Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Franziskus pilgert in größten Marienwallfahrtsort Rumäniens

26. Mai 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Sumuleu Ciuc/Csiksomlyo warten am 1. Juni auf den Papst mindestens 100.000 Gläubige und wohl auch viele ungarische Flaggen.


Bukarest (kath.net/ KAP)
Am 1. Juni feiert Papst Franziskus im rumänischen Marienwallfahrtsort Sumuleu Ciuc eine große Messe unter freiem Himmel. Sumuleu Ciuc (ung. Csiksomlyo, dt. Schomlenberg) ist einer der größten Pilgerorte des Balkanlandes, das Johannes Paul II. bei seinem Rumänienbesuch 1999 der vielen Marienkirchen wegen einen "Garten der Muttergottes" nannte. Auf Papst Franziskus werden in dem Heiligtum laut Kirchenverantwortlichen mindestens 100.000 Menschen warten - und wohl auch viele ungarischen Flaggen. Der Wallfahrtsort liegt in einer mehrheitlich ungarischsprachigen Gegend Siebenbürgens, wird wegen seiner Geschichte aber auch von vielen Gläubigen ungarischer Muttersprache aus dem Ausland besucht. Für die Papstmesse hat sich Ungarns Staatspräsident Janos Ader angekündigt.


Pilgerziel in Sumuleu Ciuc ist eine mehr als zwei Meter große gotische Holzstatue, Maria mit dem Jesuskind und Zepter. Sie wurde um 1515 für die Kirche der seit 1400 in Csiksomlyo ansässigen Franziskaner geschaffen und ist angeblich die größte bekannte Gnadenstatue der Welt. Seit dem 16. Jahrhundert pilgern alljährlich zu Pfingsten die katholischen Magyaren des Szeklerlandes und die römisch-katholischen Tschangos (auch Tschangonen genannt) aus der Moldau zu dem Franziskanerkloster mit seiner Marienkirche.

Die Geschichte der Pfingstwallfahrt geht dabei auf das Jahr 1567 zurück, als der ungarische König und Fürst von Siebenbürgen, Johann Sigismund Zapolya (1540-1571), die katholischen Szekler mit einem kalvinistischen Heer angriff. Zur entscheidenden Schlacht kam es am Pfingstsamstag. Die Szekler siegten, schrieben ihren Erfolg der Hilfe der Muttergottes zu und entschlossen sich, jedes Jahr zu Pfingsten zum Schauplatz zu pilgern. Ein Jahrhundert später verwüsteten türkische Soldaten die Pilgerstätte; die Statue blieb jedoch unversehrt. Die heutige Kirche wurde zwischen 1802 und 1824 im klassizistischen Barockstil erbaut.
In kommunistischer Zeit waren Pilgerfahrten in Rumänien zwar nicht verboten, doch versuchten die Behörden, die Teilnahme durch Schikanen zu behindern. 1990 fand erstmals seit 1949 wieder eine vollständige Wallfahrt nach Csiksomlyo statt. In den vergangenen Jahren nahmen daran jeweils rund 300.000 Menschen an den Wallfahrtstagen teil; 2017 gab es die 450-Jahr-Feiern.

Über den sogenannten "Mitteleuropäischen Marienweg" ist Sumuleu Ciuc auch mit einigen der bekanntesten europäischen Pilgerzentren verbunden. Neben der Nord-Süd-Route von Tschenstochau nach Medjugorje gibt es für den Marienweg auch eine Ost-West-Route, die von Csiksomlyo ins steirische Mariazell führt.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Rumänien

  1. Bukarest: Kirche hilft bei Aufbewahrung der Corona-Toten
  2. Papstbesuch: Rumäniens Orthodoxe sehen positive Ökumene-Effekte
  3. Papst besucht ungarische Minderheit in Rumänien
  4. Papst ruft Menschen in Rumänien zum Zusammenhalt auf
  5. Hohe ökumenische Erwartungen an Rumänien-Besuch des Papstes
  6. Papst besucht Ende Mai Rumänien
  7. Was am Katholizismus so klasse ist: Der Rosenkranz!
  8. Rumänisches Parlament votiert für die klassische Familie
  9. Rumänien: Kardinal Meisner Papstdelegat bei Maria-Radna-Feiern
  10. David besiegt Goliath







Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz