Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  2. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  3. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  4. Was für ein Desaster!
  5. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  6. "Religion nicht instrumentalisieren"
  7. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  8. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  9. Deutscher Minister: Mehr Tote durch Lockdown als durch Coronavirus selbst
  10. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  11. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  12. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  13. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  14. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  15. USA gegen ‚sexuelle und reproduktive Rechte’ in UNO-Resolution zu Covid-19

Glaubensverführer auf hohem Niveau

26. Juli 2017 in Kommentar, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich bin mir nicht sicher, ob sich Drewermann bewusst war, welche Religionspsychologie Jung verfolgte.“ Gastbeitrag der Religionspsychologin Martha von Jesensky


Zürich (kath.net) In einer vor Kurzem erschienen Biografie über Eugen DREWERMANN, wird in Zusammenhang mit der religiösen Entwicklung Drewermanns ein Dialog aus seiner Kindheit zwischen ihm und seiner Mutter berichtet.

Der Biograf Matthias BEIER, Professor für Pastoraltheologie (er promovierte über Drewermann), schreibt: Den Glauben seiner Mutter charakterisiert Drewermann so: „Ich stamme aus einer Familie, in der man selbstverständlich beim Gewitter eine Kerze anzünden und ein Gebet zum Bannen des Blitzeinschlags hersagen musste.“ Aus der Sicht Drewermanns war der Glaube seiner Mutter sowohl eine Quelle innerer Stärke, wie auch, aufgrund seiner Naivität, eine Gefahr. (2017)

Drewermann: „Wenn man Fragen hatte zum Beispiel wie das mit der Hostie sei, ob das jetzt wirklich der Leib Christi wäre…da hat sie gesagt: Kind, das fragt man nicht, das glaubt man. Also das war nie zu hinterfragen.“

Als Drewermann in der Jugendzeit einmal ein Nietzsche-Buch las, das auf dem katholischen Index der verbotenen Bücher stand, ging seine Mutter besorgt in die Kirche, um für ihn zu beten. Er sagt, „Höllenangst“ wurde während seiner Kindheit vom katholischen Priester (es handelt sich speziell um den Pfarrer F. Schulte in der Bergkamen, der als „sehr konservativ“ galt) von der Kanzel gepredigt. Das hat ihn (Drewermann) wesentlich geprägt.

Während Drewermann den Glauben seiner Mutter einerseits als innerlich stark, anderseits als „naiv“ bezeichnet, merkt er nicht, dass er etwas auf seine Mutter projiziert, womit er selber nicht fertig geworden ist: Die Unfähigkeit zum Gehorsam. Weil seine Überzeugung, wie er sagt, auf historisch-kritischer Forschung beruht, nämlich, dass 1. Jesus das Abendmahl in der heutigen Form der katholischen Kirche nie so eingesetzt habe, 2. dass die Lehre von der Jungfrauengeburt keine Aussagen über den biologischen Status von Jesu Mutter machen will, sondern über Jesus, der dadurch symbolisch als allein von Gott herkommend beschrieben werden soll, 3. dass die Eucharistie (Danksagung) von der katholischen Kirche benutzt werde, um die Trennung unter Christen zu säen… (Vgl. Matthias BEIER, 2017, S. 375)


Darum stellt sich für Drewermann die Frage: „Kann der Glaube Gewissheit über historisch Geschehenes geben, oder kann man über Historisches nur auf historischem Weg, durch die historische Forschung wissen?“ Zu ihnen gehören auch der Glaube an die Auferstehung Christi und die Jungfraugeburt. Für Drewermann sind beide nur symbolische Akte – während die Kirche beides als physikalische Fakten versteht und deklariert.

Es geht darum, so Joseph RATZINGER / BENEDIKT XVI. (2008), „ob der Glaube wirklich in die Geschichte hineinreicht. Es geht darum, ob die Materie der Macht Gottes entzogen ist oder nicht. Es geht darum, ob Gott Gott ist und ob er wirklich in der Geschichte bis ins Leibliche hinein gehandelt und sich als Herr über den Tod erwiesen hat, der ja schliesslich (auch wie die Jungfraugeburt) ein biologisches Phänomen ist… Kann und darf der Mensch Gott in seinem Wirken Grenzen setzten?“ (Hinzufügung im Klammern durch die Referentin)

Drewermann stützt sich bei seinem Glaubensverständnis auf C.G. JUNG, dem Begründer der Analytischen Psychologie. In meiner Dissertation gegen die JUNGsche Religionspsychologie habe ich gezeigt, dass Jung einen Standpunkt vertritt, der sich von dem christlichen dadurch unterscheidet, dass seine Anthropologie im Hinblick auf die Selbstverwirklichung des Menschen, beziehungsweise seines „Gottesbildes“ (gemeint ist ein Archetypus, das heisst ein URBILD im Unbewussten mit symbolischem Charakter) die Selbsterlösung zum Ziele hat, während die christliche Anthropologie auf das Erlösungswerk Gottes (durch Christus) vertraut. (Titel der Dissertation: C.G. JUNGs Persönlichkeitspsychologie und ihre Auswirkungen in der Praxis, insbesondere auf den Zusammenhang von Religion und Neurosen. EOS – Verlag, 2001)

Jung begründet seinen Standpunkt so: „Die Imitatio Christi würde auf die Dauer den Nachteil haben, dass wir einen Menschen als göttliches Vorbild verehren, der höchsten Sinn verkörperte und vor lauter Nachahmung vergessen, unseren eigenen Sinn zu verwirklichen.“

Anlehnend an Jung, deutet dann Drewermann die Darstellung von JESUS als Archetypus bei Kreuzigung, so: „Es gilt auch zu beachten, dass die Versuchung des Erlösers vor seinem öffentlichen Wirken notwendigerweise einen Archetyp der Religionsgeschichte darstellt: der Retter muss zunächst in sich selbst die Gefahren überwunden haben, von denen er die Welt befreien will.“ (Drewermann, 1989, S. 15O / in der Dissertation S. 91)

Und an einer anderen Stelle: „Wenn man Gott des Karfreitags als eine Chiffre der Erlösung verstehen will, so muss man unbedingt, statt theologisch, psychologisch, von dem Menschen, statt von Gott her argumentieren…“(1989, S. 71)

Wie das zu verstehen ist, erklärt Drewermann folgendermassen: „25 Jahre lang habe ich mich bemüht, die Welt aus der Sicht der Menschen zu betrachten, die zu mir kamen und ich hoffte, auch der Kirche als Institution nützen zu können. Ein Priesteramt aber, das durch die ergangenen Dekrete auf reinen Sakramentalismus reduziert wird, ist nicht länger ein Dienst am lebenden Menschen, sondern eine Travestie seiner selbst…“ (17.3.1992)

Dann fragt er noch in Bezug auf das Sühnopfer Christi: „Was für ein Moloch von Gott braucht denn solche Sühnopfer?“ (Katholisches Pfarrblatt Forum Zürich, 15.3.1992)

Im Jahre 1957 erklärt C.G. Jung, welche Aufgabe seiner Psychologie in Bezug auf das Dogmenverständnis zukommt: „Sie verschafft Möglichkeiten zum besseren Verständnis des Vorhandenen. Sie öffnet das Auge für die Sinnerfülltheit der Dogmen, sie zerstört eben gerade nicht, sondern bietet einem leeren Haus neue Bewohner.“ Diese Absicht hatte auch Drewermann.

Ich bin mir nicht sicher, ob sich Drewermann bewusst war, welche Religionspsychologie Jung verfolgte. Denn mir erging es ähnlich, wie manchen anderen Studierenden an seinem Institut in Küsnacht bei Zürich - darunter waren auch katholische Priester, die aus der Kirche ausgetreten sind. Erst nach mehreren Jahren gingen mir die Augen auf, als mein damaliger Lehranalytiker mir etwas „Besseres als Jesus“ zeigen wollte. Anscheinend war ich bis dahin noch nicht „reif“ dazu. Folgendes sollte ich bezüglich der Individuation (Selbstverwirklichung) verstehen:

Im Gegensatz zur christlichen Lehre geht es schlussendlich bei C.G. Jung um die Integrierung des Satans in unsere Lebensweise, konkret um das „unmoralische Ideal“, der nach ihm zur Erweiterung der Trinität (Gott, Sohn, Heiliger Geist) zur Quaternität, Symbol für die Ganzheit (Gott, Sohn, Heiliger Geist und der Satan) führt.

(Zwischenbemerkung: Weil ich das dann verstanden habe, habe ich mich entschlossen, gegen dieses Gedankengut eine Dissertation zu schreiben.)

JUNG hat selbst nie an JESUS geglaubt. Er sagte: „Mir war die Geschichte mit dem Herr Jesus immer verdächtig vorgekommen und ich habe sie nie wirklich geglaubt.“ (Originalzitat nach Jaffé, 1992, eine Schülerin von Jung)

Und Drewermann?

Dr. phil. Martha von Jesensky ist Religionspsychologin und praktizierende Katholikin. Die Schweizerin führte lange eine eigene Praxis in Zürich, ihren (Un-)Ruhestand verbringt sie in Matzingen TG


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 chiarajohanna 3. August 2017 
 

@mbeier - Ich habe eine Frage !

Ist dann des wirklich so ...

Hat Jung - Gott nur auf
das Psychische reduziert?
Wie soll man sich das vorstellen?
Ist Gott demnach nichts weiter,
als ein in der Seele wirkender
Archetypus, hinter dem keine leibhaftige Substanz steht?

Und was meinen Sie denn mit den
physikalischen Aberglauben,
in Zusammenhang mit Ratzinger?
Papst Benedikt ist doch eine ganz gläubige Person, das spürt man doch!
Er ist sogar rechtgläubig und tief verankert im Glauben.
Wo ist jetzt der Aberglaube?
Das er an einen transzendenten Gott
glaubt, ist doch selbstverständlich.


0

0
 
 mbeier 29. Juli 2017 
 

Autorin projiziert in Drewermann hinein

Von Jesensky zeigt leider keine wirkliche Kenntnis von Drewermanns Werk. Sie projiziert eine Jungsche Auffassung von Gott in D. hinein, die nichts mit D. zu tun hat, sondern ängstlichen amtskirchlichen Vorurteilen entstammt, er löse Glauben in psychische Bilder auf. Das tut er nirgendwo. Auch nicht in den aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten. Wer D.s Seiten zu Jung in seinem Grundlagenwerk Strukturen des Bösen gelesen und verstanden hat (er zitiert sie immer wieder!), kann ihm nicht mit Integrität verwerfen, er reduziere Gott auf Bilder. Er liefert die beste Kritik an Jungs Reduzierung Gottes auf das Psychische! Alles in D.s Glaube hängt daran, dass Gott eine transzendente Person über Bilder wie auch über den abergläubischen Physikalismus a la Ratzinger u.a. hinaus ist! Jesus sprach in Gleichnissen, um Gott durch Bilder personal spürbar zu machen. Meine Biografie D.s sowie meine D. Einführung (Gott ohne Angst) klären Mythen auf, die konservative Amtsträger über D. gebastelt haben.


1

0
 
 Diasporakatholik 27. Juli 2017 
 

@christine.mm

Danke für Ihre Ausführungen.

Hier noch ein ergänzender Gedanke zum Wesen des Einen Gottes in der heiligen Dreifaltigkeit:

Deus caritas est - GOTT ist die Liebe:
in den drei Personen der HL. DREIFALTIGKEIT.

Die vollkommene und durch nichts getrübte Liebe zwischen Gottvater und Gottsohn in Person - das ist der Heilige Geist.


3

0
 
 christine.mm 27. Juli 2017 
 

ff

Dreifaltigkeit - ein Gott

Das Sprechen Gottes = Das Wort trägt bzw. IST bzw. offenbart bzw.bewirkt das ganze Wollen Gottes in Seiner Schöpfung.(Johannes: Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts was geworden ist).
UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN UND HAT UNTER UNS GEWOHNT ( GEZELTET). Unvermischt eine Person: ganz WORT GOTTES, ganz
Fleisch, Mensch, mit Leib und Seele und Geist und Willen des MENSCHEN.
Die dritte Göttliche Person, GOTT HEILIGER GEIST , IST wie das WORT, der SOHN, gezeugt, nicht geschaffen, die ganze Fülle Gottes SELBST. DER VATER IST DER GANZE EINE GOTT, DAS WORT DER SOHN IST DER GANZE EINE GOTT, DER HEILIGE GEIST IST DER GANZE EINE GOTT. Einheit als die Liebe schlechthin.
Mit einem Wort, Gott vereint in Jesus, dem Christus, Gottheit und Menschheit im Heiligen Geist.
Gott kann nichts hinzugefügt werden noch etwas weggenommen werden .
Immerwährende Fülle und Allmacht ohne Anfang, ohne Ende. Ewige IST. Ewiges SEIN IN FÜLLE
UNSER ANFANG UND ZIEL


3

0
 
 christine.mm 27. Juli 2017 
 

ICH BIN DER ICH BIN DA

Der von Gott dem Mose geoffenbarte Name bedeutet für mich:

1. ICH BIN: Kann nur eine Person aussprechen.
2. ICH BIN : Bedeutet weiters, daß diese Person das Leben in sich hat. Denn ein Toter ist keine Person mehr, nur mehr ein Körper.
3. ICH BIN: Bedeutet weiters, daß die Person, die das Leben in sich hat, bzw. IST, in der absoluten Gegenwart IST.
Denn Vergangenheit ist ein zurückschauender Begriff auf etwas, das s o nicht mehr besteht im Vergleich zum gegenwärtigen Sein. Also anders geworden oder überhaupt nicht mehr. Und Zukunft birgt eine noch nicht offenbar gewordene Veränderung, oder künftiges Nichtmehrsein.

ICH BIN DER ICH BIN DA bedeutet daher Person, unveränderliches Leben, ewige zeitlose Gegenwart und schließlich auch noch ewiges DA-SEIN,
HIER bei Seiner Zeit-gebundenen Schöpfung, bei-UNS-SEIN.

Darum bedeutet etwas IM NAMEN GOTTES tun, z.B. Wenn zwei oder drei im MEINEM NAMEN den VATER um etwas bitten, wird ER es geben, letztendlich um GOTT zu bitten. Um unendliche Fülle


2

0
 
 chiarajohanna 27. Juli 2017 
 

Ich habe mir den Artikel jetzt ausgedruckt - weil ich einfach nicht glauben kann, was da noch steht!

Ich kann nicht glauben, das Jung,
als Psychologe

einen Übergriff
in das Fachgebiet der Theologie
gewagt hat - als "Psychologe"
wohlgemerkt !


Schuster bleibt bei deinen Leisten,
sagt der Volksmund nicht umsonst!

Was tastet Carl Gustav Jung,
das an - was der Theologie gehört?
Seit wann ist Trinität Bestandteil
einer Psychologie?

Viele Köche verderben den Brei,
sagt wiederum der Volksmund.
Was dabei herauskommen kann,
sieht man ja jetzt:
Die "Trinität" soll erweitert werden,
und soll zur "Quaternität" werden?
Wie irre - ist das denn ?

Zu so einem Ergebnis kommt man,
wenn der Glaube nicht verwurzelt ist,
kirchlich nicht verwurzelt ist.

Den bösen Engel in die Nähe Gottes zu stellen + daraus eine Quaternität
zu machen = Sakrileg + Beleidigung!!!
Wie kann denn der Widersacher Gottes
Gemeinschaft mit ihm haben?
Warum war laut Bibel die Vertreibung dann notwendig?

Dieses Gedankengut ist eine Sackgasse und Gehirnwäsche für mögliche Patienten.


2

0
 
 chiarajohanna 26. Juli 2017 
 

Oh je oh je - was sind das für Aussagen von Herrn Drewermann ?

Weil seine Überzeugung, wie er sagt, auf historisch-kritischer Forschung beruht, nämlich, dass 1. Jesus das Abendmahl in der heutigen Form der katholischen Kirche nie so eingesetzt habe,
3. dass die Lehre von der Jungfrauen-geburt keine Aussagen über den biolo-gischen Status von Jesu Mutter machen will, sondern über Jesus, der dadurch symbolisch als allein von Gott herkommend beschrieben werden soll,
4. dass die Eucharistie (Danksagung) von der katholischen Kirche benutzt werde, um die Trennung unter Christen zu säen...

Auferstehung + Jungfraugeburt.
Für Drewermann sind beide nur symbolische Akte – während die Kirche beides als physikalische Fakten versteht und deklariert.

Es geht darum, so Joseph RATZINGER / BENEDIKT ob die Materie
der Macht Gottes entzogen ist
oder nicht.

PS: Ich kann es nicht glauben,
das Drewermann so unvollkommen
denkt! Da fehlt doch die Hälfte!
Als ehem. Priester muss ich doch
an die Auferstehung glauben,
ebenso an die Realpräzenz


1

0
 
 lesa 26. Juli 2017 

Babel

Danke! Man kann von CG.Jung lernen, wenn man die Dinge recht einordnet. Die Inkarnation ist der Dreh-Angelpunkt. "Es geht darum, so Joseph RATZINGER / BENEDIKT XVI., 2008), „ob der Glaube wirklich in die Geschichte hineinreicht. Es geht darum, ob die Materie der Macht Gottes entzogen ist oder nicht. Es geht darum, ob Gott Gott ist und ob er wirklich in der Geschichte bis ins Leibliche hinein gehandelt und sich als Herr über den Tod erwiesen hat, der ja schließlich (auch wie die Jungfraugeburt) ein biologisches Phänomen ist… Kann und darf der Mensch Gott in seinem Wirken Grenzen setzten?“ Wo die Psychologie den Glauben ersetzt und sich über die Offenbarung stellt, beginnt die Verdrehung. "Weil man die gesunde Lehre nicht erträgt, wird man sich Fabeln zuwenden." "Hütet euch vor den falschen Propheten. Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe". (Jesus)Mit der Sprachverwirrung, die sie säen, nehmen sie dem Volk die Möglichkeit der vernünftigen Orientierung.


9

0
 
 Carlotta 26. Juli 2017 
 

Gottgleich?

Jung und sein gelehriger und unkritischer Schüler Drewermann glaubten an den Gott in ihrem Selbst- sie wollten sein wie Gott oder besser sie wollten selber Gott sein- daher natürlich auch die Intergrierung Lucifers, der das ja auch wollte, zur "Vervollständigung"der Trinität zu einer "Quaternität".
Was verwundert, ist die bedingungslose und unhinterfragte Akzeptans der Lehre Jungs.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Psychologie

  1. Falsche Studie über religiöse Erziehung zurückgezogen
  2. Gerichtsgutachter: Gesellschaft leidet an Wertschätzungskrise
  3. Erworbenes und übernatürliches Wissen – wo liegt die Grenze?
  4. Konservative sind glücklicher als Progressive
  5. Sexuelle Übergriffe - Attacken auf die Seele
  6. Führen gute Charaktereigenschaften automatisch zum besseren Menschen?
  7. Die zerstörerischen Elemente des Triebes
  8. Gottesdienstbesuch reduziert Selbstmordrisiko bei Frauen
  9. Psychologie der Askese
  10. Der Glaube schützt die Psyche








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  2. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  3. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  4. Was für ein Desaster!
  5. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  6. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  7. Bätzing: „Es gibt keine Tendenzen in irgendeiner Weise, uns als Nationalkirche abzuspalten“
  8. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  9. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  10. Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“
  11. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  12. "Haltet immer zum Papst, und ihr werdet Christus nie verlieren!"
  13. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"
  14. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  15. Trump nominiert die praktizierende Katholikin Amy Coney Barrett für den Supreme Court

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz