Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Was für ein Desaster!
  2. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  3. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  4. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  5. Deutscher Minister: Mehr Tote durch Lockdown als durch Coronavirus selbst
  6. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  7. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  8. Corona: Schönborn nimmt Politiker in Schutz gegen Vorwürfe
  9. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  10. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  11. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  12. Künstler aus Eritrea malt Kanzlerin Merkel als Mutter Teresa
  13. Trump nominiert die praktizierende Katholikin Amy Coney Barrett für den Supreme Court
  14. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  15. Europarlamentarier weigern sich belarussischen Christdemokraten zu unterstützen

Man muss nicht an den Klimawandel 'glauben'...

1. Oktober 2019 in Kommentar, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Jesus hat mir und dem Papst geboten, das Evangelium zu verkünden, nicht irgendwelche Theorien, weder Klimawandel noch den Evolutionsmythos" - Ein Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net)
Ich bin schon oft in meinem Leben kritisiert und auch beschimpft worden, aber selten so unsinnig wie jetzt in einem Leserkommentar zu kath.net. Dort las ich: "Weihbischof Laun hat wiederholt darauf hingewiesen, dass Priester nicht über den Klimawandel predigen sollen, denn davon verstehen sie nichts - das gilt auch für den Papst" Dazu schrieb jemand: „Hat Papst Franziskus denn das zu befolgen, was ein emeritierter Weihbischof von ihm fordert?“

Nein, lieber Unbekannter. Nicht mir hat er zu folgen, wohl aber der Vernunft und vor allem dem Evangelium, wenn ich von diesen Autoritäten her richtig und natürlich im angemessenen Ton rede und argumentiere. Übrigens würde das auch für einen muslimischen oder protestantischen Kritiker gelten. Aber der Reihe nach.


Erstens: Mit meinem Alter und Stand als Emeritus gegen mich zu argumentieren ist Unsinn, es zählen nur Argumente.

Zweitens: Man muss nicht an den Klimawandel „glauben“, er ist eine Tatsache. Offen bleibt die Frage nach der Ursache. Salzburg war einmal unter Eis und viele Landschaften ebenso. Ohne Autos und andere Menschenwerke ist das Eis längst weg. Niemand weiß mit Sicherheit, warum. Auch der Papst weiß es nicht. Jesus hat mir und ihm nur geboten, das Evangelium zu verkünden, nicht irgendwelche Theorien, weder Klimawandel noch den Evolutionsmythos , den jedes Moskito widerlegt und als nicht glaubwürdig erweist. Dafür, dass Päpste irren können in Fragen außerhalb ihrer Zuständigkeit gibt es genug Belege. Paulus hat Petrus kritisiert und Papst Benedikt hat im Vorwort zu seinen Büchern über Jesus gesagt, man könne ihn natürlich kritisieren und ihm widersprechen. Übrigens hat auch Papst Franziskus gesagt, man dürfe ihn kritisieren. In diesem Sinne:

Drittens: Leider Hat der Papst neben viel Gutem und Mutigem, auch Ansichten vertreten, die eindeutig falsch oder missverständlich sind. Güterabwägung in der Moral als wichtigster Grundsatz könnte zur Rechtfertigung von schwersten Sünden führen. Der Papst, der Dialog will, hat sich dem nötigen Dialog mit 4 Kardinälen und anderen Bischöfen verweigert und damit der Klärung seiner Lehre in Amoris laetitia. Andere Beispiele für Unklarheiten in Seinem Lehren gibt es.

Ich war und bin nur Weihbischof, aber das darf ich kritisch sagen. Ich füge hinzu: Ich bete für Papst Franziskus, und vor allem für die kommende Amazonas-Synode. Gottes Kraft und Geist sei mit unserem Papst! Ich bin hoffnungsvoll, weil der Papst sehr mutig schon im Vorfeld einiges klargestellt hat, womit man ihn unter Druck zu setzen versuchen wird. Gott segne ihn und alle Teilnehmer an dieser Synode!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 myriam 10. Dezember 2019 
 

Es geht zuerst um die Bewahrung der Schöpfung, die schon am degenerieren ist

Das Thema ist nicht der mögliche Klimawandel. Ganz ohne diesen gibt es BEI GOTT genug Baustellen im ökologischen System, dass uns um die Ohren zu fliegen droht. Was ist denn mit verseuchten Flüssen, mit dem immer Müll, der täglich besonders in den reichen Ländern produziert wird? Was ist mit dem Rückgang der Arten oder dem Bienensterben? Alles nur Propaganda? Schön wäre es. Der Papst hat sich sehr wohl auch um den Erhalt des Ökosystems zu kümmern, denn GOTT selbst hat uns in diese Natur gestellt und uns direkt an sie gebunden, denn es war SEINE Idee, uns über die Natur zu ernähren!!! GOTT und die Natur lassen sich nicht von einander trennen, denn ER hat sie uns zur Nahrung gegeben. Manche "zivilisierte" Katholiken scheinen zu glauben, dass das ESSEN in den Lebensmittelgeschäften produziert wird.
Die Erde ist für uns von GOTT selbst geschaffen und befruchtet u. deshalb hoch zu achten. Und deshalb hat ein Papst sehr wohl EINHALT zu gebieten, wenn sie durch Gier bedroht wird.


0

0
 
 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

An den hochgeehrten Herrn Weihbischof em. zum guten Schluss

Lieber Herr Bischof, schnürlt es bei euch im Salzburger Land derzeit auch so ausdauernd wie bei uns im Frankenland? Wir jedenfalls brauchen den Regen dringend – als Segen von oben. Ganz herzliche Grüße und weiterhin Gottes Segen – auch unbekannterweise für die Schwestern vom Salzburger Nonnberg, mit denen Sie sich doch hoffentlich gut verstehen. Das „Trösterlein vom Nonnberg“ haben wir in unserer Wohnung aufgestellt.


1

0
 
 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Als leidenschaftlicher „Freizeitgärtner“ ...

... habe ich mich im vorigen Jahr zunächst über den arg heißen Sommer geärgert, mich aber anschließend über as angenehm warme Herbstwetter und die überreiche Ernte wieder gefreut.

Der diesjährige Sommer war sogar noch um einige Grade heißer, dafür ist nun der Herbst, wie man sieht und spürt, ein arg verregneter und deutlich unterkühlter. Aber die Ernte war genauso reich wie im Vorjahr, wofür die Familie (und einige Nachbarn einschließlich deren Hühner) sehr dankbar sind.

Ist das nun eigentlich auch schon unter „Klimawandel“ einzusortieren?
Obwohl wahrscheinlich kaum noch jemand die Kommentare hier liest, poste ich trotzdem. Vorsorglich für nachfolgende Generationen. Im Internet geht ja angeblich nichts vorloren.


1

0
 
 Federico R. 8. Oktober 2019 
 

Papst als oberster Klimaschützer

Als regelmäßiger FAZ-Leser (trotz des destruktiven redaktionellen „Kirchenpolitikers“ D.D.) muss ich unbedingt auf einen mit spitzer Feder geschriebenen Beitrag des FAZ-Feuilletonredakteurs Christian Geyer empfehlend hinweisen (Nr. 233, 8. Okt., Seite 8): Unter der Überschrift „Prima Klima ohne Kinder“ thematisiert Geyer die wohl allerletzte Konsequenz aus dem bereits in pure Hysterie übergegangenen Klimawandelhype in westlichen Politik-/Wirtschafts-/Wissenschafts-/Kultur- und Kirchen-Zonen. Bei der Lektüre dieses ironiegesättigten Beitrags wurde mir auf einmal klar, warum p.Franziskus die „Wahrheit des Klimawandels“ so vehement verteidigt. Die Wahrheit versteckt sich in jenem populär gewordenen Karnickel-Postulat, das da lautet: „Die Menschen müssen sich nicht vermehren wie die Kaninchen.“ Somit wäre der Papst selbst als oberster Klimaschützer verifiziert (ausgemacht).


1

0
 
 Steve Acker 7. Oktober 2019 
 

Gretas Segeltour zeigt exemplarisch zu was es

führt,wenn man blinden , von Panik getriebenen
unreflektierten Aktionismus betreibt.
Sie wollte nicht fliegen und hat durch die Segeltouraktion
noch viel mehr Flüge generiert.
Statt 4 Flügen (sie und ihr Vater hin und zurück) waren
es mindestens 8 (die Skipper und Kameramann zurück, 5 Mann eingeflogen um das Schiff zurück zu bringen.

Jetzt übertrage man das auf die Politik. Wenn blind und unreflektiert „Klima geschützt“ wird,
wird dies immense Kosten und soziale Spannungen erzeugen und von dem was man vermeiden will, wird noch viel mehr geschehen.

Übrigens, auf der Rückfahrt nach Europa hatte das Boot eine heftige Kollision bei Neufundland.
Möglicherweise wurde ein Wal gerammt und verletzt.
Es musste ein Experte aus Europa eingeflogen werden, um zu begutachten ob das Schiff weiterfahren kann.


3

0
 
 ff95 7. Oktober 2019 
 

@Seelenwanderer

Da haben Sie ja Glück gehabt, dass Ihr Nickname noch frei war, mir ist es ach schon öfters so gegangen


1

0
 
 Anton_Z 7. Oktober 2019 

Den CO2-Gläubigen sei gesagt...

...gründet einfach eure eigene Kirche, dazu eine schöne sakrale CO2-Lithurgie und gut ist. Und merkt euch eines ihr Klimajünger: "Eisfreie Polkappen stellen erdgeschichtlich den Normalzustand dar und machen etwa 80 bis 90 Prozent der Erdgeschichte aus."
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit

Und das ohne jegliches menschliches Zutun. Eisbohrkerndaten beweisen dies eindeutig. Diese wissenschaftlich unumstößliche Tatsache sollte Beweis genug sein, dass der Klimawandel nicht menschengemacht sein kann.

Ist es aber natürlich für euch nicht, da ihr euch bedauerlicherweise im Wahn befindet. Daher solltet ihr euch umgehend in fachärztliche Behandlung begeben.


3

0
 
 Zeitzeuge 5. Oktober 2019 
 

Mein Dank gilt auch der kath.net Redaktion,

.....überlasse ich das Urteil darüber den
Mitforistinnen und Mitforisten.

Anbei noch ein Link der "anderen Seite", als das mit FfF losging, hatten
am Gymnasium unserer Tochter Mitschüler/innen eine kritische Stellungnahme bzgl. "Schulschwänzen" verfaßt, ich habe erst nachträglich davon erfahren!"

Diese wurde abgerissen, toller Dialog
nicht wahr?

Allen hier wünsche ich einen gesegneten,
besinnlichen Sonntag!

www.eike-klima-energie.eu/2019/10/03/fridaysforfuture-und-der-umgang-mit-anderen-meinungen/


3

0
 
 Federico R. 5. Oktober 2019 
 

@Zeitzeuge (1)

Geschätzter Zeitzeuge, keine Sorge. So leicht lasse ich mich nicht verwirren. Die handfeste Ironie in der zweiten Hälfte meines Posts ist in enger Verbindung mit dem ersten Teil zu lesen. Zweifel an dem vom @Seelenwanderer empfohlenen Wikipedia-Beitrag hatte ich bereits beim ersten Überfliegen.
Nachdem in den letzten Jahren sogar die Kühe wegen ihrer Methanproduktion als Klimakiller in Verruf kamen, müsste man folglich auch die Frage nach dem rindviehgemachtem Klimawandel mal wissenschaftlich untersuchen lassen, etwa eine mögliche Klimabeeinflussung durch die riesigen Büffelherden in Nordamerika vor Beginn der dortigen industrialisierten Landwirtschaft (deren Bedeutung für die Menschheitsernährung eminent hoch ist). Des weiteren, welchen Einfluss aufs Klima die (zurecht geschützten) grasenden Riesenherden in den afrikanischen Savannen haben. Klimaforschern eröffnen sich riesige Arbeitsfelder.


2

0
 
 Federico R. 5. Oktober 2019 
 

@Zeitzeuge (2)

Zur Sache: Ernsthafte Diskussionen pro und contra unter möglichst sachkundiger und vorurteilsfreier Moderation sind wünschenswert und nötig. Grundsätzlich skeptisch gegenüber jedwedem Medienhype, bin ich das in besonders hohem Maß beim Thema Klimaschutz. Und so bleibe ich bei meiner festen Überzeugung, dass das Klima letztendlich von Gott „gemacht“ wird, 1. durch die vom Schöpfer „erlassenen“ Gesetze der Physik und Chemie und, quasi deren Bestätigung, die Mathematikgesetze; und 2., weil es für einen gläubigen Menschen undenkbar ist, dass Gott die Erde und die Menschen erschaffen hat, um sie dann irgendwann mal ausgerechnet von seinen Geschöpfen, und zwar den geistbegabten, wieder zerstören zu lassen. Wenn, dann macht er das schon selbst. Und dafür wird ER dann auch seine Gründe haben.

Lieber Zeitzeuge, zum Abschluss meiner Diskussionsbeiträge wünsche ich Ihnen und Ihrer ganz bestimmt lieben Frau einen gesegneten Sonntag. Ihr Federico R.


2

0
 
 Zeitzeuge 5. Oktober 2019 
 

Typische Reaktion eines Vertreters des Mainstreams!

Nicht auf Hinweise und Kritik sachlich eingehen, sondern versuchen, den Dissidenten quasi als geistig minderbemittelt darzustellen.

Bei der öffentl. Diskussion sollen die Argumente
beider Seiten vorgestellt werden, damit
die Leute merken, daß es auch andere Ansichten über das Klima gibt, nicht mehr
und nicht weniger, also warum die Angst vor
einem öffentlichen Disput unter Naturwissenschaftlern?

Mit meiner reichen Lebenserfahrung,
ich habe nicht nur eine größere Familie,
das gilt ja auch schon als "klimaschädlich", sondern ich war
in meiner langen Berufstätigkeit sehr
viel mit Menschen zusammen, brauche ich keinerlei Belehrung von scheinbar nur diesseitig ausgerichteten Menschen, entscheidend ist für mich der Maßstab des Glaubens,
wie übrigens auch das Forum hier bewußt
und spezifisch kath.net heisst und gerade dem Zeit(un)geist Paroli bietet!

Daß die Schulen und Universitäten in
weiten Teilen "zeit(un)geistverseucht" sind, ich rede aus überzeugt katholischer Sicht, ist ein Faktum!


3

0
 
 Rolando 5. Oktober 2019 
 

Seelenwanderer

Zu Ihrem Hitzekollaps der Erde, die USA hatte schöne Winter, die Niagarafälle waren gefroren, das passiert nicht alle Jahre, es dürfte im Vorstadium des „Hitzekollapses“ nicht passieren. Auch der schöne Winter im Allgäu mit Schnee ohne Ende wird nirgends erwähnt. Die „Hitzekollapser“ suchen sich das zusammen was ihre Annahmen untermauert, die Medien sind auf dieser Seite, denn sie leben von Panik und Angstmache. Ich weiß nicht wie alt Sie sind, aber, mit Sicherheit gibt es keinen Hitzekollaps. Was die Interessengruppen angeht, Sie werden auch Ihre Interessen haben. Ich argumentiere oft hartnäckig, doch vernünftig und nachvollziehbar, ich habe meinen @Rolando noch.


3

0
 
 Zeitzeuge 5. Oktober 2019 
 

Lieber Federico R.

Lassen Sie sich nicht verwirren!


Die "eine Seite" hat bei der ganzen Klimadiskussion die Deutungshoheit
via Medien und Politik.

Wenn man im Internet recherchiert, kann
man aber auch die "andere Seite" entdecken.

Spannend wäre ein allg.verständl.,rein fachliche Diskussion zwischen Vertretern "beider
Seiten" im TV live zur besten Sendezeit
mit wirklich objektiv neutraler Moderation!

Solange sich Greta Th. nicht vom linken
Spektrum distanziert (Bilder im Net
mit "LGBT"-Fahne u. im "Antifa"-Shirt),
das gilt f.d. ganze "FfF", welche die
militante "Extinction Rebellion", die auch vor der Blockade v. Verkehrsknoten
nicht zurückschreckt, als "Bereicherung" betrachtet, ist diese reine Säkularbewegung für mich keine
Diskussion wert!

Naturschutz als auch christl. Postulat,
ja, aber eben nicht rein säkular, wo
sogar Babys als "klimaschädlich" betrachtet werden!

Der geistigen "Umweltverschmutzung"
zu widerstehen, das ist
unsere Hauptaufgabe als gläubige Katholiken, s. Math. 16,26!


2

0
 
 Federico R. 4. Oktober 2019 
 

@Seelenwanderer

Danke, lb. Seelenwanderer, habe den empfohlenen Link gerade eben mal angeklickt und flott durchgelesen. Also spielen die Treibhausgase doch eine größere Rolle als ich bislang meinte. Zum gründlichen Textstudium allerdings fehlt mir im Moment leider die Zeit. Bin aber bereits beim kurzen Überfliegen zu der Einsicht gekommen, dass die Menschheit am besten wieder ganz von vorn anfangen sollte – oder sagen wir: ab der Steinzeit. Und auf diesem Stand sollte sie fortan sicherheitshalber dann auch bleiben. So hätte sie, die Menschheit, ganz sicher keine Probleme mehr mit anthropogenem Klimawandel. - Nix für ungut.


4

0
 
 Federico R. 4. Oktober 2019 
 

Das Erdklima wird/muss sich ...

... aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten fortlaufend verändern, langsam, aber stetig – und ist bislang unberechenbar und somit nicht vorhersehbar. Die flüssig-glühende Substanz unter der vergleichsweise hauchdünnen Erdkruste kühlt sich ab, die freiwerdende Energie wird an die feste Erdoberfläche und ans Wasser der Ozeane abgegeben. Das lässt sich vermutlich sogar mathematisch berechnen. Hingegen ist die von der Sonne ausgehende Energie, die auf unseren Planeten trifft, aufgrund ihrer physikalischen Ereignisse (Stichwort Sonnenflecken) nicht kalkulierbar. Beides jedoch ist bestimmend für das Klima auf unserem Planeten: dessen innerer Zustand selbst und der Zustand der Sonne. Sogenannte Treibhausgase in der Erdatmosphäre dürften fürs Klima eine eher untergeordnete Rolle spielen.


4

0
 
 Elija-Paul 4. Oktober 2019 
 

Sorry für die Fehler!


0

0
 
 Elija-Paul 4. Oktober 2019 
 

Wir reden ein wenig aneinander vorbei

@ hape
es ist für mich keine Frage, daß der Herr alles in der Hand hält und jede noch so aussichtslose Situation zu berändern mag. Mein Punkt, daß ich nicht den Eindruck, daß eine Lösung durch den derzeitigen Amtsinhaber kommt. Aber ich glaube es ist genug gesagt.


1

0
 
 Federico R. 3. Oktober 2019 
 

@Seelenwanderer – (1)

Lb. Seelenwanderer, halten wir mal fest: Vor 200 Jahren gab’s noch keine Industrialisierung. Die begann mit speziellen Erfindungen im 19. Jh. (z.B. Dampfmaschine, Verbrennungsmotor usw.) und wurde erst dann umweltrelevant in der Zeit etwa ab und nach dem 2. Weltkrieg, würde sagen seit 50 bis 60 Jahren. Denn die übermäßige CO2-Emission ist vor allem der jüngeren Vergangenheit einschl. Gegenwart anzulasten, vor allem dem überbordenden Straßen- und Luftverkehr. Wer verzichtet schon freiwillig auf eine Reise zu ansonsten nur schwer erreichbaren Urlaubszielen (z.B. Cuba, Neuseeland, Seychellen), wenn er sich’s leisten kann? Sie - hoffentlich? Ich ohne Schmerz!

Ein großer Skandal ist fraglos die Vernichtung des Regenwaldes am Amazonas. Das ist derzeit (gleich nach dem Jet-Fliegen), wohl der größte Umweltfrevel, der durchaus das Weltklima beeinflussen könnte, aber kaum so stark und niemals so dauerhaft, wie von Klimaaktivisten behauptet. Denn die benötigten Ressourcen gehen ohnehin zu Ende.


2

0
 
 Federico R. 3. Oktober 2019 
 

@Seelenwanderer – (2)

Wussten Sie, um noch ein Beispiel aus der Frühzeit zu bringen, dass die erste Hochkultur der Welt, die der Ägypter, in der afrikanischen Savanne ihren Anfang hatte, in der heutigen Sahara? Da gab‘s dort nachweislich Flüsse und Seen, Wasser und somit Leben in Fülle. Felszeichnungen in dieser Region zeigen Tier und Mensch beim Jagen und Fischen. Darstellungen dieser Art wurden sogar für die ägyptischen Hieroglyphenschrift verwendet. Die Menschen sind abgewandert, weil ein Klimawandel ihr Land zur Wüste machte. Und dafür sind sie definitiv nicht verantwortlich.

Ich bin fester Überzeugung, dass das Klima von Gesetzmäßigkeiten bestimt wird, deren Urheberschaft einzig dem Schöpfer von Himmel und Erde zugeschrieben ist. Wir sind keine selbstgemachten Geschöpfe, sowenig wir auf einem menschengemachten Planeten leben mit selbstgemachtem Glauben und selbstgemachtem Klima. Lassen wir’s mal gut sein fürs erste. Ich glaube, Bischof Andreas Laun hat Recht mit dem, was er zum Thema gesagt hat.


2

0
 
 lesa 3. Oktober 2019 

Gott vermag aus jeder Lage zu retten

@Elija-Paul: Als die christlichen Schiffe zu Lepanto kämpften, sah es zunächst auch "anders aus". Nachdem der Admiral vor dem Gnadenbild von Guadalupe gebetet hatte, kam die unerwartet Wendung. Im Buch der Weisheit wird im Zusammenhang mit einem im Sturm einhertreibenden Stück Holz "Gott kann aus JEDER Lage retten." (Weish 14) Gott wird die Gebete erhören gemäß Seinem Plan. "Dein Wille geschehe und erlöse uns von dem Bösen!


3

0
 
 Elija-Paul 3. Oktober 2019 
 

Der Herr achtet die Freiheit.

@hape
Es ist wahr, d der Herr üner die Kirche berfügt und sie leitet. Doch achtet er auch die Freiheit der Person. Sie kann falsche Entscheidungen treffen, die der Herr in seiner Weisheit in seinen Plan einfügen mag. Derzeit sieht es jedoch so aus, daß der Heilige Geist sich der treuen Hirten bedient, welche sich als wahre Wächter zeigen und nicht des Oberhirten, um die Kirche zu stützen. Wir werden sehen wie es weitergeht! Das Gebet für den Papst ist sehr wichtig, vielleicht kann ja noch etwas geschehen was ihn auf den rechten Pfad führt. Aber offen gestanden, es sieht anders aus!


2

0
 
 Federico R. 2. Oktober 2019 
 

Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde ... (2)

„Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen“ (Lk 21,33), sagt Jesus, den der heilige Johannes im Prolog seines Evangeliums als Inkarnation des „Logos“, des ewigen Wortes, gleichsetzt mit Gott, dem Allmächtigen, dem Vater, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Ich glaube also als Christ an diesen dreifaltigen Gott, der den Menschen nach dessen Erschaffung seine Schöpfung anvertraut hat zur Nutzung und zur Bewahrung. Daher bin ich entschieden gegen UMWELTZERSTÖRUNG mit ihren sehr ernst zu nehmenden Folgen - auch fürs Klima. An einen menschengemachten eigentlichen Klimawandel glaube ich jedoch nicht.


4

0
 
 Federico R. 2. Oktober 2019 
 

Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde ... (1)

Wenn Klimaforscher einen Klimawandel festgestellt haben wollen, dann können sie das nach meinem Verständnis nur, wenn sie einen längeren Zeitraum berücksichtigen. Klima-WANDEL ist stets eine langfristige Angelegenheit, gehört zum „Lebensrhythmus“ unseres Planeten, ist unabhängig von menschlichem Tun, wie ein Blick in die Erdgeschichte zeigt. So ist auch die Entstehung von irdischem Leben diesem pulsierenden Rhythmus zu verdanken: Wandel, der Leben schafft - aber auch wieder beendet.

Dass über all diesem Wandel ein Gedanke steht, ist gut begründbarer Glaube aller drei abrahamitischen Religionen, nämlich: Gott ist der Schöpfer der sichtbaren wie der unsichtbaren Welt, des Himmels und der Erde, des gesamten Kosmos. Gott ist folglich auch der Urheber aller Naturgesetze, die das gesamte Universum tragen, prägen und erhalten.


4

0
 
 hape 2. Oktober 2019 

@Ludwig-17

Kann es sein, dass Sie gegen rechtgläubige Katholiken einen gewissen Zorn haben? In meinen Augen jedenfalls gibt es nur Katholiken. Sofern die sich von der Rechtgläubigkeit entfernt haben, haben sie auch ihr katholisch sein aufgegeben.

Sie spielen offenbar auch auf Galileo Galilei an, der m.W. nach aber garnicht „bestialisch“ hingerichtet wurde, sondern unter Hausarrest stand und dabei ganz gut leben konnte. Ich will garnicht leugnen, dass sich die manche Mitarbeiter des kirchlichen Bodenpersonals in vielerlei Hinsicht schuldig gemacht haben. Aber „die Kirche“ repräsentieren diese Leute sicher nicht.

Dann schreiben Sie, dass rechtgläubige Katholiken zurecht „eine Randerscheinung der Geschichte seien“. Hier möchte ich fragen, ob nicht gerade die Rechtgläubigkeit Garant dafür ist, dass wir den Glauben überhaupt bis heute durch die Zeiten bringen konnten? Wie kann aber dann die Rechtgläubigkeit eine Randerscheinung sein? Bringen Sie da nicht einiges durcheinander?


13

0
 
 hape 2. Oktober 2019 

@Elija-Paul

Woher das Denken kommt, ausgerechnet Papst Franziskus als Hoffnungsträger zu benennen? –

Vielleicht aus der Gewissheit im Glauben, dass nicht der Papst über die Kirche verfügt, sondern Jesus Christus über den Papst? –

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.“ (Joh 15,16)


9

0
 
 Zeit f?r die Wahrheit 2. Oktober 2019 
 

Zum Glück

gibt es noch Bischöfe wie Sie, lieber Herr Weihbischof Laun, die normal ticken. Als Bischof sollte man sich auch nicht für Dinge instrumentalisieren lassen, die einem von den Medien vorgegeben werden. Damit reduziert man nur sich selbst. Was mich selber anbelangt: Ich kann und konnte mit diesem ganzen Klimaextremismus noch nie etwas anfangen und werde es auch in Zukunft nicht tun. Außerdem bin ich seit vielen Jahren Familienaktivist und kümmere mich seit einigen Jahren um meine Kinder. Ich finde es sollte die Bewegung "Sundays for Eternity" statt "Fridays for future" geben. Ich weiß, ich werde für diesen Vorschlag keinen Nobelpreis erhalten. Wenn aber die Priester und Bischöfe uns Sonntag für Sonntag wieder den Weg in den Himmel weisen, dann werden sich viele Probleme in Luft auflösen. Papst Franziskus hat eine sehr hohe Verantwortung für das Heil der Seelen und das was der (Kirchen-)Welt bevorsteht. Ich hoffe für Ihn, das er sein Lebenswerk vor Gott und den Menschen verantworten kann.


12

0
 
 Ludwig-17 2. Oktober 2019 
 

Als die Erde noch eine Scheibe war und die Sonne sich um die Erde drehte, da war es lebensgefährlich, gegen diese „Wissenschaft“ zu argumentieren. Die rechtgläubigen Katholiken hatten die Macht, jene, die dieser „Wissenschaft“ widersprachen, auf bestialische Weise hinzurichten. Durch Gottes Fügung wurde diesen rechtgläubigen Katholiken diese Macht genommen. Darum ist es unbedeutend, was diese rechtgläubigen Katholiken als „Wissenschaft“ verkaufen. Sie sind damit nicht mehr als eine Randerscheinung der Geschichte.

Gott ist groß, Herr der Geschichte und schreibt auch auf krummen Zeilen gerade! Halleluja!


3

0
 
 Paul-Lukas 2. Oktober 2019 
 

..

Vielen Dank Herr Weihbischof Laun.

Wir können dies nur unterstreichen.
Dieser "Klimawandel", den es wohl in den letzten Jahrunderten immer wieder mehr oder weniger gab, wird missbraucht um eine Revolution zu starten, besondern die Jugend zu manipulieren und sie in einer falsche "Religion" umzuerziehen.

Dass dann geistliche auf diese Falle tappen und dann in Predigt und Fürbitte diesen Wahnsinn unterstützen, zeigt von geistiger Blindheit.

Unser Ziel ist der Himmel
Unser Ziel ist es, unsere Seele zu retten
Unser Zeil ist Gott unserem Herrn zu gehorchen in allem.

Das muss die Jugend hören


11

0
 
 Hadrianus Antonius 2. Oktober 2019 
 

@Elijah-Paul

Ihr Erstaunen ist beechtigt.
Wir sollten jedoch nicht vergessen, was P.Franziskus als "Pille" in den ersten Monaten seines Pontifikats von sich gab:
"Ich bin der Papst. Ich darf alles"
Jetzt ist man wohl dabei, sein Gesamtwerk ausgiebig zu epurieren;
diese Spruch enthält natürlich auc eine gewaltige Verantwortung für alles, was unter ihm und durch ihn geschieht.


9

0
 
 Elija-Paul 2. Oktober 2019 
 

Erstaunt über die Hoffnung auf P. Franziskus

Ich bin auch immer wieder erstaunt, daß manche Bischöfe, die sonst einen klaren kritischen Blick auf die Situation der Kirche erkennen lassen auf einmal ausgerechnet P. Franziskus als Hoffnungsträger benennen. Woher kommt so ein Denken? Ist es einfach eine Hoffnungsäußerung wider alle Hoffnung? Ist es die Überzeugung, daß der Papst im letzten Moment, weil er Papst ist, die Dinge noch richten wird? Wie aber stimmt das mit der Fußnote von AL und dem Brief an die Bischöfe von Buenos Aires überein, mit der Veränderung des Katechismus in Bezug auf die Todesstrafe, mit den Aussagen von Abu Dhabi und der Ausbreitung dieses verheerenden Irrtums ...
Ich lasse mich gerne von der Wirklichkeit belehren und anders überzeugen. Doch sehe ich es bisher anders. Vielleicht werden nicht alle absurden Vorstellungen der A-Synode offiziellen Eingang erhalten, aber es werden genug unseren katholischen Glauben schwächende Elemente bleiben. Die Hoffnung auf P. Franziskus zu setzen wirkt für mich paradox.


14

0
 
 zeitblick 1. Oktober 2019 

Hoffnungsfrohe amazonische Aussichten

Für mich eine unklare Stellungnahme im Blick auf das agieren des Papstes punkto Amazonsynode.

Zitat:"Ich bin hoffnungsfroh, da der Papst sehr mutig schon im Vorfeld einiges klargestellt hat, womit man ihn unter Druck zu setzen versuchen wird."
Was bitte hat Papst Franziskus klar gestellt? Wer könnte ihn unter Druck setzten? Wessen Seite? Wo stehen die ÖSTERREICHISCHEN BISCHÖFE? Wie denken sie? Können wir wirklich so hoffnungsfroh sein, auf das was in Planung ist? Für was mahnen dann Burke, Sarah, Brandmüller, Vigano und andere?


7

0
 
 Rolando 1. Oktober 2019 
 

duesi

Hier was zur Evolutionstheorie,
https://www.bonifatius.tv/home/dr-dr-gosbert-weth-evolutions-dogma-wissenschaftlich-widerlegt-teil-1_5625.aspx?fbclid=IwAR0q88hLJVsLzq_u3ir3HfljEuP_GX5cEnaqeJOmmXsld1Fzw5ERa9K4GTY
Meine Tochter kam mal als sie noch in der Grundschule war nach Hause und sagte, die Lehrerin hat gesagt die Menschen stammen vom Affen ab, aber Papa, das kann doch nicht sein, die Affen sind ja immer noch Affen. Ich sagte, du weißt mehr als deine Lehrerin.


10

0
 
 duesi 1. Oktober 2019 
 

@ Wedlerg

Wilder Smith hat Experimente zur spontanen Abiogenese durchgeführt, nicht zur Evolution. Und er hat die spontane Abiogenese nicht widerlegt (falsifiziert), sondern lediglich aufgezeigt, wie problematisch und unwahrscheinlich sie ist. Wenn die Evolutionstheorie (die nichts mit Abiogenese zu tun hat) falsifiziert wäre, würde sie an keinem Lehrstuhl mehr vertreten. Wenn sie falsifiziert wäre, wäre es ja kein Problem für Sie, mir darzulegen, mit welchem Datenbefund genau sie jetzt widerlegt wäre. Darauf bin ich gespannt.


3

0
 
 Diadochus 1. Oktober 2019 
 

@jadwiga

Danke, dass Sie sich zu dem Thema geäußert haben. Dem stimme ich zu. Die Sündenlast der Menschen und die offene Auflehnung gegen Gott ist zu einer wahren Sündflut geworden. Die Sündflut dieser Tage erregt den Zorn Gottes. Noch ist Sein Arm nicht gesenkt. Die zahlreichen Gebete können es noch verhindern. Der Klimawandel ist in Wirklichkeit ein sich anbahnendes Strafgericht. Er ist eine Ermahnung zur Umkehr und Buße. Lasst ab von euren bösen Taten. Glaubt an das Evangelium und an die Barmherzigkeit Gottes in der hl. Beichte. Genau dessen müsste sich der Papst annehmen, nämlich um das Heil der vielen Seelen, die der Rettung bedürfen. Würden die Menschen umkehren, dann hätten sie auch wieder eine Hoffnung, die nichts trüben kann. Der Klimawandel wäre dann Schnee von gestern. Noch so nebenbei, den Klimawandel nur von naturwissenschaftlicher Seite her zu betrachten, geht in einem Forum wie kath.net völlig am Thema vorbei.


7

0
 
 wedlerg 1. Oktober 2019 
 

@duesi: link nicht sehr empfehlenswert

Karl Leisner-Seiten sind in der Regel nicht schlecht.

Was hier aber abgefasst wurde basiert auf der Annahme, dass die Evolutionsthorie naturwissenschaftlichen Standards genügt. Das ist nicht der Fall.

Die Evolutionstheorie ist weder emprisch haltbar, noch jemals auf BAsis naturwissenschaftlicher Fundamente entstanden. Wilder Smith hat in den 1980ern schon gezeigt, dass von der Theorie nichts übrig belibt, wenn man sie mit empirischen Methoden überprüft. Sie widerspricht fundamentalen physikalischen, chemischen und biologischen Lehrsätzen und Experimenten.

Auch der Klimawandel ist keine naturwissenschaftliche Hypothese im eigentlichen Sinn. Denn längst misst man die Theorie nicht mehr empirischen Daten (auch dann wäre sie längst falisfiziert), sondern an politischen Zielen (das war bei der Evolutionstheorie auch so).

Richtig an dem link ist: Naturwissenschaft kann Gott nicht fassen. Weil die MEthode begrenzt ist und Gott über empirisches Fassungsvermögen hinaus geht.


13

0
 
 wedlerg 1. Oktober 2019 
 

@duesi: aus der Kurve geflogen?

1. Was sie als Evolutionstheorie bezeichnen, mag vielleicht die SZ-Version davon sein. Schlagworte wie Mutation und Selektion sind geschenkt.

2. Es gibt in der Tat einige Prozesse in der Biologie, die man als evolutions-artig bezeichnen kann. Das hat doch mit Evolutionstheorie oder Darwin nicht viel zu tun.

3. Das Bakterienexperiment, von dem Sie gehört haben, funktioniert nur in vitro. Es eignet sich nicht für die Nachempfindung der nativen Prozesse.

4. Die Evolutionstheorie ist wie alle nat. Theorien (die Thermodynamik oder die Quantenmechanik) in Hypothesen (Postulaten) abgefasst. Im Gegensatz zur Quantenmechanik scheitern diese Postulate bei der Evolutionstheorie alle an der Realität. Das nennt man Falsifikation.

5. Wie sie richtig feststellen: etwas hat sich als falsch herausgestellt: Die Lehrsätze der Evolutionstheorie und damit die Evolutionstheorie selbst.

6. Naturwissenschaft hat nichts mit Atheismus zu tun, sondern mit dem Einhalten der empirschen Methode.


11

0
 
 Hadrianus Antonius 1. Oktober 2019 
 

Impavide progrediamur

Selten hat ein Artikel auf @kath.net mir eine solche Freude bereitet wie dieser von SEm WB Laun.
Die zugrundeliegende Äusserungen vom Oberkommandeur waren tatsächlich objektiv nonsens; und viele Kommentaren zu der kritischen Bemerkung von WB Laun waren unsinnige Beschimpfungen.
Sie wurden nicht gesperrt- aber meine sofortige Riposte auch nicht ;-)
Wenn ich auch von der gehaßten Konkurrenz bin, es ist wirklich eine Freude, besonders bei dem sonnigen Herbstwinter, sich oben auf dem Soracte zu treffen.
Rendez-vous-system heißt das militärisch.
SeM Weihbischof Laun: "Salve" und "Gott befohlen!"


12

0
 
 bernhard_k 1. Oktober 2019 
 

Evo + Gott = vereinbar

Da Gott allmächtig ist, kann er auch mittels Evolution schaffen. Und da ER auch allwissend ist, ist ER sogar Herr des Zufalls. Also schließen sich Evo, Zufall/Notwendigkeit sowie christl. Schöpfungsglaube nicht zwingend aus.

Es gilt zudem das Popper-Kriterium: Theorien gelten, solange sie (noch) nicht widerlegt worden sind durch bessere. Wir Christen können der Wissenschaft durchaus positiv gegenüberstehen, denn die wissenschaftlichen "Wahrheiten" können der göttlichen Wahrheit nicht widersprechen. Wissenschaft und Glaube verhalten sich also komplementär zueinander.

Und sollte die Evo-Theorie widerlegt sein, hat es Gott eben anders gestaltet - Gott gewinnt immer :-)


12

0
 
 Josephus 1. Oktober 2019 
 

WB Laun über Evolution und Glaube

Vielleicht kann man sich von folgendem Beitrag von WB Andreas Laun inspirieren lassen ...

stjosef.at/dokumente/evo_laun.htm


4

0
 
 Ninive kehr um 1. Oktober 2019 
 

Löwe hat gebrüllt

Gott sei Dank fü SIE lieber Bischof!

Jedes mal wenn Sie sich äußern, sende ich den Artikel an meinen Bruder weiter und wir sagen einander mit größter Zufriedenheit: "DER LÖWE HAT GEBRÜLLT!"

Wir empfinden Sie als eine mächtige Stimme des Glaubens und der menschlichen Vernunft, die Gott dem Menschen gab. Sie verteidigen beides. Sie belehren, korrigieren und PROKLAMIEREN DIE WAHRHEIT. Ein kühner Verkündiger!

Dafür sind wir ihnen sehr dankbar und leider lernte ich Sie nicht kennen als ich in A im Seminar war.
Nehmen Sie uns nicht übel, Sie Löwe genannt zu haben. Unser Herr ist der Löwe aller Löwen. Es ist ein Ehrentitel. In dem Sinne, bitten wir Sie weiterhin zu brüllen.
Haleluja! Gott sei Lob und Dank für Sie.


17

0
 
 Christa.marga 1. Oktober 2019 
 

So viel zum Klimawandel

Laun: "Auch der Papst weiß es nicht. Jesus hat mir und ihm nur geboten, das Evangelium zu verkünden, nicht irgendwelche Theorien, weder Klimawandel noch den Evolutionsmythos , den jedes Moskito widerlegt und als nicht glaubwürdig erweist."

Auch ein Papst kann irren, das ist auch nur ein Mensch. Vom obersten Hirten der Kirche erwarte ich mir, dass er ALLE Leute anhört, auch solche, die nicht seiner Meinung sind. (Sprich "dubia") Als Papst darf er sich nicht einer politischen Richtung anschließen, wie hier der links-Grünen Agenda der UNO, die den Klima-Hype betreibt. Was diese Gruppierung will: Auflösung der Demokratie, der katholischen Kirche; weil die noch für Werte wie gleichgeschlechtliche Ehe und deren Unauflöslichkeit, der Einsatz gegen Abtreibung, gegen Euthanasie und für eine kindgerechte Erziehung durch deren Eltern einsteht.

Papst Franziskus muss das doch auch wissen!
Meine These: Klima-Hype, als Ablenkung von der Gender-Ideologie, die ist weitaus gefährlicher!


9

0
 
 jadwiga 1. Oktober 2019 

@wedlerg, die Komplexität des Problems wurde meiner Auffassung nach noch nicht erkannt. Ich denke, dass man die Auswirkung der Sünde als eine Art Kettenreaktion sehen muss. Der hochmütige Genuss-Mensch, der immer mehr konsumiert, der auf nichts verzichten will, der ein größeres Auto als sein Nachbar fahren möchte, dieser Mensch ist selbstverständlich ein CO2-Produzent.
Ein demütiger, gläubiger Katholik, der viel spendet für die Armen, fliegt nur einmal im Jahr in den Urlaub, fährt keinen SUV und fastet, ist ein klimafreundlicher Mensch.
Man könnte mir jetzt vorwerfen, dass ich hier über einen Tropfen Wasser im Ozean spreche, aber wenn wir diesen Tropfen mit 7,53 Milliarden Menschen multiplizieren, dann haben wir die Größe eines Hurrikans schon erreicht.
jadwipkarpaten2


6

0
 
 duesi 1. Oktober 2019 
 

Schöpfung und/oder Evolution

Einen sehr schönen und lesenswerten Beitrag dazu aus katholischer Sicht habe ich bei der Karl-Leisner-Jugend gefunden:

http://www.k-l-j.de/012_evolution.htm


1

0
 
 lesa 1. Oktober 2019 

Unteilbar

Danke, Bischof Laun! Vor allem für die letzten Sätze! Dank der Beiträge hier und in der Tagespost wurde einem klar, dass teilweise eine Klima-Hysterie vorliegt und eine ideologische.
Bischof Kothgasser zitiert in einem Hirtenbrief zum Thema die Hl. Hildegard von Bingen. Beeindruckend legt sie dar: das Herz des Menschen, sein Handeln, seine Unterlassungen, sein Gehorsam Gott gegenüber und sein Sündigen beeinflussen den Kosmos. Sofern die einzelnen Bemühungen um Umweltschutz echt gemeint sind, haben sie gewiss positive Auswirkungen.
Doch es bleibt: "Das Buch der Natur ist eines und unteilbar sowohl bezüglich der Umwelt wie des Lebens und der Bereiche Sexualität, Ehe, Familie, soziale Beziehungen, kurz der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Unsere Pflichten gegenüber der Umwelt verbinden sich mit den Pflichten, die wir gegenüber den Menschen an sich und in Beziehung zu den anderen haben. Man kann nicht die einen Pflichten fordern und die anderen unterdrücken." (Benedikt XVI.)


12

0
 
 wedlerg 1. Oktober 2019 
 

@jadwiga : ok - aber ohne CO2

WEnn Sie das menschliche Klima meinen und indirekt die vielen Auswirkungen auf Mitmenschen, Gesellschaft und Umwelt, ok.

Die "Währung" indes ist vom Menschen ziemlich unabhängig. Ebensowenig sind Verbrennungsprozesse ein Maß für Dekadenz und Gier.

Der Segen, den moderne Versorgungen wie Strom und HEizung, Mobilität und Düngung über die Erde gebracht haben, ist ganz und gar unermesslich. Wie bei jeder Errungenschaft, ist natürlich immer damit das Entstehen von Folgeproblemen und Verfehlungen die Folge. Der Turmbau zu Babel kommt heute wieder in Mode.

MEine Sorge gilt mit Sicherheit nicht dem CO2, sondern den irrational entfesselten dekadenten Kräften, die den Totlitärismus mit dem Label Klima umsetzen wollen und dabei ausnutzen, dass es viele wohlmeinende Menschen gibt, für saubere Umwelt engagiert sind.

Ein Ersatzsinn kann die Umwelt indes auch nicht sein. UNd "Mutter Erde" ist keine germanische Gottheit, sondern die ERde Teil der SChöpfung.


14

0
 
 wedlerg 1. Oktober 2019 
 

@Duesi: Argument fällt an Sie zurück

Natürlich ist die Funktionsweise jedes Moskitos geeignet die Evolutionsthese zu falsifizieren. Jeder funktionelle Ablauf, wie z.B. die BLutgerinnungskaskade, jeder Organismus und eben auch jeder Miskito falsifiziert die Postulate dieser Theorie und entlarvt sie als NArrativ oder Mythos.

Die aktuelle Naturwissenschaft hat sich längst von der Evolutionsthese verabschiedet. Selbst Folgeanschauungen wie Selbstorganisation taugen nicht mehr.

Bezeichnend ist es allerdings, dass alle, die so gerne von der Evolution reden, gar nicht wissen, was eigentlich postuliert wird.

Der bedauernswert fanatische Nobelpreisträegr Eigen hat noch Ende des 20.Jh. 7 Postulate der Evolutionstheorie zusammengestellt. Er geht dabei davon aus, dass sich aus Proteinen Zellen bilden konnten - obwohl er zugeben muss, dass die von ihm posutlierten Abläufe empirisch immer scheitern.

Das ist dann aber eben keine Naturwissenschaft mehr, sondern Belletristik.


18

0
 
 wedlerg 1. Oktober 2019 
 

Evolutionstheoprie längst falsifiziert, Klimawandeltheorie nie plausibel

Die Evolutionstheorie ist in der TAt ein Mythos und heute längst kein Thema mehr. Vor 50 oder hundert Jahren wurde sie ähnlich zweckentfremdet wie heute Gender oder Klima.

Egal welches Glied in der Kette man betrachtet hat: Ob von der Ursuppe zu Molekülen, von Molekülen zu Zellen, von
Artensprünge, etc. Die Evolutionstheorie ist falsifiziert. Es gab aber Zeiten, da durfte man kein Wissenschaftler sein, wenn man nicht an die Evolution "glaubte".

Es wird gerne vergessen, dass die Evolutionisten die TRiebfeder des NS-Regimens und Sozialisten waren - Darwinismus war total und als solcher nicht nur irrational, sondern auch diabolisch in seinen Konsequenzen. Der Sozialdarwinismus war Implikation, nicht Auswuchs des Darwinismus.

Die Klimawandelthese ist ähnlich irrational und noch gefährlicher.

Es stimmen weder Theorie noch Messdaten mit den Thesen überein. Längst geht es um totalitäre PR.

Als Naturwissenschaftler kann ich nur davor warnen, unkritisch mitzulaufen.


27

0
 
 duesi 1. Oktober 2019 
 

Grundsätzlich richtig

Grundsätzlich hat der geschätzte Bischof Laun ja recht. Die These des menschengemachten Klimawandels ist eine naturwissenschaftliche Hypothese und kein Glaubensinhalt. Es steht jedem frei, dies zu hinterfragen. Und die Verkündigung hat andere zentrale Inhalte, die wichtiger sind. Die Evolution als Mythos zu bezeichnen, der durch jeden Moskito widerlegt sei, zeugt zwar von mangelnden Kenntnissen der Naturwissenschaft. Ich bin zwar der Meinung, dass sich Evolution und Schöpfung durchaus zusammen denken lassen. Aber auch das ist kein Glaubensinhalt. Dennoch bin ich froh, dass sich Papst Franziskus hier äußert. Denn die Aufgabe, die Schöpfung gut zu verwalten, ist sehr wohl ein Glaubensinhalt. Obwohl naturwissenschaftliche Erkenntnisse grundsätzlich irren können, haben sie sich als sehr gute Grundlage erwiesen, um verantwortliche Entscheidungen zu treffen.


14

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Klima

  1. „Wir brauchen einen Klimawandel in Sachen Religionsfreiheit“
  2. "Möchte ich mich formell für die Klimaangst entschuldigen!"
  3. 'Klimawandel-Hysterie': Professorin fordert Aussterben der Menschheit
  4. Folgen des Klimawandels in der öffentlichen Debatte übertrieben
  5. Brandgefährlich und höhlt den Rechtsstaat aus
  6. Papst an Klimakonferenz: Welt zu weit von Klimazielen entfernt
  7. Dieter Nuhr: "Das Denken wird totalitär"
  8. 'Welt'-Herausgeber Aust: Wirbel um Klimawandel völlig übertrieben
  9. Greta Thunberg wirbt beim Papst für Klimaschutz
  10. „Ich weiß, dass das ein Feiertag ist“








Top-15

meist-gelesen

  1. Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing
  2. Vatikanischer Kurienpräfekt Becciu verliert Kardinalsrechte
  3. Sizilien: Kirche der Heiligen Agatha verwüstet
  4. Was für ein Desaster!
  5. "Warum die Ernennung von Amy Coney Barret wichtiger als 20 Kardinalsernennungen ist"
  6. „Aus den Kirchen und ihren Amtsträgern waren bisher keine kritischen Stimmen zu hören“
  7. Woelki: „Ich bin gerne bereit mich auf einen Dialog über Lebenswirklichkeiten einzulassen“, aber…
  8. Mehr protestantisch brauchen wir nicht
  9. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2021 mit Bischof Marian Eleganti
  10. Die lila „SafeAbortionDay“-Beleuchtung des Münchner Rathauses wurde kurzfristig verboten!
  11. Kardinal Becciu verteidigt sich: Habe kein Geld unterschlagen
  12. Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"
  13. Trump nominiert die praktizierende Katholikin Amy Coney Barrett für den Supreme Court
  14. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  15. Corruptio optimi pessima – Die Entartung des Besten führt zum Schlimmsten

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz