nur Sklaven leisteten, deutete er den Jüngern sein eigenes Leben und ihren zukünftigen Auftrag als liebevollen Dienst füreinander.

Foto: © PDR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Hoher Donnerstag

  1. ‘Laisierung des Klerus und Klerikalisierung der Weltchristen’
  2. Papst wäscht Gefangenen die Füße: Christus will euch vergeben






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Spanien am moralischen Abgrund
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Panik in Magdeburg
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  14. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz