Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  11. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland

Franziskus pilgert in größten Marienwallfahrtsort Rumäniens

26. Mai 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Sumuleu Ciuc/Csiksomlyo warten am 1. Juni auf den Papst mindestens 100.000 Gläubige und wohl auch viele ungarische Flaggen.


Bukarest (kath.net/ KAP)
Am 1. Juni feiert Papst Franziskus im rumänischen Marienwallfahrtsort Sumuleu Ciuc eine große Messe unter freiem Himmel. Sumuleu Ciuc (ung. Csiksomlyo, dt. Schomlenberg) ist einer der größten Pilgerorte des Balkanlandes, das Johannes Paul II. bei seinem Rumänienbesuch 1999 der vielen Marienkirchen wegen einen "Garten der Muttergottes" nannte. Auf Papst Franziskus werden in dem Heiligtum laut Kirchenverantwortlichen mindestens 100.000 Menschen warten - und wohl auch viele ungarischen Flaggen. Der Wallfahrtsort liegt in einer mehrheitlich ungarischsprachigen Gegend Siebenbürgens, wird wegen seiner Geschichte aber auch von vielen Gläubigen ungarischer Muttersprache aus dem Ausland besucht. Für die Papstmesse hat sich Ungarns Staatspräsident Janos Ader angekündigt.


Pilgerziel in Sumuleu Ciuc ist eine mehr als zwei Meter große gotische Holzstatue, Maria mit dem Jesuskind und Zepter. Sie wurde um 1515 für die Kirche der seit 1400 in Csiksomlyo ansässigen Franziskaner geschaffen und ist angeblich die größte bekannte Gnadenstatue der Welt. Seit dem 16. Jahrhundert pilgern alljährlich zu Pfingsten die katholischen Magyaren des Szeklerlandes und die römisch-katholischen Tschangos (auch Tschangonen genannt) aus der Moldau zu dem Franziskanerkloster mit seiner Marienkirche.

Die Geschichte der Pfingstwallfahrt geht dabei auf das Jahr 1567 zurück, als der ungarische König und Fürst von Siebenbürgen, Johann Sigismund Zapolya (1540-1571), die katholischen Szekler mit einem kalvinistischen Heer angriff. Zur entscheidenden Schlacht kam es am Pfingstsamstag. Die Szekler siegten, schrieben ihren Erfolg der Hilfe der Muttergottes zu und entschlossen sich, jedes Jahr zu Pfingsten zum Schauplatz zu pilgern. Ein Jahrhundert später verwüsteten türkische Soldaten die Pilgerstätte; die Statue blieb jedoch unversehrt. Die heutige Kirche wurde zwischen 1802 und 1824 im klassizistischen Barockstil erbaut.
In kommunistischer Zeit waren Pilgerfahrten in Rumänien zwar nicht verboten, doch versuchten die Behörden, die Teilnahme durch Schikanen zu behindern. 1990 fand erstmals seit 1949 wieder eine vollständige Wallfahrt nach Csiksomlyo statt. In den vergangenen Jahren nahmen daran jeweils rund 300.000 Menschen an den Wallfahrtstagen teil; 2017 gab es die 450-Jahr-Feiern.

Über den sogenannten "Mitteleuropäischen Marienweg" ist Sumuleu Ciuc auch mit einigen der bekanntesten europäischen Pilgerzentren verbunden. Neben der Nord-Süd-Route von Tschenstochau nach Medjugorje gibt es für den Marienweg auch eine Ost-West-Route, die von Csiksomlyo ins steirische Mariazell führt.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Lapos 26. Mai 2019 
 

Csiksomlyo ist der größte ungarische Wallfahrtsort

Sumuleu Ciuc/Csíksomlyó/Schomlenberg ist der größte ungarische Wallfahrtsort, der heute mitten in Rumänien liegt. Jedes Jahr zu Pfingsten versammeln sich dort Hundertausende Ungarn aus Siebenbürgen, Ungarn, der Slowakei und Serbien zu einer beeindruckenden Wallfahrt. Der Ort liegt im Landkreis Hargita im wunderschönen weiten Csík-Becken. In diesem Landkreis ist auch heute noch die ungarische Bevölkerung in der Mehrheit, manche Dörfer sind noch rein ungarisch und es werden die alten Traditionen hochgehalten. Ich war auch schon mehrere Male dort und weiß, daß eine Wahlfahrt eine seelische Gemeinschaft ist und dient der Präsentation einer gesunden Lebensweise. Im 2016 wurde über den westlichen Marienweg ein 1300 km langer „Maria Marathon“ von Mariazell nach Csiksomlyo organisiert.


2
 
 Federico R. 26. Mai 2019 
 

Teil 2

An dieser Stelle darf man - diesmal in voller Übereinstimmung mit p.Franziskus – nochmals an eine Aussage des derzeit regierenden Papstes gegenüber einer deutschen Generaloberin (Frau Dr. Katharina Ganz, Koster Oberzell bei Würzburg) erinnern. Anlässlich einer Audienz für Generaloberinnen sagte das katholische Kirchenoberhaupt: „Wir sind Katholiken. Wenn jemand eine andere Kirche will, ist er frei, sie zu machen.“

Frau Dr. Ganz hatte diese Aussage des Papstes umgehend nach ihrer Rückkehr ins heimatliche Kloster öffentlich als „schlechten Witz“ bezeichnet. Wäre dem nun wirklich so – halt nur ein missverständliches (oder doch hintersinniges?) päpstliches Späßchen -, dann, ja dann wäre der Papst in jedem Fall ein kirchenspalterischer Heuchler.


3
 
 Federico R. 26. Mai 2019 
 

Die angekündigte marianische Pilgerreise ...

... des amtierenden Papstes nach Rumänien darf schon im voraus als „vom Heiligen Geist und von der Mutter Christi“ initiiert und somit sicher auch als von beiden geleitet und begleitet gesehen werden.

Weißgekleidete „Kirchenstreik“-Frauen vom Typ „Maria 2.0“ wird man dort voraussichtlich nicht erwarten können. Damen dieser Art sind in eigenem Machtstreben und im Drang nach Selbstverwirklichung im von ihnen anvisierten Amt als Priesterinnen viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um ihre Zeit für ureigene katholische Marienfrömmigkeit zu verschwenden. Außerdem sind sie ein von Medien mit viel heißer Luft aufgeblasenes, typisch deutsches zeitgeistiges Phänomen, das sich kaum nach Rumänien exportieren lässt. (Teil 2 folgt.)


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Rumänien

  1. Bukarest: Kirche hilft bei Aufbewahrung der Corona-Toten
  2. Papstbesuch: Rumäniens Orthodoxe sehen positive Ökumene-Effekte
  3. Papst besucht ungarische Minderheit in Rumänien
  4. Papst ruft Menschen in Rumänien zum Zusammenhalt auf
  5. Hohe ökumenische Erwartungen an Rumänien-Besuch des Papstes
  6. Papst besucht Ende Mai Rumänien
  7. Was am Katholizismus so klasse ist: Der Rosenkranz!
  8. Rumänisches Parlament votiert für die klassische Familie
  9. Rumänien: Kardinal Meisner Papstdelegat bei Maria-Radna-Feiern
  10. David besiegt Goliath






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz