Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  3. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  6. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  7. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  8. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  9. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  10. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  11. Der Teufel und die Linken
  12. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  13. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  14. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  15. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"

Vatikanbrief an Politiker: Homosexuelle Handlungen gegen Naturgesetz

23. Oktober 2015 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schweiz: Verpartneter katholischer Politiker enttäuscht über Vatikanantwort auf persönliche Anfrage an Papst Franziskus– Vatikan: Homosexuelle Handlungen seien «nicht in Ordnung» - Der Vatikanbrief im Wortlaut


Bern (kath.net) Der Schweizer Abgeordnete Hans-Peter Portmann (FDP-ZH) erhielt vom Vatikan eine persönliche Antwort zum Thema Homosexualität. Portmann, der in einer eingetragenen Partnerschaft lebt und Mitglied der katholischen Kirche ist, äußerte sich am Mittwoch im Schweizer Fernsehsender SRF enttäuscht über den Inhalt des Briefes, denn er habe auf ein Zeichen gehofft, dass die homosexuelle Liebe gleichwertig sei.

Eigenen Angaben zufolge hatte Portmann zuvor das Gespräch mit dem Apostolischen Nuntius in der Schweiz gesucht und diesem einen persönlichen Brief an den Papst übergeben, in dem er sein Hadern zum Ausdruck gebracht habe. Der SRF veröffentlichte in einem Video den Originalbrief des Staatssekretariates vom 2.9.2015 an Portmann in voller Länge, dabei kann man folgenden Text lesen:


Sehr geehrter Herr Portmann,

hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt Ihres Schreibens, mit dem Sie den Heiligen Vater von Ihrem Leben berichten und um eine persönliche Begegnung bitten.

Im Namen seiner Heiligkeit danke ich Ihnen für das Zeichen Ihrer Verbundenheit. Ihr Anliegen wurde eingehend geprüft. Aufgrund der großen Inanspruchnahme Seiner Heiligkeit mit universalkirchlichen Aufgaben ist eine Privataudienz leider nicht möglich. Ferner zeigen Sie mit Ihren aufrichtigen Ausführungen, dass Sie gerade unter der Diskrepanz von kirchlicher Lehre und Ihrer persönlichen Lebensführung und Überzeugung leiden. Mit Rückgriff auf die Heilige Schrift hat die Kirche „stets erklärt, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen. (Katechismus der Katholischen Kirche 2357). Gerade die Lehre Christ und die Gebote der Kirche wollen uns helfen, unser Leben immer mehr nach seinem Willen und seinem liebenden Plan auszurichten. Papst Franziskus weist entschieden darauf hin, dass wir keine menschliche Person verurteilen dürfen. Zugleich bekräftigt er immer wieder, dass die christliche Ehe ein lebenslanger Bund zwischen einem Mann und einer Frau ist (Ansprache an die Bischöfe von Südafrika und Swasiland anlässlich des Ad-Limina-Besuchs 30. April 2014) und warnt vor „neuen Ideologien, welche Partnerschaft und Familienmodelle präsentieren, die mit dem christlichen Glauben unvereinbar sind (Ansprache an die Bischöfe von Togo anlässlich des Ad-Limina-Besuchs, 11. Mai 2015).

Der Heilige Vater bittet Sie um Ihr Gebet. Gerne schließt Papst Franziskus auch Ihre Anliegen in sein Beten ein und erbittet Ihnen und allen, die Ihnen nahestehen, Gottes Schutz und sein Geleit.

Mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen

Prälat Peter B. Well, Assessor


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 23. Oktober 2015 
 

Eine klare Antwort

die auch die Liebe Gottes zu jedem Menschen zum Ausdruck bringt. Beten wir - wie im Brief angeregt - füreinander, denn wir alle bedürfen des Gebetes - und die Welt wird besser werden...


4

0
 
 bruder chris 23. Oktober 2015 
 

Zustimmung ... aber

Ich stimme dem Vatikan und dem Hl. Vater natürlich zu. Selbstverständlich. Aber... wir müssen auch die Not sehen in denen manche Menschen mit einer homosexuellen Neigung sind. So ein Brief ist zwar ein Politikum, aber vielleicht auch ein versteckter Hilferuf.
Ja, der Schreiber erkennt seinen Irrtum (noch) nicht. Aber ich dachte beim Lesen so bei mir: Was bewegt ihn das zu schreiben? Nur öffentlichkeitswirksames Auftreten. Vielleicht. Vielleicht aber auch, wie gesagt, ein Ringen - eine Not. Deshalb vielleicht ein Vater unser... für ihn.


10

0
 
 agnese 23. Oktober 2015 
 

agnese

Ich wünschte mir immer so klare, lehretreue Antworten, die man einfach nicht fasch verstehen kann.Das würde die Menschen stärken in der Glaube an Gott und an seiner Worte.(sich Bibel)


12

0
 
 Ehrmann 23. Oktober 2015 

Wunderbar - wäre nicht diese Szene in Washington gewesen

Sollen -dürfen - wir sie vergessen? Heiliger Vater, bitte bleiben Sie jetzt auf dieser Linie - ich bete für Sie.


9

0
 
 JohnPaul 23. Oktober 2015 

DBK

Wie hätte wohl die Antwort des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz bei einer entsprechenden Anfrage ausgesehen? Lieber nicht darüber nachdenken ...


15

0
 
 Christa 23. Oktober 2015 

Klare Aussagen!

Sollten alle beherzigen, besonders Politiker die die Homoehe unterstützen und auch ein deutscher Bischof, der meint, dass das Thema Homosexualität bei der Familiensynode zu kurz gekommen ist.


22

0
 
 Stefan Fleischer 23. Oktober 2015 

Diese Antwort

geht nicht nur Herrn Portmann an, sondern uns alle, inkl. unsere Bichöfe. Es gilt diese klare Lehre der Kirche zu verkünden, ob man sie hören will oder nicht.


29

0
 
  23. Oktober 2015 
 

Wieder ein Versuch Jesus ein Bein zu stellen

Was hier geantwortet wurde weiß doch Herr Portmann schon bevor er den Brief versandt hat, er fühlt es auch, seine Selbstherrlichkeit will es nur nicht wahr haben.
Schön dass der Nachfolger von Petrus so konsequent Jesus verteidigt.


27

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  2. 300 Professoren in Italien äußern Bedenken zu Homophobie-Gesetz
  3. Parolin erklärt Beschwerde gegen Anti-Homophobie-Gesetz
  4. US-Erzdiözese Indianapolis: Konflikt um homosexuelle Lehrer an Jesuitenschulen
  5. US-Bischof Stowe nimmt an virtueller Segensfeier für LBGT-Personen teil
  6. "Strafrechtliche Klärung ist möglich"
  7. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  8. Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren
  9. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  10. Regenbogenfahne in Kirche mit Grab von Anna Katharina Emmerick







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  5. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  6. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  7. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  8. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  9. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  10. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  11. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  12. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  13. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  14. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege
  15. Lyon: Kapuzinermönche zündeten 5G-Masten an

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz