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Historischer Tabernakel aus Kirche in Brooklyn gestohlen

2. Juni 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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In der Sakristei wurde ein Safe aufgebrochen, zwei Statuen in der Kirche zerstört. Die im Tabernakel befindlichen konsekrierten Hostien lagen auf dem Altar und auf dem Boden verstreut.


New York City (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Aus der römisch-katholischen St. Augustinus-Kirche im New Yorker Stadtteil Brooklyn wurde der Tabernakel gestohlen. Die Einbrecher verstreuten die konsekrierten Hostien, die sich im Tabernakel befunden hatten, über den Altar und den Boden.

Als Frank Tumino, der Pfarrer von St. Augustinus, am Nachmittag des 28. Mai die Kirche betrat, entdeckte er den zerstörten Altar und stellte fest, dass der aus Gold und Silber gefertigte und mit Juwelen verzierte Tabernakel fehlte.

Die Einbrecher hatten den stählernen Schrank, in welchem sich der Tabernakel befand, mit Werkzeugen geöffnet. Der Wert des Tabernakels wird auf ungefähr 2 Millionen US-Dollar geschätzt. Die Spuren würden zeigen, dass sich die Einbrecher gut auf ihre Tat vorbereitet hätten, sagte Tumino.

Zwei Statuen, die neben dem Tabernakel standen, sind geköpft und zerstört worden. Ein Safe, der sich in der Sakristei befindet, war ebenfalls aufgebrochen worden. Glücklicherweise war der Safe leer. Die Kirche ist mit einem Videoüberwachungssystem ausgerüstet. Die Einbrecher nahmen einen Teil dieses Überwachungssystems mit, darunter einige Komponenten der Videoaufzeichnung.

Die Kirche war in der Zeit von Donnerstag Abend bis Samstag Nachmittag geschlossen gewesen. Der Einbruch muss in diesem Zeitraum stattgefunden haben.

Robert Brennan, der Bischof von Brooklyn, zeigte sich durch die Tat tief erschüttert, insbesondere durch das Sakrileg an der Eucharistie. Der Tabernakel sei aufgrund seines historischen und künstlerischen Werts unersetzbar. Er wurde 1895 vom Architekten Albert Parfitt gestaltet.

 


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Lesermeinungen

 Mariat 2. Juni 2022 

Die Schändung des Allerheiligsten Altarsakramentes könnte Folgen haben!

Wenn ich an das Büchlein von Pfr. Weigl denke, der wahre schändliche Tatsachen - besonders im religiösen Bereich sammelte - und deren Folgen - kann es in diesem Fall für den Täter schlimm ausgehen.


2
 

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