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'Das Schweigen der Hirten'

24. September 2018 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
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"Spiegel" veröffentlicht Mega-Reportage über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und die Mitverantwortung von Papst Franziskus und macht auch einen "hochrangigen Münchner Kleriker" und seine Geliebte zum Thema.


Berlin (kath.net)
Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat am Wochenende unter dem Titel „Das Schweigen der Hirten“ eine 19-Seiten-Recherche über die katholische Kirche, die Missbrauchsfälle und die Mitverantwortung von Papst Franziskus veröffentlicht. Zu Wort kommen darin einige Stimmen aus dem Innersten des Vatikans – die meisten wollen namentlich nicht genannt werden. So wird ein Kardinal mit folgenden Worten zitiert. „Ich habe diesem Franziskus von Anfang an kein Wort geglaubt. Der predigt Barmherzigkeit, ist in Wahrheit aber ein eiskalter, gerissener Machiavellist und, was noch schlimmer ist – er lügt.“

Thematisiert wird auch, warum der Papst bis jetzt noch nicht nach Argentinien gereist ist. Die Antwort dazu gibt mit Juan Pablo Gallego der bekannteste Opferanwalt des Landes: "Franziskus ist in Rom im Exil, er hat dort quasi Zuflucht gefunden. In Argentinien müsste er erst einmal den Verdacht entkräften, jahrelang Vergewaltiger und Kinderschänder geschützt zu haben." Der Anwalt spricht dann auch die Causa "Grassi" ein, die auch zuletzt in einer umfassenden Dokumentation des ZDFs (siehe unten) zu sehen war. Der pädophile Priester sitzt seit 2013 im Gefängnis und soll von Franziskus massiv beschützt worden sein. "Warum empfängt Franziskus diese Opfer nicht? Warum empfängt er stattdessen Lionel Messi?", fragt der Anwalt.

Auch Julieta Añazco, eine Frau aus der Bergoglios Diözese, die von einem Priester missbraucht wurde, kommt zu Wort. 2013 hat sie gemeinsam mit 13 weiteren Opfern einen Brief an Franziskus geschrieben und ihre Nöte (Depressionen, Suizidversuche) geschildert. Sie wies eigens darauf hin, dass die Priester, die diese Verbrechen begangenen haben, nach wie vor zelebrieren und mit Kindern zu tun haben. Eine Antwort bekamen sie nie. "Wir wollen den Papst erreichen, aber er interessiert sich nicht für uns."


Añazco schilderte, dass zu seiner Zeit als Kardinal kein einziges Opfer zu ihm vorgelassen wurde. Inzwischen laufen in Argentinien Prozesse gegen 62 Priester. Kritisch wird dann im "Spiegel" betrachtet, dass Franziskus zwar seit Jahren gegen den globalen Kapitalismus schimpft, aber kein Problem hatte, Millionensummen vom nun tief gefallenen Kardinal McCarrick anzunehmen, die dieser von Spendern erhalten hatte. Auch sein Einsatz für Ehe und Familie sieht das Magazin skeptisch. "Der Papst preist den Wert der traditionellen Familie, umgibt sich aber mit Beratern und Zuarbeitern, die das Gegenteil vorleben – in mehr oder minder offenkundigem Konkubinat mit Vertretern des einen oder anderen Geschlechts."

Laut dem "Spiegel" gehe die Kritik inzwischen weit über den Kreis von Erzkonservativen hinaus. Alarmsignale kommen inzwischen auch aus dem innersten Zirkel: "Der Papst und seine Getreuen sind erkennbar nervös«, erklärt der erfahrene Vatikan-Journalist Edward Pentin dem Nachrichtenmagazin. "Er und die Seinen glauben an eine konservative Verschwörung mit dem Ziel, ihn loszuwerden – dabei besteht das Hauptproblem von Franziskus darin, dass er Leuten, die anderer Meinung sind, nicht zuhören mag. Die rächen sich dafür."

Das Magazin erinnert dann daran, dass Franziskus das von ihm 2015 angekündigte Sondertribunal für Bischöfe, die der Verschleierung von Straftaten verdächtig sind, bis heute nicht eingerichtet hat. Der "Spiegel" hält es für möglich, dass der Papst "das Ausmaß der moralischen Zerrüttung im Inneren seiner Kirche" und die flächendeckende "Kultur von Missbrauch und Vertuschen" dramatisch unterschätzt. Gut möglich sei es für das Magazin aber auch, dass er Hinweise auf Straftaten in seinem engeren Umfeld in den Wind schlägt, weil er aus machtpolitischen Gründen den einen oder anderen Kardinal oder Bischof im Amt halten möchte.

Der "Spiegel" thematisiert auch den Obersten "Papstberater" Oscar Andrés Rodríguez Maradiaga und die Sexskandale in seiner Heimatdiözese. Diesen "bekennender Anhänger der 'Kirche der Armen' wurde beschuldigt, im Jahr 2015 fast 600000 Dollar eingestrichen zu haben. Das Magazin stellt dann die Frage, warum Franziskus sich mit Männern umgibt, die mit ihren Lebensläufen für vieles von dem stehen, was er selbst, der Papst in seinen Predigten als verwerflich geißelt? "Die Vermutung liegt nahe, dass das Festhalten an umstrittenen Geistlichen auf eine Mischung aus Wurstigkeit und falsch verstandenem Korpsgeist zurückgeht.", schreibt die Zeitung als Antwort. Dabei gehe es um verschiedenen gelagerte Fälle, darunter homosexuelle Geistliche, Kleriker, die den Zölibat brechen und Kardinäle, die sich an Minderjährigen vergehen.

Der "Spiegel" erinnert auch an einen Kardinal, der zu den Vertrauten von Franziskus zählt und der zuschaut, wie sein Sekretär Sex- und Kokainpartys in einer Wohnung der Glaubenskongregation durchführte, die er auf Weisung von ganz oben bekam. Eine weitere problematische Persönlichkeit sei laut "Spiegel" der Direktor des Gästehauses Santa Marta. Dieser fiel laut dem Magazin als Mann des Vatikans in Uruguay auf und wurde dort in einer Schwulenbar erwischt. Brisant für Franziskus ist auch der Fall "Mauro Inzoli". Dieser wurde von Benedikt XVI. wegen Kinderschändung aus dem Verkehr gezogen. 2014 wurde dieser laut dem "Spiegel" gegen den Widerstand der Glaubenskongregation wieder rehabilitiert. Der Mann wurde im Vatikan wegen seiner Vorlieben für Luxusautos nur "Don Mercedes" gerufen. Inzwischen sitzt er wegen dutzender Vergehen mit Knaben im Gefängnis.

Nach einem erschütternden Bericht über den US-Bundesstaat Pennsylvania und den dortigen Missbrauchsvorfällen thematisiert der "Spiegel" anschließend auch die katholische Kirche in Deutschland und berichtet über einen "hochrangiger Münchner Kleriker", der ungeniert seine Geliebte in der vordersten Kirchenbank platziert und über offen homosexuelle Pfarrer in München. Auch Kardinal Marx wird kritisch betrachtet. "Mal spricht er, mit seinem Namen kokettierend, über eine bevorstehende »Renaissance des Marxismus«. Mal legt er am Jerusalemer Tempelberg sein Kreuz ab, um die muslimischen Gastgeber nicht zu verärgern."

Zum Abschluss kommt im "Spiegel" auch noch Kurienerzbischof Georg Gänswein kurz zu Wort. In dem Zusammenhang erinnert das deutsche Nachrichtenmagazin auch daran, dass Benedikt an die 800 Priester aus dem Kirchendienst entfernt hat und damit mehr als jeder seiner Vorgänger unternahm. Dies sei im Sturm deutscher Entrüstung über Skandale in Ettal oder am Canisius-Kolleg untergegangen. Zu der Frage, ob er zu den Viganò-Vorwürfen etwas sagen könnte, meinte Gänswein: "Zu diesem sogenannten Viganò-Memorandum sage ich kein Sterbenswörtchen."

ZDF: Das Schweigen der Hirten



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Lesermeinungen

 Ebuber 25. September 2018 
 

Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade

Wir können nicht wissen, wie unser Herr nun den "Spiegel" benutzt, um sein Werk weiterzuführen.
Auch mich hat Gott durch eine so gar nicht christliche Person zu einer Arbeitsstelle geführt, die genau die richtige in meinem persönlichen Fall war, und die mir außerdem viel Zeit für ehrenamtliches Tun lies. Danke Herr !


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 Hadrianus Antonius 25. September 2018 
 

@Herbstlicht @Konrad Georg

Sehr viele erregte und emotionierte Postings.
aber wichtig ist doch nur, wo Der Spiegel sich informiert hat und wie substanziell und gediegen hart jene Informationen waren ;-)
Und (leider) ist doch fast alles sehr lange bekannt und wurde sehr verschämt und vertuschend und serrend unter den Teppich gekehrt.
Die lustigste Bemerkung stammt jedoch von @quia_absurdum: "Ich kaufe mein Brot auch nicht beim Frisör";
stimmt, aber est ist ohne eiteres möglich, daß sein Friseur schon @quia_absurdum sein Rosinenbrot beim Bäcker gekauft hat und vor @quia dann nur ein aaltes hartes Weckchen übriggeblieben ist.
Buon pranzo! ;-)


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 jadwiga 25. September 2018 

Ob man hier die ganze Wahrheit spiegelt?

"Spiegel" war und ist für mich eine nicht glaubwürdige Informationsquelle.


jadwipkarpaten2


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 KT-GK2018 25. September 2018 

wie mehrere bemerkten (Stephanius, Kostadinov u.a.)

hat der Spiegel noch NIE den Job, "die Kirche" zu retten.
auch daß sie jetzt in den Redaktionsräumen alle um 15 Uhr (Kreuzigungsstunde) kurz einhalten und beten, wäre zwar eine "lustige" Vorstellung, wird aber nicht so sein.

für mich bleibt das Rätsel: WANN und be welcher Gelegenheit hat sich er Zeitgeistauf Franziskus gestürzt?

war es als er konkret von der Frauen-Ordinatio Abstabd nahm?
waren es die Vorgänge In USA, die H.v.Beverf. als "Atomexplosion" bezeichnete?

es wäre eine lohnende Recherche.

es ist auch wirklich gut @Adamo daß der Spiegel Pressefreiheit hat. (siehe FJS)
und die Zeitgeistklientel aufklärt.

also WAS der Spiegel sagt mag stimmen, aber daß er -wie WeltFAZZeitARDZDFBRORF undsoweiter- auf PF und Kard.Marx eindrischt, das wäre gut rauszufinden.

ich seh schon die kath.net-Schlagzeile:

"Exklusiv! ehem. Spiegel-Mitarbeiter packt aus!"

und dann fragt "BILD" bei Euch wieviel Kohle es kostet, Teile des Textes abzudrucken.

also schaugts daß "Bild" nicht scho wieder a

www.kathtube.com/player.php?id=15030


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 Konrad Georg 24. September 2018 
 

Beim ersten Durchlesen

musste ich feststellen, daß ich die SPIEGEL-Leute unterschätzt habe:
In ihrem Sachverstand bei diesem Thema.

Als entschiedener Gegner stehe ich jetzt da wie ein begossener Pudel, wenn ich jetzt sogar ihn als Zeugen aufrufen muß.


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 girsberg74 24. September 2018 
 

Mit „Klerikalismus“ hat der „Spiegel“ keine Probleme. Das müsste sogar PF gefallen!

Hoffentlich hat der Spiegel recht, dass „das Festhalten an umstrittenen Geistlichen auf eine Mischung aus Wurstigkeit und falsch verstandenem Korpsgeist zurückgeht." Alles weitere wäre schlimmer.

Solange nur die zitierte Stelle gilt, ist ihm, PF, die Gefolgschaft des ZdK und einer ganzen Reihe persönlicher Strategen weiterhin sicher.

@Stephaninus (sinngemäß @et al)
„Der Spiegel ist eine kirchenfeindliche Postille“

Das mag im Einzelnen sein, wie es will. In dieser Sache aber muss man diesem Blatt dankbar sein.
Dass die Informanten nicht genannt werden, ist beim gegenwärtigen Stand der Sache eine reine Vorsichtsmaßnahme, um die Informanten zu schützen.
Wer länger schon kath.net verfolgt, weiß, dass im Prinzip alles stimmt.


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 goegy 24. September 2018 
 

So wie überall auf dieser Welt, stehen sich in der Kirche Progressive und solche gegenüber, die in den tradierten Werten verwurzelt bleiben. Den Neuerern gelten diese als reaktionär, rückwärtsgewandt, wirklichkeitsfremd.
Die Progressiven - repräsentiert u.a. durch die "St.Galler Mafia" und den von dieser portierten Franziskus - stehen politisch nahe bei Marxisten, Liberalen und auch Grünen; weltanschaulich sind sie lateinamerikanischen Befreiungstheologie oder, weiter zurück,voni den verbotenen französischen Arbeiterpriestern beeinflusst.
Oben auf ihrer Agenda stehen nebst Oekumene eine Neugewichtung von Sexualmoral, Geburtenkontrolle etc.
So stehen diese Kreise nicht weit entfernt von den Ideen der 68er, der Grünen und sonstiger sog. Progressiver, nicht zuletzt auch bezüglich Paedophilie, Homosexualität und vielem mehr.
Diese Zusammenhänge mögen vielleicht etwas zum Verständnis der tragischen Situation der Kirche, bes. in den USA, beitragen.


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 carolus romanus 24. September 2018 

Es hat nichts genützt

Die Anbiederung der dt.kath. Kirche an den linken Mainstream hat nichts genützt, auch nicht die Linksideologie von Franziskus. Kein Erbarmen der Kirchenhasser.
Wenn die Feinde immer Beifall klatschen, dann läuft etwas ganz falsch.
In diesem Fall haben sie leider Recht und zeigen ein Teil des Desasters von PF.


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 Diadochus 24. September 2018 
 

Selbstzerstörung

So wie es ausschaut zerstört sich die Kirche selber. Dazu bedarf es nicht des Spiegels. Das Magazin hat lediglich eine Bestandsaufnahme geliefert. Papst Franziskus kommt dabei noch relativ gut weg. Das Blatt hat ihn geschont. Wenn der Spiegel gewollt hätte, hätte es Papst Franziskus regelrecht demontieren und abschießen können. Die Munition liegt vor. Falls die Missbrauchstäter weiter freie Hand haben und der Papst diese schützt, kann der Abschuss beim nächsten Spiegelartikel erfolgen. Das war jetzt nur ein Warnschuss.


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 Polarstern 24. September 2018 
 

Steine sprechen

Wenn ihr schweigt, werden die Steine sprechen. Irgendwie so. Bisweilen frage ich mich, ob Gott die Absicht hat, mit dieser weltweiten Drama, die jeden ergreift, den Menschen die wahre Natur der Homosexualität zu zeigen.


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 Evelin Streuber 24. September 2018 

Korrektur

Sorry, in meinem Leserbrief soll es "Dompropst" heißen.


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 Diasporakatholik 24. September 2018 
 


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 Kurti 24. September 2018 
 

Es ist ja bekannt, daß der Spiegel alles andere als eine

kirchenfreundliche Zeitung ist.Trotzdem nimmt er jetzt,auch im Eigeninteresse eine papstkritische Meinung ein.Sonst wird ja immer kritisiert,daß die meisten deutschen Medien hierzu wenig oder nichts berichten.Nun ist es halt bei dem Thema ein wenig anders.Schon vor längerer Zeit wird der Papst kritisiert und zwar auch von Personen,die man als kirchentreu betrachten kann,die sehen vieles an ihm sehr sehr kritisch.Matthias Matussek z.B. hat in einem Artikel der Weltwoche schon vor etwa eineinhalb Jahren dem Papst eine doppelzüngige Einstellung zugewiesen und das auch begründet.Jetzt wird das in dem neuen Buch "der Diktatorpapst" erneut bestätigt:Er sei,wenn das Fernsehen an ist ganz anders als intern,verglichen mit einem Gassenengel und einem Hausteufel. Intern sei er arrogant,geringschätzig zu dem Menschen,verschwenderisch mit Schimpfwörtern und berüchtigt für seine wüsten Wutausbrüche.Freilich wird das nur hinter vorgehaltener Hand berichtet.Warum,das muß ja klar sein.


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 quia_absurdum 24. September 2018 
 

freie Presse

Ich bin froh über Gewaltenteilung und eine freie Presse. Aber ich lasse mich nicht vom Spiegel durch anonyme "Quellen" erklären, wie der Zustand der katholischen Kirche ist. Der Spiegel muß die Auflage steigern. Das ist richtig so und dessen berechtigtes Interesse.
Wenn ich Informationen möchte, lese ich nicht den Spiegel. Ich kaufe ja auch nicht beim Frisör mein Brot.


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 Palmsonntag 24. September 2018 
 

Der Papst im “Spiegel”

Ich habe mir heute früh das besagte Heft gekauft:
das wichtigste über die Machenschaften von PF haben die kath.net-Leser bereits zuvor auf diesem Forum erfahren - dafür dem Team sehr herzlichen Dank!

Die im “Spiegel” noch zu lesenden kritischen Sätze über den DBK-Vorsitzenden Marx dürften den Kardinal, der ja bei den Medien stets Lieb-Kind sein will, vielleicht ärgern - und er wird wahrscheinlich dazu schweigen wie das Vorbild in Rom.


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 Kostadinov 24. September 2018 

Natürlich ist der Spiegel eine kirchenfeindliche Postille - ABER

bisher hat er das aktuelle Pontifikat eher wohlwollend begleitet in der Hoffnung auf Frauenpriester, Homo-Segnung, Armen- und Migrationsgedöns weniger Kampf gegen Abtreibung etc.
Der Artikel ist eine 180°-Kehre in der Bewertung Bergoglios, er enthält eigentlich nichts Neues, sondern all das, worüber wir uns hier in den letzten Wochen gewundert haben, dass die Mainstream-Medien nicht draufspringen


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 wedlerg 24. September 2018 
 

Zum Schweigen schreibt Marco Torsatti

"EIN MONAT NACH VIGANÒGATE - LEUGNEN, KEINE EINZIGE ANTWORT UND MCCARRICK WURDE GEDECKT, WIRD GEDECKT UND WIRD GEDECKT WERDEN."

...

"Also, bis der Papst sich dazu entschließt, eine Milliarde und zweihundert Millionen Katholiken wissen zu lassen, ob der Papst fünf Jahre lang eine Person deckte und hätschelte, von der er wusste, dass sie ein homosexueller Aggressor von Seminaristen und Priestern war, basierend auf der glaubwürdigen Quelle [Maradiaga], die ihm am nächsten steht, müssen wir denken, daß man in Santa Marta denkt, daß die Tatsache, daß ein Kardinal Priester und Seminaristen zwingt, Sex mit ihm zu haben, eine private Sache sei, im Grunde nur eine Verletzung des Verwaltungsrechts."

der Rest steht im link - echt harter Tobak

beiboot-petri.blogspot.com/2018/09/marco-tosatti-wer-das-vertrauen-in-die.html#more


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 Federico R. 24. September 2018 
 

Ein für Kirche und p.Franziskus verheerender Artikel

Die gegenwärtige Krise der kath. Kirche – sie ist die größte seit der Reformation, manche bezeichnen sie völlig zurecht als Krieg - haben wir wohl kaum dem Wirken des Heiligen Geistes zu verdanken. (Oder ist es doch eine göttliche Generalreinigung?) Viel eher ist sie dem unheilvollen Wirken der St.-Gallen-Mafia zuzuschreiben. Von den zwei noch lebenden Köpfen dieser „Viererbande“, den Kardinälen Danneels und Kasper, hört man nichts. (Martini und Lehmann sind ja schon verstorben.) Vor allem Kaspers Schweigen spricht inzwischen fast schon Bände. Sie und ihre progressiv-aggressiven Gefolgsleute haben dieses schier unglaubliche Desaster wesentlich mit zu verantworten. Sie haben den Argentinier in Stellung gebracht. Und sie werden zur Rechenschaft gezogen werden. Dem Spiegel als „kirchenfeindlicher Postille“ ist diesmal eher weniger anzulasten (@Stephaninus).


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 Herbstlicht 24. September 2018 
 

SPIEGEL: Wahrheitsfindung oder klammheimliche Freude?

Dass dieses Magazin der katholischen Kirche nicht freundlich gesonnen ist, ist ja hinreichend bekannt und ich vermute stark, dass ihm daher jedes negative Ereignis hochwillkommen ist, um Kübel voll Unrat über sie zu gießen, ungeachtet des jeweiligen Wahrheitsgehalts.

Schlimm aber ist, wenn man diesem Blatt nun aber aktuell in vielen Teilen recht geben muss. Das hätte man sich noch vor Jahren kaum vorstellen können.


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 Stephaninus 24. September 2018 
 

Der Spiegel

ist eine kirchenfeindliche Postille. Machen wir uns - bei aller berechtigten Kritik an der derzeitigen Führung der Kirche - nicht vorschnell zu nützlichen Idioten der organisierten Kirchenzerstörer. Im Übrigen wird mit dubiosen Nennungen gearbeitet (z.B. mehrere aus Papst Franziskus' Beraterkreis führten Beziehungen...) Konkrete Namen bitte - sonst hat man nichts zu sagen.


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 Diasporakatholik 24. September 2018 
 

"Beten ist die radikalste Form sich einzumischen" [Zitat Rudolf Gehrig]

Mir hat bis heute und besonders in für mich schweren kirchlichen Zeiten u.a. das Gebet "Kirche auf dem Weg" für die Kirche aus dem alten Gotteslob-Gebetbuch Nr. 27.1 geholfen:

"Barmherziger Vater, wir bitten dich in Demut für deine ganze heilige Kirche.

Erfülle sie mit Wahrheit und mit Frieden.

Reinige sie, wo sie verdorben ist.

Bewahre sie vor Irrtum.

Richte sie auf, wo Kleinglauben sie niederdrückt.

Beschenke sie, wo sie Mangel leidet.

Stärke aber und kräftige sie, wo sie auf deinem Weg ist.

Gib ihr, was ihr fehlt und heile den Riss, wo immer sie zerteilt und zerstreut ist, du heiliger Herr deiner Gemeinde.

Um Jesu Christi, unseres Herrn und Heilands willen."


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 siebenschlaefer 24. September 2018 
 

@Adamo: Ich lege Widerspruch ein!

Von einer "geschützten Gewaltenteilung" und dem "freien Wort" in Deutschland, wo "nichts vertuscht" werden könne, möchte ich nicht mehr sprechen, sofern der Regierungssprecher seine Informationen aus Antifa-Videoschnipseln bezieht und ein hochrangiger Beamter, der dessen Aussagekarft anzweifelt, aus seinem Amt entfernt wird. Die sich selbst gleichschaltende Presse unterstützt nach Kräften die Unterdrückung abweichender Meinung, und die Justiz fällt in vorauseilendem Gehorsam Urteile, die der Regierungslinie entsprechen, oft wörtlich mit dem Hinweis auf die sogenannte "kulturelle Sensibilität" gegenüber schwerst straffällig gewordenen Migranten.


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 Benno Faessler-Good 24. September 2018 
 

"In den Spiegel schauen"

@Adamo

Ein zweideutiger Begriff.

Es gab Zeiten mit einem Index für "verbotene Bücher". Zum Glück wurden diese Zeiten im letzten Jahrtausend von der katholischen Kirche, offiziell, nach dem Konzil, verbannt.

Jetzt kann man ohne Gewissensbisse den Spiegel, den Österreichischen Standard, den Schweizer Tagesanzeiger lesen.

Es gab Zeiten, da reagierte der Dorfpfarrer unwirsch von der Kanzel herunter, wenn ein Schäfchen die Zeitung der "Liberalen" las, oder gar die Zeitung "Sozialisten".

Erzählte mir ein Bekannter aus der Innerschweiz.


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 Adamo 24. September 2018 
 

Magazin "Spiegel"

Ich mag den Spiegel überhaupt nicht, weil er aus Prinzip gegen unsere heilige katholische Kirche ist.
ABER:
Seien wir doch froh in Deutschland über die geschützte Gewaltentrennung: Justiz, Presse und das freie Wort.
Dadurch kann bei uns nichts vertuscht und unterdrückt werden wie im Gegensatz hierzu in den Diktaturstaaten: China, Russland, Türkei etc.in denen nicht diese Freiheiten bestehen, wie bei uns.


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 Evelin Streuber 24. September 2018 

Mit Barmherzigkeit...

haben auch viele andere kirchliche Würdenträger nicht viel im Sinn. Predigen ist die eine Sache und Handeln eine ganz andere. Ich war bis vor kurzen ca.17 Jahre lang Lektorin im Hohen Dom zu Trier. Eine Mitlektorin, sie ist Ordensschwester, wurde vom amtierenden Domprobst aus dem Lektorenkreis entfernt mit der Begründung sie sei mit 80 Jahren zu alt für diesen Dienst. Das Alter sieht man der Schwester nicht an, sie ist sehr rüstig und auch in der Aussprache völlig ok. Aber ganz schlimm und diskriminierend war für mich das Angebot vom Domprobst: Sie könne ja noch an den Werktagen lesen ....nicht aber an den Sonntagen !? Eine Zumutung für die Gottesdienstbesucher, die ja am Sonntag zahlreicher im Dom erscheinen wie an den Werktagen? Was ist das für eine Botschaft an ältere Menschen ? Ihr seid nichts mehr wert? Mag ja sein, dass die Ordensschwester möglicherweise dem Domprobst nicht unbedingt gelegen hat, aber hier zeigt sich wieder wie eine Macht Position ihre negative Anwendung findet.


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 Passero 24. September 2018 
 

Wölfe im Schafspelz füttern

Die Erzdiözese München-Freising verfolgt (oder stellt kalt) manch unbequemen Priester, der sich nichts Strafbares zuschulden kommen ließ und die wahre Lehre vertritt, und füttert manchen Wolf im Schafspelz...


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 wedlerg 24. September 2018 
 

Welcher Kardinal sagt so etwas?

„Ich habe diesem Franziskus von Anfang an kein Wort geglaubt. Der predigt Barmherzigkeit, ist in Wahrheit aber ein eiskalter, gerissener Machiavellist und, was noch schlimmer ist – er lügt.“

Die Quelle Spiegel ist absolut dubios. Also Vorsicht. Andererseits sind alle Infos des Beitrags im Spiegel mehr oder minder bekannt gewesen.


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 edith7 24. September 2018 
 

Motive des "Spiegels"

Über die unedlen Motive des "Spiegels" sollte sich keiner Illusionen machen: Die wollen die Kompromittierung und Abdankung der katholischen Kirche als Institution.
Der verstorbene Gründer Rudolf Augstein hat dies seinen Redakteuren immer wieder als Teil seines Programms eingeschärft.
Leider ist jedoch das Meiste, was der "Spiegel" zum Thema "Missbrauch und Vertuschung" schreibt, zutreffend und deckt sich verblüffend mit den Recherchen des Papstbuch-Autors Marcantonio Colonna, der aus einer ganz anderen "Ecke" kommt, die als traditionalistisch-konservativ beschrieben wird – besonders was die zwielichtige Rolle Papst Franziskus' betrifft.
Um der tödlichen "Zange" zu entgehen, in welche die Kirche von ihren äußeren und inneren Feinden genommen wird, kann es m. E. nur noch eines geben: den Rücktritt von PF und sämtlicher leitender Kurienkardinäle sowie eine externe, unabhängige, von Laien geleitete Untersuchungskommission der Missstände im Vatikanstaat.
Großreinemachen ist angesagt.


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 pikphil 24. September 2018 
 

Es ist ja nicht nur die Mißbrauchskrise,

... sondern viel mehr:

https://philosophia-perennis.com/2018/09/21/papst-franziskus-tyrannischer-regierungsstil-der-missbrauch-und-korruption-foerdert/


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 Palmsonntag 24. September 2018 
 

Endlich!

Es wird noch mehr ans Licht kommen.
Auf Church Militant ist zu lesen: "Cardinal Dolan deserting NY?" Warum wohl?


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 J.g.Ratkaj 24. September 2018 
 

Es ist gut, daß die Medien

angesichts der falschen amtskirchlichen Agenda der Beschwichtigung und des Vertuschens an der Sache dran bleiben sowie recherchieren und aufdecken. Ohne Druck seitens der staatl. Justiz und eben auch der Medien wird nichts passieren und der Mißbrauch weiter gehen.


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 M.Schn-Fl 24. September 2018 
 

Gute Zusammenfassung des Speigel-Artikels

Aber ich kann nicht umhin zu äußern, dass ich dem Spiegel (außer Jan Fleischhauer) nur sehr, sehr wenig glaube. Trotzdem: In der Kirche stinkt es zum Himmel. Man kann es kann es nur noch mit dem festen Blick auf Jesus Christus ertragen. Als Historiker tröstet mich auch da nicht das Wissen, dass es im Vatikan schon immer gestunken hat, wie schon die heilige Katharina von Siena einem Papst ganz offen gegenüber ausgesprochen hat. Uns bleibt das Gebet, die Himmelsleiter, die wir jederzeit selbst aufstellen können.


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 Aegidius 24. September 2018 
 

Wenn es nicht so lustige Satire wäre, könnte man weinen

Im heutigen Münchner Merkur wird ein fast ganzseitiges Interview der einschlägig berüchtigten Kirchen-Redakteurin mit dem Franziskus-Hagiographen "Der evangelische Papst" Batlogg SJ (was sonst), in dem wieder die Realität verbogen wird, bis die Parolin-Gleichung stimmt. Wenn selbst der Spiegel nicht mehr anders kann, als die Wahrheit zu berichten, besteht aber vielleicht noch Hoffnung, daß bei der bevorstehenden Kirchenspaltung doch noch einige der Kirche erhalten bleiben, für die der hl. Papst Johannes Paul und der Kirchenlehrer Benedikt stehen und nicht ihr Widersacher.


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 je suis 24. September 2018 

SPIEGLEIN, SPIEGLEIN IN DER HAND

Der Wind scheint sich zu drehen...


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 Quirinusdecem 24. September 2018 
 

Die Schatten

...die Schatten werden länger.....


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