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Wie Kardinal Kasper die Leser manipuliert...

11. Februar 2019 in Chronik, 49 Lesermeinungen
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... und Kardinal Müller Aussagen unterschiebt, die so gar nicht getätigt wurden. - Es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand aus St. Gallen in den Ring mußte - Kasper vs. Müller - Ein Gastkommentar von Peter Winnemöller / Katholon


Bonn (kath.net/https://katholon.de/pw)
Es war nur eine Frage der Zeit, bis irgendjemand aus St. Gallen in den Ring musste. Kardinal Kasper, so die Schlagzeile, kritisiere das Glaubensmanifest von Kardinal Müller. Halbwahrheiten enthalte es, so der Vorwurf des Verteidigers ganzer Wahrheiten. Na prima, die ganze Wahrheit, dass zum Beispiel die Afrikaner bei weltkirchlichen Fragen nicht mitreden könnten, weil sie die Probleme Europas nicht verstehen, hatte er uns ja schon mal erklärt. Damit machte Kasper während der Familiensynode Schlagzeilen.

Weil das Glaubensmanifest von Kardinal Müller inhaltlich nicht angreifbar ist, spielt Kasper über Bande und bringt sonderbare Aspekte der Wahrheit ins Spiel, die im gegebenen Kontext vollkommen irrelevant sind. Es ist eine Binsenweisheit, dass wir Christen an denselben Gott glauben, wie die Juden und wir darüber hinaus mit den Moslems den Glauben an den einen Gott teilen. Welche Bedeutung das für die Selbstversicherung im Glauben der Katholiken haben soll, erläutert Kasper nicht. Das Argument des Weltfriedens ist recht nett, aber wenig hilfreich. Ökonomische Fragestellungen sind für den Weltfrieden vielleicht viel bedeutsamer.


Eine entstellte Katechismuszitation wirft Kasper seinem Mitbruder im Kardinalskollegium vor. Das ist übelste Manipulation. Hier ein exemplarischer Vergleich:

Kasper:
Für die Aussage, dass standesamtlich wiederverheiratet Geschiedene und nicht katholische Christen die Eucharistie nicht fruchtbar empfangen könnten, beruft sich das Manifest auf Nr. 1.457 des Katechismus der katholischen Kirche.

Müller:
Von der inneren Logik des Sakramentes versteht sich, dass standesamtlich wiederverheiratet Geschiedene, deren sakramentale Ehe vor Gott besteht, nicht voll mit dem katholischen Glauben und der Kirche verbundene Christen, wie alle, die nicht entsprechend disponiert sind, die heilige Eucharistie nicht fruchtbar empfangen (1457), weil sie ihnen nicht zum Heil gereicht. Darauf hinzuweisen entspricht den geistigen Werken der Barmherzigkeit.

Hier zeigt sich exemplarisch, wie Kardinal Kasper die Leser manipuliert und Kardinal Müller Aussagen unterschiebt, die so gar nicht getätigt wurden.

Auffällig ist zudem, dass das umstrittene Portal der Fa. APGmbH aus Bonn die Erklärung von Kardinal Kasper im Volltext postet, hingegen über Kardinal Müllers Glaubensmanifest nur in sehr allgemeinen Worten berichtet.

Die Manipulation nimmt ihren Lauf. Weltliche Medien verschweigen den Vorfall bislang vollends, so dass Katholiken, die sich nicht über einschlägige katholische Nachrichtenportale wie kath.net, CNA deutsch oder die Tagespost informieren gar nicht oder erst sehr spät von Kardinal Müllers Glaubensmanifest erfahren. Bleibt zu hoffen, dass viele Priester es auslegen und verteilen.



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Lesermeinungen

 lakota 12. Februar 2019 
 

@scientia humana

"Ist nicht das Gegenteil der Fall, es verstärkt die Glaubwürdigkeit?"
Sorry, Kardinal Müller ist durch und durch glaubwürdig!
Sein Manifest soll auch kein theologischer Disput zwischen Dogmatikern sein, sondern er will den inzwischen verwirrten Gläubigen den rechten Weg zeigen und das hat er klar und deutlich getan.


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 scientia humana 12. Februar 2019 
 

@ Bernhard Joseph: Danke für die versöhnlichen Worte!

Bitte haben Sie keine Angst, aus der heraus Sie politisch denken und handeln müssen:

"Würde Kardinal Müller nun anfangen, dieses Manifest wieder zu ergänzen respektive umzuändern, würde dies nur zu Häme führen und nichts bewirken."

Ist nicht das Gegenteil der Fall, es verstärkt die Glaubwürdigkeit? Außerdem muss er dann keine Rechenschaft am Jüngsten Gericht über falsche Aussagen ablegen. Keiner erwartet, dass ein Professor der Dogmatik vollkommen ist. Auch ihm unterlaufen Fehler und er braucht das Fussvolk (die nicht-Professoren).

Die erste Stelle mit der Beichte der schweren Sünden korrigiert sich leicht, einfach das Adjektiv "schweren" einfügen. Die zweite Stelle mit der Kommunion der WvG über eine minimale Änderung in glasklare Lehre zu verwandeln, erscheint mir eine härtere Nuss. Da hat der Dogmatiker eine Hausaufgabe.

Ich kenne einen Prof, der, wenn er in der Vorlesung auf einen Fehler hingewiesen wurde, sagte, "Oh, da habe ich eine Hausaufgabe zum nächsten Mal".


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 Bernhard Joseph 12. Februar 2019 
 

@scientia humana - Ich will mich nicht streiten oder nur besser wissen

"Wir Menschen sind nicht binäre Maschinen, es gibt keinen völlig eingetrübten Glauben etc."

Dass es eingetrübten Glauben durchaus gibt, sieht man heute doch gerade sehr anschaulich. Es sind Rudimente eines Glaubens.

Wahrer Glaube lebt letztlich von dem inneren Zugehen auf den Herren. Das ist in der Tat kein bloßer Automatismus, sondern hier ist der Empfangende in Gänze gefordert.

Lassen wir es gut sein, ich denke die weitaus meisten treuen Katholiken haben mit der Formulierung in Kardinal Müllers Glaubensmanifest keinerlei Probleme. Würde Kardinal Müller nun anfangen, dieses Manifest wieder zu ergänzen respektive umzuändern, würde dies nur zu Häme führen und nichts bewirken.

Und bitte nicht vergessen, Kardinal Müller ist Dogmatiker, hatte eine Professur inne und war Präfekt der Glaubenskongregation. Ich denke, er weiß genau, wie und warum er etwas so formuliert, wie er es in seinem Manifest formuliert, da benötigt Kardinal Müller kaum unsere Ratschläge.


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 scientia humana 12. Februar 2019 
 

Lieber Bernhard Joseph, jetzt diskutieren wir über totale oder binäre Aussagen

- unfruchtbar (O-Ton Müller)
- völlig eingetrübter Glaube (Ihr O-Ton)
- durch das sich einfach in die Schlange zum Kommunionempfang einreihen, der Empfang völlig wirkungslos bleibt (Ihr O-Ton).

Wir Menschen sind nicht binäre Maschinen, es gibt keinen völlig eingetrübten Glauben etc.

Für mich zeigt unsere Diskussion, dass das Manifest, das hier leider formal spricht, überarbeitet werden sollte. Wie wäre es, die Bedingungen zum Kommunionempfang positiv zu formulieren,
mal ins Unreine gedacht:
- die schweren Sünden gebeichtet zu haben,
- ein brennendes Verlangen nach dem Herrn, inklusive des Kreuzes, das er für uns trug, zu haben,
- den Willen haben, das eigene Kreuz zu tragen, z.B. nach weltlicher Scheidung, durchaus heroisch, ein zölibatäres Leben zu beginnen.
Wem das nicht gelingt, für den/die gibt es die Begierdekommunion, das brennende Verlangen nach dem Herrn und Kreuz mit der Bitte und dem Wunsch nach einem Ende der irregulären Situation.


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 Bernhard Joseph 12. Februar 2019 
 

@scientia humana - "Hm, so landen wir sogar bei einem Irrtum Kardinal Müllers" II

Der fruchtbare Kommunionempfang - und darum geht es wohl Kardinal Müller in seinem Manifest - lässt sich nicht ins bloß Formale auflösen sondern bleibt an den wahren Glauben gebunden. Ist dieser durch zeitgeistige Verkündigung getrübt, kann das Sakrament seine heilende Wirklung nicht entfalten, es bleibt wirkungslos obwohl es empfangen wurde.

Nur weil ich in einer Kirche einem Gottesdienst beiwohne, also physisch anwesend bin, vielleicht ohne auch nur einmal daran zu denken, was hier eigentlich geschieht, bin ich nicht mit Jesus Christus vereint. Wie oft sieht man Sonntags Väter dem Gottesdienst gelangweilt beiwohnen, weil ihre Kinder im KiGo sind und sie die Zeit bis zur Abholung eben im Gottesdienst absitzen.

Um sich das Gericht zu essen, muss ich überhaupt erst einen tieferen Glauben haben, der mir ermöglicht, zu erkennen, dass ich gegen Gottes Wille handle. Wo der Glaube jedoch völlig eingetrübt ist, da werde ich eben auch nicht vom Göttlichen berührt, alles bleibt unfruchtbar.


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 Bernhard Joseph 12. Februar 2019 
 

@scientia humana - "Hm, so landen wir sogar bei einem Irrtum Kardinal Müllers"

Nein, da irren Sie wieder, denn ob solche WvG im tieferen Sinne "guten Willens" sind, ist eben die Frage, denn das Sündenbewusstsein ist ja nur durch eine irreführende Verkündigung verdeckt und nicht vollständig verschwunden.

Man müsste es vielleicht eher so formulieren: Da sie die Kommunion aus ihnen wohlgefälliger Überzeugung durch eine irreführende Verkündigung empfangen haben, obwohl sie sie nicht hätten empfangen dürfen, haben sie sich nicht das Gericht gegessen, jedoch blieb der Empfang als irregulär unfruchtbar, weil, um es mal in einem biblischen Bild zu sagen, der Same nicht in fruchtbaren Boden fiel.

Mich dünkt hier Ihre Kritik eher am Eigentlichen vorbeizugehen. Kardinal Müller macht eben sehr deutlich klar, dass durch das sich einfach in die Schlange zum Kommunionempfang einreihen, der Empfang völlig wirkungslos bleibt.

Man kann sich Gott nicht einfach so einverleiben und das drückt Kardinal Müller mit dem "nicht fruchtbar empfangen" sehr treffend aus.


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 agora 12. Februar 2019 
 

Kasper

Der Name ist Programm!


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 scientia humana 12. Februar 2019 
 

@ Bernhard Joseph: Guter Punkt, aber damit wird es noch verworrener,

lassen Sie mich zu Ende denken. Die vielen WvG, die "die Kommunion in der ehrlichen Überzeugung, sie empfangen zu dürfen" (wie sie schreiben), empfangen damit, da sie getauft (und insebesondere keine Mäuse sind), die Kommunion fruchtbar (denn sie sind guten Willens). Hm, so landen wir sogar bei einem Irrtum Kardinal Müllers.

Warum die zeitgeistartige Sprache und nicht glasklare Lehre?

Ceterum censeo, manifestum minimaliter corrigendum esse!
Eine leicht verbesserte und überarbeitete Edition des Manifests sollte herausgegeben werden.


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 Bernhard Joseph 12. Februar 2019 
 

Werter Zeitzeuge / @scientia humana

Nun, mir scheint, dass Sie beide hier bezüglich Kritik an Kardinal Müllers Formulierung "nicht fruchtbar empfangen" irren. Kardinal Müller weiß sicher um die Thematik, wie Sie sie darlegen, nur geht es ihm um eine Realität, die wir gar nicht mehr bestreiten können und zwar empfangen viele die Kommunion in der ehrlichen Überzeugung, sie empfangen zu dürfen. Da die Verwirrung in der Lehre derartige Ausmaße angenommen hat, ist hier ein klares Bewusstsein, wann ich zur Kommunion gehen darf und wann nicht, nicht mehr vorhanden. Wenn ein Priester alle(!) einlädt zur Kommunion zu kommen, wenn Kardinäle von Legitimität sprechen, dann kommt es zur Verwirrung, die Gott sicher nicht dem zurechnet, der im Irrtum glaubt, er dürfte zur Kommunion, weil er dazu seitens der Kirche (zumindest aus dem Anschein nach - siehe AL) eingeladen wurde.

Kardinal Müller macht hier darauf aufmerksam, dass die Kommunion im Irrtum "nicht fruchtbar empfangen" werden kann und der Irrtum deutlich benannt werden muss.


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 Zeitzeuge 12. Februar 2019 
 

scientia humana, danke für die Klarstellung,

natürlich geht es um den verbotenen, unwürdigen Empfang der hl. Kommunion,
vgl. "Familiaris Consortio" Ziff. 84,
die verbindliche, überlieferte Lehre
der kath. Kirche kann auch nicht mit
Fußnoten geändert werden.

Auf die bezeichnenderweise bis heute
nicht beantworteten fünf Dubia wird verwiesen.

Lit.: Robert Dadaro(Hrsg.):

In der Wahrheit Christi bleiben

dazu: Kath.net 47769 v. 02.10.14


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 Hadrianus Antonius 11. Februar 2019 
 

Touché!

Kard. Gerhard Ludwig Müller schriebt ein Manifest des Glaubens, datiert zu Rom am 10. Februar 2019, aber durch "Versehen"("Vorsehung") schon vorzeitig publiziert auf Englisch (Catholic News Agency/CNA), Deutsch und Italienisch und welteit verbreitet.
Ein Primeur in der Kirchengeschichte, sicher nach 1543 (Gründungsdatum der Glaubenskongregation).
Die Modernisten und das domus Sta. Marta werden mit Argusaugen observiert, und siehe: da stürmt Kasper mit einer gewöhnt wildwütigen aber substanziell sehr dürftigen Erklärung aus den Büschen, und publiziert es am 10.02.2019 dann erst mal über katholisch.de und domradio.
Die Tagespost verweist bedachtsam nach den nächsten Tagen;-)
Eine altbewährte Taktik von Scharfschützen temperamentvolle Gegner zu treffen: die laufen ins offene Messer des Glaubensmanifests sozusagen.
Kasper liest Luther übrigens sehr selektiv (cfr. Philipp von Hessen usw. ;-) )


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 scientia humana 11. Februar 2019 
 

@Landpfarrer: Kard. Müllers Satz ist tatsächlich ungenau

Die Kommunion "nicht fruchtbar empfangen", was meint er damit? Auch die Maus, die in den Tabernakel gelangt und die hl. Gestalten frisst (das Beispiel ist von Thomas von Aquin) empfängt nicht fruchtbar, so auch jeder Heide, der nicht weiss, was er isst.

Es scheint dass sich Kard. Müller nicht richtig traut, deutlich auf die Gefahr hinzuweisen, dass WvG, die genau wissen, was sie tun und es freiwillig tun, ggf. das Gericht (wie der Apostel Paulus schreibt), das ist viel schlimmer als unfruchtbar, essen. Mit dieser Unklarheit zeigt er sich als Kind der Zeit.

N.B. So richtig hat das nichts mit Katechismus 1475 zu tun. Da scheinen beide zu irren: Müller und Kasper.

Ceterum censeo: manifestum correcturus ist, das Manifest braucht Überarbeitung!


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 Cejazar 11. Februar 2019 
 

Die meisten von uns sind wie Litfaßsäulen. Wer zuletzt was draufklebt, hat Recht.

Dieses Motto von Johannes Leppich scheint Kardinal Kasper im Kopf gehabt zu haben, als er diese "Replik" schrieb. Wahrscheinlich hatte Kardinal Kasper Sorge, dass Kardinal Müllers Äußerungen unkommentiert stehen bleiben und noch für Richtig erachtet würden. In diesem Falle würden die Progressiven unter Kardinal Kasper als Gelackmeierte dastehen. Somit musste er Vorbeugen und diese Replik unter Zuhilfenahme von Rabulistik verfassen.

Das ist für mich mehr ein taktisches Spiel von Kardinal Kapser um die Deutungshoheit.


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 landpfarrer 11. Februar 2019 
 

@konrad Georg

Damit bringen Sie einen bedenkenswerten Aspekt ein: es gilt Äergernis zu vermeiden. Dies würde vor Allem dort gelten, wo die Lebensumstände der betreffenden Personen bekannt sind, was aber nicht überall der Fall sein muss. Nun geht es hier aber um den "fruchtbaren Empfang des Sakramentes".


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 Uwe Lay 11. Februar 2019 
 

Eine kleine Kritik

Es sei eine Binsenweisheit, daß Christen, Juden und Muslime an den selben Gott glaubten, heißt es. Peinlich ist nun aber, daß der Sohn Gottes das ganz anders sieht, denn er selbst sagt: Wer den Vater nicht ehrt wie mich, der ehrt auch den Vater nicht. Das beinhaltelt selbstverständlich auch die Aussage, daß wer ihn nicht als Sohn Gottes glaubt, auch den Vater nicht glaubt. Der christliche Glaube an den dreifaltigen Gott ist nicht so auszulegen, als gläubten wir Christen wie die monotheistischen Juden und Muslime an einen Gott und dann noch zudem an die zwei anderen Personen der göttlichen Trinität, aber dieser Zusatzglaube ändere nicht daran, daß wir wie die beiden anderen monothistischen Religionen an den einen -nichttrinitarischen- Gott glauben, nur daß wir eben noch einen Zusatzglauben fröhnten.
Uwe C. Lay Pro TheolBlogspot


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 Konrad Georg 11. Februar 2019 
 

Lieber Landpfarrer

Sie machen hier aber auch einen Fehler.
Die Ehe ist immer eine öffentliche Sache, sowohl im Staat wie in der Kirche.
Zivil Wiederverheiratete müßten also, wenn sie beichten und kommunizieren wollen, vor der Gemeinde offen geloben, sich aller sexuellen Akte zu enthalten, damit kein Ärgernis entsteht.

Hat je einer in den öffentlichen Debatten diese Bedingung erwähnt?


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 Mmh 11. Februar 2019 
 

Der Kathpedia-Eintrag über ihn belegt seine Positionen:

http://www.kathpedia.com/index.php/Walter_Kasper


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 Mr. Incredible 11. Februar 2019 
 

Da kommt mir der alte Saruman mit seinem Gehilfen

Grima Schlangenzunge in den Sinn.
Die Macht der Verführung ist ihm gegenüber denen allzu simplen Sinnes geblieben.
Gandalf muss trotz der Anstrengungen über ihn lachen, als er ihn am Ende in seinem dunklen Turm stellt.

Nun bin ich beileibe nicht Gandalf. Zum Lachen ist dieser Kasper mittlerweile aber schon. Es bildet sich eine Gemeinschaft der Treuen.

Das ist erfrischend und hat doch was :-)


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 Konrad Georg 11. Februar 2019 
 

Was ist Progressismus?

@ Bernhard Joseph, Ihre Behauptung, "seit wann arbeiten progressive Theologen mit sauberen Methoden", weist auf etwas ganz Wesentliches unausgesprochen hin. Der Verlust der Wahrheit ist bei allen Ideologien (Sekten, Häresien, Kommunismus, Sozialismus, Genderismus usw.) ein Wesensmerkmal. Wird dieser Verlust durch Haß ersetzt.
Wie sah es nach dem Konzil mit dem Geist des Konzils aus? Toleranz gegen die Altgläubigen sieht anders aus.


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 Kurti 11. Februar 2019 
 

Kasper glaubt nicht an die leibliche Auferstehung Jesu Christi,

sondern hebt die im Neuen Testament berichteten Erscheinungen Jesu auf eine gnostische Ebene. Die steht aber in radikalem Gegensatz zur Auffassung der Bibelautoren und damit freilich auch der Kirche. Kasper schreibt das in seinem Buch: Jesus, der Christus. Ich wüsste nicht, daß er seine Meinung inzwischen revidiert hätte.


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 wedlerg 11. Februar 2019 
 

@Katholik: traue Kasper nicht

Kaper selbst hat die Dreifaltigkeit in seiner theologischen Schaffensphase auch schon mal abgelehnt, hat sich mit Rahner und Heidegger (einem aufrechten Werber der NS-Ideologie) identifiziert, Scheffzyk und Küng gut gefunden (was m.E. nicht geht, denn der eine ist rechtgläubig, der andere ungläubig).

Und dann dürften Sie nicht vergessen, dass er den von Ihnen verlinkten Beitrag bei Radio Horeb gegeben hat: dort spricht er schon mal orthodoxer als er denkt.
Überhaupt fehlen bei Kasper die Inhalte und die Aufrichtigkeit. Er hat vor Al zugegeben, das er theologisch in der Frage WvG "unterlegen" sei und dazu gelernt habe. Am Ende hat er in anderen Worten wieder das gleiche gesagt, wie vor 30 Jahren.
Kasper ist protestantisch geprägt aus Tübingen und sicher hin- und hergerissen, aber v.a. niemand, der eine klare eindeutig bezeugende Sprache spricht.
Man merkt, dass das eindimensionale Denken von Gott durch Hegel und Rahner seine Rede bestimmt.


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 wedlerg 11. Februar 2019 
 

Stil von Kasper

Das ganze Schreiben von Kasper hat keinen Inhalt. Es besteht aus politischen Beschwerden: Die Beschwerde über die Kritik am Kurs des Weltfriedens. Die Beschwerde über das Hochhalten der Unauflöslichkeit der Ehe (trotz AL) und die Beschwerde über die Unauflöslichkeit des Zölibats, wo man doch "nur reden" wolle.

Dabei werden Falschunterstellungen gegen Müller getroffen (insbesondere bei den WvG [Müllers Verweis auf den Katechismus ist eindeutig]) und scheinheilige formale Einwände erhoben (beim Zölibat [Kasper hat nicht die Konvertiten-Ausnahmen im Blick]).

Alles in allem Sophismus reinsten Wassers.

Schlimmer der latente Vorwurf, hier würde ein neuer Luther gegen den Antichrist PF wettern. Das ist paradox, bis pervers. wenn jemand sich lutheranisch gebiert, dann Kasper selber. Sein Sophismus ist der Luthers.
Müller hat den Papst nicht als Antichrist bezeichnet, wohl aber bestimmte säkulare Christen. Will Kasper deren Agenda schützen und sich dabei hinter PF verstecken?


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 wedlerg 11. Februar 2019 
 

Argumente von Kasper

Für mich hat Kaspers AW drei Argumente:
1. Die Wahrheitsfrage:
Hier meint Kasper man müsse nicht nur den dreifaltigen Gott betonen, sondern auch die Wahrheit, dass Juden und Islam den einen Gott kennen.
Dazu hat Müller aber gar nichts gesagt. Was Müller angegriffen hat, ist, dass der Antichrist die Göttlichkeit Christi leugnet - ich erinnere an die Arianer, aber auch allg. die Gnosis. Kasper weiß, dass im Lager der säkular Gläubigen das genau der wunde Punkt ist. Also verfehlt er das Thema.
2. Die WvG und das Gewissen
Hier kommen nur sophistische Tricks. Müller ordnet die WvG (da deren erste Ehe vor Gott besteht) unter diejenigen ein, die in Nr. 1.457 die heilige Eucharistie nicht fruchtbar empfangen können. Kasper versteht diese Passage absichtlich falsch. Das ist hier oben im Text erläutert. Getroffene Hunde bellen.
3.Zolibat
Die Agenda viri probati verlangte irgendein Argument. So eines kam dann auch: Er habe zwar eine andere Meinung (welche?), man müsse diskutieren.


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 lakota 11. Februar 2019 
 

@Landpfarrer

Ich, ein kleiner Laie, brauche keinen Dogmatiker! Ich brauche einen Bischof, Kardinal oder Papst der klar und deutlich den katholischen Glauben verkündet! Theologische Spitzfindigkeiten nützen gar nichts, wenn die Fundamente des Glaubens kaum noch klar ausgesprochen werden.
Für mich ist im Moment nicht P.Franziskus der Fels, sondern Kardinal Müller und Gott möge ihn dafür segnen!


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 Bernhard Joseph 11. Februar 2019 
 

@Katholik - theozentrische Wende

Die kaspersche "theozentrische Wende" löst Gott in ein soziologisches Konstrukt auf, dass mit dem offenbarten Gott nicht mehr viel zu tun hat.

Kardinal Kaspers theologischer Relativismus gibt sich durchaus fromm, ist es aber nicht, denn er fußt auf einer Dialektik, die Gott in einen Weltgeist auflöst, der letztlich von unserem jeweiligen Bewusstsein abhängt und somit genau besehen ein reines Hirngespinst wäre.


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 Philipp Neri 11. Februar 2019 

Jetzt wird es offensichtlich!

Wenn ein Kardinal so auf das Glaubensmanifest von Kardinal Müller reagiert, müssten alle Bischöfe, Theologen und Gläubige hellhörig werden!
Obwohl das Manifest nur die zentralen Glaubensinhalte unserer Katholischen Kirche wiedergibt, reagierte Kardinal Kasper in dieser Form.
Fühlt er sich damit persönlich angegriffen? Ist er mit dem Inhalt des Manifestes nicht einverstanden?
Das zeigt mir, dass das Manifest in der jetzigen Situation vollends berechtigt und notwendig ist als Zeichen für alle!
Was heute wichtig ist, ist das öffentliche Zeugnis für Jesus Christus!
Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!


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 wedlerg 11. Februar 2019 
 

link zum Interview mit Kardinal Müller

Dem Maifest von Krdinal Müller vorausging das Interview mit NBQ.

Daraus nochmal die Stelle, die vermutlich ein Kern des Ärgers bei Kasper et al ist:

"Das ist mit Sicherheit nicht Klerikalismus, der sich der Sünde gegen das 6. Gebot schuldig macht. Wirklicher Machtmißbrauch ist die Simonie, der Karrierismus, oder den Höfling am Hof des Papstes zu machen, um die Mitra zu erlangen und prämiert zu werden. Wenn Machiavelli in der Kirchenpolitik mehr zählt als das Evangelium, das ist Machtmißbrauch. Von Klerikalismus zu sprechen, oder den Zölibat unter Anklage zu stellen, ist der falsche Weg, der vom wirklichen Grund für das Problem ablenkt."

und weiter::
" Die Homosexuellen gibt es aber nicht, das ist eine Erfindung. Offensichtlich sprechen sie davon, um ihre eigenen Interessen zu verdecken." [...] "Die homosexuellen Neigungen sind kein ontologischer, sondern ein psychologischer Faktor. Bestimmte Personen wollen hingegen aus der Homosexualität etwas Ontologisches machen."

katholisches.info/2019/02/05/kardinal-mueller-mir-hat-das-ganze-lob-der-freimaurer-fuer-papst-franziskus-nicht-gefallen/


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 Katholik 11. Februar 2019 

Kard. Kasper kann/konnte auch anders (in Köln, 2013) - 2 von 2

"Aber geht es ihnen besser, wenn es um die Vermittlung des Evangeliums geht? Leider nicht! Ich sage dies nicht schadenfroh. Ich sage: Leider geht es ihnen um kein Haar besser, im Gegenteil. Die Zukunft des Christentums und der Kirche in unserer Gesellschaft kann also letztlich nicht an diesen Fragen hängen. Es geht um die Gottes- und um die Christusfrage; es geht um die Frage nach dem Brot des Lebens im umfassenden Sinn des Wortes. […] Dazu kommt, viele unserer kirchlichen Reformfragen sind Insiderfragen, welche die neuen Heiden - besser: die äußerlich draußen, aber vielleicht innerlich viel mehr bei uns sind, als wir meinen - gar nicht interessieren. Wir müssen die Frage nach dem Heiligen, die Gottesfrage, in die Mitte rücken. Wir brauchen eine theozentrische Wende in der Theologie und in der Pastoral.“

Kasper, Walter, „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ – zu dem, der sich für uns hingibt, Katechese beim Eucharistischen Kongress in Köln am 7. Juni 2013, 12 f und 9. Zitiert in weiter.

www.horeb.org/programm/news-archiv/details/schnee-von-gestern...


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 Bernhard Joseph 11. Februar 2019 
 

@landpfarrer

Kardinal Müllers Glaubensmanifest, das 4 und nicht 400 Seiten umfasst, richtet sich nicht an einen erlauchten Theologenkreis, bei dem sicher alle kirchlichen Lehrinhalte auf die Waagschale zu werfen wären.

Dieses Glaubensmanifest dient den zahllosen im Glauben tief verunsicherten, teils auch verwirrten Katholiken, die wie Verdurstende in der Wüste, nach einer klaren Verkündigung dürsten und keine dogmatische Festschrift suchen.

Nehmen Sie doch einfach Kardinal Müllers Bemühen, wieder Licht in die durch Glaubensverfinsterung verdunkelte Verkündigung zu bringen, positiv auf.

Kardinal Müller wollte sein Glaubensmanifest, davon bin ich fest überzeugt, nicht mit "dogmatischen Nebenkriegsschauplätzen" überfrachten, schon weil ihm sicher bewusst ist, dass dies sofort von den "Hirten" ausgenutzt würde, die dem katholischen Glauben schon längst nur noch fremd gegenüberstehen.


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 Katholik 11. Februar 2019 

Kard. Kasper kann/konnte auch anders (in Köln, 2013) - 1 von 2

"Über all dies kann man diskutieren. Die Frage ist nur, welchen Stellenwert solche Fragen haben. Lassen Sie mir in aller Ehrlichkeit sagen und gestatten Sie mir diese Offenheit: Die Fragen, an denen man sich derzeit in der öffentlichen Diskussion oft festbeißt, sind Nebenfragen, Nebenkriegsschauplätze. Von außen gesehen und nach der öffentlichen Wirkung beurteilt, ist die gegenwärtige kirchliche Landschaft ein ideologischer Drahtverhau mit vielen Grabenkämpfen, ein Stellungskrieg, in dem sich nur wenig bewegt. Ein Themenwechsel tut uns not. Denn wenn die gängigen, seit 40 Jahren bekannten Postulate so entscheidend wären für die Zukunft der Kirche, wie sie dargestellt werden, dann müsste es den evangelischen Freunden prächtig gehen. Sie haben keinen Papst und keine Kurie, brauchen auf die Weltkirche keine Rücksicht nehmen, haben keinen Zölibat, ordinieren Frauen zu Pastorinnen und Bischöfinnen, segnen zweite und dritte Ehen, gleichgeschlechtliche eingeschlossen." - Fortsetzung folgt


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 Katholik 11. Februar 2019 

Link zum Originaltext von Kard. Kasper

www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kardinal-kasper-kritisiert-glaubensmanifest-von-kardinal-muller


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 wedlerg 11. Februar 2019 
 

Kann man zu Kasper irgendwelche links bekommen

Ich habe von Kasper nichts gelesen (vermutlich besser so). Würde aber gerne etwas mehr wissen - denn ohne Hintergrund-Info ist der Beitrag hier schwer nachvollziehbar.


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 landpfarrer 11. Februar 2019 
 

@Bernhard Joseph

Als Dogmatiker sollte Kardinal Müller wissen, dass präzise formuliert werden muss. Zuspitzungen sind eben auch Vereinfachungen und solche dienen meist nicht der Klärung.


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 Bernhard Joseph 11. Februar 2019 
 

Der Korrektheit halber:

Der von mir zitierte Satz aus Henri de Lubac "Die Kirche", ist wiederum ein Zitat aus der Enzyklika Nostis et Nobiscum von Pius IX.


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 leibniz 11. Februar 2019 
 

Liebe Ginsterbusch,
Sie müssen nicht traurig sein.
Die ganze Misere muss ans Tageslicht kommen wie bei jeder anderen Reinigung auch. Ich höre gerade von Stephan Zweig: Marie Antoinette. Die Kirche damals war genauso verweltlicht bzw. entchristlicht wie heute.
Der Mittelpunkt der Halsbandaffaire war der höchste kirchliche Würdenträger Frankreichs Kardinal Rohan!


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 hape 11. Februar 2019 

Das Knurren des Wolfes

Gerne stimme ich den Überlegungen von Peter Winnemöller zu. Zwar sind die fragwürdigen Positionen von Kard. Kasper sind hinlänglich bekannt und in seiner Entgegnung auf das Glaubensmanifest von Kard. Müller sagt Kasper nichts Neues. Es ist aber trotzdem wichtig, die Manipulationsversuche von Kasper immer wieder neu transparent zu machen. Das ist mühsam, denn Kasper sagt immer irgendwas, wenn der Tag lang ist. Aber die Arbeit von Peter Winnemöller lohnt sich, weil sie die Unterscheidung der Geister fördert.

Man kann m.M.n. mit Kardinal Kasper nicht mehr ergebnisoffen diskutieren. Die Zeit des Dialoges ist vorbei, alle Argumente liegen seit Jahren auf dem Tisch. Man kann sich nur noch zu Kasper positionieren.

Jetzt ist die Zeit der Entscheidung. Jeder Gläubige kann nur noch wählen, ob er Kasper oder Müller folgt. Aber Vorsicht: nur einer der beiden Hirten klingt nach der Stimme des Herrn.

Der andere klingt nach dem Knurren eines Wolfes im Schafspelz.


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 ottokar 11. Februar 2019 
 

Kard. Kaspers ,ein echter Gesinnungsspezi von Kard.Marx

oder der schleichende Verlust der Una Sancta Wahrheit.Wo bleiben nur die lauten Reaktionen aus Regensburg, Köln, Passau, Augsburg, Eichstätt ect., werden sie unterdrückt? Um das Gerüst unseres Glaubens zu bestätigen oder gar zu festigen, brauchen wir viel mehr laute Stimmen, als nur diese einizige, aber wunderbare von Kard.Müller!


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 Eliah 11. Februar 2019 
 

Der Unterschied

@ Sebi1983: Mit Ihrem Hinweis auf Kardinal Kaspers taktische Spielchen haben Sie mich inspiriert, einen ursprünglich auf jemand anders gemünzten Scherz "umzuarbeiten": Was ist der Unterschied zwischen Kardinal Kasper und der Uhr? Die Uhr geht vorwärts und macht Tick-tack.


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 Eliah 11. Februar 2019 
 

Kaspers Niveau

Kardinal Kasper konnte wohl gar nicht anders reagieren. Es gibt halt einen Unterschied zwischem ihm und Kardinal Müller: Aus Kardinal Kasper stricht die Stimme seines Lieblingstheologen – seine eigene. Aus Kardinal Müllers Worten spricht die Stimme seines HERRN. Kaspers Dialektik spiegelt den von Kar(dina)l Marx geprägten Grundsatz des Kommunismus wider: „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“, Er drückt sich auf der Ebene aus, die ihm theologisch zugänglich ist, und es ist ihm anscheinend ein Bedürfnis, damit Beifall aus gewissen Kreisen zu bekommen.


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 freya 11. Februar 2019 
 

K. Kasper scheint nur "den großen Baumeister aller Welten" zu kennen ...

Das erklärt alles!


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 Sebi1983 11. Februar 2019 
 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

Kardinal Kasper war Assistent von Hans Küng! Darum wundere ich mich über seine taktischen Spiele nicht.


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 Kirchental 11. Februar 2019 

schwer getroffen

Die St.Gallen Mafia muss ja ins Mark getroffen sein von dem Manifest, wenn sie derart aufjault und dagegen schießt!

Nicht traurig sein, wir haben Hirten. Kraftvolle, wortgewaltige, glaubenstreue. An die und an uns gegenseitig halten wir uns.

Und wir haben einen treuen Beter im Vatikan. Es muss doch eine Bedeutung haben, dass BXVI lebt und für uns alle betet.

Beten wir zusammen mit ihm - diese Kerze geht nicht aus und leuchtet im Dunkeln. Hoffentlich bis in Ihr Herz hinein, liebe Ginsterbusch!


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 landpfarrer 11. Februar 2019 
 

Naja der von Kasper zitierte Satz aus dem Manifest von Kardinal Müller ist in der Tat unpräzise:
Zum Ersten macht Müller hier nicht die Ausnahme, dass Wiederverheiratet Geschiedene nur dann nicht die Eucharistie empfangen dürfen, wenn sie wie Eheleute leben (modo uxorio) wohl aber wenn sie enthaltsam leben (gemäss "familaris consortio").
Des Weiteren erwähnt Müller nicht, dass auch nicht in "voller Gemeinschaft mit der Kirche" stehende Christen gemäss Kirchenrecht in gewissen Fällen die Eucharistie in der Katholischen Kirche empfangen dürfen (CIC "Ökumenisches Direktorium"). Müller formuliert hier meines Erachtens zu apodiktisch.


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 lakota 11. Februar 2019 
 

Glaubt Kardinal Kasper

eigentlich noch an Gott unseren Herrn?
An Jesus Christus "der wiederkommen wird zu richten die Lebenden und die Toten"? Ich denke nicht. Wie kann er sonst so "falsches Zeugnis geben" und Lügen verbreiten! Es ist eine Schande!


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 Aegidius 11. Februar 2019 
 

Ohne göttliche Intervention ist überhaupt nicht vorstellbar, wie es im ehemals christlichen Abendland weitergehen könnte. Klar ist nur, daß der Kaspermarxismus implodiert. Da glaubt niemand mehr etwas bei völlig überblähten staatskirchlichen Strukturen wie im Protestantismus. Das wird alles schlagartig wegfallen, wenn die Kirchensteuer wegfällt - aber was bleibt dann noch? Anders als in früheren Krisen besteht kein katholisches Milieu mehr, es gibt kein Glaubenswissen, keine -praxis mehr. Wenn der Apparat wegfällt, wird die Glaubenswüste offenbar, und die wenigen verbleibenden Gläubigen sehen sich in einer Situation vergleichbar der in apostolischer Zeit und beginnender Verfolgung durch die Gesellschaft/den Staat. Vielfach geht es um dieselben Knackpunkte. Das ist schlimmer als im "Herrn der Welt", wo es noch einen Papst gibt, als Obama, pardon, Fesenburgh auftritt. Das wird schwerere Mission als in der Frühzeit, da die Gesellschaft fälschlich noch meint zu wissen, was Christentum ist.


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 Zeitzeuge 11. Februar 2019 
 

Ich denke an Mt. 18,7 - Skandalon = Ärgernis etc.!


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 Gandalf 11. Februar 2019 

Zum Schämen, Hr. Kardinal Kasper!


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 Bernhard Joseph 11. Februar 2019 
 

Seit wann arbeiten progressive Theologen wie Kardinal Kasper mit sauberen Methoden?

Es ist doch viel eher ein Markenzeichen von progrssiven Theologen stets zu unsauberen, nicht nur theologischen Methoden zu greifen!

Insofern nichts Neues unter der Sonne!

Kardinal Kaspers ideologische Flachheiten begeistern höchstens noch diejenigen, die aus einem Gottesdienst ein Detlev Jöcker Happening machen wollen.

Im Grunde nichts anderes als die Bankrotterklärung des sogenannten "Geist des Konzils", der nur noch als offen zutage tretender Ungeist sein Unwesen zu treiben vermag.


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 Ginsterbusch 11. Februar 2019 

Und der eine Hirte schweigt wie immer

und wenn es wirklich so sein sollte, nämlich das die „St. Gallener“ jemanden in den Ring schicken, dann erkennen wir die Gruppe und ihre Gesinnung an und wir hätten keinen Hirten mehr.
Und genau SO fühlt es sich an.
Finster, kalt und einsam.
Im Gebet verbunden, eure tieftraurige Ginsterbusch


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