Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Moskauer Patriarch erinnert an Drama der Oktober-Revolution

29. Dezember 2016 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kyrill I. bei Eparchialversammlung in Moskau: 100. Jahrestag der Oktober-Revolution erinnert daran, dass "Rebellion gegen Gott" zur Selbstzerstörung führt.


Moskau (kath.net/ KAP)
Wenn im kommenden Jahr 2017 in Russland des 100. Jahrestages der sogenannten "Oktober-Revolution" von 1917 gedacht wird, so ist das auch für die Kirche ein Anlass, auf die negativen Folgen einer Gesellschaft hinzuweisen, die sich von Gott abwendet. Das hat der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. bei der jährlichen Eparchialversammlung vor Priestern, Mönchen und Nonnen der Moskauer Eparchie unterstrichen. Eine der wichtigsten Lehren, die es aus der Oktober-Revolution zu ziehen gelte, laute demnach, dass eine "auf der Rebellion gegen Gott und sein ewiges moralisches Gesetz aufbauende Gesellschaft" zur Selbstzerstörung verurteilt sei, zitiert die Stiftung "Pro Orientie" den Patriarchen in einer Aussendung am Mittwoch.


Es sei notwendig, sich gerade heute dessen zu erinnern, so der Patriarch, da es "in einer Reihe von Staaten Versuche gibt, das Leben der Menschen und das System der Öffentlichkeit auf der Marginalisierung der Religion aufzubauen". In diesem Zusammenhang nehme die pastorale Tätigkeit der Kirche eine geradezu "historische Dimension" an, so Kyrill. Schließlich hätten die Ereignisse von 1917 "zur Machtergreifung radikaler politischer Kräfte geführt", die die "Ideen des Atheismus und des Materialismus verbreitet" und eine "traditionelle Lebensweise zerstört" hätten - mit der Folge eines "blutigen Bürgerkriegs" und "massiven Repressionen gegen alle, die anderer Meinung waren".

Tatsächlich sei auch die russische Kirche in den Jahrzehnten nach der Oktober-Revolution beispiellosen Verfolgungen ausgesetzt gewesen: Zehntausende Gläubige, eine große Zahl von Bischöfen, Priestern, Mönchen und Nonnen seien verfolgt und zahlreiche Kirchen und Klöster geschlossen, zerstört oder profaniert worden, so der Patriarch. Heute sei es daher auch Aufgabe der Kirche, die Ereignisse von 1917 in Russland zu analysieren und daraus Konsequenzen zu ziehen.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Russland

  1. Russischer Metropolit für Besetzung weiterer Gebiete der Ukraine
  2. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  3. Russland – Ein Beispiel für eine politische Religion
  4. Putins 'P.R.-Auge' blickt auf Österreich-Ungarn
  5. Von Russen verschleppt - Papst erhielt Gebetbuch von vermissten ukrainischen Ordensleuten
  6. Wladimir Putin ist KEIN 'Geschenk Gottes'
  7. Ukraine: "An der Front gibt es keinen Atheisten"
  8. Russischer Diktator Putin "im Bann" von Schamanen
  9. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  10. Weihbischof Schneider: Freude über die Einladung des Papstes an Bischöfe zur Weihe Russlands







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  15. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz