Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
  15. Viel Lärm um nichts?

'Maria 1.0' - 'Gehen wir mit Papst Franziskus!"

20. Februar 2020 in Kommentar, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schreiben Querida Amazonia von Franziskus hatte kontroverse Berichte zur Folge. Vielen gemeinsam ist der alleinige Fokus auf die Frauenweihe und den Zölibat. Dabei schaut der Heilige Vater viel tiefer und viel weiter. - Gastkommentar von Maria 1.0


Vatikan-Bonn (kath.net/PM Maria 1.0) In Detailfragen geht es Papst Franziskus im nachsynodalen Schreiben „Querida Amazonia“ vorrangig um Amazonien, nicht um Deutschland. Leider beziehen sich viele Artikel zum Papstschreiben aber bloß auf die deutsche Kirche - und reduzieren dabei die Aussage des Papstes vor allem auf die Frauenweihe und den Zölibat.

Gestern zitierte die italienische Zeitung „Osservatore Romano“ den Papstvertrauten Erzbischof Vitor Fernandez. Treffend sagte dieser: Während Evangelikale es schafften, gut ausgebildete und mit Verantwortung ausgestattete Laien in die hintersten Winkel Amazoniens zu schicken, würden „wir meinen, mit einigen verheirateten Priestern die enormen Probleme zu lösen, denen wir gegenüberstehen“.


Es geht also um viel mehr. Und so haben wir den Text von Papst Franziskus als inspirierende Fortsetzung des Briefes gelesen, den er am 29. Juni an die Schwestern und Brüder in Deutschland schrieb, kath.net hat berichtet. Papst Franziskus nimmt nun aber eine globale Sichtweise ein. Wir Deutschen sind deshalb dazu aufgefordert, über unseren Tellerrand zu schauen. Es wird vor allem deutlich, was der Heilige Vater meint, wenn er von Evangelisierung spricht. Er denkt und versteht Evangelisierung sehr umfassend: Er denkt an das Heil der ganzen Schöpfung! Das ist es, was er in den Blick nimmt. Nicht mehr und nicht weniger.

Unsere Begeisterung darüber würden wir gerne in den Synodalen Weg einbringen, den die Kirche in Deutschland geht, aber auch und vor allem in das tägliche Leben.

Wir bitten deshalb mit aller Dringlichkeit: Folgen wir dem Papst! Lasst uns dem Synodalen Weg eine Richtung geben: Bekehrung unserer selbst und neue Ausrichtung auf Gott und Neuevangelisierung sind die Ziele, die jetzt anstehen. Maria 1.0 schlägt daher vor, dass der „Synodale Weg“ einen neuen, Richtung zeigenden Namen bekommen soll und zum Beispiel in „Weg der Bekehrung und Neuevangelisierung“ umbenannt wird. Lasst uns gemeinsam entwickeln, wie wir alle den Weg der Bekehrung und Hinwendung zu Gott gehen können.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 21. Februar 2020 
 

ER IST UNSER PAPST PAPST FRANZISKUS

ER IST UNSER PAPST!


3
 
 Chris2 20. Februar 2020 
 

Beten wir, dass der Papst

nun auch bei den Personalentscheidungen die Notbremse zieht, insbesondere auch bei der Auswahl der Kardinäle.


6
 
 Norbert Sch?necker 20. Februar 2020 

Danke, geschätzte Maria 1.0!

Ich bin exakt Ihrer Meinung! Es geht in dem Schreiben um Amazonien. Es geht um das nackte Überleben der Ureinwohner. Es geht um den Regenwald und somit um die Zukunft der Erde. Es geht um das Seelenheil der Menschen in Südamerika. Es geht nicht um vermeintliche Rechte von uns materiell übersättigten Wohlstandseuropäern.


4
 
 Selene 20. Februar 2020 
 

Logische Konsequenz

nach Querida Amazonia, alles Andere führt in eine Sackgasse.


1
 
 Adamo 20. Februar 2020 
 

Der Vorschlag von Maria 1,0 ist schon O.K.

Aber mit der bisherigen quertreibenden Bischofsbesetzung ist eine Neuausrichtung unmöglich, dazu muss eine völlig andere, glaubenstreue
Besetzung dieses Gremiums das Sagen bekommen.


3
 
 lesa 20. Februar 2020 

Papst Franziskus schreibt nie an Schwestern und Brüder. Bitte nicht seine Worte verdrehen!


10
 
 ThomasR 20. Februar 2020 
 

Ja gehen wir mit Papst Franziskus

Sein Pontifikat ist 3.Pontifikat in der Reihenfolge, das in Deutschland nur rudimentär umgesetzt wird. Es kann nur Untergang mit sich bringen (ähnlich bis dato nicht erkennbaren Umsetzung von Redemptionis sacramentum und Pastore dabo Vobis noch von Wojtyla Papst)

Die Zahlungsströme innerhalb des Kirchensteuersystems erreichen eher teure Bausanierungen ( von Bürogebäuden!) und Industrie (über Investition der Rücklagen) statt Lebensschutz über Einrichtung der Frauenhäuser für ungewollt schwanger gewordene Frauen.


10
 
 Zeitzeuge 20. Februar 2020 
 

Der vom hl. Vater nicht explizit erwähnte "Frauendiakonat"

und die ebenfalls nicht explizit erwähnten
"viri probati" stehen bei der Betrachtung
von "Querida Amazonia" natürlich in einem besonderen Fokus.


Im Link ist für Interessenten ein großer
Kommentar von Weihbischof Athanasius
Schneider zu QA, der von den bekannten
lifesite.news veröffentlicht wurde.

www.lifesitenews.com/news/bishop-schneider-analyzes-popes-amazon-text-a-glimmer-of-hope-despite-deficiencies


4
 
 topi 20. Februar 2020 

Die Umbenennung ist einen gute Idee

Und natürlich auch die inhaltliche Neuausrichtung. Aber warum sollten sich die Protagonisten des synodalen Weges darauf einlassen? Was Maria 1.0 und alle die so denken bräuchten ist eine pressure group. Leider ist es hier so wie in der Politik. Eine solche Gruppe kann ich aber nirgends entdecken. Die einzelnen Bischöfe, die so denken sind zu schwach. Wie könnte man also eine bedeutsame Gruppe bilden, die eine Neuausrichtung bewirkt?


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen







Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. "Derselbe Polarstern"
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  11. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  14. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz