Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  14. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  15. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

Erstes Treffen von Schönborn und Kurz nach Regierungsbildung

29. Jänner 2020 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal und Bundeskanzler erörterten bei Gespräch im Wiener Erzbischöflichen Palais Vorhaben der Regierung sowie internationale Fragen


Wien (kath.net/KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat Bundeskanzler Sebastian Kurz Dienstagvormittag zu einem Gespräch im Erzbischöflichen Palais empfangen. Es war die erste Begegnung zwischen Schönborn und Kurz nach dem Amtsantritt der neuen türkis-grünen Regierung. Bundeskanzler Kurz sagte nach der Begegnung gegenüber Kathpress, dass er dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz einen Überblick über die Vorhaben der neuen Bundesregierung gegeben habe und auch europäische und internationale Fragen erörtert wurden. Kardinal Schönborn würdigte nach der Begegnung das Bemühen der ÖVP-Grüne-Koalition um die ökosoziale Marktwirtschaft.

Der Wiener Erzbischof betonte im Interview mit Kathpress, er sehe es als ein gutes Zeichen, dass sich mit der ÖVP und den Grünen zwei Parteien mit sehr unterschiedlichem Profil hätten verständigen können, mit jeweils ihren Schwerpunkten einen gemeinsamen Weg zu gehen. "Das ist auch ein gutes Zeichen für Europa, dass man für einen gemeinsamen Weg nicht bis zum kleinsten gemeinsamen Nenner gehen muss, sondern dass man Verschiedenheiten positiv integrieren kann in ein gemeinsames politisches Bemühen", so Schönborn wörtlich.


Die heimische Regierungsbildung zeige auch, dass politische Parteien nach wie vor sehr wichtig seien, "dass es nicht nur um Bewegungen oder spontane Gruppierungsbildungen geht, wie wir es in anderen Ländern erleben". Die parlamentarische Demokratie in ihrer Funktionsfähigkeit sei in Österreich sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden.

Als zentrale Zukunftsfrage erachtete Schönborn vor allem die Umweltfrage. Um diese erfolgreich anzugehen brauche es freilich eine tragfähige gesellschaftliche und wirtschaftliche Basis im Land. Er sehe deshalb auch das Bemühen der Regierung um die ökosoziale Marktwirtschaft als gutes Signal, weit über Österreich hinaus.

Das türkis-grüne Regierungsprogramm sei der Versuch, "das Beste aus beiden Welten zu vereinen", so Kurz gegenüber Kathpress. Er hob eine "gute und starke Standort- und Wirtschaftspolitik" hervor, "damit die Menschen Arbeit haben, von der sie auch leben können". Nur so habe man auch die notwendigen Steuereinnahmen, um den Sozialstaat zu finanzieren. Weiters sprach Kurz von einer "konsequenten Migrationspolitik, damit wir die Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt in Österreich aufrecht erhalten können". Ebenso notwendig sei der Umwelt- und Klimaschutz, um diese Welt lebenswert an die kommenden Generationen weiterzugeben.

Die katholische Kirche spielt für den Bundeskanzler eine wichtige Rolle im Land, sie gebe vielen Menschen Halt und Heimat, so Kurz. Viele geplante Maßnahmen der Regierung, etwa auch im Bereich der Familienpolitik mit dem Familienbonus, seien auch der katholischen Kirche wichtig, zeigte sich Kurz überzeugt.

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Kardinal Christoph Schönborn


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Foto(c) Paul Wuthe / Kathpress


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Österreich

  1. Über 12.000 junge Menschen bei Loretto-Pfingstfest
  2. Ministerin Plakolm betont christliche Prägung Österreichs
  3. Erzbischof Lackner bei Loretto-Fest an Jugend: Pflegt eure Sehnsucht
  4. Katholische Kirche: Heuer österreichweit 29 Priesterweihen
  5. «Barbarische Zeiten»
  6. Regens: Steigendes Interesse am katholischen Priesterberuf
  7. Ratzinger-Preis 2021 für zwei in Österreich lehrende Theologen
  8. Wien: 40 Tage Gebet gegen Abtreibung und für das Leben
  9. Österreich: Singen bei den Messen wieder erlaubt - Erleichterungen für Taufen und Trauungen
  10. Bischöfe sehen "unbedingtes Ja zum Leben in Frage gestellt"






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Der entschärfte Gott
  15. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz