Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Papst ruft Menschen in Rumänien zum Zusammenhalt auf

30. Mai 2019 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor dem am Freitag beginnenden dreitägigen Papstbesuch hat sich Franziskus in einer Videobotschaft an die rumänische Bevölkerung gewandt.


Bukarest (kath.net/ KAP)
Mit einer Videobotschaft hat Papst Franziskus sich für die Einladung nach Rumänien bedankt und zum Zusammenhalt aufgerufen. Er wolle das Land "als Pilger und als Bruder" besuchen, sagte der Papst in der zweiminütigen Ansprache, die der Vatikan vor der am Freitag beginnenden Reise von Franziskus veröffentlicht hat. Insbesondere freue er sich auf die Begegnung mit Patriarch Daniel Ciobotea und der gesamten Leitung der orthodoxen Kirche, sagte Franziskus.

Von Freitag bis Sonntag bereist der Papst Rumänien; dabei besucht er die Hauptstadt Bukarest, einen Wallfahrtsort der Ungarn in Siebenbürgen sowie die Städte Iasi, Sibiu und Blaj. Eigens erwähnte er in der Videobotschaft die bevorstehende Seligsprechung von sieben Märtyrern aus der Zeit des kommunistischen Regimes. Ihr Glaubenszeugnis sei ein Aufruf, sich als Glaubensgeschwister einander anzunähern, sagte Franziskus.


Zudem rief er zum gemeinsamen Engagement für die eigenen kulturellen Wurzeln, die Familie und vor allem die Zukunft der Kinder auf. Die Menschen des Landes sollten Ängste und Verdächtigungen überwinden, indem sie trennende Barrieren abbauen. In Rumänien leben orthodoxe, griechisch-katholische und römisch-katholische Christen sowie verschiedene Nationalitäten wie Rumänen, Ungarn, Deutsche, Ukrainer oder die ethnische Minderheit der Roma.
30. Auslandsreise des Papstes

Die insgesamt vierten Reise von Papst Franziskus in die Balkanregion steht unter dem offiziellen Motto "Gehen wir gemeinsam!". Es ist gleichzeitig die 30. Auslandsreise des Papstes.

Franziskus beginnt seine dreitägige Visite am Freitag in der Hauptstadt Bukarest. Nach dem offiziellen Empfang durch Staatspräsident Klaus Iohannis und einem Gespräch mit Ministerpräsidentin Viorica Dancila wird er im Präsidentenpalast vor Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Diplomatie sprechen.

Ferner ist eine Unterredung mit dem seit 2007 amtierenden Oberhaupt der rumänisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Daniel (Ciobotea), geplant. Anschließend hält Franziskus eine Rede vor dem Leitungsgremium der rumänisch-orthodoxen Kirche und nimmt an einem Gebet in der orthodoxen Kathedrale teil. Zum Abschluss des ersten Besuchstags feierte der Papst einen Gottesdienst in der katholischen St. Iosif-Kathedrale von Bukarest.

Am Samstag zelebriert der Papst eine Messe im siebenbürgischen Sumuleu Ciuc, einem der größten Wallfahrtsorte des Landes. Am Nachmittag ist in Iasi unweit der Grenze zur Republik Moldau ein Treffen mit Jugendlichen und Familien geplant.

Am Sonntag leitet Franziskus in Blaj die Seligsprechungsfeier für sieben griechisch-katholische Bischöfe, die in der Zeit kommunistischer Unterdrückung zwischen 1948 und 1970 im Gefängnis starben. Der Gottesdienst findet laut dem Programm im byzantinischen Ritus statt; es ist das erste Mal, dass Franziskus als Papst nach dieser ostkirchlichen Tradition zelebriert. Abschließend trifft der Papst Angehörige der Roma, die in Rumänien eine sozial oft schlechter gestellte Bevölkerungsgruppe darstellen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Rumänien

  1. Bukarest: Kirche hilft bei Aufbewahrung der Corona-Toten
  2. Papstbesuch: Rumäniens Orthodoxe sehen positive Ökumene-Effekte
  3. Papst besucht ungarische Minderheit in Rumänien
  4. Franziskus pilgert in größten Marienwallfahrtsort Rumäniens
  5. Hohe ökumenische Erwartungen an Rumänien-Besuch des Papstes
  6. Papst besucht Ende Mai Rumänien
  7. Was am Katholizismus so klasse ist: Der Rosenkranz!
  8. Rumänisches Parlament votiert für die klassische Familie
  9. Rumänien: Kardinal Meisner Papstdelegat bei Maria-Radna-Feiern
  10. David besiegt Goliath







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  7. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  11. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  12. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  13. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Die Lehre der Kirche vom ‚gerechten Krieg‘ - ein kurzer Überblick

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz