Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  10. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht
  14. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

'Populismus ist keine vernünftige Sache'

15. Februar 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Martin Lohmann: „Wir sollten in unserer Gesellschaft aufpassen, dass wir den Populismus nicht mit Populismus bekämpfen.“


Bonn (kath.net) „Es wird immer gesagt, dass man sich gegen Populismus von rechts zu wehren habe. Ich verstehe das“, denn „Populismus ist keine vernünftige Sache.“ Dies stellte der Journalist und Publizist Martin Lohmann in einem Videokommentar fest (Foto). Doch stelle er sich dabei immer die Frage, warum man nur gegen „Populismus von rechts“ sein dürfe. „Müssen wir nicht jeden Populismus verurteilen? Ich bin auch gegen Populismus von links“, er sei „überhaupt gegen jede Form von Populismus“.


„Wir sollten in unserer Gesellschaft aufpassen, dass wir den Populismus nicht mit Populismus bekämpfen“, warnte er. Es brauche in unserer Gesellschaft dringend „die Wiederentdeckung des Dialogs, der Kritikfähigkeit, des Respektes vor dem anderen und die wirkliche Auseinandersetzung mit Argumenten“, „das öffnet der Freiheit und Demokratie alle Tore“.

Martin Lohmann – Videostatement über „Populismus“


Foto Martin Lohmann (c) Martin Lohmann/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  16. Februar 2017 
 

Was will Herr Lohmann uns sagen?

Populismus heißt, dem Volk nach dem Maul reden. Was soll in diesem Zusammenhang das Wort "von" (rechts oder links)?


1
 
 Ehrmann 15. Februar 2017 

"Populismus ist keine vernünftige Sache" das ist als Definition zu wenig, um über etwas zu reden!

Besser: es ist überhaupt keine Definition, sondern Bestätigung des Eindruckes der Verwendung als "Kampfbegriff". Sollten wir in einer vernünftigen Diskussion nicht doch zuerst über Begriffe einigen, mit denen wir umgehen?


6
 
  15. Februar 2017 
 

und was soll man dann noch wählen?


2
 
 Dottrina 15. Februar 2017 
 

Der Ausdruck "Populismus"

ist m.E. zum Kampfbegriff eskaliert. Populismus kommt von "populus" (das Volk). Politiker sollten etwas mehr nachdenken, wenn sie Begriffe verwenden, deren Ursprung etwas anderes bedeutet, als sie ihnen zuordnen. Politiker welcher Couleur auch immer sollten ja für das Volk, das sie gewählt hat, regieren - in dessen bestem Sinne. Nur leider tun die abgehobenen Machteliten das eben nicht. Das "populus" protestiert irgendwann einmal lautstark. Das einfache Volk ist doch viel näher dran am wirklichen Leben als die Politiker, die sich nicht einmal vorstellen können, dass es z.B. so etwas wie Altersarmut gibt. Darum sollte man mit dem Begriff "Populismus" etwas vorsichtiger umgehen und vor allem nicht alle Menschen vor den Kopf stoßen, die sich mehr Nähe und Realismus der Politiker zum und für den "populus" wünschen.


11
 
 Kleine Blume 15. Februar 2017 
 

Ist Populismus unverantwortliches Gerede?

Wenn ich Herrn Lohmann in seinem Video richtig verstehe, definiert er Populismus als unverantwortliches Gerede und stellt dem Dialog und Respekt gegenüber. (Jetzt mal unabhängig von der Frage links-rechts.)

Grundsätzlich bin ich für eine einfache, klare und verständliche Ausdrucksweise unserer Politiker.

Somit hatte ich bisher "Populismus" eher als Kampfbegriff derjenigen Politiker verstanden, die durch Wortnebel den Wähler im Unklaren über ihre wahren Absichten lassen und einfach über ihn hinwegregieren.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  14. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz