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Medien: Polnische Bischofskonferenz kritisch gegenüber Amoris laetitia

18. Oktober 2017 in Weltkirche, 25 Lesermeinungen
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Bisher unbestätigten Medienberichten zufolge wird die polnische Bischofskonferenz das Franziskus-Schreiben Amoris laetita in voller Übereinstimmung mit dem Schreiben „Familiaris Consortio“ von Johannes Paul II. interpretieren.


Rom (kath.net/pl) Die polnische Bischofskonferenz hat sich in einem Treffen in Lublin mit dem Papstschreiben Amoris laetitia befasst. Bisher ist unbekannt, wann sich die Bischöfe dazu in einem offiziellen Schreiben äußern werden, aber italienischen Medien zufolge sickerte bereits durch, dass Amoris laetitia in Polen in voller Übereinstimmung mit dem Schreiben „Familiaris Consortio“ von Johannes Paul II. interpretiert werden soll. Das berichtet „La nuova Bussola Quotidiana“, eine Medieninitiative katholischer italienischer Journalisten, und kommentiert, dass dadurch „immer deutlicher wird, wie peinlich und eklatant das Schweigen des Papstes zu den Klärungsanträgen“ sei.

Im Einzelnen sei durch informierte Quellen bereits bekannt geworden, dass die polnischen Bischöfe die Kommunion sowohl für unverheiratete Paare wie auch für zivilrechtlich wiederverheiratete Paare (nach nichtannulierter Ehe) ablehnen werden, die nicht wie Bruder und Schwester, sondern wie Mann und Frau zusammen leben. Diese Paare könnten weder auf die konkrete Sakramentsgemeinschaft noch auf die geistliche Kommunion zurückgreifen, da sie sich in einer existenziellen Situation befänden, die sich offen gegen die Eucharistie stelle. Denn Ehegatten bildeten die unauflösliche und fruchtbare Beziehung des Herrn zu seiner Kirche ab.

Gleichzeitig betonten die Bischöfe auch, dass die Kirche nicht beabsichtige, unverheiratete oder wiederverheiratete Menschen zu diskriminieren. Vielmehr werden ihnen viele Mittel des Heiles angeboten: Die Heilige Schrift, Exerzitien, Ausbildungen, Anbetung, Messteilnahme). Allerdings dürften sie weder die Kommunion empfangen noch Taufpaten werden, sie dürften auch da, wo Laien das Leiten einer Gemeinschaft erlaubt ist, die Funktion nicht übernehmen, und sie dürfen die katholische Doktrin nicht lehren, auch nicht den Katechismus. Die Priester werden gebeten, diese Menschen und ihre Familien pastoral zu begleiten.

Amoris Laetitia - TEXT als PDF



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Lesermeinungen

 Guido1933 19. Oktober 2017 
 

AL

ich mein, dass man ...


0
 
 christine.klara.mm 19. Oktober 2017 
 

Johannes Stöhr

Am Ende des Artikels über die Geistige Kommunion in kathpedia findet sich ein Weblink zu dem sehr genauen und ausführlichen Artikel von J.Stöhr.
Das Anklicken bewirkt das Herunterladen des ganzen Textes.Dieser kann somit immer wieder bequem gelesen werden.Er behandelt auch die in letzter Zeit aufgekommenen und zu Fehlinterpretationen geführten Aussagen.

Man kann gar nicht weit genug sein um nicht größten Nutzen aus dieser Publikation ziehen zu können.
Besonders für diejenigen von uns, die wirklich Genaues zu diesem Thema suchen sind da gut aufgehoben.


2
 
 lesa 19. Oktober 2017 

Geistige Kommunion 2

Im Sinne der Gedanken im Beitrag Geistige Kommunion 1 hier nun das Zitat von Josef Kardinal Cordes: „Kirchliches Recht, das in bestimmten Fällen die Zulassung zur Kommunion verweigert, und andererseits die religiöse Verfasstheit des Herzens – das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wie allgemein bekannt ist, kann das Recht auch in der Kirche nur empirisch-greifbares Tun und Lassen ordnen. Es kann nicht über die seelische Situation des Menschen befinden und nimmt dies auch nie in Anspruch.“ Und der Kardinal verweist auf die Möglichkeit der „Geistigen Kommunion“: „Doch keinesfalls kann die „Geistige Kommunion“ für solche Gläubige in Abrede gestellt werden, die sich in der kanonisch blockierten Situation nach einer personalen Begegnung mit Jesus Christus sehnen“. Wer so die Nähe des Herrn sucht und ihm vertraut, ist ihm vielleicht näher als jemand, der die Kommunion gedankenlos empfängt. "Gott sei mir Sünder gnädig!"


2
 
 lesa 19. Oktober 2017 

Geistige Kommunion 1

@Christine mm. Danke für Ihre Courage zu Präzision! Das ist ein Akt der Nächstenliebe, den Menschen zur Wahrheit und zu echtem Seelenfrieden zu verhelfen. Sonst bleibt da immer ein Missbehagen, das verdrängt wird! Wer übertüncht, raubt durch falsche Bewusstseinsbildung den Mitmenschen das Glück, "mit Gott im Reinen zu sein", bzw. in die Vereinigung mit ihm zu gelangen (hier und in der Ewigkeit). Wie Chris und andere darlegen, ist die Geistige Kommunion im Sinne der Vereinigung mit Christus nur möglich, wenn die Gebote gehalten werden. Aber in einem weiteren Sinn denke ist die Verbindung mit Gott auch möglich, wenn Menschen Sehnsucht haben nach der Gottesbeziehung. Seine Liebe ist unverändert. Wer ihn anerkennt und sich irgendwie nach ihm ausstreckt, wer zugibt, wo er steht und dass er Hilfe braucht und darum bittet, der ist auf gutem Weg und in einer Verbindung mit Gott, der ihn liebt! Ich finde sehr hilfreich, was Kardinal Cordes dazu gesagt hat: Siehe Geistige Kommunion 2.


2
 
 christine.mm 19. Oktober 2017 
 

ff

Wenn man :
kathpedia geistige Kommunion googelt geht das besser als über kathpedia direkt. Die Hauptseiten sollten eigentlich besser als Googel sein.Keine Werbung aber in diesem Fall Tatsache. Aber mein Smartphone ist ein Oldie. Vielleicht liegt's daran.


0
 
 christine.mm 19. Oktober 2017 
 

für uns alle und besonders @supernussi

kathpedia Suchbegriff: Geistige Kommunion
Ich habe diese Seite gestern sehr gewinnbringend gelesen,leider erst nach meinen Meldungen.Aber ich bin doch nie falsch gelegen.
Jeder Mensch,auch der Sündenbeladene kann mit Gott,so er überhaupt anerkennt,daß es IHN gibt,und dann von sich weg in Richtung Gott streben möchte,suchend und bittend mit IHM Kontakt aufnehmen.
Sich mit IHM real und auch mit seinen eigenen Ansichten,Willen und Wollen geistigerweise zu vereinigen,setzt voraus,daß das vollkommen mit Gottes Heiligem Geist übereinstimm. Eine Heilige hat einmal berichtet,wie Jesus, der ganz Reine,sich danach sehnt in ein reines Herz und in einen reinen Geist eintreten zu können,wie in das Herz und dem Geist Seiner Mutter Maria.
Statt dessen findet ER Schmutz,Eigenwillen,Rechthaberei,Mord und Todschlag,Zorn,Geiz,Neid,geradezu Hölle vor......
Wir sind nicht verpflichtet Heilige und ihre Visionen anzuerkennen.Aber darüber nachzudenken ist wirklich gut
Kommunion=Einheit in Geist und Wille


3
 
 Laus Deo 19. Oktober 2017 

@supernussbi sie haben was falsch verstanden

In diesem Video erklärt Weihbischof Athanasius Schneider was die Geistige Kommunion ist. https://www.youtube.com/watch?v=hbGllXz9ctk

Der Heilige Bruder Klaus war aber nicht im Stande der Todsünde, darum hat ihn auch die Geistige Kommunion ernährt, er hat nur 1pro Woche die Heilige Kommunion leiblich empfangen.


5
 
 Mass und Mitte 18. Oktober 2017 
 

@Speri17

Die 10 Gebote sind sicherlich noch intakt und gültig. Aber es sind auch die Worte Jesu gültig, welche gezeigt haben, dass die Gerechtigkeit des Menschen über diese 10 Gebote hinausgehen muss und soll. Ich habe nur Beispiele aufgezeigt, bei welchen Katholiken unterschiedliche Meinungen haben. Grundsätzlich ist nicht das Problem, dass zu viele Menschen zur Kommunion gehen, sondern das zu wenige Menschen die Messe besuchen. Der Papst hat gesprochen und wir als Katholiken sind ihm gegenüber verpflichtet, gehorsam zu sein und ihn zu unterstützen. Was der Papst bindet, wird gebunden sein. So die Schrift. Ich bin für Regeln und Gebote, welche dem Menschen dienen. Die Hartherzigkeit des Herzen muss aber ein Ende finden. Man muss den WvG sagen, dass eine Zweitehe nicht möglich ist, sie aber trotzdem zur Kirche gehören. Ausserdem sollen sie meines Erachtens, nachdem sie sich selber geprüft haben, zur Kommunion zugelassen werden


0
 
 hape 18. Oktober 2017 

Unauflöslichkeit der Ehe: ein Gottesgesetz, kein Kirchengebot.

Zitat: "Die Unauflöslichkeit der Ehe ist ein Gottesgesetz, kein Kirchengebot. Die Kirche ist an dieses Gesetz, das weder Änderungen noch Ausnahmen zuläßt, für immer gebunden. Kein Papst, kein Bischof und kein Konzil können einem Ehegatten zu Lebzeiten des anderen eine neue Eheschließung gestatten.

Der heilige Paulus schreibt: “Nicht ich, sondern der Herr” befiehlt: “Die Frau soll sich vom Manne nicht trennen; wenn sie sich trennt, soll sie unverheiratet bleiben oder sich mit dem Manne aussöhnen; und der Mann soll die Frau nicht entlassen” (1 Kor 7, 10-11).

Auch schuldlos Geschiedene bleiben vor Gott an ihre Ehe gebunden. Ihr oft schweres Leben ist ein tapferes Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe." - Zitat Ende.

Joseph Kardinal Höffner, Erzbischof von Köln, 1976-1987 Vorsitzender der DBK, Hirtenwort: Die christliche Ehe, 1978 (Quelle: kath-info.de).

Das war vor 40 Jahren. Nur mal so zur Erinnerung und als Anregung für's Nachtgebet.


4
 
 supernussbi 18. Oktober 2017 

Geistliche Kommunion möglich, auch für Nichtkatholiken!

Ich finde diese Debatte langsam unmöglich. Seit wann kann ein/e ehrlich ringende/r Wiederverheiratete/r, die ihre Situation z.B. wegen der Kinder (beiderseits) zur Zeit nicht lösen kann, die geistliche Kommunion pflegen, wie das auch ein Nichtkatholik auf der Suche nach der Fülle der Wahrheit tun kann, ohne dass er einfach nach der sakramentalen Kommunion greift?
Wenn der Hl. Bruder Klaus fast 20 Jahre von der Kommunion gelebt hat und bekannt ist, dass ihm auch bei der nichtsakramentalen geistl. Kommunion der Hunger gestillt wurde, warum soll dies nicht für einzelne Betroffene möglich sein, zumal damit kein öffentliches Ärgernis verbunden ist? Muss unseren geliebten Mitchristen, mit deren Situation wir nicht tauschen möchten, noch der letzte Rest ihrer Sehnsucht nach heilender Nähe des Erlösers abgemerxt werden? Wir alle sind armselige "Stinker", wenn auch "vielleicht" ohne schwere Sünde! "Wer zu stehen glaubt, passe auf, dass er nicht fällt!"


3
 
 Chris2 18. Oktober 2017 
 

@christine.klara.mm

Mein Fehler (bzw. der meiner Autokorrektur). Natürlich heißt es "geistige Kommunion". Danke für den Hinweis. Ich hatte es allerdings immer so verstanden, die geistige Kommunion stehe jedem Katholiken offen, der z.B. durch ein gewisses Sündenpensum vom vollen Empfang des Herrn absehen möchte oder muss. Kennt sich vielleicht jemand noch genauer damit aus?


2
 
 Chris2 18. Oktober 2017 
 

"Exkommunikation" und "Geschiedene"

Weil immer wieder falsch verstanden: Es geht hier nicht um getrennt lebende katholischd Ehepaare. Auch nicht primär um die (von den Linken konsequent ausgeklammerte) Frage von Schuld und Verantwortung (v.a. für gemeinsame Kinder). Es geht um die Frage, wie mit weltlich geschiedenen Katholiken zu verfahren ist, die trotz vor Gott bestehender Ehe in aller Öffentlichkeit beim Standesamt ein neues Ja-Wort abgeben (Unauflöslichkeit der Ehe). Und ein zweites Missverständnis: Ein (zeitweiser) Ausschluss vom Kommunionempfang hat nichts mit einer "Exkommunikation" zu tun, dem (natürlich reversiblen aber) völligen Ausschluss aus der Gemeinschaft der Glaubenden. Letzterer kann öffentlich erklärt werden (Weihe "katholischer Bischöfinnen"), man kann sie sich aber auch sozusagen "klammheimlich" selbst zuziehen, etwa durch eine Abtreibung.


4
 
 Chris2 18. Oktober 2017 
 

Vielfalt?

[email protected] und Mitte Leider verwechseln Sie verschiedene Ebenen. Reichtum z.B. kann rücksichtslos erworben sein, man kann mit ehrlich erworbenen Reichtum aber auch viel Gutes bewirken. Soldaten können morden und Zerstören, aber auch Unschuldige verteidigen und ihre Heimat befreien ("gerechter Krieg", Kampf gegen die Verbrecher vom Daesh/"IS"). Ein (willentlich/vorsätzlich) begangener schwerer Ehebruch (v.a. Partner und Kinder in schwere materielle oder seelische Not gestürzt) und auch noch öffentlich zum neuen Partner bekennen (offenes Bekenntnis oder gar neue Zivilehe) widerspricht in jeder Hinsicht der Verkündigung des Gottessohnes. Insbesondere, was die Unauflöslichkeit der Ehe betrifft. Dieser letzte Punkt ist auch der Grund, warum alle, die sich "öffentlichstmöglich" durch eine weitere Zivilehe zu ihrem neuen Partner bekennen, die Ehe brechen, selbst, wenn sie am Zerbrechen der vor Gott geschlossenen Ehe gar keine Schuld tragen. "Drum prüfe, wer sich ewig bindet"...


3
 
 speri17 18. Oktober 2017 
 

@Mass und Mitte

Kennen Sie den Spruch: "Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht"
Zählen für Sie noch die 10 Gebote, oder sind es nur grobe Richtlinien bestenfalls Empfehlungen???
Ist für Sie Jesus in der heiligsten Eucharistie REAL gegenwärtig???
Ist die sich abzeichnende Spaltung in einer wesentlichen Glaubensfrage für Sie nicht schmerzlich???
Sind Sie nicht verwirrt wenn man in Deutschland im Stand der schweren Sünde die heiligste Kommunion empfangen darf, und in Polen nicht??? Ist damit das Beichtskrament obsolet???
Für mich sind das alles schwerwiegende Fragen.


12
 
 hape 18. Oktober 2017 

@ Kreuz

Vielen Dank für den Link zum Artikel von Guido Horst zur gegenwärtigen Streitkultur in der Kirche.

Im Untertitel steht: "Eine Kirche, die verlernt, saubere Debatten zu führen, bietet der Welt ein trauriges Bild."

Der Artikel ist sehr lesenswert und macht mich nachdenklich.


6
 
 christine.klara.mm 18. Oktober 2017 
 

@Chris2

cit. ..."Zurückweisung der geistigen Kommunion".Diese findet geistig(im Heiligen Geist)statt,nicht geistlich.
Niemand weist diese Art der vollkommenen Einigung mit Christus zurück.Sie findet willentlich statt wenn keinerlei Möglichkeit besteht, einer Heiligen Messe beizuwohnen,bei der man das Sakrament der Eucharistie erlaubt (Mitglied der röm.kath.oder der griech.kath.oder anderer mit Rom verbundenen Kirchen ist)und frei von schwerer Sünde oder Todsünde (freigesprochen durch das Sakrament der Beichte)ist.Ist man nicht im Stande der Heilig machenden Gnade kann man immer mit Gott Zwiesprache halten,anbeten, beten,fragen,bitten.Aber solange man auch nur eines Seiner Gebote zurückweist und im laufenden Leben nicht beachtet ist es unmöglich in eine Geistige Vereinigung = Kommunion einzutreten, weil keine Einheit mit Christus und Seinem Willen als unser Herr und Gott besteht.Das ist ein Widerspruch in sich. Man kann nach außen hin so tun als ob. Aber Gott kennt uns in- und auswendig.


3
 
 kreuz 18. Oktober 2017 

ein lesenswerter Artikel von Guido Horst (s. link)

ein nachdenklich machender Artikel darüber, daß -auch in der Kirche- schon länger nicht mehr "disputiert" wird, daß sich die "beiden Seiten" schon länger nicht mehr "auf Augenhöhe" gegenüberstehen und dann [jetzt kommts] solange Streitgespräche führen bis eine Einigung da ist!
das gibts nimmer.
und die Gräben sind so tief, G.H. schreibt abschließend: "Sonst wird aus Lagerbildung Feindschaft und Feindschaft gebiert den Hass. Der große Verwirrer hätte dann sein Ziel erreicht."

dazu möchte ich noch ergänzen, daß nicht nur Feinschaft ein trauriger Gradmesser der derzeitigen Verwirrung ist, sondern bei manchen auch die Angst, -wie @Chris2 schreibt- ob das diesseits und jenseits der Gräben noch dieselbe Kirche ist?

Maria hilf +++

www.vatican-magazin.de/epaper/seht-wie-sie-sich-streiten-10-2017.html


5
 
 Mass und Mitte 18. Oktober 2017 
 

@Chris2

In der katholischen Kirche muss es für verschiedene Auffassungen Platz haben. Deshalb sind wir auch katholisch, umfassend. Ich finde dies nicht schlimm, sondern ein Zeichen dafür, dass man unter Katholiken unterschiedliche Meinungen vertreten darf. Beispielsweise gibt es Katholiken, welche jeden materiellen Besitz ablehnen, währenddem andere, wie beispielsweise Martin Rhonheimer (Priester aus Zürich), für den Kapitalismus einstehen. Es gibt wiederum Katholiken, die gegen jede militärische Gewalt sind, währenddem andere für solche Interventionen sind. Das gibt und gab es immer schon in der katholischen Kirche. Deswegen ist es nicht schlecht um uns bestellt.


0
 
 Chris2 18. Oktober 2017 
 

Absurde Konfliktlinien

Von völliger und unterschiedsloser Zulassung - auch der skrupellosesten Ehebrecher(innen) - durch manche Bischofskonferenzen bis zur Zurückweisung sogar der geistlichen Kommunion. Und das alles in der selben Kirche. Wirklich in der selben Kirche?


6
 
 carl eugen 18. Oktober 2017 

Gott sei Lob und Dank!

Wenigstens gibt es noch ein paar Bischöfe die treu zu Gott und seinem Wort stehen. SO und nicht anders legt man die katholische Lehre aus! In Übereinstimmung mit Gott, der Lehre und der Tradition. JEDER der meint, Gottes Wort in sein Gegenteil verkehren zu wollen, der stellt sich gegen Gott, und wenn es der Papst persönlich ist. Das muss in aller Deutlichkeit gesagt werden!
Danke, liebe polnische Bischöfe. Ihr seid nicht so dumm wie die deutschen Bischöfe, und so manch einer im Vatikan, die verantwortungslos mit dem Seelenheil der Menschen umgehen und riskieren, dass sich mit Billigung der Kirche Gläubige das Gericht essen. Es ist beschämend!


15
 
 Laus Deo 18. Oktober 2017 

unverfälschte Lehre....

wird in Polen noch gelernt und verkündet. Deo Gratias, sicherlich Früchte des grossen Heiligen Papstes Johannes Paul II


18
 
 christine.klara.mm 18. Oktober 2017 
 

Geistige Kommunion

Geistige Kommunion = Geistige Vereinigung,geht doch nur wenn man geistig auch in Einheit ist.Ich bin wirklich dankbar,daß ich zum ersten Mal in meinem Leben von einer ganzen Bischofskonferenz höre,die meinen eigenen Gedanken diesbezüglich nicht Kontra gäbe,wüßte sie von mir.Bis jetzt konnte ich immer nur lesen,daß eine solche Kommunion das Unterfangen schlechthin sei für Menschen,die die Heilige Kommunion auch nicht empfangen dürfen.Siehe die standesamtlich Wiederverheirateten deren Sakramentale Ehe mangels Annulierung entweder weiter gültig bleibt bzw.bei laufendem Verfahren noch gültig ist.Für mich gilt immer schon eine geistige Kommunikation außerhalb einer Heiligen Messe. Allerdings eine geistige Kommunion bei Anbetung und Heilige Messe live übertragen und bei jeder Heiligen Messe während der Liturgie beim erlaubtem realem Empfang des Leibes Christi mit besonderem Augenmerk auf das vergossene Blut Christi,daß ER uns gesondert zugedacht hat,"pastoral" aber nicht gespendet wird.


4
 
 Mass und Mitte 18. Oktober 2017 
 

Antwort

Die polnische Bischofskonferenz zeigt eine mögliche Antwort auf AL, das heisst aber nicht, dass andere Bischofskonferenzen dem anschliessen müssen. Ich habe viel Respekt vor Polen und den polnischen Katholiken. Es kann aber durchaus sein, dass andere Bischöfe hier anders agieren wollen. Problematisch finde ich es, wenn man dem Papst vorwirft, dass er etwas nicht verstehe. Wir können meines Erachtens froh sein, einen solch weisen und guten Papst zu haben.


1
 
 hape 18. Oktober 2017 

Spannend!

Wenn das stimmt, dann wird es interessant sein zu beobachten, ob polnische WvG demnächst in den deutschen Grenzbistümern Berlin, Görlitz und Dresden-Meißen zur Kommunion gehen oder ob sie in Polen bleiben und sich an Familiaris Consortio halten.

Spannend auch zu sehen, wie dann die pastoralen Verantwortlichkeiten zwischen polnischen und deutschen Bistümern geregelt werden.

Ferner frage ich mich, ob die pastorale Hinführung zur persönlichen Gewissensentscheidung von polnischen WvG, die in Deutschland zur Kommunion gehen, dann von deutschen Priestern vollzogen oder wegen Priestermangels an deutsche Laien delegiert werden wird.

Vielleicht sagt man auch einfach: wenn polnische WvG zu uns kommen, ist das deren subjektive Gewissensentscheidung. Damit haben wir nichts zu tun. Wir spenden jedem die Kommunion, der da kommen mag, weil das den geringsten pastoralen Aufwand macht.

Aber wird die Kirche ihrem pastoralen Auftrag so wirklich gerecht?


6
 
 Smaragdos 18. Oktober 2017 
 

Die polnischen Bischöfe zeigen, wie's geht... nur der Papst versteht das nicht!


16
 

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