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Vatikan: Kardinalsrat empfiehlt Reform der Glaubenskongregation

14. Dezember 2016 in Weltkirche, 32 Lesermeinungen
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Richtschnur für den gesamten Umbau der Kirchenleitung soll Prinzip der Synodalität sein


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Reform der römischen Kurie geht weiter: Der Kardinalsrat hat Papst Franziskus seine Empfehlung für die künftige Gestalt der Kongregationen für die Glaubenslehre, für Heiligsprechungen und die katholischen Orden sowie für den Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen übergeben, wie der Vatikan am Mittwoch mitteilte. Richtschnur für den gesamten Umbau der Kirchenleitung solle das Prinzip der Synodalität, also eine stärkere Einbindung der Ortskirchen, und ein "missionarischer Anschub" sein.


Der Kardinalsrat zur Kurienreform tagte von Montag bis Mittwoch zum 17. Mal im Vatikan. Franziskus war nach vatikanischen Angaben beim größten Teil der Beratungen anwesend. Dem aus neun Kardinälen bestehenden Beraterkreis gehört auch der Münchner Erzbischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, an.

Ein Thema der Sitzung sei die Zukunft des Staatssekretariats, der Kongregationen für die Evangelisierung der Völker, für die Ostkirchen und für die Bischöfe gewesen, so der Vatikan. Zudem hätten die Kardinäle über die künftigen Aufgaben der beiden neuen vatikanischen Behörden für Laien, Familie und Lebensschutz sowie für Menschenrechte und Entwicklung gesprochen. Hierzu hätten deren Leiter, Kardinal Kevin Farrell und Kardinal Peter Turkson referiert.

Bostons Kardinal Sean Patrick O'Malley berichtete den Angaben zufolge über die Arbeit der Päpstlichen Kinderschutzkommission, der er vorsteht. Der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats, Kardinal George Pell, sprach über neue Entwicklungen aus seiner Behörde. Die Reform der vatikanischen Medien sollte am Mittwochnachmittag mit dem Präfekt des Mediensekretariats, Dario Edoardo Vigano, erörtert werden.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 15. Dezember 2016 
 

@Schlegl "Warum diese Angst?"

Das ist doch ganz einfach:
"Good judgment comes from experience, and experience mostly comes from bad judgment".

"...wer hören wolle, höre..."


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 Stephaninus 15. Dezember 2016 
 

Die Angst vor den Ortskirchen?

Liebe Forumsteilnehmer, wir müssen nicht so ängstlich sein, die Kirchen von A, D und CH (oder auch von Westeuropa insgesamt) sind nicht Muster oder repräsentativ für die Positionen der Ortskirchen global. Angesichts der Grössenordnungen der universalen Kirche wird ein vermehrter Einbezug der "unteren Ebene" so oder so fast unausweichlich sein. Aber keine Angst: Nach allem, was man von Papst Franziskus weiss, wird er sich das Heft ohnehin nie aus der Hand nehmen lassen. Habe auch schon gehört, er führe weitaus autoritärer als JPII und BXVI.


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 Helena_WW 15. Dezember 2016 
 

Repräsentativ Zentralkommitee Strukturen noch zeitgemäß

Wer mit Vorschlägen aus dem Jahr 1965 argumentiert, muss sich auch fragen ob diese fortzuentwickeln dann heutzutage in der Form noch zeitgemäß sind oder sich auch überholt haben. Ich betrachte mal den weltlichen gesellschaftlichen, politischen Bereich, da sehen wir mittlerweile sehr deutlich, dass Repräsentativstrukturen für sich klüngeln, in sich abgeschottet, an denen vorbei, die sie eigentlich repräsentieren sollen. Solche Strukturen samt dann notwendig werdender noch umfangreicherer Verwaltung sollte man nicht noch weiter aufblähen, da dies auch sehr kostenintensiv ist. Anderseits ist heutzutage direkte Kommunikation weltweit sehr gut möglich und kostengünstig.

Kirchlich anzustreben wären m.E. wieder mehr direkter Bezug zu Priester und Laien im gemeinsam Glauben leben, Glaubensgemeinschaften und weniger Politik machende Kommitees und Synodale Strukturen.


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 Herbstlicht 15. Dezember 2016 
 

@Egon47

Wie Ihnen ergeht es auch anderen. Viele fühlen sich zusehends fremd und heimatlos in der ihnen bisher vertraut gewesenen Kirche und das ist kein gutes Zeichen.
Besuchen wir dann die hl. Messen im alten Ritus, z.B. bei der Piusbruderschaft, so werden wir recht schnell abqualifiziert. Und so hoffe auch ich, dass sie eines Tages in den Schoß der Kirche aufgenommen wird.

Da man bei ihr lt. Beschluss des Papstes Franziskus seit über einem Jahr ja auch beichten kann, ist nicht einzusehen, warum sich dies nicht auch auf das weitere Sakrament der Eucharistie ausweiten ließe.
Schon durch das Austeilen des Weihwassers und des dazu gesungenen "Aperges me" vor Beginn der hl. Messe lässt mir das Herz aufgehen.


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 Ottaviani 15. Dezember 2016 

ich darf darauf hinweisen

das die neugestalltung der Glaubenskongregation die konsequente Fortsetzung der Maßnahmen ist die Paul VI mit dem Motu proprio Integrae servandae
vom 7.12.1965 begonnen hat


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 Herbstlicht 15. Dezember 2016 
 

@SCHLEGL

Sie schreiben:
"Eine synodale Mitverantwortung berechtigt diese Gremien natürlich nicht Glaubens-und Moralgrundsätze nach Beliebigkeit zu verändern. Darüber hat natürlich die Glaubenskongregation zu wachen."
Meine bange Frage an Sie, geehrter Monsignore:
Und wenn sie es doch tun?
Wie gehen wir dann damit um?
Ohne Gewesenes nochmals aufwärmen zu wollen, so möchte ich doch anmerken: Wenn Kardinal Marx sich bemüßigt fühlt, auf dem Tempelberg ohne Not das Kreuz abzulegen, so ist mein Vertrauen in seine weiteren Einschätzungen und Eingebungen leider nur sehr begrenzt.
Steht im Konfliktfall dann Kardinalsrat gegen die Glaubenskongregation?
Wer wird letzten Endes das Sagen haben, falls in dieser Situation dann Papst Franziskus sich nicht (wie auch schon aktuell bei AL) klar äussern würde?


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 SCHLEGL 15. Dezember 2016 
 

Warum diese Angst?

Die große Entscheidung das jüdische Gesetz hinter sich zu lassen, hat NICHT Petrus allein getroffen, sondern das Apostelkonzil 49 n. Chr.
Die großen Glaubensentscheidungen des 1. Jahrtausends hat NICHT ein Papst getroffen, sondern eines der 7 ersten ökumenischen Konzile! (Nebenbei hat diese Konzile NICHT der Papst, sondern der byzantinische Kaiser einberufen, ebenso wie Kaiser Sigismund das Konzil zu Konstanz 1414-18).
Ein Zentralismus war weder im 1.Jt. noch im Spätmittelalter oder der beginnenden Neuzeit möglich, die Kommunikationswege waren viel zu lang, Massenmedien gab es keine.
Eine synodale Mitverantwortung berechtigt diese Gremien natürlich nicht Glaubens-und Moralgrundsätze nach Beliebigkeit zu verändern. Darüber hat natürlich die Glaubenskongregation zu wachen.Msgr. Franz Schlegl


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 ThomasR 15. Dezember 2016 
 

Mitbestimmung impliziert Selbstbestimmung

Die Folgen der Selbstbestimmung über die Abwendung dem Christus z.B. über das Halten am Kirchensteuersystem (das auf jeden Fall nicht mehr zeitgemäß ist- die erhabenen Einnahmen werden vorwiegend nicht in die Pastoralseelesorge sondern eher in die Bürokratie investiert) sind in Deutschland u.A. eine rollende Austrittswelle Deutschland weit und breit, über 150 Kirchen die in letzten Jahren bei steigenden Kirchensteuereinnahmen (v.A. Bistümer Essen, Paderborn, Münster und EB Berlin)profaniert wurden.
Über Selbstbestimmung der Diözesen (und nicht eine bedingungslose Unterordnung dem Lehramt Petri) bleiben solche päpstlichen Dokumente wie Pastores dabo vobis (1992!), Redemptionis sacramentum und Sacramentum caritatis von Papst Benedikt eher nur in Deutsche übersetzt und nicht umgesetzt.

Auch kein Franziskuseffekt kommt davon, dass über falsch verstandene Mit- und Selbstbestimmung die wichtigsten Aussagen auch von diesem Pontifikat nicht bzw. nur teils umgesetzt werden.


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 Kostadinov 15. Dezember 2016 

synodal heisst dann wohl...

...dass sich in Philadelphia sog. WvG das Gericht essen würden, wenn sie zur Kommunion gehen - und eine Flugstunde weiter in Chicago drängt ihnen der Neukardinal Cupich die Kommunion förmlich auf. Was gilt dann eigentlich für jemanden aus Philadelphia, der mal ein Wochenende in Chicago verbringt? Chaput oder Cupich? Merken die Synodalitätsbefürworter nicht, was sie für ein lächerliches Bild abgeben? oder ist es Absicht?


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 Gambrinus 15. Dezember 2016 
 

Die Wahrheit ist synodal...

und unterscheidet sich von Land zu Land und von Stadt zu Stadt.

Grotesk.


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 Egon47 14. Dezember 2016 
 

die heilige Kirche

wird mir immer fremder. Langsam erkenne ich die Existenzberechtigung der Pius Bruderschaft. Was kann denn falsch sein an das zu glauben und zu praktizieren, was Eltern, Großeltern und alle Vorfahren für richtig hielten! Ich habe immer treu zu unserer Kirche gestanden, aber langsam sehe ich immer mehr eine Anbiederung an reformatorisches Glaubensgut. Ich WILL aber katholisch bleiben! Im 16. Jhdt. sind alle, die den Lehren der Reformatoren folgten, plötzlich "evangelisch" gewesen. Wenn heute der Papst die Reformation anführt, was kann man tun? Was spricht denn wirklich angesichts der Situation gegen einen Anschluss an die Piusbruderschaft?


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 Kurti 14. Dezember 2016 
 

Wo geben denn die Ortskirchen einen missionarischen Anschub?

Von wenigen Ausnahmen abgesehen, sieht man da nichts in Europa wenigstens. Zu anderen Regionen kann ich nichts sagen. Da werden in Rom Gremien für Neuevangelisierung eingesetzt und das nicht erst seit heute, aber das Ergebnis ist mehr Liberalisierung aus deutsch gesagt mehr Glaubensabfall. Der jetzige Papst ändert da auch nichts, will er wohl auch nicht.


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 Hadrianus Antonius 14. Dezember 2016 
 

@Kleine Blume 3. Die "Coke"-Lösung

Ja.
Es gibt Nr.3:
Ultraschwarze Coke-Limonade:
"Zero Doctrine-100% Heresy" :-)


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 A.Reik 14. Dezember 2016 

@Dottrina

"Die Glaubenskongregation
ist die oberste Instanz, die die ewig gültige Lehre der Kirche verteidigen muss!"

Die oberste Instanz, die die ewig gültige Lehre der Kirche verteidigen muss, ist - DER PAPST.


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 ThomasR 14. Dezember 2016 
 

Verheerende Folgen der Königsteiner Erklärung

(kath net hat berichtet: http://www.kath.net/news/8763) könnten über falsch verstandene Synodalität auf die Weltkirche nicht nur sehr leicht übertragen sondern auch vertieft werden.
Synodalität verstanden als institutionalisierte Beratungsebene, warum nicht
Synodalität verstanden als Mitbestimmungsebene bzw als Möglichkeit über die Abstimmung den Papst und die Dogmen sich unterzuordnen (z.B. Abstimmung über die Wahrheit, was ist Wahrheit und was ist nicht Wahrheit) kann unter heutigen Umständen nur zum Untergang führen. Es gab schliesslich mehrere Apostel und trotzdem der Herr hat sich entschieden Seine Kirche auf dem Fels Petri zu bauen. Über den Tod Christi hat schliesslich Pilatus unter Mitbestimmung des Volkes entschieden.

Selbst die EKD leidet unter Abwendung von den Werten sogar zum Teil von Luther und auf jeden Fall von Dietrich Bonhoeffer insbesondere im Bereich des Lebensschutzes.


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 Kleine Blume 14. Dezember 2016 
 

Pastoral contra Glaubens- und Sittenlehre

1. Ein Weg sieht so aus, dass Glaubens- und Sittenlehre die Leitlinien für die Pastoral vorgeben.

2. Ein anderer Weg sieht so aus, dass man gewisse pastorale Zielvorstellungen hat und versucht, Glaubens- und Sittenlehre dem anzupassen.

Meine Frage:
Sind noch andere Möglichkeiten als diese beiden denkbar?


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 Helena_WW 14. Dezember 2016 
 

@Deus caritas est : Und was ist wenn wir nur noch zerreden haben statt Glauben leben ?

Wenn wir nur noch als größer aufgeblasene Strukturen haben, mit Zerreden, Politischen Ränkespielen, Streit, so wie sich das auch in anderen Bereichen der Gesellschaft leider entwickelt hat.

Aber andererseits bin ich guten Mutes, ich stamme traditionell aus Handwerker- und Bauernfamilien, meine Generation und Kinder sind Naturwissenschaftler,
da habe ich auch von daher ebenso wie aus meinem christtlich Glauben die Gewissheit, dass Pfusch, Unsinn und Falsches keinen Bestand haben werden und sich letztendlich Wahrhieit, Richtigkeit und Qualität bewähren werden.
Selbstverständlich bin ich deshalb auch egal was kommt glaubenstreu, romtreu und papsttreu.


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 carolus romanus 14. Dezember 2016 

Auflösung der Katholischen Kirche

Synodalität, mehr Zuständigkeit der Ortskirchen. Zu was dies führen wird, ist leicht vorstellbar. In der dt.kath. Kirche steht Herr Sternberg an der Spitze und führt mit dem "ZDK" das Kommando. Die Bischöfe ziehen sich in ihre Palais zurück und haben ihre Ruhe.
Die Glaubensinhalte werden auf der ganzen katholischen Welt divergieren und auseinanderfallen mit der Folge von hunderten "katholischen" Kirchen, genau wie bei den Evangelischen, bei denen dieser Prozess bereits mit den ersten "Reformatoren" begonnen hat. Die Protestantierung hat mit AL begonnen und wird in der Auflösung der Katholischen Kirche enden.
So wird es kommen! Es sei denn, Gott entscheidet anders.


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 Dottrina 14. Dezember 2016 
 

Die Glaubenskongregation

ist die oberste Instanz, die die ewig gültige Lehre der Kirche verteidigen muss! Kardinal Müller ist wahrhaftig nicht zu beneiden. Vor allem bei einem Papst, der - leider - viele falsche Berater um sich schart. Ich möchte Papst Franziskus wirklich nichts Böses unterstellen und wende mich auch nicht gegen ihn, aber so langsam wird mir bei manchen Entscheidungen - sei es personal oder strukturell - angst und bange. Die Welt wird immer christenfeindlicher. Der Verwirrer tobt sich mächtig aus und macht leider auch vor Vertretern der Kirche nicht halt. Da hilft wirklich nur noch beten.


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 Karlmaria 14. Dezember 2016 

Nachtigall ich hör dir trappsen

Das in dieser Vorweihnachtszeit auch solche Themen aufkommen müssen. Wir wissen ja auch so was davon zu halten ist da brauche ich nichts schreiben. Allerdings hat Teamarbeit wenigstens dann wenn es in einer gesunden Firma stattfindet nichts damit zu tun dass nicht jeder seinen klaren Verantwortungsbereich hat. Meinem Chef war das ganz klar und er hat auch sehr darauf geachtet dass sich da keine Verantwortungsbereiche überschneiden. Deshalb finde ich diese Pfarrverbünde auch ganz gut. Da kommt es halt darauf an dass es gut gemacht wird!


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 la gioia 14. Dezember 2016 
 

Es steigen ganz ungute Vorahnungen in mir auf...
O heilige Jungfrau Maria, hilf!


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 Deus caritas est 14. Dezember 2016 
 

Für den seligen Paul VI. sollte die Bischofssynode das Selbstverständnis des ökumenischen Konzils aufgreifen und dessen Geist und Methode reflektieren. Derselbe Papst hat dargelegt, dass der Organismus der Synode „im Laufe der Zeit noch verbessert werden kann“ (Motu proprio Apostolica sollicitudo,15 settembre 1965). Das griff zwanzig Jahre später der heilige Johannes Paul II. auf, als er bestätigte, dass „dieses Instrument vielleicht noch verbessert werden kann. Vielleicht kann sich die kollegiale pastorale Verantwortung noch voller in der Synode ausdrücken“ (Schlussansprache, 6. Bischofssynode 1983). Schließlich hat Papst Benedikt XVI. 2006 einige Änderungen der Synodenordnung approbiert, auch im Licht der Vorschriften des Kodex des Kirchenrechtes und der Kirchenrechts der Ostkirchen, die in der Zwischenzeit promulgiert worden waren.


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 Stefan Fleischer 14. Dezember 2016 

Synodal

Das erinnert mich immer an die Team-Euphorie, die früher einmal herrschte. Ob sie heute noch besteht, weiss ich nicht. Vielleicht ist man sich inzwischen auch jener Gefahr bewusst geworden, welche auch für eine synodale Arbeitsweise besteht, und vor der damals in einem Büchlein gewarnt wurde mit dem Titel: "Wider die organisierte Verantwortungslosigkeit." Ich habe das mehrmals erlebt. Wenn im Team ein Fehler gemacht wurde, dann waren die Alphatiere die ersten, die sich hinter dem Teambeschluss versteckten.


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 Helena_WW 14. Dezember 2016 
 

Und wer besorgt ist, ist auch gleichzeitig aufgerufen wie Felsen in der Brandung zu stehen

@Bernhard Joseph : "Je mehr ich dieser Tage nach Rom blicke, desto banger wird es mir um die Kirche. Sie wird nicht untergehen, aber sie scheint in schwere See zu geraten und dabei Gefahr zu laufen, mit schwersten Blessuren aus den Stürmen der Zeit herauszukommen.
"
dann können wir anfangen Felsen in der Brandung zu werden.
Vielleicht muss es so sein, dass sich die von "Durchmarsch durch Institutionen" nun in Rom austoben.
Daraus ergeben sich für andere auch andere Aufgaben. Und warum nicht vom deutsch-sprachigen Raum aus, wo angeblich alles am Boden liegt.
Dann schaun wir mal.


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 Lämmchen 14. Dezember 2016 
 

Überraschung?

warum wundert mich das bei diesem Kardinalsrat nicht wirklich?


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 Ehrmann 14. Dezember 2016 

Der Kardinalsrat ist wohl jetzt schon die oberste Behörde

Ihre Mitglieder diue unsichtbaren Fäden in der Hand des Papstes - das würde ja dem Petrusamt entsprechen - aber wohin leiten sie? Wo ist der Kardinal, für den es nur "Gott oder nichts" gibt? Ist er noch dabei - und wenn ja, wie lange noch? Ach ja, Gott schreibt auf krummen Zeilen gerade! Kyrie eleison et fidem nostram firme!


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 mabedor 14. Dezember 2016 
 

@Lieber Bernhard Joseph,

da fällt mir gleich ein, daß unserem Papst irgendwie eine verbeulte Kirche vorschwebte.
O Maria hilf!!!


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 tuennes 14. Dezember 2016 
 

"Synodal"
Dieses weichgespüle schadet der Kirche nur und wird den Zerfallsprozess in deutschen Landen nur noch beschleunigen.


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 Stephaninus 14. Dezember 2016 
 

Nicht ganz ernst gemeint

...und jeztz gleich noch den Charamsa zurückberufen...


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 Bernhard Joseph 14. Dezember 2016 
 

Bei Kardinal Marx habe ich schwere Bedenken

Nicht erst, seit dieser Kardinal das Kreuz ablegte, um ja keinen Anstoß zu erregen.

Und die Kongregationen für die Glaubenslehre an das synodale Prinzip auszurichten, kann auch bedeuten, dem Relativismus in der Katholischen Kirche erst Tür und Tor zu öffnen.

Je mehr ich dieser Tage nach Rom blicke, desto banger wird es mir um die Kirche. Sie wird nicht untergehen, aber sie scheint in schwere See zu geraten und dabei Gefahr zu laufen, mit schwersten Blessuren aus den Stürmen der Zeit herauszukommen.