Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  7. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  15. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix

Erzdiözese Wien: "Christen beten immer für alle Politiker"

17. Juni 2019 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schönborn-Pressesprecher Prüller: Teilnahme von Kardinal Schönborn am Ökumene-Großevent "Awakening Austria" darf nicht als Kurz-Wahlunterstützung missverstanden werden


Wien (kath.net/KAP/red) Die Teilnahme von Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag beim christlichen Ökumene-Großevent "Awakening Austria" in der Wiener Stadthalle darf auf keinen Fall als Wahlunterstützung für Alt-Bundeskanzler Sebastian Kurz missverstanden werden. Das hat Schönborn-Pressesprecher Michael Prüller am Montag gegenüber "Kathpress" betont. Und er fügte hinzu: "Christen beten immer für alle Politiker."

Bei besagter Veranstaltung in der Stadthalle habe es sich nicht um eine Veranstaltung der Katholischen Kirche bzw. der Erzdiözese Wien gehandelt. Der Wiener Erzbischof habe daran teilgenommen, weil ihm - ganz im Sinne auch von Papst Franziskus - die Ökumene mit den Freikirchen ein großes Anliegen sei. Das habe er auch bei seinem Statement in der Stadthalle bekundet. Zudem erinnerte Prüller daran, dass Schönborn auch schon die Freikirchen dabei unterstützt habe, in Österreich als Kirchen staatlich anerkannt zu werden.


Wie Prüller sagte, sei es in katholischen Gottesdiensten üblich, für Politiker zu beten, freilich räumte er ein, nicht in jener am Sonntag bei der Freikirchen-Veranstaltung vollzogenen Form. Letzteres sei in Österreichs religiöser Landschaft, anders als im angloamerikanischen Raum, unüblich.

Der evangelikale Prediger Ben Fitzgerald hatte am Sonntag in der Stadthalle die Teilnehmer spontan zum Segensgebet für Sebastian Kurz eingeladen. Prüller meinte dazu gegenüber "Kathpress", dass Fitzgerald für Kurz um Weisheit und Rechtschaffenheit gebeten habe. Nachsatz: "Das sollte man eigentlich für jeden Politiker tun. Insofern war es schade, dass die Veranstalter nicht mehr Politiker eingeladen haben." Das hätte vielleicht auch das Missverständnis einer Wahlwerbung für Kurz kleingehalten". Insgesamt sei es bedauerlich, "dass eine spannende dreitägige Veranstaltung in der medialen Aufmerksamkeit auf den nur wenige Minuten dauernden Auftritt von Kurz reduziert wird".

Rede von Kardinal Schönborn



Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Fatima 1713 17. Juni 2019 
 

Wenn sich die anderen Politiker nur trauen würden zu kommen ...

...dann würde man auch für sie beten, in dieser in Österreich (noch!) unüblichen Form. Die würden staunen, was da alles in Gang kommen würde! Auf der "Pride" ist man solchen "Gefahren" natürlich nicht ausgesetzt ... schade für alle, die ihre Zeit dort verschwendet haben, anstatt in die Stadthalle zu gehen!


2
 
 nazareth 17. Juni 2019 
 

Werd locker Österreich...

Ganz wichtige Klarstellung Herr Prüller. Wir hätten sonst Übles vermutet. GOTT darf, er MUSS in der Politik präsent sein in der Gesinnung. Jeder macht aus seiner Gesinnung heraus Politik. Das ist ja Augenauswischerei mit "neutral". Nirgends sind Einstellungen so klar wie in der Gesetzgebung!


4
 
 Gandalf 17. Juni 2019 

Keine Panik

Das Statement der ED Wien ist gut und ausgewogen und entspricht den Tatsachen..


5
 
 Joy 17. Juni 2019 
 

Altes Schema

... am nächsten Tag die Entschuldigungs-Beschwichtigung - warum aber hier und nicht bei den Genderagendaevents, an denen der Kardinal teilgenommen hat bzw. das im Stephansdom stattgefunden hat. Das hat wirklich viele Menschen verstört - aber wahrscheinlich nicht die, die die Medienmacht in Händen haben.....


6
 
 bernhard_k 17. Juni 2019 
 

Durch dieses kraftvolle Gebet kommt Kurz nun auf 45%

:-)

Und Wahlkampf ist immer ok, das ist nun mal die Arbeit eines Politikers!


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ökumene

  1. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  2. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
  3. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  4. Papst veröffentlicht Schreiben zur Einheit der Christen
  5. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  6. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  7. „Brückenbauer für die Einheit der Christen“
  8. "Einstellung von Patriarch Kyrill irritiert und erschüttert!"
  9. Kardinal Koch: Papstreise war Gewinn für Ökumene
  10. Churer Bischof Bonnemain möchte ‚Konfessionelle Eigenarten’ zugunsten der Ökumene ‚redimensionieren’







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz