Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Kurienerzbischof Gallagher: Leihmutterschaft ist eine „neue Form des Kolonialismus“

16. Jänner 2026 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten im Staatssekretariat: „Es ist der Verkauf eines Kindes, das den Käufern aufgrund eines Vertrags übergeben wird, der die Interessen der Erwachsenen und nicht die der Kinder in den Mittelpunkt stellt“


Vatikan-Rom (kath.net/pl) Die Praxis der Leihmutterschaft bezeichnete Kurienerzbischof Paul Gallagher als eine „neue Form des Kolonialismus“, bei der die Interessen Erwachsener über die Rechte von Kindern gestellt werden. Gallagher ist der Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten im Staatssekretariat. Er äußerte sich bei einer von der Italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl angebotenen Veranstaltung mit dem Titel „Gemeinsame Front für die Menschenwürde: Die Kommerzialisierung von Frauen und Kindern in der Leihmutterschaft verhindern“. Ziel der Veranstaltung war es, eine internationale Debatte über diese Praxis anzustoßen und das Bewusstsein für ihre ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen zu schärfen. Diese Veranstaltung fand im Palazzo Borromeo in Rom statt und war Teil einer Aufklärungskampagne des italienischen Ministeriums für Familie, Geburtenrate und Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl und den Vereinten Nationen. Darüber berichteten ACIprensa und CNA.


In seiner Rede erklärte Gallagher, dass Leihmutterschaft ein Thema sei, das die gesamte Menschheit betreffe. Deshalb forderte er ein gemeinsames Vorgehen gegen die „Kommerzialisierung von Frauen und Kindern“. Er betonte, dass diese Praxis „Körper ausbeutet und Beziehungen jeglichen Sinnes raubt“, indem sie den Menschen zu einem bloßen Produkt reduziere, wie auch Papst Franziskus bereits angeprangert habe. Er erinnerte außerdem daran, dass Papst Leo XIV. erst kürzlich davor gewarnt habe, dass Leihmutterschaft die Rechte von Kindern opfere.

Gallagher warnte davor, dass Leihmutterschaft – obwohl als „Akt der Großzügigkeit“ dargestellt – den Menschen zu einem „Objekt der Transaktion“ degradiere: „Es ist der Verkauf eines Kindes, das den Käufern aufgrund eines Vertrags übergeben wird, der die Interessen der Erwachsenen und nicht die der Kinder in den Mittelpunkt stellt.“ 

Außerdem reduziere die Leihmutterschaft den weiblichen Körper zu einem „reinen Reproduktionsinstrument“, dies beeinträchtige auch das gesellschaftliche Verständnis von Mutterschaft und Menschenwürde, führte Gallagher aus. Dann wies er darauf hin, dass auch feministische Gruppen die Leihmutterschaft ablehnen. Es handle sich bei der Leihmutterschaft um eine „neue Form des Kolonialismus“, die die Schwächsten ausbeute, und wies darauf hin, dass die Zustimmung von Frauen oft auf „finanziellem Druck“ beruhe.

Abschließend plädierte der Kurienerzbischof für die „vollständige Abschaffung“ der Leihmutterschaft und sprach sich gegen die Schaffung eines internationalen Regulierungsrahmens aus, der seiner Ansicht nach dazu führen würde, dass „noch mehr Kinder verkauft werden“.

Die Rede in voller Länge (italienisch):


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 17. Jänner 2026 
 

Wo sind jetzt die Linken mit ihren "Gebärmaschinen"?

In meiner Jugend spotteten radikale Linke bei "Grünen" & Co über kinderreiche Mütter als "Gebärmaschinen". Inzwischen kommt Ihnen das nicht mehr über die Lippen, denn das "industrielle" Mieten von Frauen zum Austragen fremder Kinder praktizieren vor allem homosexuelle männliche Paare. Und kinderreich sind fast nur noch Muslime und (dank kräftiger Subvention per Sozialhilfe) sicherlich auch immer mehr Familien von Islamisten (mit einer oder mehreren, teils zwangsverheirateten, Frauen).
Dass diese beiden für Woke sakrosankten Gruppen (öffentlich bekennende homosexuelle Paare und Muslime) auf Dauer nicht nebeneinander existieren werden, blenden sie aus oder ist ihnen egal. Wer weiß, wie viele linkswoke Männer sich bereits innerlich unterworfen haben und auf mehrere Frauen hoffen? Frauen werden dann sowieso nicht mehr viel zu sagen haben, Feministinnen, Genderaktivistinnen und Lesben wird es dann sowieso nicht mehr geben. Houellebecq lässt grüßen.


0
 
 Schillerlocke 16. Jänner 2026 
 

Da kann man dem Herrn Erzbischof

vollumfänglich zustimmen. Die Leihmutterschaft ist ein ganz und gar ekelhaftes Unterfangen und verstößt gegen die Menschenwürde.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
  4. Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
  5. US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
  6. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst

Leihmutterschaft

  1. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft
  2. Christdemokraten für das Leben (CDL): Frauen schützen – Leihmutterschaft und Eizellspende verbieten
  3. Leihmutterschaft ist „für Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung von Frauen und Kindern verantwortlich“
  4. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  5. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  6. Ethikerin: Leihmutterschaft nach Skandal in Ukraine verbieten
  7. Kindeswohl als zentrales Kriterium







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz