Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Aktuelle Daten zeigen: Keine Übersterblichkeit in Europa während der Hitzewelle

16. Juli 2025 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die dramatischen Schlagzeilen in vielen Medien der letzten Tage bezogen sich auf eine Modellrechnung.


Berlin (kath.net/jg)
Viele Medien berichteten in den letzten Wochen über einen angeblichen Anstieg der Todesfälle in Europa durch die etwa zwei Wochen dauernde Hitzewelle Ende Juni und Anfang Juli. Neue Zahlen der von der EU geförderten Plattform Euromomo zeigen, dass es insgesamt keine Übersterblichkeit in Europa gegeben hat, berichtet die Nachrichtenplattform NiUS.

„Hitzetote durch Klimawandel: Zwei Drittel mehr Tote durch letzte Hitzewelle!“; „Klimawandel sorgt für drei mal so viel Hitzetote in Städten“. Dramatische Schlagzeilen wie diese beherrschten die Berichterstattung vieler Medien in den letzten Tagen. Bei der den Meldungen zugrundeliegenden Studie handelt es sich allerdings um eine Modellierung, eine mathematische Prognoserechnung des Imperial College London.


Die Plattform Euromomo hat am 11. Juli vorläufige Zahlen veröffentlicht, die eine Überprüfung der Prognoserechnung erlauben. Diese zeigen, dass es in Europa in dem genannten Zeitraum keine Übersterblichkeit gegeben hat. Dabei wurden die Daten folgender Länder beziehungsweise Regionen ausgewertet: Österreich, Belgien, Zypern, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Israel, Italien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich (England), Vereinigtes Königreich (Nordirland), Vereinigtes Königreich (Schottland) und Vereinigtes Königreich (Wales)

Die Zahlen der letzten drei Wochen sind vorläufig und daher mit Vorsicht zu behandeln. Während der Corona-Pandemie waren die auf Euromomo veröffentlichten Zahlen zuverlässig, auch wenn es später noch einige Nachmeldungen gab. In dieser Zeit veröffentlichte das Imperial College Prognosen über den Pandemieverlauf, die sich später als viel zu hoch herausstellten.

Die Modellrechnungen des Imperial College London zur Hitzewelle bezogen sich auf zwölf europäische Städte. Für Madrid (3,4 Millionen Einwohner) gab die Studie an, dass von den 118 Todesfällen im Zeitraum von 23. Juni bis 2. Juli 92 Prozent auf die Hitze zurückzuführen seien. Für das deutlich kleinere Mailand (1,4 Millionen Einwohner) berechnete die Studie 499 Todesfälle, von denen 64 Prozent auf den Klimawandel zurückzuführen seien.

Euromomo ist ein europäisches Monitoringsystem, das wöchentlich die Sterblichkeit aus 27 Ländern oder Regionen erfasst, um Übersterblichkeit durch Infektionen, Wetterextreme oder andere Ursachen ersichtlich zu machen. Es wird von der EU-Agentur European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und der Weltgesundheitsorganisation WHO unterstützt. Das Statens Serum Institut in Dänemark betreibt die Plattform.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  3. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  4. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  5. "Hassprediger und Hofnarr"
  6. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  7. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte

Klima

  1. Fehlerhafte Studie über Kosten des Klimawandels zeigt Verbindungen zwischen Forschung und Wirtschaft
  2. "Winter mit starkem Frost und viel Schnee .. wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"
  3. IA-IA - Mehr ESEL für die BISCHÖFE
  4. WDR-Magazin Monitor: ‚Klimawandel’ ist ‚verharmlosende Klimasprache’
  5. Alexander Kissler: ‚Als Klimasekte haben die Kirchen keine Zukunft’
  6. Der Populismus des Wiener Kardinals
  7. Als uns vor knapp 50 Jahren die "Klima-Experten" und Medien eine neue Eiszeit prophezeiten






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz