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Das Sexleben sollte in der Ehe Priorität haben

21. August 2019 in Familie, 32 Lesermeinungen
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Pastor der Gemeinde International Christian Fellowship (ICF) Nürnberg ruft dazu auf, mit Sex bis zur Ehe zu warten. Dort soll es aber einen wichtigen Stellenwert haben. Ehe zwischen Christen und Nicht-Christen hat einen hohen Preis


Wetzlar (kath.net) Das Sexleben sollte in der Ehe Priorität haben. Dies meint der Pastor der Gemeinde International Christian Fellowship (ICF) Nürnberg, Daniel Kalupner, in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur ide). Kalupner ist ist Autor des Buches „Sex Life. Exklusiv intim“. Seiner Meinung nach ist der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe. Dann entfalte Sex nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig seine verbindende Kraft. So entstehe zwischen Mann und Frau eine Einheit, die ein Leben lang anhalte. Häufig würden die Kräfte des Alltags wie Arbeit, Stress und Medien an einer Ehe rütteln und Paare daran hindern, sich auf den Partner wirklich einzulassen. Zudem drehe sich bei vielen Eheleuten alles nur noch um die Kinder, und das Ehe- und Sexleben verliere an Stellenwert. Wenn eine Ehe jedoch nur noch durch die Kinder verbunden sei, bleibe einem Paar in späteren Jahren nichts mehr.


Kalupner ruft auch dazu, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Viele Christen bekämen das nur als platte, fromme Regel vermittelt, ohne zu verstehen, was Gott sich dabei gedacht habe. Intimität brauche aber Exklusivität, also einen geschützten Rahmen. Nur dann könne sich Vertrautheit entfalten. Dann mache es auch Sinn, dass Sex in die Ehe gehöre. Für Verlobte sei die Zeit vor der Ehe sehr wichtig. In dieser Zeit würden die Grundlagen für Kommunikation, Nähe und Vertrautheit gelegt. Dies sei „attraktive Enthaltsamkeit“. In dieser Zeit könne man lernen, sich nicht von seinem sexuellen Verlangen steuern zu lassen, sondern den Sextrieb zu beherrschen. Wenn man den Sex zu früh in die Beziehung hineinnehme, blockiere das die Partner, den anderen wirklich tief kennenzulernen.

Zur Frage, ob Christen einen nichtchristlichen Partner heiraten sollten, erklärte Kalupner, man müsse sich bewusst sein, dass dies einen hohen Preis habe. Für einen Christen sei der Glaube die wichtigste Grundlage des Lebens. Dies würde in einer Ehe mit einem nichtchristlichen Partner zwangsläufig zu Konflikten führen, zum Beispiel bei der Kindererziehung oder der Zeitgestaltung: „Ich rate nicht dazu, jemanden in der Hoffnung zu heiraten, dass er irgendwann schon noch Christ werde.“

Foto: (c) ICF Nürnberg


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Lesermeinungen

 Paul-Lukas 11. November 2019 
 

--

was ist mit solchen, die krank sind oder irgendwann krank werden - und dann sex nicht mehr ganz oben auf der liste steht?


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 praemohlar 26. August 2019 
 

Hadrianus Antonius

Es ist erstaunlich wie Sie sich des kommunistischen Sprachgebrauchs bedienen.
Und das ohne sachliche und fachliche Kenntnisse.


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 Hadrianus Antonius 24. August 2019 
 

T(D)rollig

@praemohlar ist natürlich ein Troll- ein sehr geschickter Diversant.
Ein Prämolar ist ein Vor-kauzahn, gelegen zwischen den Eckzahn und die echte Molaren (Kauzähnen) hinten.
Übrigens ohne "h"- eine ridikülisierende Anhauchung ;-)
Mola: Mühlenstein, besonders die untere Hälfte,davon abgeleitet "Kauzahn", zum Zermalmen.
Die Antike kannte keine Prämolare, nur Molare.
Sanskrit Mrnati, Altgriechisch: Mulé: unten gelegener Mühlenstein, auch Kauzahn.
In de Septuagint bei Job. 29.17; und Ps. 57,7 (so auch in der Vulgat 2x von St. Hieronymus übersetzt), merkwürdigerweise bei Löwen (leones), die Knippmolare haben- keine Zermalmungskauzähne.
Sexualität sorgt in der Kirche garantiert für sehr viele Postings...


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 Zeitzeuge 23. August 2019 
 

Sehr geehrter Herr Fleischer! Danke für Ihre Stellungnahme!

T. 2

Die Kraft, eine christliche, sakramentale
Ehe gem. der Schöpfungsordnung GOTTES, welche die Weisungen SEINER Kirche vermittelt, zu leben, erhalten die Eheleute aus der sakramentalen Gnade,
hier gilt ganz besonders 1 Kor. 10,13!!

Literaturhinweise:

Helmut Prader: "Humanae vitae" aufweichen? kath.net 62676 v. 8.2.18

Bei kathube zum Hochladen:

Dietrich v. Hildebrand: Die Enzyklika
"Humanae vitae"

Ganz neu beim fe-verlag:

Helmut Prader(Hrsg.): 50 Jahre Enzyklika
"Humane vitae"

Casetti/Prügl: Geheimnis ehelicher Liebe

Eine wichtige Dissertation, neu bei EOS:

Christian Schulz: Die Enzyklika
"Humane vitae" im
Licht von
"Veritatis splendor"

Natürl. stehen die besagten Enzykliken
"Humanae vitae und "Veritatis Splendor"
online zu Verfügung genau wie übrigens
die ebenf. verbindl. Enzyklika
Papst Pius XI: "Casti connubii", die das
Fundament der lehramtl. verbindl. kirchl. Weisung bildet!

Gesegneten Tag!


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 richrose 22. August 2019 
 

Ich empfehle dem Pastor unbedingt die Enzyklika "Deus Caritas est" von Papst Benedikt zu lesen

Darin beschreibt der weise Papst und überaus kluge Theologe, wie die drei Arten der Liebe, Philia (freundschaftliche Liebe), Eros (sexuelle Liebe) und Agape (opferbereite, hingebungsvolle Liebe) aufeinander hingeordnet sind und in einer christlichen Ehe in einem gesunden, ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein müssen, damit eine Ehe gelingen kann.
Eine Dominanz der erotischen Liebe würde jede Beziehung früher oder später in eine Schieflage bringen, die auf Dauer bestimmt nicht gesund sein kann.


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 Steve Acker 22. August 2019 
 

ich verstehe das so

dass die Eheleute darauf achten sollten,
dass die Sexualität nicht zu kurz kommt.
Im Stress des Alltags kann man da ganz schnell reinkommen.
Habe Ehen zerbrechen sehen, wo ich mich sehr gefragt habe, ob da nicht die Sexualität vernachlässigt wurde.
Und wenn eine Ehe zerbricht, ensteht erstmal ganz viel leid, auch und besonders bei den Kindern.
siehe dazu 1.Kor. 7; 5-7


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 praemohlar 22. August 2019 
 

@Andrzej123 - sorry

Nehme die in meinem letzten Post gestellte Behauptung zurück. Steht ja in der Überschrift!

Allen eine gute Nacht!


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 Stefan Fleischer 22. August 2019 

@ praemohlar

«Das Sexleben sollte in der Ehe Priorität haben.» Diesen Satz kann man richtig verstehen, wenn man will und sich die Mühe nimmt, ihn aus dem Blickwinkel der Lehre der Kirche zu betrachten. Man kann ihn aber auch absolut falsch verstehen. Und in unserer heutigen versexualisierten Welt ist die Gefahr sehr gross, dass er auch absolut falsch verstanden wird. Und dann kann er grossen Schaden an Leib und Seele der Menschen anrichten. Deshalb müssen wir uns vor dieser und ähnlichen Aussagen hüten. Das ist meine Meinung. Dafür setze ich mich ein.


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 praemohlar 22. August 2019 
 

@Andrzej123

An welcher Stelle hat Pastor Kalupner dem Sexleben in der Ehe "Priorität" eingeräumt?

AN KEINER !!!

Lesen Sie bitte noch mal meinen 4. Post von unten.


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 Andrzej123 22. August 2019 
 

Für wen "Das Sexleben... in der Ehe Priorität" "hat,

der bricht schon in der Ehe die Ehe und der Weg zur Scheidung ist kurz.

"Seiner Meinung nach ist der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe."

Schon richtig, aber "Sexleben" ist eben nicht das gleiche wie "Liebesleben", sondern dessen Verdrängung.
(Darum wird dieser Begriff propagandistisch beworben.)

Das Christentum hatte dies verstanden, eben (auch darum) allen Spaßvögeln zum Ärgernis.

Pastor Kalupner versteht es nicht.
Dies könnte vom Theologiestudium her rühren.


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 praemohlar 22. August 2019 
 

@doda

Ich vermute mal, dass Sie wie @Labrador unverheiratet sind.


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 doda 22. August 2019 

@praemohlar

Für katholische, sakramental verheiratete Eheleute gilt es, Sexualität nicht ausschließlich zwischen menschlich zu betrachten.


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 Labrador 22. August 2019 
 

Sorry lieber praemohlar - zwar unverheiratet, aber zum logischen Denken befähigt

".. der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe. Dann entfalte Sex nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig seine verbindende Kraft."

Sie stimmen dem zu und fassen das mit “Sex ist ein stabilisiere der Faktor für die Ehe!” zusammen.

Wer findet den Fehler?

Wo bleibt bei Ihnen die vom Pastor als Voraussetzung genannte “echte Herzensnähe”.


2

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 Familienvater 22. August 2019 
 

Fortsetzung: Ehelicher Akt als Ausdruck der Liebe

Fortsetzung: Es stimmt aber auch, dass das eine Einsicht ist, die relativ neu in der der Kirche ist. Am meisten dürfte zu ihr die Theologie des Leibes Papst Johannes Paul II beigetragen haben. In früheren Zeiten war der Gedanke, dass das sexuelle Einswerden ein Ausdruck der Liebe der Ehegatten ist und als solcher zum Wohl der Ehe beiträgt, einfach nicht präsent. Man bedenke dass Heribert Doms "Vom Sinn und Zweck der Ehe", eines der ersten Werke, das sich für ein solches Verständnis des ehelichen Aktes stark gemacht hat (gemeinsam mit anderen wie von Hildebrand), auf Druck Roms aus dem Handel gezogen werden musste.


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 Familienvater 22. August 2019 
 

Ehelicher Akt als Ausdruck der Liebe I

Ich respektiere durchaus die Meinung von Herrn Fleischer, glaube aber durchaus, dass das Einswerden für eine Ehe wichtig ist und eben deshalb auch einen hohen Stellenwert in der Beziehung haben sollte. Natürlich gibt es Ehen, bei denen das Einswerden schon aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist und natürlich ändert sich das Bedürfnis nach sexueller Intimität im Laufe der Jahre. Auch sollte Respekt dem Partner gegenüber oberstes Gebot sein und jedes Paar muss seinen eigenen Rhytmus finden. Grundsätzlich stimme ich aber dem Pastor zu, dass das Einswerden – voraussgesetzt es wird als wirkliche liebevolle Hingabe und nicht nur zur eigenen Lustbefriedigung – gelebt, wichtig für das Eheleben ist und dass es (gemeinsam und in Abwechslung mit Zeiten sexueller Enthaltsamkeit) tatsächlich zur Vertiefung der Liebe und Verbundenheit der Ehepartner beiträgt; in diesem Sinne ist das Einswerden in der Ehe ein Mittel zum Wachstum in gegenseitiger Liebe (und damit in Heiligkeit).


3

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 praemohlar 22. August 2019 
 

Und noch einmal:

Bitte lesen Sie genau:

"Seiner Meinung nach ist der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe. Dann entfalte Sex nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig seine verbindende Kraft."

Diesem Satz aus dem Artikel kann man nur zustimmen.
Sex ist ein stabilisierender Faktor für die Ehe!


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 praemohlar 22. August 2019 
 

@Paddel, @Paul-Lukas, @doda, @Stefan Fleischer

Doch noch einige Anmerkungen

@Paddel:
Wenn Sie die ehelichen "Pflichten" so sehen, kann ich Ihnen zustimmen. Es ist letzten Endes ja auch das, was der Pastor Kalaupner sagt. Ob mit NER oder nicht spielt dabei keine Rolle, je nach dem was für die Betroffenen das geeignete ist. Aber das wäre ein eigenes Thema.

@Paul-Lukas:
Ich kann nicht erkennen, dass irgend jemand Sex als höchste Priorität angesehen hat. Vielleicht sagen Sie uns noch wer, wo mit welchem Satz!

@doda:
Sexualität spielt sich ausschlließlich im zwischenmenschlichen bereich ab. Zwischen Mann und Frau. Und in dem zugrunde liegenden Beitrag und der Diskussion geht es genau darum und nicht um eine theologische Betrachtung des Ehesakraments.

@Stefan Fleischer:
Ich verwechsele nicht Körperliche Nähe und Sexualität. ich habe geschrieben, dass körperliche Nähe die Gesundheit fördert. Sex ist auch eine Form der körperlichen Nähe und damit auch gesundheitsfördernd.


4

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 Paddel 22. August 2019 

@praehmolar

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie mit "Pflicht" in die Richtung denken, dass das Eins werden halt dazugehört und in der Ehe eben gerade so "erlaubt" ist? Ich denke bei dem Auftrag "Pflicht" dahingehend, dass Ehepaare tatsächlich in die Gefahr geraten können, dass sie das Eins werden vernachlässigen (Stillzeiten, viel Streß, viele Termine, Streitigkeiten usw.). Meine Erfahrung ist die, dass gerade durch NER Ehepaare genötigt sind, sich darum zu bemühen, den Frieden wieder herzustellen, Termine zu reduzieren, über die persönliche Bedürfnisse bzgl. der Zärtlichkeiten ins Gespräch zu kommen und dann auch tatsächlich manchmal die "romantische Stimmung" bewußt "erarbeiten müssen". Das Eins werden selber soll dann aber wenn möglich in höchsten Zügen genoßen werden können. Wenn nicht, dann wirds höchste Zeit, dass über Bedürfnisse gesprochen wird und Hindernisse ausgeräumt werden. Das sexuelle Erleben ist tatsächlich himmlisch:)


3

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 Paul-Lukas 22. August 2019 
 

Problematisch

Sex als "höchste" Priorität in der Ehe kann nicht richtig sein, und katholisch ist das erst Recht auch nicht.

Die Sexualität ist ein Geschenk Gottes, klar. Aber es gibt wichtigeres als nur dies.

Was ist wenn einer der Partner krank wird, oder sonstiges?

Außerdem: Wenn der Sex auf so eine hohe Stufe gestellt wird, wie ist das da mit dem Kinderwunsch, Kinderegelung, oder evtl. sogar Verhütung?
Darauf geht der ang. freikirchliche "Pastor"
nicht ein. Womöglich heißt es da. "Gott liebt uns, also dürfen wir Kondome oder Pillen benutzen" ?

Das hat mit der Kath. Kirche nichts zu tun


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 Stefan Fleischer 22. August 2019 

@ praemohlar

Sie verwechseln körperliche Nähe und Sexualität. Als mein an Alzheimer erkrankter Schatz (meine Frau) nach mehreren Jahren der Abweisung jeder Art von Zärlichkeit solche in den letzten Jahren wieder zuliess, ja offensichtlich wieder schätzte, auch wenn sie sich nicht mehr auszudrücken vermochte, da war das für sie (soweit ich dies feststellen konnte) wie für mich sehr schön und wertvoll. Mit Sexualität aber hatte das überhaupt nichts mehr zu tun.


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 praemohlar 21. August 2019 
 

Und noch ein nicht unbedeutender Nachtrag:

Körperliche Nähe stärkt, nachgewiesen, signifikant das Immunsystem, ist also sehr gesund und wirkt lebensverlängernd.

Wünsche allen eine gute Nacht.


9

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 praemohlar 21. August 2019 
 

Noch etwas:

Ich habe doch den Eindruck, dass einige Poster hier nicht wirklich wissen, über was hier diskutiert wird.


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 praemohlar 21. August 2019 
 

@Paddel

Eheliche "Pflicht" ist das Ende eines erfüllenden Sexuallebens.

Und mit Verlaub: Wenn ich bei erfüllendem Sex an heilige Messe, Sakrament oder, wie es uns in der Schule vor 50 Jahren von einem Pater gesagt wurde, an den hl. Geist, der dabei sein will, denken soll, dann brauche ich erst gar nicht damit anzufangen.
Bitte alles zu seiner Zeit.


5

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 Paddel 21. August 2019 

Eheliche Pflicht und Hl. Meße

Das ist das Einswerden nicht ohne Grund. Auch der Hl. Paulus sagt, dass man sich nicht gegenseitig entziehen soll. Das Einswerden ist der Vollzug des Sakramentes. Der Hl. Escriva bezeichnet das Ehebett als Altar. Ach ja, und in Avila bei den Eltern der hl. Theresia ist das Schlafzimmer hin zum Allerheiligsten der Kirche offen und hingeordnet.
Der Ausdruck "Sex" ist unpassend, denn das ist rein körperlich bezogen, wenn der Kern der obigen Aussage auch richtige ist.
Ehepaare, die nach NER leben haben immer das richtige Maß! Das eheliche Einswerden gehört zum Sakrament der Ehe, wie der Empfang der Hl. Kommunion bei der Hl. Meße.


7

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 praemohlar 21. August 2019 
 

@Stefan Fleischer

Gut, ich bringe da bisher NUR 40 Jahre auf die Waage, bin aber aus eigener Erfahrung von dem überzeugt, was ich geschrieben habe.
Darüber hinaus habe ich mit keinem Wort dem widersprochen, was antonius25 geschrieben hat.
Man sollte hier nicht das Eine gegen das anders ausspielen. Hier geht es doch nicht um entweder - oder.
Wenn in dem Beitrag gesagt wird: "Seiner Meinung nach ist der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe. Dann entfalte Sex nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig seine verbindende Kraft.", was gibt es dagegen zu sagen? - Nichts!

Sex ist und bleibt in der Ehe ein stabilisierender Faktor und zwar ein außerordentlich schöner!! Er sollte nicht vernachlässigt werden.


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 praemohlar 21. August 2019 
 

So ist es!

Das, was Pastor Kalupner schreibt, ist nichts neues und in Fachkreisen nur allzu bekannt.
Regelmäßiger (nicht einmal im Jahr zu Pfingsten!) und erfüllernder Sex ist zwar nicht DER stabilisierende Faktor in einer Beziehung aber ein außerordenlich wirksamer zusätzlicher Faktor für eine tiefe Vertrautheit.


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 SummaCogitationium 21. August 2019 
 

Absolut falsch

Das Sexleben als solches ist zwar sicherlich Teil der Ehe, ihm jedoch kompromisslos Priotität zu geben vernachlässigt andere Aspekte der Ehe, was eine Missachtung der Tugend der Mäßigkeit ist. So ist nicht das Sexleben als solches das Wunderbare, sondern die Tatsache, dass die Vereinigung zweier Menschen sowohl geistig als auch körperlich stattfindet, wodurch die Beziehung dieser Menschen vertieft werden kann, was sich auch in der Entstehung neuen Lebens ausdrücken kann.
Im Hinblick auf die Entstehung neuen Lebens sollte man sich also seiner Verantwortung bewusst sein - was notgedrungen manchmal vielleicht auch zu einer möglichen Zurückhaltung im sexuellen Bereich führen sollte - aber auch, dass man das rechte Maß halten sollte und kein ungezügeltes Sexleben - auch nicht in der Ehe - haben sollte.


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 Stefan Fleischer 21. August 2019 

Nach der Meinung dieses Pastors

wäre meine Ehe - sie hielt 48 Jahre allen Stürmen stand - keine glückliches Liebesleben und keine echte Herzensnähe gewesen. Sicher, die Sexualität hatte ihren Stellenwert. Aber entscheidend für unsere Beziehung war sie nie. Ich würde sagen: "Gott sei Dank!". Es gab mehr als eine Situation, in welcher meine Ehe wohl zerbrochen wäre, wäre die Sexualität so entscheidend wichtig gewesen. Der sichere Kit für unsere Ehe war das bewusst gelebte Treueverssprechen "bis dass der Tod uns scheidet", welches sich wiederum auf - wenn auch manchmal nur noch minimal, als "Pflichtübung" gelebtes - gemeinsames Gebetsleben stützte. «An Gottes Segen ist alles gelegen!» gilt nach meiner Erfahrung besonders auch in der Ehe.
.
Oder ist das heute «dunkles Mittelalter?»


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 Albertus Magnus 21. August 2019 
 

Auch für Katholiken

Die Katholische Kirche sollte sich sowohl gegen das 68er-Sexualverständnis als auch gegen puritanische Einflüsse wehren. Beide zerstören die Ehe.


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 anjali 21. August 2019 
 

Katholische Liebe

Auch ich bin dieser Meinung.


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 antonius25 21. August 2019 
 

Nicht katholisch

Natürlich kann eine Ehe, in der sich das so ergibt durchaus sehr katholisch sein. Aber sie kann auch ohne 'erfülltes' Sexleben katholisch und glücklich sein. "Höchste Priorität" kann eben auch zur Obsession werden. Und wenn es dann aus irgendwelchen Gründen nicht passt (es gibt auch Menschen ohne starken Sexwunsch oder Ehepaare mit unterschiedlich stark ausgeprägtem), dann ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Auf den anderen eingehen und jeden Tag neu sich bemühen, die Liebe des Ehepartners zu erobern: das muss die Priorität in der Ehe sein. Nicht Sex nach Stundenplan.


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 Stephaninus 21. August 2019 
 

Dem ist nichts hinzuzufügen


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