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Kardinalsrat: Volle Unterstützung für Papst und sein Lehramt

13. Februar 2017 in Aktuelles, 40 Lesermeinungen
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"K9" erinnert an Papstansprache an Kurie vor Weihnachten - Reformverweigerung, die "oft im Schafspelz" daherkommt, versteckt sich laut Franziskus "hinter rechtfertigenden und in vielen Fällen anklagenden Worten"


Vatikanstadt (kath.ne/KAP) Der für die Kurienreform zuständige Kardinalsrat (K9-Rat) hat Papst Franziskus und seinem Lehramt "volle Unterstützung" ausgesprochen. Angesichts einiger "aktueller Ereignisse" drückten alle neun Kardinäle des Gremiums dem Wirken des Papstes ihren "vollen Rückhalt" aus, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Die Kardinäle versicherten Franziskus demnach "ihre volle Zustimmung und Unterstützung", sowohl seiner Person, als auch seinem Lehramt gegenüber.

Das Gremium, dem auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, angehört, unterstützt den Papst auch in anderen wichtigen Fragen der Kirchenleitung. Es gilt inzwischen als die engste Beratungsinstanz von Franziskus.


Die Vatikannote geht nicht genauer auf die angesprochenen "aktuellen Ereignisse" ein. Im November hatten vier Kardinäle - darunter die Deutschen Joachim Meisner und Walter Brandmüller - öffentlich Zweifel an Franziskus' Schreiben "Amoris laetitia" geäußert und mehr Klarheit im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen gefordert. In Rom waren zuletzt papstkritische Plakate sowie eine ebenfalls kritische Fake-Ausgabe der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" aufgetaucht. Beide Male ging es unter anderem darum, dass der Papst bisher nicht auf die Fragen der Kardinäle zu "Amoris laetitita" antwortete.

Der K9-Rat dankte Franziskus zudem für seine Worte in seiner Weihnachtsansprache an die Kurie 2016, in deren Mittelpunkt er diesmal die Kurienreform gestellt hatte. Die Rede habe sie ermutigt und die Richtung für die Arbeit vorgegeben.

Damals hatte Franziskus gesagt, es gehe um einen "Prozess des Wachstums und vor allem der Bekehrung". Zudem war er auch kurz auf Kritiker aus den eigenen Reihen eingegangen: Neben konstruktiver Kritik, Angst und Trägheit gebe es auch "böswillige Widerstände" aus einem "verqueren Geist". Diese Art von Reformverweigerung, die "oft im Schafspelz" daherkomme, verstecke sich "hinter rechtfertigenden und in vielen Fällen anklagenden Worten" und flüchte sich "in Traditionen, Schein, Formalitäten, in das Bekannte".

Der Kardinalsrat hatte am Montag seine dreitägigen Beratungen mit dem Papst im Vatikan wieder aufgenommen. Im Mittelpunkt der 18. Konferenzrunde des Beratergremiums stehen Überlegungen zum künftigen Stand der vatikanischen Kongregationen und weiterer Behörden.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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Lesermeinungen

  17. Februar 2017 
 

Die vier Kardinäle mit ihren fünf Dubia unterstützen den Papst erkennbar

Es scheint die neun Kardinäle tun dies in Wahrheit nicht.

In der Welt bedeutet eine Unterstützungserklärung eines Trainers oder eines Top-Managers meistens, dass dieser in großen Schwierigkeiten steckt und sein Abgang vorprogrammiert ist.

Ein Papst aber bleibt im Amt egal in welchem Fahrwasser er steuert.


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 Bernhard Joseph 15. Februar 2017 
 

@Stefan Fleischer

Wenn man sich intensiv mit der Befreiungstheologie auseinandersetzt, stellt man fest, dass es ihr nur um "Befreiung" und eben nicht um Erlösung geht. Sie nimmt beide Begriffe synonym und verkehrt somit den christlichen Glauben radikal ins Weltliche. Im Grunde ist die Befreiungstheologie nichts anderes als eine andere Variante des Marxismus auf einer pseudo-metaphysischen Basis. Das ganze Glaubenskonstrukt ist in sich widersprüchlich und wendet Jesus in einen Befreiungskämpfer, was er gerade nicht war. Darum haben nicht wenige Befreiungs"theologen" die Konsequenz aus ihrer Ideologie gezogen und sind in den bewaffneten Kampf gezogen oder haben sich in die Politik begeben. Die Befreiungs"theologie" vertritt einen rein weltlichen Messianismus. Das Gefährliche ist, das diese Ideologie munter Versatzstücke des christlichen Glaubens adaptiert, wobei der Interpretation völlige Freiheit bleibt. Entsprechend unübersichtlich sind alle ihre Strömungen und Ausprägungen.


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 lesa 15. Februar 2017 

Himmlischer Rat

Flehen wir zu Gott, dass vor allem der himmlische Rat, angeführt von der Königin des Friedens mit dem Hl. Josef und dem Hl. Erzengel Michael den Heiligen Vater unterstützen!


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 Stefan Fleischer 14. Februar 2017 

@ Bernhard Joseph

Zum Thema Befreiungstheologie:
Ich bin zwar nicht Theologe. Aber ich bin je länger je mehr überzeugt:
"Eine Befreiungstheologie ohne die Erlösungstheologie ist eine Ideologie."


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 Elija-Paul 14. Februar 2017 
 

Information!

Die für heute angekündigte Pressekonferenz mit Cardinal Francesco Coccopalmerio wurde abgesagt. Es wurde hinzugefügt, daß die Vorstellung seines Schreibens über das achte Kapitel von AL keine Antwort auf die dubia sei! Er würde sich in den nächsten Tagen zu Wort melden!


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 Montfort 14. Februar 2017 

Italien mit seiner langen Tradition von Geheimbünden ...

... hatte immer schon einen gewissen Einfluss auf den Stil im Vatikan.
Da gab es doch die "Carbonari" (samt ihrer Losungs-Abkürzung "INRI"), die P2, P3, P4, ... und jetzt K9?


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 Montfort 14. Februar 2017 

Auch der K9_Rat sitzt der FALSCHEN schriftlichen ABSCHRIFT der Weihnachtsansprache auf!

Der Papst sagte in seiner Weihnachtsansprache vor der Kurie am 22.12.2016 NICHT, wie die Abschrift FALSCH wiedergibt: "esistono anche le resistenze malevole, che germogliano in menti distorte e si presentano quando il demonio ispira intenzioni cattive (spesso ‚in veste di AGNELLI‘)“, deutsch übersetzt: “Und es gibt auch den böswilligen Widerstand, der in verdrehten Mentalitäten aufkeimt und zum Vorschein kommt, wenn der Dämon böse (oft ALS LÄMMER VERKLEIDETE) Vorhaben eingibt.“

Der Papst sagte (s. Video 18:30) deutlich: „… (spesso “in veste di ANGELI”) …” – die RICHTIGE Abschrift in Übersetzung müsste also sein: “Und es gibt auch DIE BÖSWILLIGEN WIDERSTÄNDE, DIE in verdrehten Mentalitäten AUFKEIMEN und zum Vorschein KOMMEN, wenn der Dämon böse (oft ‚IN GESTALT VON ENGELN‘) Vorhaben eingibt.“ So erst ergibt die Aussage des Papstes Sinn, weil sie eine Anspielung ist auf den „bösen ENGEL, der GESTALT UNTER EINEM LICHTENGEL annimmt“ (Exerzitien 332, Regeln zur Unterscheidung der Geister).

www.kathtube.com/player.php?id=41997


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 Bernhard Joseph 14. Februar 2017 
 

Wie war das noch mit dem Klerikalismus

Dieser Kardinalsrat "K9" ist Klerikalismus in Reinkultur.

Was mich an Papst Franziskus wirklich unendlich traurig macht, ist, dass er einerseits einen reinen Platonismus vertritt, aber andererseits ständig diesen Platonismus ad absurdum führt.

Diese Haltung, sollte man sie zu verinnerlichen suchen, führt zwangsläufig zu einer Entfremdung des Glaubens. Allein die Institution kann dann noch als soziale Einrichtung interessieren.


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 Helena_WW 14. Februar 2017 
 

Wer war noch mal Spitze im Befreiungideologischen und im sex. Schutzbefohlenenmissbrauch gewesen

Da gibts Zusammenhänge sowohl im weltlichen wie auch im kirchlichen Bereich.


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 Herbstlicht 14. Februar 2017 
 

Was Kardinal Sarah betrifft ...

... kann er im Grunde froh sein, dass er nicht zur Riege des Kardinalsrats gehört.
Dadurch ist es ihm möglich, sich seine innere Freiheit und die Unabhängigkeit des Beurteilens der jetzigen Situation zu bewahren.


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 Bernhard Joseph 14. Februar 2017 
 

Es scheint, als ginge die Saat der Befreiungstheologie nun auf

Der katholische Glaube wird mitten aus der Kirche heraus zunehmend entstellt, ja man muss fast sagen, banalisiert. Ihm wird durch die Verweltlichung der Befreiungstheologie sein eigentlicher Bezug, das Himmelreich - nicht das Erdenreich - so weit verdunkelt, dass er zur Karikatur werden könnte.

Die Allianz marxistischer Ideologie mit christlichem Glauben führt weder gerechtere, noch menschlichere Gesellschaften herauf, sondern verabsolutiert den Schein. Das ganz könnte man auch als eine moderne Spielart der Gnosis ansehen, wobei Gott im Nebel rein abstrakt gefasster Theoreme verschwindet.

Die Barmherzigkeit des marxistischen Denkens verwirklicht sich allein im Postulat des Ideals, das von der Wahrheit gänzlich abgelöst ist. Der Schein allein zählt.

Und so wendet sich der Gehorsam im Selbstbezug gegen Gottes Wort, das Aufzuheben man sich berechtigt dünkt.

Eine Erosion des Glaubens in der Kirche nicht von unten sondern von oben.


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 Laus Deo 14. Februar 2017 

@Antwort auf Dubia

...hat Kardinal Müller gegeben und gesagt weder Himmel noch Engel noch ein Papst können die Lehre ändern. Deutlicher geht es eigentlich nicht mehr


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 Hadrianus Antonius 14. Februar 2017 
 

Chaos total

"Gott überrascht uns mit seiner Liebe, aber fordert Treue in Seiner Nachfolge"

(Selbstkommentar v. Papst Franziskus/ Südwestkalender Dienstag 26 Januar 2016)


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 Montfort 13. Februar 2017 

Der "Wolf im Schafspelz" ist nicht leicht zuzuordnen, ...

Ist K9 jetzt die Abkürzung für das "Politbüro" in der Oligarchie, die bald die Hierarchie verdrängen soll?

Hilf, Herr!


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 DamianBLogos 13. Februar 2017 
 

@Ehrmann

Nein, Kardinal Sarah ist nicht im C9-Rat.


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 agnese 13. Februar 2017 
 

Man wundere nicht, daß die K9 den Papst Franciskus unterstützt, er hat sie einzeln ausgesucht und eingesetzt, sicher nicht, ohne sich über ihre Richtungseinstellung erkundigt zu haben.
Kardinal Sarah ist nicht unter den neun Kardinälen, ihm ist jetzt sogar des öffteren verboten worden, einige Einladungen anzunehmen, wo er seine Meinungen hätte äußern können.


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 Elija-Paul 13. Februar 2017 
 

Ja, man muß abwarten, ob es nicht weiterer Nebel wird!

Doch ist es gut, die Sache mit ins Gebet zu nehmen! Wenn eine doch wenigstens einigermaßen offizielle Antwort auf die dubia käme wäre das weniger schlecht als keine, damit die Sache nicht gelähmt wird! Ich nehme zwar an, daß es in die falsche Richtung gehen wird, aber besser die Sache liegt offiziell klarer auf dem Tisch, damit die Scheidung der Geister voranschreiten kann. Mit AL ist die Gretchenfrage gestellt: Wie hältst du es mit AL? Gehst Du mit der Kirche und der Wahrheit ihrer Lehre oder in die Konfusion eines grauen Nebels?
Es ist ein geistlicher Kampf, der mit geistlichen Waffen geführt werden muß! Durch Leid hindurch wird der Herr seine Kirche schützen! Mir tut es leid für die, welche gutmütig einem falschen Licht folgen. Vielleicht werden sie noch wach! Das ist mein Gebet!
@Kreuz: It is time for truth, turn turn turn ....


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 Alpenglühen 13. Februar 2017 

@doda

Nun, den Kardinalsrat hat Papst Franziskus im Sept. 2013 selber eingerichtet u. somit die Mitglieder auch allesamt selber ernannt. s. Art. 43092. Insoweit ist die bekundete „volle Unterstützung“ kein Wunder. Denn: P. Franziskus hat die Kardinäle passend zu seinen Plänen ausgesucht. U. „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.“
Außerdem bezweifle ich, daß ein evtl. ausscherendes Mitglied des Kardinalsrates noch lange in diesem Gremium wäre!

Auch auf die Gefahr hin, wieder „aus Wien“ gerüffelt zu werden:
Bei jedem anderen Menschen würde das Verhalten, das P. Franziskus an den Tag legt, unweigerlich zu wenig charmanten Fragen u. Bemerkungen führen, wie: Hat der „noch alle Tassen im Schrank“? Oder: Der hat doch „ein paar Schrauben locker“!

Hausherr der Kirche ist Jesus Christus, denn es ist SEINE! Kirche. P. Franziskus als Nachfolger Petri ist nur Verwalter! Aber das scheint er inzwischen total vergessen zu haben.


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 itsme35 13. Februar 2017 
 

nimmt kard marx

im vatican auch sein pektorale ab?


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 kreuz 13. Februar 2017 

wenn @Elija-Paul diese Meldung schon erwähnt,

(ob es so ist wird erst morgen zu lesen sein), hier ein Teil des "kurzen Ausschnittes" von Kardinal Coccopalmerio's Buch über AL, das -ebenfalls- morgen veröff werden soll.
schaun wer mal..

wenn es so wäre, dann stünde der morgige Tag in den Büchern der Kirchengeschichte.

"The divorced and remarried, de facto couples, those cohabiting, are certainly not models of unions in sync with Catholic Doctrine, but the Church cannot look the other way. Therefore, the sacraments of Reconciliation and of Communion must be given even to those so-called wounded families and to however many who, despite living in situations not in line with traditional matrimonial canons, express the sincere desire to approach the sacraments after an appropriate period of discernment."


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 Ehrmann 13. Februar 2017 

Ist nicht Kard.Sarah einer der 9 (sozusagen als Alibi)?

Oder ist er schon eliminiert? Wer hat den Text verfaßt - Kard.Marx im Namen aller 9?


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 Elija-Paul 13. Februar 2017 
 

Morgen soll angeblich offiziell die Dubia beantwortet werden!n

We are told to watch for a press conference tomorrow focused on Amoris Laetitia. It is said to be the official reply to the four cardinals' dubia, which will be answered by Cardinal Francesco Coccopalmerio, President of the Pontifical Council for the Interpretation of Legal Texts.
So berichtet RORATE CAElI heute Abend! Beigefügt ist ein kurzer Ausschnit aus dem Buch des Kardinals, da kann man die Richtung erahnen!

Schauen wir, ob es so sein wird und wie dann die Situation der Kirche sich morgen darstellt! Alles sei dem Herrn und seiner geliebten Mutter anempfohlen!

Für die, die wenig englisch verstehen:

Moregn soll die offizielle Antwort des Papstes auf die dubia in einer Pressekonferenz durch Cardinal Francesco Coccopalmerio, President of the Pontifical Council for the Interpretation of Legal Texts. gegeben werden!
Quelle RORATE CAElI


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 wedlerg 13. Februar 2017 
 

Traurig, wie kleinkarriert der Vatikan geworden ist

In seiner Weihnachtsansprache von 2014 erinnerte der Papst seine Mitarbeiter unter anderem an "[d]ie Krankheit, die Vorgesetzten zu vergöttern: Es ist die Krankheit derer, die ihre Oberen hofieren in der Hoffnung, deren Gunst zu erlangen. Sie sind Opfer des Karrierismus und des Opportunismus; sie ehren Menschen und nicht Gott (vgl. Mt 23,8-12)

Ob das jetzt für die von ihm erwählten 9 auch gilt?

Ich meine, dass die Predigt des Papstes zum Evangelium gestern schon sehr dürftig war. Da wurde die Mahnung an diejenigen, die das Gesetz für nicht mehr nötig halten, ganz schön relativiert. Aber dieses Evanglium aus Mt 5-7 ist die Messlatte für uns Christen. Würde Sie hochgehalten, wäre auch große Herzensweite und Lehramttreue im Vatikan kein Problem.

Momentan herrscht eher kleingeistige Sozialpolitk vor.


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 hl_neri 13. Februar 2017 
 

Neben konstruktiver Kritik, Angst und Trägheit gebe es auch "böswillige Widerstände"

Es ist angesichts der gegebenen Erfahrungen wohl nicht zielführend, den Papst oder die Mitglieder des Kardinalrates (darunter auch ein Kreuzableger und Kreuzverleugner)hinsichtlich der Äußerungen, "Diese Art von Reformverweigerung, die "oft im Schafspelz" daherkomme, verstecke sich "hinter rechtfertigenden und in vielen Fällen anklagenden Worten" und flüchte sich "in Traditionen, Schein, Formalitäten, in das Bekannte", um Aufklärung und konkrete Angaben über Namen und Verhalten derjenigen Personen, gegen die sich die Anschuldigungen richten, zu bitten? .... Sie werden sich doch nicht selbst anklagen?


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 Weinberg 13. Februar 2017 
 

Inflationäres Lob von Card. Marx

unlängst erst für Kanzlerin Merkel, gestern für Bundespräsident Steinmeier und nun für den Papst - ob das wirklich noch zur Ehre gereicht?


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 Helena_WW 13. Februar 2017 
 

Sind vllt. Schafspelze der von übervorgestern 68'er Befreiungsideologischen "Revoluzzer"

die nichts anderes waren und sind als Kirchenzerstörer in jeder Hinsicht.


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 Wiederkunft 13. Februar 2017 
 

Berater

Also einen Berater, der wegen Feigheit, dass Kreuz einfach versteckt, ist kein Garant für die Neuevangelisierung die unsere Kirche im Westen unbedingt bräuchte. Auch scheint es sehr interessant, dass nach der Wahl von Franziskus alle davon sprachen, endlich einen Papst aus Lateinamerika zu bekommen und jetzt hat die westliche deutsche Kirche mehr Einfluss als je zuvor. Wunder wir uns nicht, wenn immer mehr zu den Freikirchen abwandern!


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 Ginsterbusch 13. Februar 2017 

Hab ich Ex cathedra verpasst, oder warum SEINE Lehre ?

Die unfehlbar verkündete Lehrentscheidung zu AL scheint an mir vorbeigegangen zu sein.


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 Rosenzweig 13. Februar 2017 

Wie ein Lied aussagt: "Komm Hl.GEIST - fall auf uns herab..."

JA - werter @ lakota- Sie schreiben:
"...da kann man wirklich nur noch hoffen + beten!”
Dies schrieb ich vorhin (s.unten..) auch schon..!
SOO TUN wir das doch JETZT(?!)- wenn möglich ALLE..?!
Ich spüre – alles Erwägen - Spekulieren – Diskutieren – Prognostizieren ist ZEIT-VERLUST...?!-
Und JESUS versprach : “WOO Zwei oder Drei in Meinem NAMEN versammelt sind, da bin ICH Mitten unter Ihnen...!“
Können wir nicht eine betende “Geistige ARMEE” für dieses ANLIEGEN der jetzt tagenden Kardinals-Konferenz aufstellen..?!
Und das Rosenkranz- GEBET (zumal 100 Jahre FATIMA!) ist eine ganz besondere “Waffe” im geistigen Kampf – da es kein Problem gibt – das mit diesem GEBET nicht gelöst werden kann!! (soo die Muttergottes geoffenbart..) – In dieser Zuversicht – Ihnen allen verbunden...!


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 Elija-Paul 13. Februar 2017 
 

Wichtige historische Aufgabe des Rates!

In der gegenwärtigen Situation wäre es die historische Aufgabe des Rates den Papst davor zu bewahren, daß sich in seinem Pontifikat Irrtümer ausbreiten können, unter denen die Kirche jetzt schwer leidet. Allerdings müßte man dann selbst diese Irrtümer nicht propagieren, wie es leider bei Kardinal Marx und der deutschen Bischofskonferrenz geschieht. Das wäre der Dienst der Stunde und nicht einen Kurs mitstützen, der die Kirche von innen schwächt, sie sehr anfällig macht für antichristliche Strömungen. Wenn der Wächterdienst derzeit nicht richtig wahrgenommen wird, dann müßten dijenigen, die nahe am Papst sind, diesen Dienst übernehmen. Das geschieht leider nicht! Es gilt sehr aufmerksam zu sein, was Gott nun aus dieser Situation machen wird. Es tröstet mich, daß wenigstens einige Kardinäle und Bischöfe nicht schlafen und ich freue mich, daß nicht wenige Laien wach sind! Plakataktionen und Fake-Osservatore sind m.E. jedoch kontraproduktiv. Ein hilfloser Protest aus Bitterkeit!


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 Waldi 13. Februar 2017 
 

Ich glaube,

dass den meisten Katholiken völlig egal ist, was Papst Franziskus und seine K9 entscheidet. Die Glaubensverwirrungen innerhalb der katholischen Kirche haben inzwischen Ausmaße angenommen, dass jeder Katholik zur Selbsthilfe greift, um wenigsten das noch an Glaubensgut zu bewahren, was ihm die Kirche noch nicht zu nehmen vermochte!


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 lakota 13. Februar 2017 
 

Freud'scher Versprecher

oder wirklich schon "sein Lehramt"? Mit tatkräftiger Unterstützung von Kreuzverleugner K.Marx. Wo wird das hinführen...da kann man wirklich nur noch hoffen und beten!


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 doda 13. Februar 2017 

Wer hat die Mitglieder dieses Kardinalsrates ernannt?


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 Laus Deo 13. Februar 2017 

Schade ist einfach....

das die Verwirrung dadurch nicht vom Tisch ist. Darf ein Priester einem Widerverheirateten der nicht in Enthaltsamkeit leben kann, die Sakramente spenden? Die Lehre und die Heilige Schrift sagt KLAR NEIN, das Schreiben AL lässt es offen und einige Bischofkonferenzen sagen JA. Arme Priester.... MAN MUSS GOTT MEHR GEHORCHEN ALS DEN MENSCHEN sagt der Heilige Paulus....


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 wedlerg 13. Februar 2017 
 

Erinnert an andere Gremien

Wenn in anderen Systemen der Chef gegen Kritik immunisiert werden sollte, sprachen Gremien: Das Politbüro in Moskau und Ost-Berlin waren sicher die perfidersten Erscheinungen.

Ein Gremium, das der Papst selbst mit den eigenen Leuten installiert hat, ist wohl kaum ein Gradmesser für kirchliche Geschlossenheit.

Dieser Papst hat leider eine große politische Komponente, die der Kirche keinen Gefallen tut.

Es ist echt traurig, dass nach den großen Päpsten des 20./21. Jh. jetzt die Nachfolge zu einem zu politischen Programm mutiert. Die Apostel haben es vorgemacht.

Es wäre besser zu predigen als Politik zu machen.


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 Rosenzweig 13. Februar 2017 

18.Kardinalsrat (K9-Rat)Konferenz..!"Allein den BETERN kann es noch gelingen.."

DA möchten ich + hoffentlich viele BETER heute + in diesen drei Tagen für die jetzt tagende Konferenz-Beratungsrunde der 9 Kardinäle mit Pp.Franziskus - im Besonderen um die Gnadenfülle des Hl.GEISTES bitten!
“Komm HEILIGER GEIST –
erleuchte + führe Sie –
bewege + stärke Sie –
verwandle + HEILIGE Sie!” -
MARIA –Du BRAUT des Hl. GEISTES- sei bitte mit Deinem GÖTTL. SOHN – MITTEN unter Ihnen..! DANKE.


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 Chris2 13. Februar 2017 
 

Was und wer auch immer gemeint ist:

Eins ist gewiss: Der "Wolf im Schafspelz" ist jedenfalls nicht Christi Wort und die Lehre seiner Kirche während 2000 Jahren. Und "Reform" kommt vom lateinischen "reformare", was soviel wie "wiederherstellen" bedeutet (also z.B. die Abkehr von Irrwegen oder die Aufgabe verkrusteter Strukturen, wie etwa in der Kirche in Deutschland). Wer dagegen irgendwoanders hingehen will, wöge das Ganze bitte nicht "Reform" nennen, sondern ehrlicherweise "eine neue / andere Kirche"...


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 spes 13. Februar 2017 

"...seinem Lehramt"...

... wirklich köstlich.

Es ist nicht das Lehramt des Papstes, sondern das der katholischen Kirche, das der Papst zu hüten, zu bewahren und zu verkünden hat - und im Einzelfall vielleicht auch mal als Einzelperson vertritt...

Irgendwie wird es immer bizzarer....


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 ecclesiam 13. Februar 2017 
 

Was wird denn anderes von diesem Rat erwartet?

Diese "volle Unterstützung" hat für die tatsächliche Leistung in etwa so viel Wert wie 11 Minuten anhaltender Applaus für Angela Merkel durch ihre Parteidelegierten.


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 bernhard_k 13. Februar 2017 
 

???

"Diese Art von Reformverweigerung, die 'oft im Schafspelz' daherkomme, verstecke sich 'hinter rechtfertigenden und in vielen Fällen anklagenden Worten' und flüchte sich 'in Traditionen, Schein, Formalitäten, in das Bekannte'".

Was fällt hier darunter? Auch die (bekannten) Gebote? Auch die (bekannten) Worte Jesu?

Hmmm ...


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