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'Bruder Marx', bleib in München!

10. Juni 2021 in Aktuelles, 69 Lesermeinungen
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" Uns wird nicht die Macht des Geldes retten und auch nicht die Meinung der Medien (oft sind wir von ihnen allzu abhängig) - Papst Franziskus hat den Rücktritt von Kardinal Marx als Erzbischof von München erwartungsgemäß abgelehnt.


Rom (kath.net)

Papst Franziskus hat den Rücktritt von Kardinal Marx als Erzbischof von München erwartungsgemäß abgelehnt.  Dies teilte der Vatikan heute mit. In einem in spanischer Sprache veröffentlichten Brief schreibt Franziskus: "Mach weiter, so wie du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising."

 

Kath.net dokumentiert den Brief im Wortlaut:

Lieber Bruder, vor allem: Danke für Deinen Mut. Es ist ein christlicher Mut, der sich nicht vor dem Kreuz fürchtet, und der keine Angst davor hat, sich angesichts der schrecklichen Wirklichkeit der Sünde zu erniedrigen. So hat es der Herr getan (Phil 2, 5-8). Es ist eine Gnade, die der Herr Dir geschenkt hat, und ich sehe, dass Du sie annehmen und bewahren willst, damit sie Frucht bringt. Danke.

Du sagst mir, dass Du einen Augenblick der Krise durchmachst, und nicht nur Du, sondern auch die Kirche in Deutschland. Die gesamte Kirche ist in der Krise wegen des Missbrauchs; ja mehr noch, die Kirche kann jetzt keinen Schritt nach vorn tun, ohne diese Krise anzunehmen. Die Vogel-Strauß-Politik hilft nicht weiter, und die Krise muss von unserem österlichen Glauben her angenommen werden. Soziologismen und Psychologismen helfen da nicht. Die Krise anzunehmen, als einzelner und als Gemeinschaft, das ist der einzige fruchtbringend Weg; denn aus einer Krise kommt man nur in Gemeinschaft heraus, und außerdem müssen wir uns klar machen, dass man aus der Krise als ein besserer oder als ein schlechterer Mensch hervorkommt, aber niemals unverändert.[1]

Du sagst mir, dass Du seit letztem Jahr am Nachdenken bist: Du hast Dich auf den Weg gemacht, den Willen Gottes zu suchen, und bist entschieden, ihn anzunehmen, was immer er sei.

Ich stimme Dir zu, dass wir es mit einer Katastrophe zu tun haben: der traurigen Geschichte des sexuellen Missbrauchs und der Weise, wie die Kirche damit bis vor Kurzem umgegangen ist. Sich der Heuchelei in der Art, den Glauben zu leben, bewusst zu werden, ist eine Gnade und ein erster Schritt, den wir gehen müssen. Wir müssen für die Geschichte Verantwortung übernehmen, sowohl als einzelner als auch in Gemeinschaft. Angesichts dieses Verbrechens können wir nicht gleichgültig bleiben. Das anzunehmen bedeutet, sich der Krise auszusetzen.


Nicht alle wollen diese Tatsache annehmen, aber es ist der einzige Weg. Denn „Vorsätze“ zur Änderung des Lebens zu machen, ohne „das Fleisch auf den Grill zu legen“, führt zu nichts. Die persönliche, soziale und geschichtliche Realität ist Konkret. Es genügt nicht, sie nur mithilfe von Ideen anzunehmen. Denn über Ideen wird diskutiert (zu Recht). Aber die Wirklichkeit muss immer angenommen werden und braucht Unterscheidung. Es stimmt, dass die geschichtlichen Vorkommnisse mit der Hermeneutik jener Zeit bewertet werden müssen, in der sie geschehen sind. Das befreit uns aber nicht von der Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen und diese Vorkommnisse anzunehmen als die Geschichte der „Sünde, die uns bedrängt“. Deswegen glaube ich, jeder Bischof der Kirche muss sie annehmen und sich fragen: Was muss ich angesichts dieser Katastrophe tun?

Das „mea culpa“ angesichts so vieler Fehler in der Vergangenheit haben wir schon mehr als einmal ausgesprochen, in vielen Situationen, auch wenn wir persönlich an dieser historischen Phase nicht beteiligt waren. Und genau dieses Verhalten wird von uns auch heute verlangt. Man verlangt von uns eine Reform, die – in diesem Fall – nicht in Worten besteht, sondern in Verhaltensweisen, die den Mut haben, sich dieser Krise auszusetzen, die Realität anzunehmen, wohin auch immer das führen wird. Und jede Reform beginnt bei sich selbst. Die Reform in der Kirche haben Männer und Frauen bewirkt, die keine Angst hatten, sich der Krise auszusetzen und sich selbst vom Herrn reformieren zu lassen. Das ist der einzige Weg; andernfalls wären wir nur „Ideologen der Reformen“, ohne das eigene Fleisch aufs Spiel zu setzen.

Der Herr hat sich niemals auf eine „Reformation“ (ich bitte um Erlaubnis für diese Formulierung) eingelassen: weder auf das Projekt der Pharisäer, noch auf das der Sadduzäer, der Zeloten oder der Essener. Sondern er hat sie mit seinem Leben bewirkt, mit seiner Geschichte, mit seinem Fleisch, am Kreuz. Und das ist der Weg, den auch Du, lieber Bruder, annimmst, indem Du Deinen Amtsverzicht anbietest.

Du sagst in Deinem Brief zu Recht, dass es uns nichts hilft, die Vergangenheit zu begraben. Das Schweigen, die Unterlassungen, das übertriebene Gewicht, das dem Ansehen der Institutionen eingeräumt wurde – all das führt nur zum persönlichen und geschichtlichen Fiasko; es führt uns dazu, dass wir mit der Last leben, - wie die Redewendung sagt – „Skelette im Schrank zu haben“.

Es ist wichtig, die Realität des Missbrauchs und der Weise, wie die Kirche damit umgegangen ist, zu „ventilieren“ und zuzulassen, dass der Geist uns in die Wüste der Trostlosigkeit führt, zum Kreuz und zur Auferstehung. Es ist der Weg des Geistes, dem wir folgen müssen, und der Ausganspunkt ist das demütige Bekenntnis: Wir haben Fehler gemacht, wir haben gesündigt. Es sind nicht die Untersuchungen, die uns retten werden, und auch nicht die Macht der Institutionen. Uns wird nicht das Prestige unserer Kirche retten, die dazu neigt, ihre Sünden zu verheimliche. Uns wird nicht die Macht des Geldes retten und auch nicht die Meinung der Medien (oft sind wir von ihnen allzu abhängig). Was uns retten wird, ist: die Tür zu öffnen für den Einen, der allein uns retten kann, und unsere Nacktheit zu bekennen: „ich habe gesündigt“, „wir haben gesündigt“ – und zu weinen, und zu stammeln, so gut wir können: „Geh weg von mir, denn ich bin ein Sünder“, ein Vermächtnis, das der erste Papst den Päpsten und Bischöfen der Kirche hinterlassen hat. Dann werden wir jene heilsame Scham empfinden, die die Türen öffnen wird zu jenem Mitleid und jener Zärtlichkeit des Herrn, die uns immer nah sind. Als Kirche müssen wir um die Gnade der Scham bitten, damit der Herr uns davor bewahrt, die schamlose Dirne aus Ezechiel 16 zu sein.


Es gefällt mir, wie Du den Brief beendest: „Ich bin weiterhin gerne Priester und Bischof dieser Kirche und werde mich weiter pastoral engagieren, wo immer Sie es für sinnvoll und gut erachten. Die nächsten Jahre meines Dienstes würde ich gerne verstärkt der Seelsorge widmen und mich einsetzen für eine geistliche Erneuerung der Kirche, wie Sie es ja auch unermüdlich anmahnen“.


Und genau das ist meine Antwort, lieber Bruder. Mach weiter, so wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising. Und wenn Du versucht bist, zu denken dass dieser Bischof von Rom (Dein Bruder, der Dich liebt), indem er Deine Sendung bestätigt und Deinen Rücktritt nicht annimmt, Dich nicht versteht, dann denk an das, was Petrus im Angesicht des Herrn hörte, als er ihm auf seine Weise seinen Verzicht anbot: „Geh weg von mir, denn ich bin ein Sünder“ – und die Antwort hörte „Weide meine Schafe“.


Mit brüderlicher Zuneigung

FRANZISKUS

____________
[1] Es besteht die Gefahr, die Krise nicht anzunehmen und sich in Konflikte zu flüchten, eine Verhaltensweise, die damit endet, zu ersticken und jede mögliche Veränderung zu verhindern. Denn in der Krise steckt ein Keim der Hoffnung, im Konflikt hingegen ein Keim der Hoffnungslosigkeit. Die Krise involviert uns – der Konflikt hingegen hält uns gefangen und führt zu der aseptischen Haltung des Pilatus: „Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache“ (Mt 27, 24) – eine Haltung, die uns schon so viel Schaden zugefügt hat und immer noch zufügt.

 

VIDEO-TIPP: Der große Abfall von Gott geht völlig lautlos vor sich und so beginnt der Verfall der Gesellschaft. Pfarrer Roger Ibounigg - Predigt 6. Juni 2021 - Der große Abfall von Gott geht völlig lautlos vor sich und so beginnt der Verfall der Gesellschaft. Familien zerbrechen..

 

 

 

 


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 13. Juni 2021 
 

Keine böse Absicht!

Sehr geehrter discipulus,

das Fehlen einer Anrede in meiner Antwort

an Sie war keine böse Absicht, sondern ein

Versehen, ich bitte hierfür um Entschuldigung.


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 Zeitzeuge 13. Juni 2021 
 

"Missbrauch" - missverständlicher Terminus?

es stellt für mich kein großes Problem dar, persönlich auf den Begriff "Missbrauch" in anderen
Zusammenhängen zu verzichten (genau so wenig wie
ein Weitermachen hier im Forum).

Der Begriff ist aber, wie ich bereits sagte,
sowohl in der Rechtssprache des CIC, als auch
im StGB gebräuchlich; für entsprechende Änderungen
bin ich natürlich nicht zuständig, Petitionen
hierfür zu starten, bleibt jedem Bürger unbenommen
(vgl. z.B. c.1389 (2) CIC oder die §§ 281 und 302
StGB!

Im übrigen wird der sexuelle Missbrauch von Fachleuten eher nicht von abusus, sondern von
disperditio abgeleitet, was Ihrer Kritik auch
eher entspricht.

Bei allen Fällen sollte aber unbedingt unter-
schieden werden zwischen Übergriff, Grenzüber-
schreitung und eigentl. Missbrauch, selbstver-
ständlich darf sich niemand und erst Recht nicht
kath. Geistliche auch nur eine der drei Kategorien
zuschulde kommen lassen, da sie alle verwerfliche
Taten der Unmoral sind - vor GOTT und den Menschen!


0

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 discipulus 13. Juni 2021 
 

Weter Zeitzeuge,

besten Dank für Ihre Antwort. Daß das Wort "Mißbrauch" auch in anderen Kontexten verwendet wird, ist mir bekannt, auch daß es in der Kirche (und der Welt) noch andere Mißstände gibt als sexuellen Mißbrauch. Dennoch erschließt es sich mir nicht, weshalb es sinnvoll sein sollte, im engeren Zusammenhang mit dem Thema "sexueller Mißbrauch" den Begriff auf Themen auszudehnen, für die er nicht gebräuchlich ist. Die mangelhafte liturgische Praxis und die fehlende Durchsetzung des Lehrrechtes sind gewiß grobe Mißstände. Aber ich denke, man tut niemandem einen Gefallen damit, diese Mißstände entgegen der allgemeinen Praxis jetzt als "Mißbrauch" zu bezeichnen. Man spielt damit nur jenen in die Hände, die das Thema sexueller Mißbrauch herunterspielen und dessen konsequente Aufarbeitung durch den Verweis auf andere Mißstände verhindern wollen. Ich bin mir sicher, daß Sie das nicht wollen - aber m.E. spiel Ihr Sprachgebrauch hier leiden den falschen Leuten in die Hände.

Einen gesegneten Sonntag!


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 Zeitzeuge 13. Juni 2021 
 

Der Begriff "Missbrauch" ist kein singulärer Terminus,

Werter discipulus,

sowohl der CIC als auch das weltl. Recht verwenden
diesen Begriff in ihrer Rechtssprache, z.B. ver-
weise ich auf c. 1389 § 2 CIC, aber auch auf
Kap. VIII, Ziff. 169-171 der Instr. "Redemptiones
sacramentum", wo dieser Begriff explizit bzgl.
Liturgiemissbrauch verwendet wird.
Abusus matrimonii war ein festst. Begriff der
klassischen Moraltheologie!
Das weltl. Recht kennt "Missbrauch der Amtsgewalt"
und "Missbrauch v. Ausweispapieren", Machtmiss-
brauch und Drogenmissbrauch sind übliche Bezeich-
nungen.
Mir ging es darum aufzuzeigen, daß es neben den
schreckl. sexuellen Missbrauchsuntaten kath.
Geistlicher auch andere gravioria Delicta
gibt, die aber heute gerne oft ausgeblendet
werden, gerade auch von selbsternannten
Kirchenkritikern, das ist natürlich kein
Relativieren der himmelschreienden, schwer
sündhaften sexuellen Mißbräuche im inner-
kirchl. Bereich!

Gesegneter Sonntag!


3

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 discipulus 12. Juni 2021 
 

Werter Zeitzeuge,

ich teile Ihre Kritik an den Mißständen in Liturgie und Lehre in der Kirche völlig. Dennoch halte ich es für überaus unklug, hierfür auch das Wort "Mißbrauch" zu wählen. Zu groß ist die Gefahr, sich damit dem Verdacht auszusetzen, den Mißbrauch von Menschen bei sexuellen Vergehen an Minderjährigen bzw. Schutzbefohlenen und Abhängigen mit der Zweckentfremdung von (materiellen oder immateriellen) Dingen gleichzusetzen und dadurch zu relativieren. Das ist gewiß nicht Ihre Absicht, aber es gibt durchaus Brüder und Schwestern, die das wollen. Deshalb halte ich es für wichtig, hier auch sprachlich sauber zu differenzieren.


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 Hadrianus Antonius 12. Juni 2021 
 

@buecherwurm

Sie unterliegen einem Irrtum.
"Vacare": ein geistlich Berufene ist nicht frei Von erwas, sondern vor allem: FÜR etwas: und wohl: Omnia instaurare in Christo.
Und man feiert katholisch die Feste wann sie fallen, und die Sakramente auch.
Ein Karthäusermönch hat auch keinen "freien Tag".
Und im Krieg an der Front und früher beim Manöver gibt es auch keinen "freien Tag".
Der Hl. Pfarrer von Ars hat sich auch keinen "freien Tag" genommen, und die Schwestern der Rue du Bac und früher im Schweine- und schafstall auch nicht.


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 Zeitzeuge 12. Juni 2021 
 

Nach dem durch die "Königsteiner Erklärung" ausgelösten

moraltheologischen Schisma hätten mit Ausnahme
des unbeteiligten Kardinal Bengsch von Berlin
alle DBK-Bischöfe zurücktreten müssen!

Etwa um 1968 begann dann auch der bei vielen
Katholiken alltägliche Ehemissbrauch, der
Liturgiemissbrauch und auch der Missbrauch
der Missio canonica, der dann auch leider
verstärkt einsetzende sexuelle Missbrauch
durch kath. Geistliche wurde durch die Sexuali-
sierung der Gesellschaft, eine Säule der
68er Bewegung, mit verursacht, wobei sexueller
Missbrauch durch kath. Priester als Todsünde
noch schlimmere Wirkungen hat. Denn ein Priester,
der im Stande der Todsünde die hl. Messe zelebriert, begeht eine weitere schwere Sünde!

Daher müssen die überführten Täter sowohl nach
dem kirchl. Strafrecht als auch nach den weltl.
Gesetzen hart bestraft werden.

Aber die anderen vor mir aufgezeigten schweren
Missbräuche harren weiterhin der Aufarbeitung
und sollten bei aller berechtigten Empörung
über die sexuellen Missbräuche nicht vergessen
werden!


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 luisa-marie 11. Juni 2021 
 

Papst Franziskus kann diese Rücktritte gar nicht alle annehmen. Bisher haben meines Wissens schon Kardinal Marx, Erzbischof Heße und Weihbischof Schwaderlapp einen Rücktritt angeboten. Dabei sind erst in zwei Bistümern Gutachten veröffentlicht worden. Woher soll Papst Franziskus so viele neue Bischöfe nehmen?


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 padre14.9. 11. Juni 2021 

@bücherwurm

jeder Priester sollte natürlich auch eine geregelte Erholungszeit haben. Das ist doch klar. Habe ich natürlich auch.
Thema Beerdigungen: Unsere Kirche muß dafür sorgen das genügend Priester / Diakone eingestellt sind, um jeden kath. Todesfall würdig zu begleiten. Pastoralassistenten und Pastoralassistentinnen sind der falsche Weg.
Nehmen Sie bitte das Berufsbild Notarzt. Ein Notarzt kommt 24 Std. 365 Tage im Jahr zum Notfall um den verletzten Menschen zu helfen. Die Ärzte haben natürlich auch Urlaub, Freizeit ect. und doch ist Fachersatz vorhanden. Es kommt dann nicht einfach nur ein Sanitäter.
Stärken wir unsere Priesterausbildung. Laien haben eine andere Aufgabe.


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 MontiRa 11. Juni 2021 
 

@bücherwurm

Wenn man das Amt des Priesters als einen Job wie jeden anderen sieht, haben sie sicherlich recht. Aber ist er das? Bei uns im Rheinland nennt man den Pfarrer "Pastor" (mit der Betonung auf der letzten Silbe), was ja "Hirte" bedeutet. Und wie ein Schafhirte auch am Feiertag seine Herde versorgt, sollte auch ein Pastor (Pfarrer) immer für seine Schäfchen da sein. Niemand erwartet, dass er an 7 Tagen seinen "Routine-Arbeiten" nachgeht und das Pfarrbüro für die Erledigung von "Nichtigkeiten geöffnet ist. Aber sowohl das Spenden von Sakramenten (z.B. die Krankensalbung, denn der Tod hat auch keinen "freien" Tag) wie auch ein Gespräch mit einem Pfarrmitglied in großer Seelennot sollte schon drin sein. Mag aber sein, dass diese Einstellung von mir damit zu tun hat, dass ich in 60er Jahren katholisch sozialisiert wurde. Damals standen an der Tür zum Pfarrbüro keine Öffnungszeiten. Und natürlich hatte er seinen Jahresurlaub (mit einer vollwertigen Vertretung im Pfarrhaus).


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 physicus 11. Juni 2021 
 

@JP2B16 Vielen Dank für Ihren punkt(ions)genauen Hinweis!

Ich lese die beiden letzten Abschnitte des Briefes so wie Sie: Der konkrete Auftrag des Papstes an Kardinal Marx ist, sich als Hirte im Erzbistum verstärkt der Seelsorge und geistlichen Erneuerung zu widmen.

Und das ist gerade kein "Weiter so!" für jemanden, der viele Ämter außerhalb des Erzbistums zu haben pflegte und oft eher politisch zu agieren schien.


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 bücherwurm 11. Juni 2021 

@Andrzej123: Diesmal an SIE meine Frage: Sie leben das vor, ja?

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, ohne Urlaub - immer verfügbar?! Ich bin beeindruckt von Ihrem Engagement ;)


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 Andrzej123 11. Juni 2021 
 

@Bücherwurm

Alles richtig, aber zu einer Beerdigung muss er kommen.
Wenn er sich hier auf einen "freien Tag" beruft, ist das unendschuldbar und führt definitiv zu Kirchenaustritten.


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 bücherwurm 11. Juni 2021 

@padre14.9. : Verstehe ich das richtig, dass Sie verlangen,

dass Priester keinen freien Tag (und also auch keinen Urlaub, keine Exerzitien und keine Wallfahrten) machen sollten? DAS ist es nämlich, wenn Sie kritisieren, dass ein Priester einen freien Tag macht, statt Ihre Mutter zu beeerdigen.

FRAGE: Leben Sie auch selbst vor, was Sie von anderen verlangen?

Ein Priester macht montags seinen freien Tag, denn er ist auch nur ein Mensch und muss irgendwann einmal durchschnaufen. Andernfalls stirbt er halt mit 50 am programmierten Herzinfarkt.


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 ThomasR 11. Juni 2021 
 

padre14.9.

Beerdigungen ohne Priester bzw ohne eines ständigen Diakons sind tatsächlich eine Zumutung für die Gläubigen als Kirchensteuerzahler. Insbesondere da EB ausreichend Gedlmittel verfügt um Priester vom Ausland einzustellen.

Insbesondere auf dem Lande spielt die Beerdigung mit einem Priester weiterhin eine große Rolle.

Da versteht man inzwischen viele älteren Gläubigen die zu Piusbruderschaft allein wegen einer Beerdigung mit Priester wechseln und/oder aus der Kirche austreten.


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 padre14.9. 11. Juni 2021 

@ThomasR

ich habe ja geschrieben Kardinal Marx hat viel zu tun in seinem Bereich. Die Beerdigungen ohne Priester, finde ich auch nicht richtig. Meine Mutter war 81 Jahre, bei der Beisetzung, ein Montag, der Pfarrer hatte keine Zeit, er hatte seinen freien Tag, wegen Sonntag. Das hereindrängen der akademischen Laien, in gut bezahlte und gut abgesicherte und oftmals überflüssige Jobs, finde falsch.
Die einfachen, nicht akademischen Jobs in unserer Kirche, sind meist teilzeit und eher schlecht bezahlt. Bei den Kreuzträgern / Beisetzung, oder Aufsichtspersonal, grenzt es an Ausbeutung.
Aber ich finde es richtig das Kardinal Marx bleibt, und seine Suppe selbst auslöffelt! Die Hoffung auf Änderung stirbt zuletzt.


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 ThomasR 11. Juni 2021 
 

Brief von Papa Francesco ist eindeutig auch kein Freibrief

sondern auch Aufruf zu einer Veränderung.
Amtszeit von Kardinal Döpfner ist die Geschichte des Erzbistums MmF u.A. wegen einer rücksichtlosen Liquidiation des Priesterseminars in Freising eingegangen- v.A. hier war auch 1968 Widerstand gegen die antropozentrischen Ansätze zu erwarten- (es war ein Haus mit einer Tradition von über 400 Jahren, eine liturgische Hochburg für ganz Deutschland), die formal eine Verlegung nach München hieß. Materiell verfügte die Kirche 1968 über kein geeignetes Gebäude in München, das erst 1983 gebaut wurde
Später wurde das Konferenzzentrum im ehemaligen Gebäude des Freisinger Priesterseminars nach Kard. Döpfner als Mahnung ? genannt

Bei Fortführung der Liquidtaion der Frauenklöster im Erzbistum ohne neue Gemeinschaften einzusiedeln, wird einmal eine sekuläre Einrichtung der Kirche in einem ehemaligen Frauenkloster nach Kard. Marx genannt. Neue Gemeinschaften bringen auch Glaubenserneuerung ins Erzbistum. Es ist nur Frage ob diese erwünscht ist?


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 hape 11. Juni 2021 

Zwei lose Gedanken zum Brief des Papstes

Die Krise sei anzunehmen, von jedem einzelnen und als Gemeinschaft. – Ich hoffe sehr, dass dabei die Gemeinschaft mit Gott, den Engeln und den Heiligen, unter Maßgabe der ewig gültigen Lehre der Kirche, nicht hinter der weltlichen Gemeinschaft mit säkularen Humanwissenschaftlern zurückgestellt werden soll. Das allerdings war das bisherige Credo von Marx.

Sicher hat der Papst auch recht, wenn er dazu auffordert, als erstes sich der Heuchelei bewusst zu werden, in der Art wie der Glaube gelebt wird. Im Kontext des sex. Missbrauchs sei aber daran erinnert, dass gerade von Marx das Tabu konstruiert wurde, Homosexualität könnte die Ursache von Missbrauch sein. Mit diesem Denkverbot hat Marx der Heuchelei überhaupt erst Tür und Tor geöffnet. Darüber muss offen gesprochen werden, wenn die Heuchelei in der Art, den Glauben zu leben, tatsächlich ein Ende haben soll.


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 cooperatorveritatis 11. Juni 2021 
 

Franziskus, eine klare Sprache bitte!

Es ist schade, dass Franziskus wiedermal so uneindeutig formuliert. Gut wir haben verstanden: Marx soll weitermachen, aber irgendwie anders als bisher. Aber wie genau?

Also ich verstehe das Schreiben so: Selbst wenn man als Bischof Pflichtverletzungen in Zusammenhang mit Missbrauchsfällen einräumen muss, man soll im Amt bleiben, soll offen seine Schuld bekennen und
geloben es zukünftig besser zu machen, also die Täter nicht mehr zu decken und ihnen jeglichen Zugang zu Kindern und Jugendlichen zu verwehren, was ja durch die aktuellen Leitlinien längst gewährleistet ist. Wenn das so ist,dann müssen auch die Bischöfe bzw. Erzbischöfe Woelki, Heße, Schwaderlapp und Puff rasch als solche bestätigt werden.

Politische Kommentatoren in deutschen MS-Medien haben natürlich vollkommen andere Interpretationen dazu.


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 cooperatorveritatis 11. Juni 2021 
 

Gedankenexperiment 2/2

...,fertig war die päpstliche Absegnung der oben genannten Sakramentenverdunkelung á la DBK, an der Glaubenskongregation vorbei.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, hinter der besagten Show steckt wieder irgend so eine Intrige, so ein hinterfotziges Ding. Meine Befürchtung: das im Sommer erwartete juristische Missbrauchsgutachten für München könnte auch Benedikt XVI. Pflichtverletzungen in seiner Zeit als Erzbischof nachweisen. Aber deshalb als aktueller Erzbischof zurücktreten – macht das Sinn?


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 cooperatorveritatis 11. Juni 2021 
 

Gedankenexperiment 1/2

Ich stelle mir gerade vor, Benedikt XVI. säße noch auf dem Petrus-stuhl und Bruder Marx wäre am 21. Mai zu ihm geflogen und hätte sein Rücktrittsgesuch vorgelesen (so hat es sich ja zugetragen, nur dass Franziskus ihn dort empfangen hat).

Könnte es sein, dass BXVI, evtl. nach halbstündiger Bedenkzeit, ihm ganz schnell gesagt hätte: "Vergiss es! Weide Deine Schafe!"? Und eine öffentliche Show, wie wir sie seit letztem Freitag (04.06.21) erleben mussten, wäre uns erspart geblieben, weil nichts nach außen gedrungen wäre?

Nun ist es anders gelaufen. Und ich erinnere nochmals an die In-trige, die Marx und Franziskus vor ein paar Jahren mit der Zu-
lassung der von der DBK beschlossenen "Kommunion für nicht katho-lische Ehepartner" durchgezogen haben. Einige wenige Bischöfe um Kardinal Woelki hatten bei der Glaubenskongregation Widerspruch eingelegt und Recht bekommen. Marx ging zu Franziskus, es wurde eine Protokollnotiz gefertigt und Franziskus unterschrieb mit "PF".


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 Christdorn 11. Juni 2021 
 

zwei Brüder

Zwei Brüder, die sich die Bälle zuspielen, um von wesentlicheren Problemen abzulenken! Das Ganze nennt man eine Schmierenkomödie. Na, zumindest ist Kardinal Woelki und alle anderen potentiellen bischöflichen Rücktrittskandidaten aus dem Schneider. Ein SPIEGEL-Kommentar spricht von gewohnt wolkigen Worten des Papstes Franziskus. Insgesamt ein schwülstiger und pathetischer Brief des Pontifex.


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 JP2B16 11. Juni 2021 
 

An die sprungbereiten Journalisten: Achtung Interpunktion !! ...

... das Komma steht, vorausgesetzt es wurde sinngemäß korrekt übersetzt, nämlich nicht da, wo Ihr es gerne hättet!
Die Aussage auf die Ihr Euch stürzt und mit der Ihr und Eure Sympathie für die deutsche katholische Rebellion vermeintlich untermauert seht, ist mitnichten etwa "Mach weiter so(!) , [Komma] wie ..." (bisher), sondern: "Mach weiter(!)" (also im Sinne: setze Deinen Bischofsdienst fort) , [Komma] [und zwar] "so(!) wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof ...". Der Kontext ist unmissverständlich klar. Papst Franziskus wünscht, dass Kardinal Marx genau das macht, was er selbst vorgeschlagen hat, nämlich sich verstärkt der Seelsorge zu widmen und sich für eine längst überfällige GEISTLICHE Erneuerung einzusetzten. Ich würde mal sagen: der Vater nimmt den trotzigen Sohn mit pädagogischem Geschick an die Hand und gibt ihm eine zweite Chance. Die daran anschließende Belehrung mit dem Petrus-Vergleich dürfte das zweifelsfrei belegen.


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 Hadrianus Antonius 10. Juni 2021 
 

"Am toten Punkt ..." für beide

"Das habe ich mir gedacht" :-) LOL (sic [email protected] vor exakt 34 Stunden LOL;-)
Wenn man diesen Brief von PFranziskus liest nachdem man sich direkt nach seiner Papstwahl die Szene März 2013 auf der Loggia vor Augen hält mit direkt bei ihm dem kleinen dicken belgischen Kardinal Danneels, seit 1988 notorisch schwerst verstrickt in Pädosex-vertuschung, Unterstützung von Pädosex und Homofilie, Kumpanei mit VanGheluwe und am Ende totale moralische Zerrüttung, kann man nicht anders dann donnernd lachen. Daß dieser Schund "eine Gnade sei"(PF) ist Unsinn- und wie das Ebtm Buenos Aires mit solchen Problemen umging : totales Mißmanagement. Zum Glück für die Gesundheit kommen dann doch wenige, die diesem Murks den Gnadenstoß versetzen. Die Torpedierung führt dann zur Versenkung dieser Truppe "in heilsamer Scham"...


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 Lino 10. Juni 2021 
 

? ? ? ? ?

Schafe können sich ihre Hirten nun mal nicht aussuchen.


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 Monika32 10. Juni 2021 
 

Es ist doch ein "guter" Papst"!

Das hat Papst Franziskus wirklich wundervoll formuliert, und sich damit von einer ganzen Heerschaar vergangener Vatikandiplomaten positiv abgesetzt. ;-)
Man könnte es vielleicht auch so interpretieren, dass Kardinal Marx nun einmal vorne steht, und warum man ihn dort (ab)ziehen lassen soll, wenn er doch sehr tiefe Einsichten in die Problem seiner Ortskirche hat. Einsichten die jemand anders, ein Jüngerer erst in Jahrzehnten gewinnen könnte. Jahrzehnte welche die Ortskirche in Deutschland unnötig weiterhin belasten würden.

Das mit dem Ende der Kirchensteuer wird eine Angelegenheit sein welche Kardinal Marx seinen geweihten Schäflein nahe bringen muss. Auch die notwendige, vor allem tatsächlich gelebte Armut der Kirche, zu der meiner Meinung auch mal wieder das Brevierbeten gehören könnte. Ich sah bisher vor allem jüngere Geistliche das Stundengebet verrichten. Die älteren Herren waren zu sehr mit Gebietsverwaltung beschäftigt.


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 Diadochus 10. Juni 2021 
 

@Einervonvielen

Sie dürfen als einer von vielen gerne mit gutem Beispiel voran gehen und jeden Tag den Rosenkranz beten. Der Rosenkranz bringt die wahre Erneuerung der Kirche, nicht die Änderung der Strukturen, die wir gar nicht ändern müssten, hätten wir uns nicht vom vorkonziliaren Weg entfernt. Das ist unser Glaube. Wir vertrauen Jesus und Maria. Der Rosenkranz ist das Schwert der selbsternannten Wächter. Ich bin mir ganz sicher, den wird jetzt auch Kardinal (Bruder) Marx eifrig und von Herzen beten, so ihm so sehr an der Seelsorge und der Erneuerung der Kirche gelegen ist. Das werden Sie hoffentlich nicht als "radikalen Fanatismus" abtun. Wir halten die Fahne hoch.


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 ThomasR 10. Juni 2021 
 

@padre14.9.

man wünscht auf jeden Fall Kard Marx viel Erfolg, Gottes Segen und und eine teozentrische Wende in seiner Amtszeit
Bis dato vieles deutete eher auf Kontinuität des Döpfnerischen und eine antropozentrische döpfnerische Ausrichtung die sich z.B.über einen wie gewollten und wie vorprogrammierten Priestermangel oder über fehlendes Engagement von meisten Pfarren und einigen Orden im Lebenschutz eigentlich gegen das Kirchenvolk wendet.
Eine opulente Gehaltspolitik an der Spitze des Ordinariates-manche Laien bekommen hier bessere Gehälter als Priester in den Pfarren wird wie vorprogrammiert in Mehrung der Kirchenaustritte münden.
Es geht einfach nicht,daß eine einfache Verkäuferin bei Aldi Kirchensteuer von ihrem kleinen Gehalt zahlen muß und bekommt dafür statt Hlg Messe am So ein Wortgottesdienst geleitet z.B. durch eine Pastoralassitentin,inklusive gleiche Dame als Leiterin der Beerdigung ihren Eltern.Da ist die Leistung der Piusbruderschaft tatsächlich katholischer und ohne Kirchensteuer

www.youtube.com/watch?v=ImjNJYTuVQo


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 padre14.9. 10. Juni 2021 

„Weide meine Schafe“

das soll und wird Kardinal Marx weiterhin machen, jetzt - da bin ich mir sicher - noch viel besser. Ich bin auch aus dem Ebst München / Freising, hier gibt es für den Kardinal viel zu tun (z.B. Pfr. Schiessler) aber wir sollten jeden gerne eine zweite Chance geben.
Die Antwort von Papst Franziscus finde ich brüderlich und richtig. Ich hoffe Kardinal Marx zieht die richtigen Schlüsse. Er ist erst 67 Jahre alt.
Mein Rat an Kardinal Marx, nicht soviel taktieren, einfach Schäfer der Herde sein.


5

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 SalvatoreMio 10. Juni 2021 
 

Neue Wege begehen?

@Einervonvielen: "Neue Wege" gehen: welche denn? Ich erlebe nur, dass die meisten Getauften hierzulande die GRUNDWEGE, die von Gott vorgegeben sind, die Christus selbst lebte und die die Apostel beachteten, nicht begehen. "Du sollst Gott lieben aus ganzem Herzen!" Unsere Wirklichkeit: "Gott gibt es nicht, aber vielleicht irgendetwas Göttliches!" Beten? Vielleicht in der Not, denn vielleicht gibt es ihn ja doch!" "Den Sonntag heiligen": gern, im Bett liegen oder Ausflüge unternehmen! Aber in der Gemeinschaft Gott loben, Christus ehren? Nee, vielleicht mal bei Regenwetter, wenn es passt! ... Helfen Sie mit, dass Ihre Mitchristen diese GRUNDPFADE des Glaubens wieder kennenlernen: da haben Sie viel zu tun!


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 elmar69 10. Juni 2021 
 

@buntfleck

Das Argument gilt nur, wenn der Rücktritt mit einem umfassenden Eingeständnis eigener Schuld verbunden ist.

Marx wollte wohl eher wegen der allgemeinen Schuld des Systems zurücktreten


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 lesa 10. Juni 2021 

De Deutungshoheit hat das Lehramt

@einer von vielen: Hier geht es nicht um "Deutungshoheit", die hat das Lehramt. Es geht im Forum fast immer um die Darlegung der Lehre entgegen abweichenden "Meinungen". Wer aber zu den vielen gehört, die die "gesunde Lehe nicht mehr vertragen - eine vom Hl. Paulus getroffenen Voraussage - es zwingt ihn ja niemand, hier zu lesen und sich dabei zu ärgern. Wer hier "aufhören" muss, bestimmt kath.net.. Weitere Kommentare von Ihnen lese ich nun aber nicht mehr, denn für sinnlose Wortgefechte ist keine Zeit. Der Friede sei mit Ihnen!
[email protected]: Ihrem Kommentar ist gänzlich zuzustimmen, danke! Man kann allerdings nicht oft genug betonen: Missbrauchsprävention ohne grundlegende Korrektur der Verkündigung im Weinberg gemäß der Lehre der Kirche gibt es nicht, und es ist wohl ein langer Prozess und viel Gebet nötig. Aber jede Mühe lohnt sich. Das zeigen junge Menschen, die aufgewacht sind - z.b. Maria 1.0 und andere.


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 SVD98 10. Juni 2021 
 

Ich finde es wichtig was @buntfleck gesagt hat. Hinzufügen möchte ich noch, dass der Schritt von Kardinal Marx vor allem für die Opfer wichtig war. Ob der Rücktritt nun angenommen wurde oder nicht, die Opfer sehen, da werde ich wenigstens einmal ernst genommen.


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 Zeitzeuge 10. Juni 2021 
 

Liebe lesa und hape,

danke für Ihre Stellungnahmen! Einziger Maßstab
für eine wahre Glaubenserneuerung ist die unverkürzte und unverfälschte kath. Glaubens-
und Sittenlehre, diese hat die absolute Deutungs-
hoheit für gläubige Katholiken!
Beispiele für eine solche Erneuerung sind, auch
für Kard. Marx:

Ablehnung von allen glaubenswidrigen Forderungen
des "synodalen Wegs",
Beseitigung des moraltheol. Schismas durch lehr-
genaue Revision der "Königsteiner Erklärung",
welche die schwere Sünde des Ehemissbrauchs
seit über 50 Jahren fördert,
Bestrafung der Verantwortlichen bzgl. Liturgie-
missbrauch sowie f.d. Missbrauch der "Missio
canonica" durch Falschlehren,
Bestrafung aller erwiesenen Täter bzgl. sexuellen
Missbrauchs gem. dem kirchl. Strafrecht und den
weltl. Gerichten.

Wie sagt Kard. Marx in seiner Erklärung:

Einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen kann
nicht der Weg sein.

Das gilt für alle von mir beschriebenen Missbräuche, sonst sind das nur leere Worte,
die vor GOTT nicht wohlgefällig sind!

www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Einfach-wieder-zur-Tagesordnung-ueberzugehen-kann-nicht-der-Weg-fuer-mich-und-auch-nicht-fuer-das-Erzbistum-sein


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 Einervonvielen 10. Juni 2021 
 

Antwort an Hape und lesa

Es zeigt, welch Geistes Kind sie sind, in der Art und Weise einen kruden Zusammenhang mit dem Wächterrat und meinen Beitrag zu konstruieren.
So nicht gesagt oder gemeint. Gut, dass hier auch besonnene Christen die Fahnen hoch halten. Alle Formen von radikalem Fanatismus lehne ich ab. Das ist gefährlich und bringt uns nicht weiter. Hören Sie doch auf, für sich und alle anderen die alleinige Deutungshoheit in Anspruch zu nehmen! Schlimm!


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 berger 10. Juni 2021 
 

Einervon vielen

Was sollen diese Unterstellungen? "Alle selbsternannten Glaubenswächter, hier im Forum und anderswo, hetzt nur immer selbstgerecht weiter, ...). Sehen Sie nicht, dass kaum jemand Ihre Meinung teilt? Und auf die wenigen können wir gern verzichten und weinen ihnen keine Träne nach. Sie müssten sich nicht "Einervon vielen" sondern "Einerallein" nennen.


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 lesa 10. Juni 2021 

Einer von vielen Verdrehern

@einer von vielen: einer von vielen, die meinen, "neue Wege" gehen zu müssen, weil sie es besser wissen als der, der DER WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ist. Wie super das doch klingt: "neue WEge" gehen. Immer noch - für selbstverliebte Ohren.
Die reine, unverfälschte Bewahrung der unveränderlichen, göttlichen Offenbarung erfordert notwendig die Verurteilung aller Häresien. Wie von Christus und den Aposteln vorausgesagt, werden Häretiker immer und immer wieder in die Kirche einzudringen und sie zu zerstören suchen. Was wäre aus der göttlichen Offenbarung geworden, wenn die Kirche nicht den Arianismus, Pelagianismus, Nestorianismus und den Albigensianismus verurteilt hätte? Was wäre geworden, wenn man diese Häresien geduldet hätte? ((Dietrich von Hildebrand, Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes, Regensburg 1969, 22. Kapitel: Falscher Irenismus, S. 260 f.)
Hetzen und spalten tun jene, die ständig die geoffenbarte Wahrheit gegen ach so kluge "neue Wege" eintauschen wollen.


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 Chris2 10. Juni 2021 
 

Lieber @Einervonvielen

Wie aufschlussreich Sprache doch sein kann: Zum einen schreibt man "Papst" mit 2 "P" (ich glaube nicht, dass das die Autokorrektur war), zum anderen lässt das Gegensatzpaar "hetzende", "selbstgerechte" und "selbsternannte Glaubenswächter" (klassisch-antikatholisches Framing!) vs. "GEMEINSAM an neuen, guten Wegen arbeiten." tief blicken. Also sind alle "alten Wege" seit Jesus und den Aposteln "ungut" und es nicht wert, sie freizuräumen und neu zu entdecken?


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 Marcoman 10. Juni 2021 

Die Pastoral

"„Ich bin weiterhin gerne Priester und Bischof dieser Kirche und werde mich weiter pastoral engagieren, wo immer Sie es für sinnvoll und gut erachten. Die nächsten Jahre meines Dienstes würde ich gerne verstärkt der Seelsorge widmen und mich einsetzen für eine geistliche Erneuerung der Kirche, wie Sie es ja auch unermüdlich anmahnen“."

Lieber Herr Marx, vielleicht ist das jetzt der Anfang Ihrer Pastoral! Als Schäfchen Ihrer katholischen Regionalherde wäre mir seit Ihrem Amtsantritt noch nichts diesbezüglich aufgefallen. Also: Positiv sehen! Zum ersten Mal wirklich Bischof werden!


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 ThomasR 10. Juni 2021 
 

Kardinal Marx hat im Fall von Rücktritt versprochen sich

der Glaubenserneuerung widmem wollen

Und was er tut, wenn er im Amt doch bleibt?

Momentan ist EB München auf dem Wege eines totalen Untergangs (leere Frauenklöster, mehr als halbleeres Priesterseminar und Pastoralassitentinnen an Altaren während Wortgottesdienste mit Kommunionspendung, s. Tausende Kirchenaustritte, momentan treten sogar diese aus, die jahrelang bereit waren die Kirchensteuer zu entrichten)


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 hape 10. Juni 2021 

@Einervonvielen

Stichwort: "selbsternannte Glaubenswächter". Der Begriff "Wächter" erinnert an den iranischen "Wächterrat", der erstmals 1980 von Ajatollah Chomeini ernannt wurde. Glaubenstreue Katholiken mit dem iranischen Wächterrat zu vergleichen, ist aber kein Schritt in Richtung Versöhnung, sondern in Richtung Spaltung. Im Grunde ist das eine Beleidigung, die Sie hier aussprechen!

Das steht im krassen Gegensatz zu Ihrem Anspruch, "wir müssen GEMEINSAM an neuen, guten Wegen arbeiten". Wen meinen Sie mit "wir"? Meinen Sie damit diejenigen, die Sie soeben beleidigt haben? Oder nur die Synodalen?


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 Mirek 10. Juni 2021 
 

Hervorragende Antwort

Ich lese:
Reinhard,
dich werden weder Untersuchungen noch Macht der Institutionen noch Prestige unserer Kirche noch Macht des Geldes noch Meinung der Medien retten. Öffne die Tür für Jesus, in dem Du dich für Erneuerung der Kirche einsetzt und zwar ausschließlich pastoral und seelsorgerisch, denn der Herr hat sich niemals auf eine „Reformation“ eingelassen.


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 Diadochus 10. Juni 2021 
 

Bruder

Damit dürfte Kardinal Marx einen neuen Spitznamen haben. Bruder Marx.


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 physicus 10. Juni 2021 
 

"Sich der Krise aussetzen"

... scheint mir ein zentrales, mehrfach wiederholtes Thema der päpstlichen Antwort zu sein - und damit der Auftrag an Kardinal Marx.


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 Einervonvielen 10. Juni 2021 
 

Eine gute Botschaft!

Weise Worte und kluge Entscheidung durch den Pabst.
Alle selbsternannten Glaubenswächter, hier im Forum und anderswo, hetzt nur immer selbstgerecht weiter, dann erreicht ihr das, was niemand wollen kann: den Niedergang unserer katholischen Kirche!
Wir müssen GEMEINSAM an neuen, guten Wegen arbeiten.


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 @Markus 10. Juni 2021 

Und was jetzt?

Die Ablehnung war abzusehen.
Was heisst das aber jetzt?
Bruder stelle Dich den Problemen, die Du angerichtet hast und den wahrscheinlichen unangenehmen Resultaten der Untersuchungen in deiner Diozöse.
oder
Bruder mach weiter so?


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 proelio 10. Juni 2021 
 

Kluge und richtige Entscheidung!

Wo kämen wir hin, wenn ein Bischof wegen jedem Fehlverhalten, insbesondere auch bei dem sehr komplexen Missbrauchsgeschehen, seinen "Hut nehmen" müsste. Selbst Papst Franziskus wird aus seiner Zeit in Argentinien solches Fehlverhalten vorgeworfen. Kardinal Marx sollte sich aber mal in Erinnerung rufen, wie bösartig er selbst damals mit seinem Amtsbruder Mixa, hier ging es "nur" um ein paar Ohrfeigen, umgegangen ist und sich vielleicht mal aufrichtig entschuldigen. Aufatmen dürfte diese Entscheidung auch den Herren Bischöfen Schwaderlapp und Heße bereiten. Hier kann es natürlich auch konsequenterweise keine andere Entscheidung in der Sache geben. Konzentrieren sollten wir uns lieber auf den "Synodalen (Irr-)Weg". Hier geht es um nichts weniger als Häresie und Schisma.


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 lesa 10. Juni 2021 

Dankenswert konkret

Der Papst ist in dem Brief dankenswert konkret. Sein Wort in das Ohr vieler Bischöfe und Priester, die das gerade nicht intus haben.
Und wir müssen uns anstrengen, für die Hirten zu beten.
"Weil nur wenige beten, müssen einige viel beten." (Valtorta)


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 KatzeLisa 10. Juni 2021 
 

geschickt verpackte Ermahnung

Mit reichlich viel (für meinen Geschmack zu viel) Zuwendung hat Papst Franziskus dem Erzbischof doch deutlich die Leviten gelesen. "Uns wird nicht die Macht des Geldes retten und auch nicht die Meinung der Medien" - spielt der Papst da etwa auf eine gewisse Prunksucht und Mediennähe von Marx an?
Seine Aufforderung lautet jedenfalls: bleib da, wo ich dich hingestellt habe, tu dort deine Pflicht bei Aufklärung der Mißbrauchsskandale und widme dich in München und nicht in Rom der Seelsorge, die dir so sehr am Herzen zu liegen scheint.


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 PeterMaria 10. Juni 2021 
 

Kein grundsätzlicher Gegensatz Woelki Marx

Mein Eindruck ist, dass beide, Marx und Woelki, nach Kräften an der Überwindung der jetzigen Krise arbeiten. Beide haben für mich im letzten Jahr an Statur gewonnen. "Im Leben ist es wie in der Musik: Kreuze erhöhen." Sie sind halt nur völlig unterschiedliche Naturen.


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 JohnPaul 10. Juni 2021 

Reingewaschen

Dann ist ja alles wie geplant gelaufen: Der Kardinal ist reingewaschen und darf nun ganz offiziell als einer der "Guten" gelten.

Leider deutet der Inhalt und der frühe Zeitpunkt des Briefes darauf hin, dass der ganze Fake von Anfang an mit dem Papst abgesprochen war.

Ich freue mich auf den nächsten kath.net-Kommentar von Peter Hahne dazu.


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 Chris2 10. Juni 2021 
 

Danke an alle Leser,

die den für mich zunächst enttäuschenden und verwirrenden Brief zu deuten und einzuordnen versuchen. Ja, beten und hoffen wir, dass auch Kardinal Marx sich den Geistern seiner Vergangenheit stellen muss und umkehrt, ebenso wie die anderen Bischöfe, die an den eisbedeckten Rändern des Synodalen Weges unterwegs sind...


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 golden 10. Juni 2021 
 

Den Rücktritt nicht annehmen

ich glaube, Papst em. Benedikt XVI durchschaut das Ganze und liegt wie der Hl. Prophet Daniel vor Gott, um Barmherzigkeit flehend.Gehen wir,nicht nur in München, in unsere Kirchen,um Führung zu beten, die prinzienlose Mainstreamer nicht bieten wollen...
Gerade als Immaculata halte die Hl. Jungfrau und Gottesmutter in uns die Reinheit im Bewusstsein, welche diese böse Zeit verachtet aber der Herrlichtvoll gewährt.


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 Sputnik 10. Juni 2021 
 

Also, auch ich meine, daß Kardinal Marx sich jetzt nicht mehr ungeschoren davonschleichen kann. Er muß sich nun dem Ergebnis der angeforderten Gutachten stellen und wenn nur einiges von dem zutrifft, was gemunkelt wurde, wird da noch ziemlich viel Unangenehmes auf ihn zukommen.


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 leonina01 10. Juni 2021 
 

Uns Glaübigen im Erzbistum München bleibt auch nichts erspart.
Langsam hege ich den Verdacht, das war irgendwie schon vorher abgesprochen zwischen KM und PF , also alles nur ein taktisches Manöver?
Da dürften wir Gläubigen uns leicht ver......fühlen.Ich fasse dies ganze Theater nicht


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 credula 10. Juni 2021 
 

Franziskus rettet Woelki!

Hätte er den Rücktritt angenommen, wäre Woelki nicht mehr zu halten gewesen. Diese Kombination hatte Marx ja wohl im Sinn. Dem Papst war es wichtiger, Woelki zu halten als Marx loszuwerden. Marx ist geschwächt, und Woelki wird in der deutschen Kirche eine viel wichtigere Rolle spielen!


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 Taubenbohl 10. Juni 2021 
 

Jetzt wäre die Zeit ..

Der Kardinal hat noch nicht die Wohnung besenrein für den nächsten zurückgelassen. Bis er das geleistet hat bleibt er. Er hat manches zu tun.

Wenn er sich überfordet fühlt könnte er einen ordentlichen Schuss Kölnisch Wasser im Kehreimer beimischen.

Viel Glück Reinhard..Kehren ist gut für die schlanke Linie.


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 Seeker2000 10. Juni 2021 
 

Ja, damit hat KM nicht gerechnet ....

Der Brief ist m.M. nach an vielen Stellen eine glatte Ohrfeige für KM, nur schön verpackt.
"Man wollte nie eine Reformation" = Synodaler Weg in D mit den Forderungen, vergiss es!
"Keine Vogelstrauß-Politik", "kein Davonaufen" = DU bringst das in Ordnung, ich bin nicht dein Fluchtweg und zudem weiß ich nicht wohin mit Dir, KM. Sicher nicht nach Rom.
Und nein, ich mache dich nicht zum Martyter und helfe dir auch nicht beim Selbstversuch.
Dann kommt noch ein indirektes Lob auf Woelki, der sich für das "Annehmen" entschieden hat.
Herrlich!!!


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 Dottrina 10. Juni 2021 
 

Gerade gelesen. Erste Reaktion: Sch......e!

War zu erwarten, aber jetzt haben wir armen Münchener diesen Herren noch eine ganze Zeit lang weiter "an der Backe". Würde der Herr Kardinal umkehren, wirklich Buße tun und alles dafür tun, seine Verfehlungen und Versäumnisse bei den Missbrauchs-Vertuschungsvorwürfen aufzuklären, wäre das ja super. Und subito dem Synodalen Irrweg entsagen. Dann könnte er vielleicht wieder glaubwürdig sein, denn jeder Sünder kann umkehren. Auch beten sollten wir für ihn.


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 Zodiac 10. Juni 2021 
 

Verantwortung Trier

Dann kann und muß er sich ja nun seiner Verantwortung stellen, siehe Köllerbach, Karin Weißenfels und Freisen.
Seine Vergangenheit ua. was Freisen angeht wird ihn nun einholen.
Sein feiger Schachzug wurde vom Vatikan durchschaut und nicht genehmigt. Sehr gut. Hoffentlich wird dieser vertuscher zur Verantwortung heran gezogen!


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 Krfiko 10. Juni 2021 
 

Kardinal Marx

...was haben wir anderes erwartet!!!


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 M.Schn-Fl 10. Juni 2021 
 

Die Sprache Kanaans

Heißt das nicht mit anderen Worten: Löffle "lieber Bruder" das aus, was du der Kirche Deutschlands und dir selbst eingebrockt hast?


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 Bernhardiner 10. Juni 2021 
 

Die Macht des Geldes ...

Die Kirche muss nicht von der Kirchensteuer "zurücktreten". Aber sie soll in Zukunft die "Beiträge" ihrer Mitglieder (natürlich gerecht gestaffelt nach Einkommen) wie jede andere Körperschaft des öffentlichen Rechts selbst einziehen. Das schafft Arbeitsplätze im "Kirchensteuer-, nein: Kirchenbeitrags-Amt" des Bistums. Und auf die Mithilfe der staatlichen Finanzämter verzichten - 200 Jahre sind genug! Nur so lässt sich die unglückselige Abhängigkeit, ja Unterwürfigkeit der "Kirche" mittelfristig beenden.


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 Gandalf 10. Juni 2021 

Puh, wir haben Glück gehabt... da lassen wir extra ein BILD erstellen ;-)

Und dann wollte der Kardinal sich davonmachen, das geht ja gar nicht... Be honest: Das war zu erwarten... Es war eine geschickte Finte des Kardinals, das Rücktrittsangebot..


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 kathleser 10. Juni 2021 
 

Marx weidet nicht seine Schafe,
Er überlässt sie den Mietlingen wie ZDK, Maria 2 und den Protestierenden (Protestanten), so wie denen, die nie gewusst haben, was katholisch bedeutet.


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 Alecos 10. Juni 2021 
 

Franziskus hält also an dem Totengräber der Kirche fest.


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 ottokar 10. Juni 2021 
 

Das heisst zusammengefasst: Bruder, tu Du Deine Pflicht!

Hervorragende persönliche Antwort.


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 Smaragdos 10. Juni 2021 
 

Was soll man anderes von einem Papst erwarten, der selbst von der St Gallen Mafia gekürt wurde?


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 read 10. Juni 2021 
 

Der Papast hat recht - kehren wir um

Wann wird die Kirche in Deutschland von der Kirchensteuer zurücktreten?
Der Papst sagt: "Uns wird nicht die Macht des GELDES retten und auch nicht die Meinung der MEDIEN .... Was uns retten wird, ist: die Tür zu öffnen für den Einen, der allein uns retten kann, und unsere Nacktheit zu bekennen: „ich habe gesündigt“, „wir haben gesündigt“ –


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