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"Es war nie meine Absicht, Papst Franziskus persönlich anzugreifen"

16. November 2019 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
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Nach Fürstin Gloria Thurn und Taxis zieht auch P. Stefan Dreher von der Petrusbruderschaf seine Unterschrift vom Protestschreiben gegen Papst Franziskus zurück


Regensburg (kath.net)
Nach der Kritik des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer an einer Unterschriftenaktion an einem Protestschreiben, das Papst Franziskus unter anderem vorwirft, an einem Akt verehrender „Anbetung der heidnischen Göttin Pachamama“ teilgenommen zu haben, hat jetzt auch P. Stefan Dreher von Petrusbruderschaft seine Unterschrift zurückgezogen. In einer kath.net übermittelten Stellungnahme schreibt Dreher:
"Ich habe bei der Petition "Contra rescentia sacrilegia" aus privater Motivation (ohne Absprache mit den Oberen) die Unterschrift geleistet.
Es ging mir darum, ein Zeichen zu setzen, daß die Verwendung der Pachamama, die zum Teil als Verehrung verstanden werden konnte, eine unglückliche Aktion war, die viele Gläubige entsetzt und verwirrt hat. Ich hatte in der Sorge um diese Gläubigen schlicht die Hoffnung, daß die Petition kirchliche Verantwortungsträger auf diese gravierenden Probleme hinweisen und zum Nachdenken bringen könnte."


Darüber, ob die Petition der richtige Weg dazu sei, könne man laut dem Priester unterschiedlicher Meinung sein. "Jedoch wird sie in der öffentlichen Rezeption als ein unangemessener Angriff auf den Hl. Vater wahrgenommen und davon möchte ich mich distanzieren. Es war nie meine Absicht, Papst Franziskus persönlich anzugreifen. Deshalb habe ich heute meine Unterschrift unter der Petition "Contra rescentia sacrilegia" zurückgezogen."


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