Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

Knochenuntersuchung im Vatikan endet ohne Spur von Orlandi

29. Juli 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vatikansprecher Bruni nach Untersuchung der jüngsten Knochenfunde: Keiner der untersuchten Überreste stammt aus "Epochen nach dem Ende des 19. Jahrhunderts"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die jüngste Spurensuche zum Fall Orlandi am Sonntag eingestellt. Knochen, die zu der seit 22. Juni 1983 verschollenen Vatikanbürgerin gehören könnten, seien nicht gefunden worden, so das Ergebnis forensischer Analysen vom Wochenende. Keiner der untersuchten Überreste stamme aus "Epochen nach dem Ende des 19. Jahrhunderts", teilte Vatikansprecher Matteo Bruni am Nachmittag mit. Ein Antrag des Gutachters der Familie Orlandi auf Analysen weiterer rund 70 Funde sei abgelehnt worden, da auch diese "Zeichen sehr antiker Datierung" aufwiesen, so Bruni.


Der Vatikan betonte erneut, jede mögliche Unterstützung bei der Suche nach der Wahrheit zu leisten. Sprecher Bruni verwehrte sich in der Mitteilung nachdringlich, die "Haltung der uneingeschränkten Zusammenarbeit und Transparenz" als "implizite Mitverantwortung" zu deuten.

Der vom Vatikan bestellte Forensiker Giovanni Arcudi hatten am Wochenende in Anwesenheit des von der Familie Orlandi bestellten Gutachters die Inhalte von zwei unterirdischen Gebeinkammern untersucht. Diese waren vor einer Woche im deutschen Priesterkolleg Campo Santo Teutonico am Petersdom entnommen und in mehr als 20 Beutel verpackt worden.

Die Nachforschungen sollten Licht in das Schicksal der jungen Vatikanbürgerin bringen, die im Sommer 1983 vom Musikunterricht nicht nach Hause zurückkehrte. Es ist einer der mysteriösesten Kriminalfälle Italiens. Zu Orlandis Verschwinden gibt es mehrere Theorien, etwa Bezüge zur Mafia oder dem Papst-Attentäter Ali Agca.

Auf dem Campo Santo Teutonico lief die Suche nach neuen Hinweisen seit Mitte Juli. Die Untersuchungen hatte die Familie Orlandi gefordert, nachdem sie laut eigenen Angaben konkrete Informationen von mehreren Personen aus dem Vatikan erhalten hatte. Der Vatikan hingegen sprach von einem "lediglich anonymen Hinweis". Eine erste Untersuchung der Gräber zweier deutscher Adliger, Sophie von Hohenlohe (1758-1836) und Charlotte Friederike zu Mecklenburg (1784-1840), blieb Mitte Juli ergebnislos. Die Gräber waren bei ihrer Öffnung leer.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivbild: Fahnungsplakat aus der Zeit nach dem Verschwinden Orlandis


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verbrechen

  1. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime
  2. Elon Musk: Soros gefährdet öffentliche Sicherheit durch Unterstützung linker Staatsanwälte
  3. Verhaftung nach Messerattacke auf römisch-katholischen Iraker
  4. Historischer Tabernakel aus Kirche in Brooklyn gestohlen
  5. Wetten, dass ihr jetzt zu Hause bleiben werdet, ihr Heuchler!
  6. Medien: Vatikan will zu 1983 verschwundenem Kind ermitteln
  7. Kirche Maria Immaculata in Wien überfallen: Mehrere Verletzte
  8. Rom: Knochen auf Vatikangelände stammen von einem Mann
  9. Österreich: Zahl der Vergewaltigungen um 43,3 Prozent gestiegen
  10. Priester bewusstlos geschlagen – ‚Das ist für all die Kinder’







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  3. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  4. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  5. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  6. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  7. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  8. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  9. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  10. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  11. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  12. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  13. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  14. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  15. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz