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FAZ kritisiert Amazonas-Synode: Kult um Fruchtbarkeit statt Liturgie

21. Oktober 2019 in Weltkirche, 33 Lesermeinungen
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Für FAZ-Kommentator Christian Geyer stellte sich die Frage, ob hier angesichts Rituale ohne Christus-Bezug eine monotheistische Religion ihr Gesicht verliere.


Frankfurt (kath.net)
Die FAZ hat in einem jüngsten Kommentar deutliche Kritik an der Amazonas-Synode geübt, weil dort Rituale gefeiert werden, bei denen der Christus-Bezug entbehrlich erscheint, wie beispielsweise der Kult der Mutter Erde. FAZ-Kommentator Christian Geyer schreibt dazu: "Der Vatikan gibt der Mutter Erde eine ehrwürdige Bühne, wenn im Rahmen der derzeit in Rom tagenden Amazonas-Synode Rituale gefeiert werden, bei denen man alttestamentliche Bibellesungen dergestalt mit Merkmalen von Fruchtbarkeitskulten verbindet, dass sich die liturgischen Formen auflösen zugunsten einer Gaia-Liturgie, in der – traditionell gesprochen – zwischen Gottesdienst und Götzendienst die Grenzen zu zerfließen scheinen, zumindest ihre unterscheidende Bedeutung verlieren."

Geyer erinnert dazu an die umstrittene Veranstaltung im Vorfelder der Synode in den Vatikanischen Gärten und stellt die Frage, ob das Christentum unter dem Jesuitenpapst zur Sammlungsbewegung einer Welteinheitsreligion wird, die den Universalismus von „katholisch“ (allumfassend) mit „planetarisch“ (biosphärisch) übersetzt.

Für ihn stelle sich daher die Frage, ob hier eine monotheistische Religion ihr Gesicht verliere.

Geyer erinnert dann daran, dass sich die Jesuiten immer in alle möglichen Gewänder gekleidet haben, um ihre Weltmission durchzuführen und es keine Mission ohne Inkulturation gab. Die wichtigste Frage bleibe aber laut dem Journalisten, ob die christlichen Gehalte als solche noch transportiert werde oder ob sie im Prozess der kulturellen Angleichung nicht mehr erkennbar sei.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/sonderbare-rituale-bei-der-amazonas-synode-in-rom-16434491.html

Die rästelhaften Holzfiguren nackter schwangerer Frauen bei der offiziellen Zeremonie in den Vatikanischen Gärten


Beten die Teilnehmer vor den Holzfiguren nackter schwangerer Frauen?


Papst Franziskus wird eine der rätselhaften indigenen Holzfiguren nackter schwangerer Frauen geschenkt


Die offizielle Veranstaltung in voller Länge: Papst Franziskus - Franziskusfest in den Vatikanischen Gärten - Mit Amazonasindianern - Im Mittelpunkt: Statue einer schwangeren nackten Frau



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Lesermeinungen

 bücherwurm 23. Oktober 2019 

@glorialausethonor: Wir haben den Namen des Redakteurs genau so zitiert,

wie er beim FAZ-Artikel steht, wie Sie selbst hätten herausfinden können, wenn Sie dem angegebenen Link gefolgt wären. Ergo: Sie haben da nix nachgeprüft, meckern aber rum... ;)


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 glorialausethonor 23. Oktober 2019 
 

2 Rückfragen

1. Warum wird nicht der vollständige Name des Redakteurs genannt: Christian Geyer-Hindemith?

2. Weiß jemand überhaupt, was genau da gefeiert wurde? War jemand dabei? Hat jemand Einzelheiten? Das würde mich wirklich interessieren, denn anhand einiger weniger Bilder kann man ja nur Mutmaßungen anstellen. Vielleicht ist ja alles halb so schlimm.


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 lakota1 21. Oktober 2019 
 

@Bernhard Joseph

"@Sebi1983 - Darf ich nochmals meine Frage an Sie wiederholen".- Die Antwort würde ich auch gern lesen, aber
geben Sie es auf, auf solche Fragen werden Sie keine Antwort bekommen. Da
herrscht Schweigen, genauso wie bei dem sehr guten Artikel von Kardinal Brandmüller "Was auf dem Spiel steht", oder den nackten Frauenfiguren bei der Vatikanzeremonie. Kritisiert unsereiner aber P.Franziskus, da hagelt es Kommentare. Muss doch anstrengend sein, die Augen so fest zuzudrücken, bei Realitäten die nicht ins hehre Bild passen.


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 Aschermittwoch 21. Oktober 2019 
 

Der Unterschied....

Der Schweizer Nationalheilige Niklaus von Flüe wurde einmal kritisiert, weil seine Familie 7 Kinder hatte. Er gab zur Antwort: "Ich kann dem Herrgott nicht genug Herzen schenken, die ihn lieben".
Von Karnikel spricht nur PF....


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 zeitblick 21. Oktober 2019 

Nur ein Weg führt ans Ziel

Die Reise führt: Meiner Erkenntnis nach zu einer Weggabelung, vor der stehen wir jetzt. Jeder kann sich entscheiden, ob er links oder rechts weiterwandert. Auf jeden Weg geht er im Namen der Katholischen Kirche. Jedoch führt nur ein Weg ans Ziel. Es ist jener Weg, wo die Eucharistie verehrt wird. Die Hilfe der Mutter Gottes angenommen und das Lehramt der Kirche (Papst-Treue) gelehrt und umgesetzt wird.


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 Federico R. 21. Oktober 2019 
 

„Kult um Fruchtbarkeit statt Liturgie“.

Zur Überschrift dieses kath.net-Artikels: Kurioserweise steht dieser Kult bezügl. biologischer Fruchtbarkeit im Gegensatz zu dem bekannten Interview-Sager des Papstes, Menschen müssten sich nicht vermehren wie die Karnickel.


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 Einsiedlerin 21. Oktober 2019 
 

@richrose

Das neue Glaubensbekenntnis... bingo!! :)))


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 Fink 21. Oktober 2019 
 

Kult um Fruchtbarkeit = Kult um den Sex ?

Bei vielen alten Kulturen gehörte das zusammen, soviel ich weiß.
Vielleicht geht es bei "Fruchtbarkeit" ganz nebenbei um das Gutheißen von freizügigem Sex ?!


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 antonius25 21. Oktober 2019 
 

Gaia = Pachamama = Göttin Mutter Erde

Deshalb passt die Synode ja so gut zu ihren deutschen Paten. In Deutschland hat die Mutter-Erde-Religion Hochkonjunktur. Schätzungsweise gehört ihr schon eine Mehrheit an. Hochämter sind Klimagipfel, fridays for future, und Selfies von Merkel mit Greta.


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 Herbstlicht 21. Oktober 2019 
 

@Ad Verbum Tuum

Ja, "wohin sollen wir gehen - wenn die kath. Kirche ihren Glauben nun vollends zur weltlichen Disposition stellt?"

In ihrem Bestreben, der Welt zu gefallen und sich ihren Ansprüchen anzupassen, sehe ich die Kirchenoberen in großer Gefahr den Schatz, den sie zu hüten haben, zu verscherbeln.

Die Zeit wird zeigen, ob die "roten Linien", die nicht überschritten werden dürfen, von ihnen auch respektiert werden.

Ihre Frage nach dem zukünftigen Verhalten der verbliebenen katholischen Bischöfe ist grundlegend.

"Haben sich die verbliebenen wirklich kath. Bischöfe auf das eigentlich Undenkbare vorbereitet, sich organisiert, um den verbliebenen Gläubigen einen Ausweg zu bieten?
Man hat leider immer mehr den Eindruck, dass uns nichts anderes bleibt, als uns auf das Schisma vorzubereiten."

Thema Schisma: Es wäre schlimm, aber auch eine Entscheidung und würde für klare Verhältnisse sorgen.

"Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen." (Mt 5,37)


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 Ad Verbum Tuum 21. Oktober 2019 

@Herbstlicht

Wohin soll die Reise gehen? Wohin sollen wir gehen - wenn die kath. Kirche ihren Glauben nun vollends zur weltlichen Disposition stellt?
Gibt es rote Linien der verbliebenen wirklich kath. Bischöfe? Haben diese sich auf das eigentlich Undenkbare vorbereitet, sich organisiert, um den verbliebenen Gläubigen einen Ausweg zu bieten?
Man hat leider immer mehr den Eindruck, dass uns nichts anderes bleibt, als uns auf das Schisma vorzubereiten .. nur was heißt das, was bedeutet das?


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 Herbstlicht 21. Oktober 2019 
 

Wohin soll die Reise gehen?

Es sollten bei den Kirchenoberen alle Alarmglocken schrillen, wenn selbst der Redakteur einer rein weltlich orientierten, überregionalen und weithin bekannten Zeitung Kritik an der Amazonas-Synode mit ihren pseudo-religiösen Ritualen in Kirche und Vatikangarten übt.
Auch Christian Geyer fiel auf, dass es so aussieht, als sei dabei Jesus Christus entbehrlich geworden.

Wohin driftet die katholische Kirche, fragt sich nicht nur er, sondern mit ihm auch viele Katholiken?
Diese Frage sollten sich aber vor allem auch Papst, Bischöfe und Priester stellen.


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 lesa 21. Oktober 2019 

Die Lebenswirklichkeit als Resultat der Rechnung 2+2=5

@hape: 2+2=5;
Und das Ergebnis dieser Rechnung: Spaltung, Krieg, Zerstörung, Verelendung …
Komm, Schöpfergeist, kehr bei uns ein!


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 Federico R. 21. Oktober 2019 
 

Zu Christian Geyer und Daniel Deckers

Daniel Deckers ist ein politischer Journalist durch und durch und er prägt damit leider die kirchenpolitische Ausrichtung der FAZ. Die metaphysische Dimension des christlichen Glaubens scheint ihn nicht sonderlich zu interessieren. (Hatte er nicht einst die Rückendeckung des 2014 früh verstorbenen FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher in der Causa T.v.E.? Schirrmacher hatte das Ende dieser Causa übrigens nicht lange überlebt, ebenso ein hessischer Landespolitiker, der damals in unehrenhafter Weise gegen den Limburger Bischof agierte.)

Andererseits hatte Schirrmacher das FAZ-Feuilleton, in dem Christian Geyer heute mitarbeitet, ab 2000 erheblich ausgeweitet. Geyer ist für mich ein glaubhafter FAZ-Journalist, weil er die wesentliche Dimension des Christentums erkennt und sie als Basis und Wegweisung seiner journalistischen Arbeit nimmt. Er weiß sicher auch, dass Jesus nie ein politischer Messias war und sein wollte. Vermutlich ist G. auch deshalb kein Freund der Befreiungstheologie.


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 hape 21. Oktober 2019 

@lesa: erlaubt ist, was gefällt.

Ergänzend erinnere ich an das Schreiben von Weihb. Athanasius Schneider und Raymond Leo Kardinal Burke, „Sie wollen anscheinend keine ernsthafte theologische Auseinandersetzung. DIE VERNUNFT WIRD EINFACH IGNORIERT und Beweisgründe unterdrückt.“ (30.9.19; Wir sind wahre Freunde von PF) -

Das Geschehen in der Kirche wirkt in diesen Tagen geradezu irrational. Vernunft und Wahrheit haben keinen verbindenden und verbindlichen Charakter mehr. Wahrheit ist heute Verhandlungssache. Vernunft wird zum Machtpoker missbraucht. Fördergelder sind zum Hebel hohldrehender Ideologen geworden. Wer zahlt bestimmt die Musik. Geliefert wie bestellt.

Das ist die Lebenswirklichkeit, von der Kardinal Marx nachts träumt. Früher nannte man das Sünde. Die Vokabel wurde abgeschafft. Der Fakt aber bleibt und wuchert im Verborgenen unkontrolliert vor sich hin. Nichts muss, alles ist möglich. Multiple Wahrheiten. Erlaubt ist, was gefällt. Wenn nötig, auch eine hübsche Kirchenattrappe mit heidnischem Antlitz.


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2019 
 

@Diadochus

Ich habe ja nicht infrage gestellt, dass Christian Geyer richtig beobachtet hat.

Nur behebt eine einzelne Beobachtung eines Journalisten nicht die Krise des Journalismus, von der ich sprach. Meist gehen solche einzelnen Stimmen im Wust der Meinungsmache unter und werden höchstens in kleinen informierten Zirkeln wahrgenommen und verstanden.

Gut zu sehen ist das an derzeitigen üblen Kampagne gegen Peter Handke. Die einzelnen Stimmen derer, die fundiert die Vorwürfe widerlegen, Handke sei ein Verharmsloser von Kriegsverbrechen, gehen meist in der Masse der tendenziösen und teils offen hetzenden Artikeln unter.

Die Menschen machen sich heute kaum noch die Mühe, Fakten zu recherchieren und einen objektiven Überblick zu gewinnen, sondern nehmen bereitwillig an, was ihnen Journalisten vorsetzen.

Darum darf man die rühmlichen Ausnahmen natürlich nicht mit dem unrühmlichen Standard in einen Topf werfen. Hier sind wir uns natürlich einig.


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2019 
 

@Sebi1983 - Darf ich nochmals meine Frage an Sie wiederholen

Welche Schlüsse sind aus der genauen Beobachtung des FAZ Journalisten zu ziehen, insbesondere hinsichtlich der Bewertung des derzeitigen Pontifikates?

Oder ist es schlicht irrelevant, was da wie berichtet wird, Hauptsache jeder kommt mal mit seiner subjektiven Ansicht zu Wort. Das wäre schlicht belangloser Journalismus, der sich darin gefällt, alles und nichts zu sagen.

Wenn Christian Geyer mit seiner Beobachtung Recht hat - und er hat Recht -, ergibt sich daraus notwendig eine Kritik am Pontifikat, die auch formuliert werden sollte.


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 Diadochus 21. Oktober 2019 
 

@Bernhard Joseph

Der Journalismus steckt in einer Krise. Da stimme ich Ihnen zu. Das können Sie aber dem treffenden Kommentar von Herrn Geyer nicht entnehmen. Er hat korrekt berichtet und richtig gemutmaßt. Ich beurteile das, was ich lese und vor mir habe.


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 Sebi1983 21. Oktober 2019 
 

@Chris2

Ja, die FAZ ist wie alle anderen Medienprodukte ein Kind unserer Zeit. Zumindest finde ich es aber bemerkenswert, dass in ihr so unterschiedliche Stimmen wie die von Hr. Geyer und Hr. Deckers zu Wort kommen können.


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 lesa 21. Oktober 2019 

Seltsam, im Nebel zu wandern (aus einem Gedicht von H. Hesse)

@Bernhard Joseph: "Der Journalismus steckt in nicht minderer Weise in der Krise wie die katholische Kirche auch. Wo Ideologie das Denken bestimmt, verliert sich eben jeder Qualitätsanspruch."
Es herrscht eben eine große Verunsicherung. "Der Kern der heutigen Krise ist der Verzicht auf die Wahrheit." (Joseph Ratzinger)
"Kehrt um und glaubt an das Evangelium!"
"Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht". (Jes)


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 Winrod 21. Oktober 2019 
 

Hier zieht die Esoterik in die Religion ein.


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 lesa 21. Oktober 2019 

Sicherere Einschätzung?

Herr Geyer und andere "weltliche" Beobachter vermögen die Geister manchmal objektiver und besser zu unterscheiden als eine Reihe Bischöfe und Kardinäle.


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2019 
 

@Chris2 - "FAZ sehr stark nachgelassen"

Die Zeiten eines Konrad Adam sind lange her. Lange Zeit ein treuer Leser der FAZ, habe ich, wie Sie wohl auch, schon seit Jahren kaum noch einen Blick in das Blatt geworfen.

Die Leserkommentare wurden sukzessive in der Funktionalität reduziert, weil die FAZ Redaktion die fundierte Kritik ihrer Leser nicht ertragen konnte. Es ist ja auch mehr als peinlich, wenn die eigenen Leser einem Redakteur nachweisen, dass er sein Handwerk nicht versteht.

Höchst positiv war, dass die Leser unter ihrem Klarnamen schrieben und es so gut wie nie zu verbalen Ausfällen in den Leserkommentaren kam, darum die Schärfe in der Analyse aber gerade nicht gelitten hat.

Ein Daniel Deckers käme zudem zu einer ganz anderen Einschätzung der Amazonas-Synode und ich bin mir sicher, dass Deckers hier die Redaktionsleitung auf seiner Seite hat.

Der Journalismus steckt in nicht minderer Weise in der Krise wie die katholische Kirche auch. Wo Ideologie das Denken bestimmt, verliert sich eben jeder Qualitätsanspruch.


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 paul_1 21. Oktober 2019 
 

Römer 1:25

Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen

Man soll nicht das Geschöpf (Mutter Erde), die Erde wurde von Gott gemacht und er hält sie auch am Leben, sondern den Vater im Himmel den Schöpfer, für alle sein gutes Wirken in Jesus Christus anbeten.


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 paul_1 21. Oktober 2019 
 

Sich Bonifatius im Amazonas als Vorbild nehmen

Bonifatius bezeichnet in seinen Schriften unter anderen dem Donar geweihte Bäume als Götzenbilder, deren Verehrung nach christlicher Lehre einen Verstoß gegen die Zehn Gebote darstellt.

Somit ist davon auszugehen, dass er mit der Fällung der Donareiche den zum Christentum Konvertierten ein Zeichen setzen wollte, um sie von dieser Verehrung abzuhalten.

Mit der Fällung der Eiche wollte Bonifatius nicht nur symbolisch die Überlegenheit des Christentums über alte Götter und lokalen Kulte demonstrieren, sondern auch das Streben nach einer Neuordnung

Die Menschen im Amazonas sollen ihre alte Götter aufgeben und allein den Vater im Himmel und seinen Sohn Jesus Christus dienen.


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 Diadochus 21. Oktober 2019 
 

Eindruck

Der Eindruck, den der Vatikan hinterlässt, ist nicht nur auf konservative Katholiken irritierend und verstörend, sondern auch auf Außenstehende. Ohne Jesus Christus verliert die Kirche ihr Gesicht, das Antlitz Jesu Christi. Wohin die Untreue führt, kann jeder im Alten Testament nachlesen, als sich die Israeliten den kanaanitischen Baals-Göttern zuwandten.


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 richrose 21. Oktober 2019 
 

Wie lautet dann das Glaubensbekenntnis im neuen amazonisch-planetarischen Ritus?

..."Ich glaube an die plurale, profane, planetarische Kirche ohne Proselytismus, Vermischung aller Religionen, Nachlassen der Umweltsünden, erneuerbare Energien und die Unvergänglichkeit der Biossphäre"...?


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 Salvian 21. Oktober 2019 

Papst und Kanzlerin (2)

Im Namen einer vermeintlich höheren Moral wollen sie nun, statt Partikularinteressen zu verfolgen, lieber dazu beitragen, „den Planeten zu retten“. Grenzen, konfessionelle oder nationale, stören da nur.
Wenn sie sich dagegen weise auf ihre eigentlichen Amtspflichten beschränken würden, würden sie damit der Kirche und dem Christentum, Deutschland und Europa, ja letztlich der ganzen Menschheit einen viel besseren Dienst erweisen. So wie ihre Vorgänger es getan haben.


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 Salvian 21. Oktober 2019 

Papst und Kanzlerin (1)

Papst Franziskus hat 1992 bei seiner Bischofsweihe versprochen, „das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut“, also die Dogmen der katholischen Kirche, „rein und unverkürzt weiterzugeben“. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrer Vereidigung 2005 geschworen, sie werde ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren“ und „Schaden von ihm wenden“.
Heutzutage aber gilt jeder, der auf die Idee kommt, kirchliche Dogmen verteidigen zu wollen, mindestens als erzreaktionär. Und wer es gar wagt, von einem deutschen Volk zu reden, muss damit rechnen, als Nazi abgestempelt zu werden.
In dieser Lage ist es kein Wunder, dass sowohl der Papst als auch die Kanzlerin sich stillschweigend von ihren ureigensten Aufgaben dispensiert haben.


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 Bernhard Joseph 21. Oktober 2019 
 

@Sebi1983

Und welche Schlüsse sind aus der genauen Beobachtung zu ziehen, insbesondere hinsichtlich der Bewertung des derzeitigen Pontifikates?


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 Ginsterbusch 21. Oktober 2019 

Die neue Kirche von Papst Franziskus

So ist es wohl.
Aber es gibt noch den emeritierten Papst Benedikt und vielleicht gehöre ich mittlerweile zu den emeritierten Katholiken einer bald emeritierten heiligen katholischen Kirche?
Am aktuellen Götzendienst, der Häresie und der Anbetung dubioser Holzfiguren werde ich auf jeden Fall nicht teilnehmen.
Gibt es denn keine irdische Macht mehr, die diesen Wahnsinn stoppen kann?


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 Chris2 21. Oktober 2019 
 

@Sebi1983 Leider hat die FAZ insgesamt

aber sehr stark nachgelassen. Ich habe sie schon gar nicht mehr auf dem Schirm, zumal es dort keine Kommentarfunktion gibt, wo Leser regelmäßig Hintergründe beleuchten, die sonst im Dunkeln geblieben wären (hervorragend bei der WELT, wo man die Kommentare nach "beliebteste" sortieren kann; das gibt es z.B. beim Merkur auch, doch gerade die interessanten oder besonders dreisten Lückenpresse-Artikel kann man gar nicht erst kommentieren. Dann ergibt auch die "meistkommentiert"-Liste keinen Sinn - anders als z.B. im eher Linken FOCUS, wo diese Übersicht fast immer interessanter ist, als die Hauptseite...)


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 Sebi1983 21. Oktober 2019 
 

Genauer Beobachter.

Einmal mehr beweist sich Christian Geyer von der FAZ als ein sehr genauer Beobachter.


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