Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen

4. März 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses warnte auf der ARC-Konferenz vor einer globalistischen, technokratischen Tyrannei und betonte den Wert kleiner, freiwilliger Einheiten für die Gesellschaft.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Die USA und Europa seien durch eine globalistische, technokratische Tyrannei bedroht. Dieser Bedrohung könnte durch die Wiederbesinnung auf die Werte des Christentums entgegengewirkt werden. Dies sagte Mike Johnson, Sprecher des US-Repräsentantenhauses bei der ARC (Alliance for Responsible Citizenship) -Konferenz.

„Der einzige Weg, diesen Trend in eine technokratische Tyrannei umzukehren ist, uns wieder auf unsere Grundprinzipien zu verpflichten und diese zu leben. Was den Westen und was unsere Nationen groß gemacht hat, muss uns wieder leiten“, sagte der Republikanische Politiker, der über eine Videoschaltung zu der Konferenz zugeschaltet war.

Die Kräfte des „weichen Despotismus“ seien in der heutigen Gesellschaft sichtbar. In diesem „zivilisatorischen Moment“ hätte sich die Regierung der USA für eine Erneuerung entschieden.


Sie wolle eine „neue goldene Ära“ einleiten, wie Präsident Trump gesagt habe, zitierte Johnson den US-Präsidenten. Eine Rückkehr zu den zeitlosen Grundprinzipien werde zu einer neuen Blüte führen.

Dem wirtschaftlichen und politischen Modell des grenzenlosen Globalismus setzte Johnson eine Agenda der „nationalen Erneuerung“ auf Grundlage christlicher und konservativer Grundprinzipien.

Die Kehrseite der neuen globalen Ordnung sei die Entwertung lokaler Gemeinschaften und Schwächung der nationalen Identität. Diese werde durch eine neue, spaltende Identität ersetzt, die auf Rasse, Geschlecht und Gender beruhe.

„Wenn Amerikaner keine Amerikaner mehr sind und Briten keine Briten und die Deutschen keine Deutschen, dann wird etwas anderes diese Leere füllen. Wenn jeder ein Bürger der Welt ist, ist keiner für seine Nation oder seine lokale Gemeinschaft verantwortlich“, kritisierte Johnson wörtlich.

Er erinnerte an den konservativen Denker Edmund Burke und dessen Betonung der kleinen Gemeinschaften. Burke habe damit die Familien und Kirchengemeinden, zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen gemeint, die auf kleiner, lokaler Ebene ihren Anfang nehmen. Hier sieht Johnson die Grundprinzipien der USA und des Westens, nicht in den Märkten, sondern in den Familien, Kirchen und freiwilligen Verbänden, die aus den kleinen Gemeinschaften Burkes erwachsen.

Auf diese Weise würden das Verantwortungsgefühl und das Bewusstsein gegenseitiger Abhängigkeit gestärkt. Gleichzeitig sei eine auf diese Weise strukturierte Gesellschaft widerstandsfähiger gegen den Missbrauch staatliche Autorität. Starke lokale Gemeinschaften seien ein „Bollwerk gegen die Tyrannei“, sagte Johnson wörtlich.

Im Westen sei die Idee freiwilliger Verbände zwar geschwächt, aber nicht tot. Die neue amerikanische Regierung zeige, dass man diesen Geist wiederbeleben könne.

Die US-Regierung wolle alle Freunde und Alliierten dazu ermutigen, in ihren Ländern ebenfalls diesen Weg einzuschlagen. „Das Überleben des Westens wird davon abhängen“, warnte Johnson.

Die Wahlen in europäischen Ländern wie Frankreich, Italien, den Niederlanden und Deutschland würden zeigen, dass Millionen freiheitsliebende Menschen die Sorge über unkontrollierte Macht und die Erosion der nationalen Souveränität teilen, sagte Johnson.

„Das ist unser zivilisatorischer Moment. Endlich erwacht der Westen wieder. Wir müssen die Gelegenheit nützen und mit Gottes Hilfe werden wir es“, sagte Johnson.

 

Foto: Archivbild Mike Johnson mit Familie

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  3. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  4. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  5. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  6. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  7. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Die Wintersonne der Vernunft
  10. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  11. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  12. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  13. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  14. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz