Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  9. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  10. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  11. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar
  12. THESE: Warum die UNO weg muss!
  13. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  14. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Christenverfolgung auch in österreichischen Asyleinrichtungen

13. Mai 2016 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Laut "Christian Solidarity International" zahlreiche Berichte von Übergriffen muslimischer Flüchtlinge auf christliche Flüchtlinge in heimischen Asyleinrichtungen


Wien (kath.net/KAP) Acht von zehn Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, sind Christen. Christenverfolgung ist aber nicht nur ein Phänomen in muslimischen Ländern oder Diktaturen wie Nordkorea, sondern auch in Österreich anzutreffen. Darauf hat Elmar Kuhn, Generalsekretär der Hilfsorganisation "Christian Solidarity International" (CSI) aufmerksam gemacht. CSI liegen nach den Worten Kuhns zahlreiche Berichte von christlichen Flüchtlingen vor, die in Flüchtlingseinrichtungen in Österreich, beispielsweise in Traiskirchen, von muslimischen Flüchtlingen drangsaliert, beleidigt, tätlich angegriffen oder gar mit dem Tod bedroht wurden.

"Christenverfolgung ist auch in Österreich eine Tatsache", so Kuhn wörtlich. Der Staat sei nicht in der Lage oder nicht Willens, "diesem Treiben im Land einen Riegel vorzuschieben". Der CSI-Generalsekretär äußerte sich im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien, auf der kirchliche Organisationen eine neue Hilfsinitiative für die bedrohten Christen im Nahen Osten vorstellten (www.christeninnot.at).


Schon auf den Fluchtrouten seien die christlichen Flüchtlingen teils massiven Übergriffen von muslimischen Flüchtlingen ausgeliefert, sagte Kuhn. Dies setze sich sogar in Asyleinrichtungen fort, wo sich teils auch das muslimische Aufsichtspersonal an der Bedrohung der Christen beteilige.

Am schlimmsten sei dabei die Situation für die Konvertiten, erläuterte Kuhn, denn die Konversion vom Islam zu einer anderen Religion oder auch nur die Hinwendung zum Atheismus stehe in allen islamischen Ländern unter Strafe.

Der CSI-Generalsekretär warnte zugleich davor, dass es klare Berichte gebe, wonach die nach Europa kommenden Flüchtlinge von IS-Mitgliedern oder anderen Islamisten infiltriert seien. Es sei nur eine Minderheit, die sich unter die tatsächlich Schutzbedürftigen mische, doch diese Minderheit gehe nicht nur aggressiv gegen christliche Flüchtlinge vor, sondern sei darauf aus, laut ihrer eigenen Diktion, "Europa zu erobern".

Kuhn verwies auch auf eine aktuelle Umfrage unter christlichen Flüchtlingen in Deutschland. Die 231 befragten Flüchtlinge kamen großenteils aus dem Irak, Afghanistan und Syrien; 199 waren Konvertiten. 204 gaben an, von anderen Flüchtlingen aus religiösen Gründen angegriffen worden zu sein. Rund die Hälfte beklagte demnach Verfolgung durch das Wachpersonal, in Berlin waren es zwei Drittel. Drei von vier Befragten berichteten von mehrfachen Übergriffen. Am häufigsten waren laut Studie Beleidigungen (96 Personen), gefolgt von Körperverletzungen (86 Personen). 73 Personen beklagten Todesdrohungen gegen sich oder ihre Familien. Nach Einschätzung deutscher Menschenrechtsorganisationen ist der Rechtsstaat mit der Situation überfordert.

ZDF - Open Doors: Kirche verharmlost Gewalt und Terror gegen Christen in Asylunterkünften


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  4. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  5. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  6. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  7. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  8. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  9. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  10. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  9. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  10. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  11. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  12. Bozner Bischof: Wortgottesdienste ohne Kommunionausteilung feiern
  13. Kirche statt Catwalk: Hana Nitsches radikaler Weg zu Gott
  14. „Wenn Klatsch und Tratsch Wasser wären, würden wir darin ertrinken“
  15. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz