Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  2. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  3. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  4. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  5. Papst in Buchbeitrag: Corona lässt Leben neu auf Gott ausrichten
  6. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  9. Die Welt heilen
  10. Weinhostien für das evangelische Abendmahl in Zeiten von Corona
  11. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  12. Hubschrauber am Landeplatz der Arche Noah
  13. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  14. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  15. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an

Führen gute Charaktereigenschaften automatisch zum besseren Menschen?

12. Oktober 2017 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Der Idealfall? Ja, aber so vernünftig funktionieren wir doch nicht.“ Gastbeitrag von Dr. phil. Martha von Jesensky (2017)


Zürich (kath.net) Der Charakter bildet die Summe unserer guten, weniger guten und schlechten Eigenschaften. Zu den guten gehören Selbstbeherrschung, Gefasstheit, Zuverlässigkeit, Entschlossenheit, Konzentrationsfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Selbsterziehung, Standhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ähnliches. Der Idealfall? Ja, aber so vernünftig funktionieren wir doch nicht.

Das glaubt auch der bekannte indischer Autor Pankaj Mishra (48). Er sagt: Wir tun immer so, als wäre der Mensch ein sehr gebildetes und informiertes Wesen und würde ständig vernünftige Entscheide treffen. Menschen sind viel komplizierter. Wir werden auch von Gefühlen wie Wut, Hass, Neid und Missgunst getrieben. Und wenn diese Gefühle überwiegen, dann kann es zu gefährlichen Entscheidungen kommen.

Ob nun solche negativen Gefühle überwiegen, hängt von unserer Gene ab, lautet der Kernsatz der Persönlichkeitspsychologie. Die Gene formen etwa die Hälfte unseres Charakters, die andere Hälfte „übernimmt dann das Leben“ – so auch der erfahrene Politologe Markus Freitag –, der das Wahlverhalten der Schweizer Bevölkerung im Social-Media-Profilen untersuchte und in „die Seele des Wählers geschaut hat.“ Damit meint er mit Recht, dass auch Reichtum, Religion, Alter, Wohnort, Beruf und Bildungsstand Faktoren sind, die unsere Persönlichkeit beeinflussen.

Aber warum funktionieren wir nicht immer vernünftig? Diese Frage beschäftigte schon die ersten christlichen Einsiedler (Mönche), weshalb sie die Einsamkeit in der Wüste und später die Klöster aufsuchten, um dort ungestört in der Stille akribisch die Welt, ihre Zusammenhänge und den inneren Vorgang ihrer Seele zu verstehen. Sie wollten bis in die „Seelenmark“ ihres verborgenen Charakters, zum Tummelplatz ihrer verdrängten Wünsche, Triebe, Gedanken, Absichten und Willensvorstellungen – modern ausgedrückt –, zu ihrem zweiten „Ich“ vorzudringen.

Thomas MERTON (1915-1968) der bekannteste Mönch des 20. Jahrhunderts, sagt, der Mönch müsse die „Wüstenzonen“ seines Herzens erkunden, das „dürre, steinige, finstere Land der Seele.“

Die moderne Psychologie nennt diesen Bereich AMYGDALA, das Unbewusste, wo die Emotionen und Triebe aller Art lokalisiert sind und unser Verhalten ob wir es wollen oder nicht, beeinflussten.


Während aber manche psychologische Methoden, etwa die „Psycholyse“ vorwiegend nach Bewusstseinserweiterung, beziehungsweise „höheres Wissen“ oder „Erleuchtung“ streben, zu welchem Zweck sie das „Finstere“ aus der Seele ihrer Klienten herausziehen wollen - damit sie „bessere Menschen“ werden -, bauen die Mönche auf die alles durchdringende Gegenwart Gottes, der die verborgenen „Schädlinge“ in ihrer Seele unschädlich machen kann.

Ein oft langer und mühsamer Prozess, da es sich hier nicht um schnelle „Erleuchtung“ (zum Beispiel durch Drogen oder selbstsuggestiven Praktiken) handelt, sondern um Gotteserkenntnis und die daraus folgende „unfrisierte“ Selbsterkenntnis.

Ein Beispiel für die Psycholyse

Die Drehbuchautorin Ariela Bogenberger (55), zweimal mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, kennt sich in der sogenannten Psycholyse - Szene gut aus. Über Jahrzehnte hinweg war sie Teil dieser Bewegung. Die Leiter verabreichen bei Therapiesitzungen und Workshops illegale Drogen mit dem Ziel, ihren Patienten zur „Bewusstseinserweiterung“ und zur „Erleuchtung“ (Vergeistigung) zu verhelfen. Dadurch würden sich dann die Teilnehmer von den Durchschnittsmenschen unterscheiden. Praktiziert wird sie vor allem von Ärzten, Psychologen und angelernte Laien, die fest an die Wirksamkeit dieser Methode glauben, in ihr eine Art Königsweg zur Seele sehen.

Publik wurde die Methode im Jahre 2009, als zwei Menschen in Berlin starben, weil ein Arzt illegale Drogen falsch dosierte und als 2015 im niedersächsischen Handeloh 29 Teilnehmer eines Seminars kollaborierten und von 160 Helfern gerettet werden mussten.

Die Aussteigerin und Expatientin Bogenberger erinnert sich ungern an die Sitzungen, bei denen die Teilnehmer unter Drogen gesetzt und zu Sex mit wechselnden Personen animiert wurden – angeblich zwecks Abbau von Eifersucht und Besitzansprüchen. Und wenn Teilnehmer im Drogenrausch ausrasteten, in Krämpfe fielen, sich übergeben mussten oder vor Schmerzen schrien, konnten sie nicht mit Mitleid rechnen. Das galt als Zeichen inneren Widerstands gegen die Bewusstseinserweiterung. Deshalb hätten zwei Mitglieder der Szene sie (Bogenberger) nach einem Zusammenbruch über 55 Stunden liegen lassen, ohne Hilfe zu holen. Sie glaubten das Böse muss raus.

Doch schlimmer als jedes Einzelschicksal, so Bogenberger, war die ständig wachsende Verbreitung dieser gefährlichen Therapiemethode. Der Gründer, der Psychiater Samuel Widmer (gest. 2017) lebte in einer Kommune in Lüssingen-Nennighofen (Schweiz) mit zwei Frauen und elf Kinder und scharte 200 Anhänger um sich. Widmer habe unzählige Ärzte und Psychologen unterwiesen, die meisten aus Deutschland. Die würden jetzt Gruppen (in Bayern) aufbauen und neue Mitglieder unter Psychologiestudenten anwerben. Rückblickend sag sie: „Ich habe ein richtiges Doppelleben geführt. Einerseits war ich Autorin, Mutter, Ehefrau, anderseits Mitglied einer Sekte.“ (Vgl. DER SPIEGEL, 32/2017)

Mein Standpunkt: Um die unsichtbaren „Schädlinge“ in unserer Seele zu entlarven ist es hilfreich, wenn man zwischen einer göttlich inspirierten Selbsterkenntnis und einer menschlich-psychologisch bzw. akademischen unterscheidet. Die göttlich inspirierte führt zu einer vertieften Gotteserkenntnis (wegen der Schuldeinsicht und Reue), die rein psychologische zu einer Neupositionierung des Lebens unter Aufarbeitung gegenwärtiger und vergangener Problembereiche

(Zwischenbemerkung: bei der „Psycholyse“ handelt es sich nicht um ein akademisch anerkanntes Verfahren)

Beispiel für eine göttlich inspirierte Selbsterkenntnis

Eberhard Busch war von 1965 bis 1968 Assistent bei dem bedeutenden Theologen Karl BARTH (1886-1968). Bekannt sind Karl Barths umfangreiche Kirchliche Dogmatik, seine Kommentare zu aktuellen Fragen der Gesellschaft und der Kirchen – weniger aber sein Privatleben und sein Verhältnis zu Frauen. In seinem Buch „Meine Zeit mit Karl Barth“ (Göttingen 2011), teilt Busch vieles von dem mit, was ihm Karl Barth aus seinem Leben berichtete.

Im Alter von 80 Jahren verliebt sich Karl Barth in eine 20jährige Krankenschwester. Er vergleicht diese Liebe mit der Liebe des 73jährigen Johann Wolfgang von Goethe zu der nicht einmal 20jähriges Ulrike von Levetzow, die diese Liebe aber nicht erwidert. Barth kann sich das im Grunde nicht verzeihen. Er wirft sich vor, in einer Phase seines Lebens, in der er sich doch auf die Ewigkeit hätte vorbereiten sollen, solche „Eselei“ begangen und sich rettungslos in die Krankenschwester verliebt zu haben. Als er einen Arzt bittet, ihm eine Pille zu geben, um diese Gefühle abzublocken, lehnt dieser das ab und versucht die Situation positiv zu deuten. Daraus erwachse ihm (Barth) doch neue Lebenskraft, die neue Liebe sei wie ein Motor, der erneut antreibe. Doch Barth sagt sich immer wieder: „Sie ist 20 und ich bin 80, habe Frau und Kinder und trage einen Katheter.“ Als er später den bekannten Schriftstellern Carl Zuckmayer besucht und ihm von seiner neuen Liebe erzählt, meint dieser, er soll froh sein, dass er in seinem Alter noch zu solchen Gefühlen fähig sei.

Bei seinem Bemühen, das Ganze richtig zu verstehen und einzuordnen, unterscheidet Barth zwischen einer psychologisch-medizinischen und einer theologischen Betrachtungsweise. Die Geschichte sei positiv, so Barth, eine Stimulans für die Altersaktivität gewesen…“Ach welche Freude hatte ich, als sie damals jeden Morgen in mein Zimmer trat! Ich lebte auf.“ – Negativ sei die Geschichte „im Misslingen seines gefühlsmässigen Seitensprungs gegenüber seiner Frau, beziehungsweise die Geschichte einer Verdrängung oder Enthemmung…“ (Busch)

In seinem Abschiedsbrief an die Krankenschwester (sie hat inzwischen einen jungen Mann geheiratet), diktiert Barth: „Der aber, der uns ewig liebt, macht gut, was wir verwirren.“

Barth betete jeden Abend, Gott möge ihn von dieser Geschichte befreien. Kurz vor seinem Tod hat er noch ein Schriftstück verfasst, der so lautet: „Dokumente zur Geschichte eines Irrtums, dessen ich mich in meinem 80 Lebensjahr schuldig machte.“ (Vgl. Wunibald Müller / Detlev Cuntz, 2014, S. 178 u.ff.)

Diese Art der Selbsterkenntnis wird im Psalm 110, 10 mit WEISHEIT verglichen. Intellectus bonus omnibus facientibus eum – „Wer die Weisheit übt, gewinnt heilsame Einsicht.“ - Nun ist nicht gerade d a s, was uns zum besseren Menschen macht?

Dr. phil. Martha von Jesensky (Foto) ist Religionspsychologin und praktizierende Katholikin. Die Schweizerin führte lange eine eigene Praxis in Zürich, ihren (Un-)Ruhestand verbringt sie in Matzingen TG

Foto (c) Martha von Jesensky


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hannes Weiss 13. Oktober 2017 
 

Psycholytische-, Psychedelische Therapie

Die seit Jahren laufende weltweite seriöse Forschung zur Psycholyse und ihre positiv zu wertenden Ergebnisse werden nicht diskutiert, geschweige denn überhaupt erwähnt.
Die Psycholyse strebt,entgegen der Artikelaussage,das EGO-Sterben an: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“

Hier wäre z.B. als informative Quelle nennbar:
Therapie mit psychoaktiven Substanzen,Hans Huber,ISBN 978-3-456-846064,422 S.
(ca.500 Zitate,1935 bis 2007;psycholytische und psychodelische Ansätze werden besprochen)
Herausgeber
- Henrik Jungaberle (Dr.sc.hum.,Inst. f. medizinische Psychologie,Uniklinikum Heidelberg)
- Peter Gasser (Dr.med.,Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie,Präsident der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie,ein erklärter Gegner von Samuel Widmer)
- Jan Weinhold (Dipl.-Psych.Inst.f.Medizinische Psychologie,Univ. Klinikum Heidelberg)
- Rolf Verres (Prof. Dr.med. Dipl.-Psych.,Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie,Uniklinik Heidelberg)


0

0
 
 ecclesiam 12. Oktober 2017 
 

Psychotherapie

Danke für diesen guten Artikel.
Denn hier handelt es sich um ein wichtiges Thema, das in traditionellen kirchlichen Kreisen oftmals unter Schwierigkeiten angegangen wird. Psychologie wird als gottlose, zusätzliche Verwirrung abgetan, die Heilung der Psyche erfolge rein durch Gott.

Gott hat uns Menschen aber die Psychologie wie auch die Humanmedizin geschenkt um Körper und Psyche zu heilen. Dabei sollte man unterscheiden zwischen Psyche und Geist. Man kommt in gewissen Situationen nicht umhin, Problembereiche der Psyche mittels Therapie aufzuarbeiten um diese Probleme zu verarbeiten und frei davon zu werden.

In der Psychologie tummeln sich viele Scharlatane (Esoterik etc.). Das heisst, die Psychotherapie sollte wenn immer möglich auf katholischer Basis durchgeführt werden, sonst kann es gefährlich werden.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Psychologie

  1. Falsche Studie über religiöse Erziehung zurückgezogen
  2. Gerichtsgutachter: Gesellschaft leidet an Wertschätzungskrise
  3. Erworbenes und übernatürliches Wissen – wo liegt die Grenze?
  4. Konservative sind glücklicher als Progressive
  5. Sexuelle Übergriffe - Attacken auf die Seele
  6. Die zerstörerischen Elemente des Triebes
  7. Glaubensverführer auf hohem Niveau
  8. Gottesdienstbesuch reduziert Selbstmordrisiko bei Frauen
  9. Psychologie der Askese
  10. Der Glaube schützt die Psyche








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  2. Vatikan unterstützt Bischof, der sein Priesterseminar wegen Widerstands gegen Handkommunion schließt
  3. Die Theologie versagt auf ganzer Linie
  4. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  5. Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“
  6. Neues kath.net-Kult-T-Shirt: Crux Sacra Sit Mihi Lux
  7. 27-Jähriger macht mit 15-Kilo-Kreuz eine Bußwallfahrt durch Polen
  8. Tödlich verunglückt: Trauer um zwei Seelsorger
  9. Kataloniens Präsident kündigt Sanktionen gegen Kardinal Omella an
  10. "Tötungswillige Ärzte gesucht!"
  11. EKD-Kopf Bedford-Strohm kündigt Kurswechel an - „Zusammenarbeit mit NGOs wie Sea-Watch“
  12. Vatikanist Edward Pentin: Franziskus-Nachfolger ist „wahrscheinlich konservativ“
  13. Der Graben zwischen Rom und der deutschen Ortskirche wird immer tiefer
  14. Kathedrale von Sheffield löst um „Inklusion“ willen traditionsreichen Kirchenchor auf
  15. Prominenter US-Priester verteidigt seine offene Unterstützung für Trump

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz