Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Medien: Polnische Bischofskonferenz kritisch gegenüber Amoris laetitia

18. Oktober 2017 in Weltkirche, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bisher unbestätigten Medienberichten zufolge wird die polnische Bischofskonferenz das Franziskus-Schreiben Amoris laetita in voller Übereinstimmung mit dem Schreiben „Familiaris Consortio“ von Johannes Paul II. interpretieren.


Rom (kath.net/pl) Die polnische Bischofskonferenz hat sich in einem Treffen in Lublin mit dem Papstschreiben Amoris laetitia befasst. Bisher ist unbekannt, wann sich die Bischöfe dazu in einem offiziellen Schreiben äußern werden, aber italienischen Medien zufolge sickerte bereits durch, dass Amoris laetitia in Polen in voller Übereinstimmung mit dem Schreiben „Familiaris Consortio“ von Johannes Paul II. interpretiert werden soll. Das berichtet „La nuova Bussola Quotidiana“, eine Medieninitiative katholischer italienischer Journalisten, und kommentiert, dass dadurch „immer deutlicher wird, wie peinlich und eklatant das Schweigen des Papstes zu den Klärungsanträgen“ sei.


Im Einzelnen sei durch informierte Quellen bereits bekannt geworden, dass die polnischen Bischöfe die Kommunion sowohl für unverheiratete Paare wie auch für zivilrechtlich wiederverheiratete Paare (nach nichtannulierter Ehe) ablehnen werden, die nicht wie Bruder und Schwester, sondern wie Mann und Frau zusammen leben. Diese Paare könnten weder auf die konkrete Sakramentsgemeinschaft noch auf die geistliche Kommunion zurückgreifen, da sie sich in einer existenziellen Situation befänden, die sich offen gegen die Eucharistie stelle. Denn Ehegatten bildeten die unauflösliche und fruchtbare Beziehung des Herrn zu seiner Kirche ab.

Gleichzeitig betonten die Bischöfe auch, dass die Kirche nicht beabsichtige, unverheiratete oder wiederverheiratete Menschen zu diskriminieren. Vielmehr werden ihnen viele Mittel des Heiles angeboten: Die Heilige Schrift, Exerzitien, Ausbildungen, Anbetung, Messteilnahme). Allerdings dürften sie weder die Kommunion empfangen noch Taufpaten werden, sie dürften auch da, wo Laien das Leiten einer Gemeinschaft erlaubt ist, die Funktion nicht übernehmen, und sie dürfen die katholische Doktrin nicht lehren, auch nicht den Katechismus. Die Priester werden gebeten, diese Menschen und ihre Familien pastoral zu begleiten.

Amoris Laetitia - TEXT als PDF



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Das kirchliche Amt zwischen Wahrheit und Selbstreferenz – Vom Selbstausdruck zum Christuszeugnis
  2. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  3. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  4. „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
  5. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Erzbistum Brisbane/Australien: Messbesucherzahlen wachsen seit drei Jahren
  8. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  9. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  3. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  4. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  5. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  6. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  7. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Die Wintersonne der Vernunft
  10. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  11. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  12. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  13. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  14. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz