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'Otto v.Freising gründete Klöster, Kard. Marx gründet Arbeitskreise'

13. Jänner 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Alexander Kissler: "Marx hat nicht gespendet. Er hat die Mittel anderer Leute, der Kirchensteuerzahler vor allem, verwendet, um auf der Drehbühne des täglichen Moraltheaters ins Schweinwerferlicht der guten Gesinnung zu rücken"


München (kath.net)
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat ein ambitiöses Verhältnis zur Wirklichkeit. Diese Einschätzung vertritt der katholische Journalist Alexander Kissler in einem Beitrag auf seiner Website. Anlass dafür ist der Satz „Ich weiß, wie groß die Probleme des vergangenen Jahrzehnts waren, und sie werden künftig nicht kleiner werden.“von Marx zu Silvester-Abend. "Da stand also ein augenscheinlich pumperlgsunder, gut genährter Berufsprediger der Besoldungsklasse B10 – immerhin 13231 Euro brutto im Monat, überwiesen vom bayrischen Staat – und teilte seinen Schäfchen mit, dass er erstens in die Zukunft zu schauen vermöge und dass er zweitens da nichts Gutes erblicke."


Kritisch zeigt sich Kissler auch über die weitere 50.000 Euro-Spende an eine umstrittene "Seenotrettungsgruppe. In dem Zusammenhang erinnert der Journalist daran, dass Marx schon 50.000 Euro an "Lifeline" gespendet hatte , die den österreichischen Kanzler als "Baby-Hitler" beschimpfte. "Freilich: Marx hat nicht gespendet. Er hat Gelder, die seinem Bistum zuflossen, umgewidmet. Er hat die Mittel anderer Leute, der Kirchensteuerzahler vor allem, verwendet, um auf der Drehbühne des täglichen Moraltheaters ins Schweinwerferlicht der guten Gesinnung zu rücken. Das ist nicht mutig, das ist wohlfeil. Das ist so phantasielos, dass es kracht. Kein Serienschauspieler, der etwas auf sich hält, kommt heute ohne öffentlich hinaus posaunte Spendentätigkeit aus. Mit dem Unterschied, dass Serienschauspieler das Geld, das sie weiterreichen, zuvor selbst verdienen müssen.", schreibt Kissler.

Abschließt schreibt der Journalist: "Probier’s mal ohne Kirchensteuer! Lass dich mal nicht vom Staat bezahlen! Red‘ mal nicht von dir oder der Gesellschaft! Fühl‘ dich mal nicht als Prophet der eigenen Denkungsart! Sei weniger selbstgewiss, weniger dreist, weniger ambitiös. Otto von Freising gründete Klöster. Reinhard Marx gründet Arbeitskreise."

Link zum Ciero-Beitrag in voller Länge: Besoldungskünstler von der Isar/


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Lesermeinungen

 winthir 13. Jänner 2020 

sorry,

aber den Tippfehler im Artikel finde ich gut:

"Schweinwerferlicht".

noch weiß ich nicht, was mir dieses Wort sagen will.


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 geistlicher rat 13. Jänner 2020 

@bruder chris

Dass Sie sich über den Terminus "feist" echauffieren, mag durchaus seine Berechtigung haben. Allerdings in diesem speziellen Fall gewähre ich ein wenig mehr Spielraum! Ich wünschte mir, Sie hätten auch nur einmal die Möglichkeit Kard. Marx beim Essen Gesellschaft zu leisten! Sorry to say, aber er ist ein Parvenü wie aus dem Bilderbuch! Da müssen es schon wenigstens 2 volle Portionen seines so geliebten Kalbsbratens sein. Sein Gewohnheiten als "rustikal" zu betiteln ist da eher noch harmlos.


5

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 dulcedo 13. Jänner 2020 
 

@ bruder chris

die Beschreibung "feist", die ich in meinem Kommentar verwandte, ist für Marx (leider) sehr passend, da das Wort nicht nur eine etwas größere Leibesfülle andeutet, sondern vor allem die brachiale, raue, gegen jede Sorge der Gläubigen um unsere Hl. katholische Kirche, unempfängliche Geisteshaltung, die aus seinen Taten und Worten spricht.

Es gibt da auch den interessanten Begriff der "Hartleibigkeit", der m. Einschätzung nach ebenso perfekt auf Marx zutrifft.

Die Sorgen des gläubigen 'Plebs' prallen -oder besser- perlen an diesem "hartleibigen" Mann einfach ab.

NUR EINES würde ihn beunruhigen:

Wenn die GELDSTRÖME für sein Zerstörungswerk (und seine Macht- und Einflussgelüste) versiegen!

Der Ball liegt jetzt bei uns!

Nicht mehr reden, sondern HANDELN!

RAUS aus der Körperschaft und gleichzeitig schriftlich erklären, dass man vollumfänglich Teil der Hl. katholischen Kirche bleibt und ab JETZT DIREKT den Zehnten gibt.


7

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 bruder chris 13. Jänner 2020 
 

Also was mich wirklich stört!!!! An den Kommentaren

Liebe Leute, ich stehe dem Münchner Erzbischof auch sehr kritisch gegenüber.

ABER BITTE unterlasst doch diese Bemerkungen über seine körperliche Statur. Das ist doch unterstes Niveau, oder???!!!


5

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 dulcedo 13. Jänner 2020 
 

Auf den Punkt gebracht!!!

Alexander Kissler ist einer der besten katholischen Autoren und HAT RECHT!

Frage an uns ALLE:

Sind wir blökende Schafe, die zwar meckern, aber nicht bereit sind Konsequenzen zu ziehen?

Zum wiederholten Mal "spendet" dieser "Hirte" großspurig UNSER Geld an Organisationen, die Menschen in den TOD locken!!!
(und die sogar für den linken "Kapitän Reisch "zu linksradikal" sind!!! - Mission Lifeline -)

Davon abgesehen, dass Marx die Heilige Katholische Kirche durch seine Taten und Worte ständig der LÄCHERLICHKEIT preisgibt:

Abnehmen des Brustkreuzes am Tempelberg, Aussagen, dass der Kirchenbesuch nicht so wichtig sei etc..

Und wir füttern den feinen, feisten Herrn weiter mit unserem Geld,
weil wir´s so GEWÖHNT sind?????

Wir haben uns nun oft genug geärgert und beschwert, JETZT klopfen wir den Staub von unseren Sandalen und GEHEN!!!

(Aber wir verlassen nur die windige Körperschaft und NICHT die Hl. Katholische Kirche!!!

UNSER ZEHNTER AB SOFORT AN GUT KATHOLISCHE WERKE - DIREKT!!!


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 punctum 13. Jänner 2020 

Mitschuldig an den toten Migranten im Mittelmeer

ist jeder, der das Schlepper-System finanziell und politisch/publizistisch fördert und den Anreiz für illegale Migration und die entgeltliche Durchführung derselben hervorruft und zementiert.

Als der damalige Innenminister Salvini die italienischen Häfen für die illegale Masseneinwanderung über See (incl. vorgetäuschter Seenot, die sich manchmal in echte Seenot verwandelt), sank die Zahl der Schleusungen rapide und auch die Zahl der Seenot-Opfer. Ausgerechnet der Münchener Kardinal sorgt nun dafür, dass das Geschäft wieder in Schwung kommt und damit auch wieder mehr Menschen ihr Leben verlieren.

Apropos Humanität: für seine Rokocko-Herberge in der Münchener Innenstadt hat der Kardinal 8,7 Mill. ausgegeben. Bei der PR-Maßnahme für illegale Schleusung kommt er im Vergleich dazu sehr billig weg.


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 Chris2 13. Jänner 2020 
 

Die Kirche wurde schon öfter von Laien gerettet.

Warum sollte nicht auch ein Journalist sein Schärflein dazu beitragen (und damit auch seiner Zunft zur Ehrenrettung gereichen, die vielfach die "rechte [also linke] Gesinnung" über Realität und Wahrheit stellt)? Vergelt's Gott dafür! Aber er ist ja nicht allein. Nach u.a. Kardinal Müller und Kardinal Sarah meldet sich jetzt offenbar auch Papst am. Benedikt zu Wort! (siehe Artikel: Benedikt XVI: "Ich kann nicht still bleiben")


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