Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  14. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  15. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"

Lebensschützer rufen zum Boykott von Pepsi auf

11. März 2012 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Anlass ist die Zusammenarbeit des Getränkeher-stellers mit einem Unternehmen, das in seiner Forschung eine Zelllinie verwendet, die aus einem abgetriebenen Baby gewonnen wurde.


Largo (kath.net/LSN/jg)
Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC (Security and Exchange Commission) hält die Verwendung von Zelllinien, die ursprünglich von abgetriebenen Babies gewonnnen wurden, für „gewöhnliche Geschäftstätigkeit“.

Hintergrund für diese Entscheidung ist eine Resolution von Aktionären der Pepsi Company, in der das Unternehmen aufgefordert wird, ethische Standards zu implementieren, welche die Verwendung der sterblichen Überreste von abgetriebenen Babies in Forschung und Entwicklung ausschließen. Dies soll sowohl die eigene Forschungstätigkeit als auch Zusammenarbeit mit Externen betreffen.


Die Lebensschutzorganisation „Children of God For Life“ (dt. Kinder Gottes für das Leben) hat im März 2011 aufgedeckt, dass die Firma Senomyx in ihrer Forschungstätigkeit eine Zelllinie verwendet, die ihren Ursprung im Zellgewebe eines Anfang der 1970-er Jahre abgetriebenen Babys zurückgeht. Senomyx arbeitet mit Pepsi bei der Entwicklung von Geschmacksstoffen zusammen. Im Herbst 2011 hatten Aktionäre von Pepsi die Resolution eingebracht. Der Getränkehersteller hatte dagegen bei der Börsenaufsicht Beschwerde eingelegt. Die Angelegenheit betreffe die normale alltägliche Geschäftstätigkeit und könne daher nicht Gegenstand einer Aktionärsresolution sein, argumentierte das Unternehmen. Die SEC ist in ihrer Entscheidung der Darstellung von Pepsi gefolgt.

Die Lebensschützer rufen nun zum Boykott der Produkte der Pepsi Company auf. Sie können das Urteil der SEC nicht nachvollziehen. „Wir reden nicht darüber, welche Bleistifte Pepsi verwenden möchte, wir sprechen über die Ausbeutung der Überreste eines abgetriebenen Kindes um Profit zu machen“, sagte eine Sprecherin der Children of God For Life wörtlich.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andronikos 11. März 2012 

Gut zu wissen !

Da fehlen einem echt die Worte .... es geht wirklich immer weiter bergab mit unserer \"zivilisierten\" Gesellschaft:

Das Leben wird immer weiter entwertet, Okkultismus breitet sich immer weiter aus (und ist mehr oder weniger gesellschaftlich anerkannt), die Kirche wird bekämpft wo es nur geht und der Herr wird als \"störender\" Faktor im morallosen Treiben der Gesellschaft empfunden ...

\"Mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung der Leidenschaften und die Herrschaft einer Sinnesart, welche die Welt mit einer Sündflut von Blut überschwemmen wird.\"
- Gottfried Wilhelm von Leibniz


1
 
 Tadeusz 11. März 2012 

Ich habe vor ca. 1 Monat von diesem

abartigen Procedere gelesen und verweide seitdem ALLE Produkte von Pepsi.


2
 
 Elija-Paul 11. März 2012 
 

Danke!

Danke für die Wachheit und Konsequenz dieser amerikanischen Lebensrechtsbewegung! Go on !


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Stammzellen

  1. Stammzellenforscher wollen Mensch-Tier-Mischwesen erzeugen
  2. Auch bei lustigen Spendenaktionen auf die Verwendung achten
  3. 10 Jahre deutsches Stammzellgesetz: Kritische Bilanz
  4. Wirrwarr um geplatzte Stammzell-Konferenz im Vatikan
  5. Patentierbarkeit menschlicher embryonaler Stammzellen abgelehnt
  6. Entscheidung über Patentierbarkeit embryonaler Stammzellen kommt
  7. Embryonale Stammzellenforschung: Grenzen wissenschaftlicher Hoffnung
  8. Interna einer US-Uni: Meinungsfreiheit nur für die Mehrheitsmeinung?
  9. Christliche Initiative blockiert Obamas Stammzellpolitik
  10. Vatikan forscht mit US-Unternehmen an adulten Stammzellen







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz