Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf

Algerischer Romanautor: Die Islamisierung Europas schreitet voran

31. Mai 2016 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Boualem Sansal kritisiert: Deutschland ist naiv und glaubt, nicht betroffen zu sein


Berlin (kath.net/idea) Der Islam ist eine enorme Gefahr für Europa und droht „unsere Gesellschaft aufzusprengen“. Diese Ansicht äußerte der algerische Wirtschaftsfachmann Boualem Sansal in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ (29. Mai). Sansal, der sich selbst als nicht gläubigen Muslim bezeichnet, ist Autor des Romans „2084. Das Ende der Welt“, in dem es um eine muslimische Glaubensdiktatur geht.


Deutschland warf er vor, naiv zu sein. Man habe sich lange eingebildet, von den Problemen nicht betroffen zu sein: „Der Islam, der war in Frankreich, in Großbritannien, aber bei uns doch nicht!“ Es werde ausgenutzt, dass Deutschland aufgrund der Kriegserfahrung eine extrem tolerante Gesellschaft sei.

Die Islamisierung aber schreite voran: „Die Rückkehr des Religiösen, vor allem bei den jungen Leuten, kontaminiert die ganze Gesellschaft – und das wird bald auch in Deutschland zu spüren sein.“

Er könne, so Sansal, in Europa nicht mehr sagen, was er denke: „Alles, was den Islam kritisiert, macht Probleme. Als ob man heute alles kritisieren darf, sogar Gott, aber nicht den Islam.“

Auf die Frage, ob der westlichen Gesellschaft der Mut fehlt, die eigenen Werte zu verteidigen, sagte Sansal, dass die Islamisten mutig für das kämpften, woran sie glaubten: „Was uns betrifft, muss ich leider sagen: Es gibt nichts, was uns antreibt. Für das Wort Freiheit wären wir früher ans andere Ende der Welt gegangen.“ Heute sei der Begriff hohl, so Sansal, der 2011 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde.

Link zum Interview in der „Welt“: „Der Islam wird unsere Gesellschaft aufsprengen“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  2. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  3. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  4. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  5. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht
  6. Der neue Erzbischof von Wien und der Islam
  7. Iran: Immer mehr Frauen verstoßen gezielt gegen die Hijab-Pflicht
  8. Muslime größte Religionsgemeinschaft an öffentlichen Wiener Pflichtschulen
  9. Bistum Hildesheim: Kein Verständnis für Kritik an Auftritt eines Imams bei Abschlussfeier
  10. Imam mit Verbindung zur IGMG predigt bei Abschlussfeier einer katholischen Schule







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Der Kreuzweg mit Papst Leo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz