Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  3. Corona-Wahn
  4. SPD, GRÜNE und FDP - KEIN HERZ für UNGEBORENE KINDER!
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. „Priesterlicher Zölibat: Liebesangelegenheit zwischen dem Hass der Welt und kirchlichem Selbsthass“
  7. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  8. Impfaktion IM Paderborner Dom – Hat der Dom keine Ausweichräume?
  9. Bischof Timmerevers: Impfpflicht ist ethisch vertretbar
  10. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  11. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  12. I had a dream: Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz ruft zur Umkehr auf!
  13. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  14. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  15. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“

Die Kirche in der Fremde

4. Dezember 2017 in Kommentar, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prosit Neujahr! Wir haben ein neues Kirchenjahr - Ab sofort jeden Montag der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net/pw)
Prosit Neujahr! Wir haben ein neues Kirchenjahr. Mit dem ersten Advent, genau genommen mit der ersten Vesper zum ersten Sonntag im Advent, hat es begonnen. Weil ein Kirchenjahr ein liturgisches Jahr ist, gibt es einen liturgischen Start. An den meisten Orten geht das geräuschlos vonstatten.

Bei kath.net gibt es im neuen Kirchenjahr etwas Neues: Einen Montagskick. Jeden Montag gibt es von mir einen kleinen Starter in die Arbeitswoche. Mal heiter, mal besinnlich, mal kritisch, durchaus mal etwas schärfer soll beleuchtet werden, was gerade in der Kirche aktuell ist. Es geht nicht nur um die Kirche. Es geht um die Welt und darum, wie die Kirche in der Welt wahrgenommen wird. Keine Frage, die Kirche dient dem Heil der Menschen. Von da aus entfaltet sie ihren Auftrag in der Welt, u.a. ihr caritatives Engagement. Das muss man erklären. Die Kirche ist nicht ein Sozialinstitut mit einem frommen Anhängsel für schlichte Gemüter. Es ist umgekehrt. Um des Reiches Gottes willen setzt sich die Kirche für die Menschen ein.

Das muss man erklären, das wird nicht ad hoc gewusst. Dinge, die unsere Großmütter sogar ohne Studium wussten, muss man heute Akademikern mühsam erklären. Das ist Fakt. Die Entfremdung der Gesellschaft von der Kirche wird durchaus in jedermanns Alltag sichtbar. Wer sich zur Kirche bekennt, kann etwas erleben. Diese Fremdheit schlägt sich aber besonders in den Medien nieder.


Da wird beispielsweise der Erzbischof von München und Freiburg interviewt. Das wird zur Nachricht. Doch nicht nur das! Der Kardinal der römischen Kirche und Erzbischof von München und Freising will nicht in seiner westfälischen Heimat beerdigt werden. Es ist schon seltsam, so etwas zu fragen. Noch seltsamer ist es – für den Katholiken! – wenn jemand nicht weiß, dass Bischöfe in den Kathedralen beigesetzt werden, in denen sie gewirkt haben.

Das ist ein banales Beispiel. Es zeigt sehr sehr deutlich, wie fremd die Gesellschaft und die Medien als Spiegel der Gesellschaft der Kirche geworden sind. Manchmal, wie im oben gezeigten Beispiel, ist das harmlos. Man geht mit einem Lächeln darüber hinweg. Doch in anderen Fällen ist es gerade nicht harmlos. Die Fremdheit der Kirche schließt das Wesen der Kirche ein. Das ist nicht ungefährlich. Wenn das fromme Sozialinstitut, für welches man die Kirche gerne halten möchte, klare Ansagen machen muss, wird es haarig.

Wenn die Kirche z.B. für das Leben spricht, ohne Wenn und Aber, dann ist sie Stachel im Fleisch und muss das sein. Eine der Kirche entfremdete Gesellschaft reagiert mit Unverständnis, Wut und Ablehnung. Doch die Pflicht zur Wahrheit bleibt. Und da findet sich der innerste Kern dieser kleinen Kolumne. An jedem Montag geht es darum, in der einen oder anderen Weise von der Wahrheit Zeugnis abzulegen. Man hat sie nicht gepachtet und man mag widersprechen, wenn es angezeigt ist.

Die Wahrheit ist in die Welt gekommen, hat Fleisch angenommen und sich uns offenbart. Darauf übrigens gehen wir im Advent gerade zu. Für diese Wahrheit im Kleinen und im Großen Zeugnis abzulegen, ist unsere Aufgabe in der Welt von heute.

Das kann manchmal bedeuten, einfach zu erklären, warum ein Bischof nach seinem Tod nicht in heimischer Erde liegen wird. „mementote praepositorum vestrorum“ (Gedenket Eurer Vorsteher, Hebr 13,7) so steht es auf der Grabplatte der Ruhestätte der Bischöfe von Osnabrück. Kein Besuch in der Heimat, ohne kurz in den Dom zu gehen. Kein Besuch im Dom ohne der verstorbenen Vorsteher zu gedenken, deren sterbliche Hülle im Fundament der Kathedrale auf die Auferstehung wartet. Mit Euch bin ich Christ und für Euch bin ist Bischof. Der Hl. Augustinus brachte es in diese schönen Worte. Dieses Band eines Bischofs zu seinen Gläubigen überwindet den Tod, so wie unser Glaube den Tod überwindet.

Zeugnis geben, Dinge erklären, Strukturen analysieren, den Zeitgeist das Fürchten lehren, Opportunisten an die Wahrheit erinnern. Das und vieles mehr soll der innere Kern des Montagskicks sein.

Eine Bitte: Bitte helfen Sie mit, damit wir diese und weitere Beiträge auf Dauer finanzieren können. Danke und Vergelt's Gott im Voraus!

Foto: (c) Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Herbstlicht 4. Dezember 2017 
 

prima!

"Zeugnis geben,
Dinge erklären,
den Zeitgeist das Fürchten lehren, Opportunisten an die Wahrheit erinnern"

Schon diese Programmpunkte allein haben mich angesprochen.
Und so dürfen wir montags auf erhellende, sowohl anregende als auch nachdenklich machende Anregungen hoffen.


8

0
 
 JuergenPb 4. Dezember 2017 

Hallo Peter!

Da bin ich ja mal gespannt, was Du uns hier zu sagen hast und freue mich auf Deine neue Kollumne.


1

0
 
 Aschermittwoch 4. Dezember 2017 
 

Lieber Herr Winnemöller

Der erste Kick ist geglückt. Der Start ist gut, fahren Sie bitte so weiter. Ich bin gespannt was kommt und freue mich auf den nächsten Montag...


5

0
 
 Rosenzweig 4. Dezember 2017 

Montagskick – zum Neuen Kirchenjahr...

Ja- werter @Archangelus..- empfinde ich fürs ERSTE ebenfalls gut und darf in der Folge konkreter werden!?–

Und bei aller SELBST-Beteiligung unsererseits–
viell.auch näher noch zu GOTT uns führen?
So froh hoffend verbunden..


3

0
 
  4. Dezember 2017 
 

Auch ich

finde ihren montagskick sehr gut.Vieleicht
darf er ein wenig concreter werden?


3

0
 
 lesa 4. Dezember 2017 

@Adamo: Nebelfreiheit ist jedenfalls eine gute Voraussetzung dafür. Erfrischende Aussichten, das ist sicher.
Sauerstoff ist angesagt, Gott sei Dank!


5

0
 
 la gioia 4. Dezember 2017 
 

Ich freue mich auf diese gewiss sehr interessante und informative Beitragsreihe!


12

0
 
 Gandalf 4. Dezember 2017 

@adamo

Keine Sorge... ansonsten muss sich aber jeder hier primär mal selber bemühen, um näher zu Gott zu kommen. Keine Ausrede: Die Kolumne von Peter Winnemöller war schuld, das zählt dann nicht beim Gericht ;-)


10

0
 
 Adamo 4. Dezember 2017 
 

Montagskick - Peter Winnemöller -

Hoffentlich führt uns Ihr Montagskick, auch näher zu Gott !


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Aufruf zur Angstfreiheit
  2. Katholiken sollten dem Staat misstrauen
  3. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  4. Die große Flucht
  5. Das Osterlicht im zweiten Anlauf
  6. Besser ist es, den Regenbögen auszuweichen
  7. Ein Frauentag gegen das Leben nützt keiner Frau
  8. Wo bleibt das Totengedenken für die vielen?
  9. ProtesTanten-Aktion gegen die Kirche
  10. Die Kirche steckt in der Befindlichkeitsfalle







Top-15

meist-gelesen

  1. Bischof an Kanzler Schallenberg: Bitte Schluss mit Folterrhetorik!
  2. Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp
  3. Impfpflicht? (Höchste) Zeit zum Widerstand!
  4. Corona-Wahn
  5. Der "2G-Virus' - Das Erzbistum Berlin beginnt mit dem Aussperren von den Ungeimpften!
  6. Bitte unterstützen Sie kath.net via AmazonSmile-Programm
  7. Österreich nach Covid-Großdemo - Medialer Wind of Change?
  8. Die Antwort auf die Not unserer Zeit ist JESUS CHRISTUS
  9. Pariser Erzbischof vor Rücktritt? Was macht Papst Franziskus?
  10. Erzbischof Schick ruft Katholiken und Protestanten zur gegenseitigen Amts-Anerkennung auf
  11. Herr Sternberg und die biologische Lösung – „Das, Herr Sternberg, ist ungeheuerlich!“
  12. Treffen der Hoffnung - Mai 2022 - kath.net-Lesertreffen in Kroatien
  13. Die Löwen kommen!
  14. Lebensschützer Tschugguel gegen Impfpflicht
  15. Spanischer Bischof Novell heiratet geschiedene Autorin von Erotik- und Satanismusromanen

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz