Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  2. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  5. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  6. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  7. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  8. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  9. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  10. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  11. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  12. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  13. Ein Löwe der Kirche!
  14. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  15. Das synodale Schisma

Vatikan-Erklärung zum Berufungsurteil gegen Kardinal Pell

21. August 2019 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sprecher Bruni: Vatikan anerkennt Urteil, Pell hat aber Recht auf weitere Berufung beim Obersten Gericht - Vor weiteren Schritten dürfte der Vatikan das letztinstanzliche Urteil in dem Fall abwarten


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan hat die Bestätigung des Urteils gegen den australischen Kardinal George Pell (Archivfoto) wegen Missbrauchs anerkannt und seinen "Respekt" vor den australischen Justizsystem bekräftigt. Gleichzeitig erinnere man daran, dass Pell sich während des gesamten bisherigen Verfahrens für unschuldig erklärt habe, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung des vatikanischen Pressesprechers Matteo Bruni. Auch habe der Kardinal weiterhin das Recht, beim Obersten Gericht Australiens in Berufung zu gehen.


In der Erklärung des Vatikansprechers heißt es weiter, zusammen mit der Kirche Australiens bekräftige der Heilige Stuhl seine Nähe zu den Opfern sexuellen Missbrauchs. Mit Hilfe der eigenen zuständigen kirchlichen Autoritäten werde man weiterhin konsequent gegen Kleriker vorgehen, die derartigen Missbrauch begehen.

Das Oberste Gericht des Bundesstaats Victoria hatte am Mittwoch in Melbourne die Berufung des früheren vatikanischen Finanzchefs zurückgewiesen und dessen sechsjährige Haftstrafe bestätigt. In dem Berufungsverfahren sahen es ein dreiköpfiger Richtersenat mit zwei zu eins Stimmen weiter als erwiesen an, dass Pell 1996 in seiner Zeit als Erzbischof von Melbourne einen 13 Jahre alten Buben missbrauchte und einen anderen belästigte. Eine Geschworenen-Jury hatte den katholischen Geistlichen im Dezember 2018 für schuldig befunden.

Der Vatikan hatte kurz nach der Veröffentlichung des erstinstanzlichen Schuldspruchs gegen Pell im Frühjahr erklärt, dass ein kirchenrechtliches Verfahren gegen Pell eingeleitet wird. Schon seit seiner Beurlaubung als Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats im Juni 2017 ist dem Kardinal die öffentliche Ausübung seines priesterlichen Dienstes sowie jeglicher Kontakt mit Minderjährigen verboten. Vor weiteren Schritten dürfte der Vatikan das letztinstanzliche Urteil in dem Fall abwarten. Als kirchliche Höchststrafe droht Pell die Entlassung aus dem Klerikerstand.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 myschkin 26. August 2019 
 

Dem Vatikan

bleibt doch gar nichts anderes übrig, als das endgültige Urteil der letzten australischen Gerichtsinstanz abzuwarten. Zwar ist nach den bisher bekannt gewordenen Informationen die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass der Kardinal Opfer eines Justizirrtums geworden ist. Dennoch ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. So lange ist Zurückhaltung von Seiten des Vatikan angesagt. Noch besteht ja die Möglichkeit, dass letztinstanzlich zugunsten des Kardinals entschieden wird.


0
 
 Adamo 23. August 2019 
 

Vatikan-Respekt vor dem australischen Justizsystem bekräftigt!

So läßt der Papst Franziskus einen seinen ranghöchsten wie eine heisse Kartoffel fallen, ohne dass er den Intrigen gegen den Kardinal George Pell nachgeht.

Schöner Chef!!!


5
 
 Ehrmann 21. August 2019 

cui bono?

Der zeitliche Zusammenhang mit z.B. dem Beginn der Aufdeckungen von massiven finanziellen Ungereimtheiten im Bereich des Vatikan mit der Australischen Anklage und der Unterwerfung des geistlichen unter das weltliche Gericht ist doch nur ein Steinchen im Mosaik des "cui bono" im Verfahren gegen Kardinal Pell. Ich denke, @lakota hat da schon einiges zusammen gefaßt -und ich fürchte, das war noch lange nicht alles. Mit Papst Benedikt möchte ich bekennen " zuletzt wird Gott der Sieger sein..."


6
 
 girsberg74 21. August 2019 
 

Besonders lauwarm,

diese Erklärung!


6
 
 lakota 21. August 2019 
 

@SalvatoreMio

Lesen Sie doch nochmal nach unter:
https://www.kath.net/news/67095
Bei all diesen Ungereimtheiten kann ich auf keinen Fall an die Schuld von Kardinal Pell glauben.


8
 
 Bernhard Joseph 21. August 2019 
 

@SalvatoreMio

Ihnen ist der Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo" bekannt?

Wenn es lediglich einen "Zeugen" gibt, wobei der Verteidigung keine Möglichkeit gegeben wurde, diesen zu befragen und dieser "Zeuge" auch noch behauptet, das Opfer zu sein, es also keinen wirklich neutralen Zeugen gibt, dann ist das alles höchst dubios.


13
 
 SalvatoreMio 21. August 2019 
 

Eine Schmutzhand ...

@Rechner
Da hier jeder öffentlich etwas von sich geben kann, ohne dass man (wie ich) weiß, wer das ist, möchte ich schlicht und ohne Hintergedanken fragen: Woher weiß denn jemand so klar, dass Kardinal Pell unschuldig ist?


2
 
 lakota 21. August 2019 
 

Verraten und verkauft!

"Der Vatikan hat die Bestätigung des Urteils gegen den australischen Kardinal George Pell anerkannt und seinen "Respekt" vor den australischen Justizsystem bekräftigt."
DAS ist die Barmherzigkeit des Vatikans, zu verurteilen ohne wirkliche Beweise. P.Franziskus soll sich in Zukunft heuchlerisches Gesülze von "Brüdern und Schwestern" sparen...wenn es drauf ankommt, werden sie den Wölfen vorgeworfen.


12
 
 Eliah 21. August 2019 
 

Eine ganz andere Höchststrafe..

Die Höchststrafe scheint mir nicht die Entlassung aus dem Klerikerstand zu sein, sondern des Ausüben eines Amts in der gegenwärtigen Hierarchie der Kirche. Wer in diesem Zirkel an veranrwortlicher Stelle mitmischt, läuft Gefahr, aus dem Stand der Gnade entlassen zu werden.


17
 
 Rechner 21. August 2019 
 

Eine Schmutzhand wäscht die andere

Wer spricht im Namen des "Vatikans"?
Es ist Unehrlichkeit und Feigheit. Jeder, auch die Mächtigen/Freimaurer im Vatikan wissen, daß Kardinal Pell unschuldig ist.


17
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Erzbischof Paglia klagt katholische Internetseite wegen Korruptionsvorwürfen
  2. Wichtige Informationen nicht zugänglich – Untersuchung gegen Kardinal Maradiaga unterbrochen
  3. Der Heilige Stuhl tritt dem Pariser Klimaabkommen bei
  4. Medien: Streit um geplantes Luxushotel in Nähe des Vatikan
  5. Vatikan-Prozess: Befragung von Kardinal Becciu abgeschlossen
  6. Bidens neuer Botschafter im Vatikan ist Abtreibungsbefürworter
  7. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  8. Covid-19-Fachmann McCullough: Vatikan soll Impfpflicht aufheben
  9. Papst stärkt einzelne Kompetenzen von Kirchenoberen vor Ort
  10. Vatikan: Rückgang der Einnahmen aus dem Peterspfennig um 15 Prozent






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  5. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  6. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  7. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  8. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  9. Das synodale Schisma
  10. Sex statt Jesus - Öffnet das Bistum Limburg die Tore für Missbrauch?
  11. Wie queer ist das denn?
  12. "Papa Benedetto, was tröstet Sie?“ - „Dass Gott alles in der Hand behält.“
  13. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  14. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  15. Einsam sterben, ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz