Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  3. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  4. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  5. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  6. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  7. Nur noch 12 Prozent der Deutschen vertrauen der katholischen Kirche, Tendenz fallend
  8. Papst: Bei Missbrauch Kirchenrecht mit "Strenge" anwenden
  9. Progressiver Journalist will alle Kinder vom Staat erziehen lassen
  10. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!
  11. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  12. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  13. Papst beauftragt erstmals offiziell Frauen mit Lektorinnendienst
  14. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  15. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat

Unschuldig angeklagt und verurteilt

19. Mai 2021 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Gefängnistagebuch von George Kardinal Pell. Mit einem Vorwort von George Weigel.


Linz (kath.net)

Vier Jahre lang musste George Kardinal Pell Beschuldigungen, Ermittlungen, Prozesse, öffentliche Demütigungen und Rufmord erdulden. Ein australisches Berufungsgericht verurteilte ihn am 19. März 2019 wegen „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ zu sechs Jahren Haft für eine Straftat, die er nicht begangen hatte. Direkt aus dem Gerichtssaal wurde er in Handschellen abgeführt. 

Kardinal Pell nutzte seine Zeit im Gefängnis als eine Art „ausgedehnter Exerzitien“. Täglich schrieb er in seinem Notizbuch spirituelle Einsichten, Erfahrungen im Gefängnis aus der ersten Zeit vom 27. Februar bis 13. Juli 2019, persönliche Gedanken über Ereignisse innerhalb und außerhalb der Kirche und bewegende Gebete nieder, die jetzt in Band I veröffentlicht werden.

George Pell, geb. 1941, verzichtete auf seine Karriere als aktiver Spieler in der höchsten Liga des Australian Football (AFL) zugunsten des Priesterberufs. Er studierte Philosophie und Theologie am Corpus-Christi-College in Werribee, an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom und beendete sein kirchengschichtliches Doktoratsstudium 1971 an der Universität von Oxford. 1987 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof ernannt. Von 1996 bis 2001 übte er das Amt des Erzbischofs von Melbourne und von 2001 bis 2014 des Erzbischofs von Sydney aus. Papst Franziskus ernannte George Kardinal Pell 2014 zum Präfekten des Wirtschaftssekretariats in Rom. Im Jahr 2017 wurde er wegen der Beschuldigungen des „sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben“ von allen Ämtern freigestellt.

kath.net Buchtipp
Unschuldig angeklagt und verurteilt
Von George Kardinal Pell
Geb., 416 Seiten
14,5 x 22,0 cm
ISBN 978-3-9479312-5-5
Media Maria 2021
Preis: Euro 25,60 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Christa.marga 20. Mai 2021 
 

Ein moderner Märtyrer

Kardinal George Pell ist in meinen Augen ein moderner Märtyrer. Er wurde denunziert von einer Gruppierung, die ihn des "sexuellen Missbrauchs" beschuldigten, an ihm ein Exempel statuieren wollten. Die Rechnung wäre beinahe aufgegangen, doch die Wahrheit hat letztendlich gesiegt. Viele Australier haben zu Kardinal Pell gehalten, das Verfahren neu aufgerollt und seine Unschuld bewiesen.

Kardinal Pell ist konservativ, er hat sich warnend bis besorgt zum Thema "Gender" geäußert, was vielen 'Mainstream-Menschen' und der LGTB-Lobby nicht passte, darum musste er 'weg vom Fenster', das ist meine persönliche Meinung.

Was ich bis heute nicht verstehen kann, ist, dass der Vatikan Kardinal Pell hat fallen lassen.


1
 
 67beraic 20. Mai 2021 
 

Vorverurteilungen

Es gelingt dem Vater der Lügen immer wieder dass wir irregeführt werden durch Presse und andere Medien und mit verurteilen. Wie sehr gilt auch das für andere Menschen die des sexuellen Missbrauchs verdächtigt werden! Da wäre zum einen die sogenannte Unschuldsvermutung aber noch viel mehr das was und das NT lehrt: "Du sollst nicht richten" Lk 6,37‒38.41‒42. Und dann die Vermutung : wie viele haben deswegen (wegen der Verurteilung von George Kardinal Pell) wohl ihren Kirchenaustritt verwirklicht?


3
 
 girsberg74 19. Mai 2021 
 

Das muss man einfach lesen,

mehr nicht.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  2. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  3. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein
  4. Eine Kathedrale in Istanbul - und eine in Nantes
  5. US-Stadt will barbusige Frauen in öffentlichen Parks erlauben
  6. „Wäre das Kinderkopftuch eine christliche Tradition, wäre es schon lange verboten“
  7. CNN-Moderator Chris Cuomo: Amerikaner "brauchen keine Hilfe von oben"

Kardinäle

  1. Euthanasie an Kindern 1-12 Jahre. Die Schranken fallen
  2. ‚New Ways Ministry’ begrüßt Ernennung von drei ‚LGBTQ-freundlichen’ Kardinälen
  3. Eine finstere Affäre, befeuert von Gerüchten
  4. Was für ein Desaster!
  5. Hat Kardinal Dolan auf das nächste Konklave Einfluss genommen?
  6. Kardinäle bekommen Buch „Der nächste Papst“ von George Weigel
  7. „Meine Zeit im Gefängnis“ – „Mein katholischer Glaube hat mich gestützt“






Top-15

meist-gelesen

  1. Vertuscher Ratzinger? – Was wirklich in dem Münchner Missbrauchs-Gutachten steht
  2. Black Thursday – Gott schütze Österreich!
  3. Dossier: der Papst und der Missbrauch in der Kirche
  4. Münchner Gutachen - Überwiegend männliche (!) Kinder und Jugendliche im Zeitraum 1945 bis 2019
  5. Der Versuch einer orchestrierten Hinrichtung des Papa emeritus
  6. Es war ein Versehen und nicht aus böser Absicht heraus!
  7. Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  8. Lügt der Papst emeritus? - Zur medialen Hetze gegen Benedikt XVI.
  9. Kritik eines Experten: Bei ihrer Krisen-PR und Pressearbeit macht unsere Kirche fast alles falsch
  10. "Ich bin als Protestant auf der Seite von Benedikt!"
  11. Kardinal Müller stellt sich auf die Seite von Papst em. Benedikt XVI.
  12. Emeritierter Feldkircher Bischof Fischer verstorben
  13. 2G und die Nötigung durch einen totalitären Staat
  14. Kirche der Barmherzigkeit? - Kardinal von Wien feuert Polizeiseelsorger nach Demo-Auftritt
  15. 'Kultur des Todes' - Macron möchte Recht auf Tötung Ungeborener als EU-Grundrecht!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz