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Synodaler Weg? - Wir bleiben katholisch

27. Februar 2020 in Deutschland, 32 Lesermeinungen
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Aufruf zum Widerstand gegen den Synodalen Weg


Bonn (kath.net/Petition v. LifeSiteNews) Gegen den Synodalen Irrweg der katholischen Kirche in Deutschland hat Prof. Dr. Hubert Windisch nachfolgenden Aufruf verfaßt. Die unterzeichnenden Personen schließen sich diesem Aufruf an.


* Die erste Vollversammlung des sog. Synodalen Weges gibt ihrem formalen und inhaltlichen Verlauf nach Anlaß zur Sorge, daß sich die katholische Kirche in Deutschland auf dem Weg in eine Spaltung befindet.

* Wenn Bischöfe sich bei der Feier der Eucharistie die heilige Kommunion aus Laienhand spenden lassen, wenn Bischöfe mit ihren Wortmeldungen zeigen, daß sie von ihrem Weiheversprechen, das von den Aposteln überlieferte Glaubensgut, das immer und überall in der Kirche bewahrt wurde, rein und unverkürzt weiterzugeben, nicht mehr viel halten, wenn Vorlagen, die nicht der katholischen Lehre entsprechen, behandelt werden können, dann ist mit dem sog. Synodalen Weg eine schiefe Ebene im katholischen Selbstverständnis betreten, auf der es nur noch abwärts gehen kann – außer man verläßt diesen Weg.


* In den vier Foren „Macht, Frau, Liebe, Priester“ sind gezielt vorbereitet die Weichen gestellt für eine zeitgeistpaßförmige Kirche. Durch funktionärsgelenkte innerkirchliche Machenschaften sollen in bezug auf alle vier Themenfelder katholische Kerngehalte in bezug auf Glaubenslehre und Glaubenspraxis ersetzt werden, die auf der sakramentalen Grundstruktur und der Tradition der Kirche basieren. Es geht nicht mehr um „Kirche sein“, sondern um „Kirche machen“. Letztlich hat man sich auf dem sog. Synodalen Weg dazu entschieden, die Debatte um theologische Inhalte den Konjunkturen der öffentlichen Meinung zu unterwerfen. Dann geht es aber auch nicht mehr um eine Tiefenerneuerung der Kirche in heutiger Zeit, sondern darum, wie man für die Destruktion der katholischen Kirche auch über eine persönliche Befriedigung hinaus öffentlichen Applaus bekommt.

* Das Zentrum unseres Glaubens, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi, verblaßt. So war das Ablegen des Amtskreuzes durch Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm vor einem Muslim auf dem Tempelberg in Jerusalem im Oktober 2016 mehr als eine peinliche Geste. Es ist ein Signal mit Tiefenwirkung. Der Blick auf unsere Erlösung durch das Kreuz und die Auferstehung Jesu Christi und das Hören auf seinen Ruf in die Kreuzesnachfolge sollen nicht mehr all unsere Lebensbereiche, also auch nicht die Sexualität, bestimmen. Gegen das Evangelium wird die Kirche politisch korrekt und konsequenterweise in Seelsorge und Verkündigung flach und banal.

* Geradezu leidenschaftlich scheinen Mitglieder des sog. Synodalen Weges mit den angestrebten Vorhaben letztlich eine Protestantisierung der katholischen Kirche betreiben zu wollen. Wer das will, sollte sich aber darüber im Klaren sein, daß damit die Substanz der katholischen Kirche zerstört würde.

* Wir wehren uns gegen diesen Synodalen Weg. Wir bleiben katholisch.

Prof. em. Dr. Hubert Windisch, Priester und Pastoraltheologe
Bernward Büchner, Vorsitzender Richter am VG a. D.
Dr. h.c. Michael Hesemann, Historiker und Autor
Prof. Dr. Hubert Gindert, Gründer und Vorsitzender des Forum Deutscher Katholiken
Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a.D. von Sachsen-Anhalt, Schirmherr des Forums Deutscher Katholiken
Dr. Christian Spaemann M.A.
Werner Rothenberger, Rektor Staatliches Schulamt a. D., Sprecher Katholikenkreis in Deutschland
Peter Winnemöller, Journalist
Dr. Martin Hänel, Philosoph
Inge Thürkauf, Schauspielerin
Willy Wimmer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium a.D.
Heinz-Joachim Fischer, Dr. phil., Lic.theol.; Publizist und Schriftsteller Rom-Korrespondent, FAZ 1978-2009
Hedwig Frfr. v. Beverfoerde, Familienrechtlerin
Dipl. Inf. Monika Rheinschmitt
Franz Albert Paliot, Trier, Bankkaufmann
Dr. Michael Schneider-Flagmeyer, Gründungsmitglied Forum Deutscher Katholiken
Mathias von Gersdorff, Autor und Familienrechtler
Dr. med. Stefan Schilling
Martin Bürger, Mag. Theol., Journalist
Michael Hageböck, Buchautor
Dr. Maike Hickson, Journalistin


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 4. März 2020 
 

Lakota: Einige?

Sie sprechen von einigen (Katholiken), die sich nicht an das Lehramt halten wollen....
Nach allen Umfragen und Aussagen hier, auch von Herrn Kardinal Müller, hält sich die ganz überwiegende Mehrheit der Katholiken nicht ans Lehramt, laut Herrn Kardinal Müller hält sich die große Mehrheit der Katholiken in der BRD nicht einmal mehr an zentralste gemeinsame Aussagen des
gesamten (!) Christentums...


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 Ulrich Motte 4. März 2020 
 

Lakota- ich war einige Tage weg

A) Sie liefern keinerlei Begründung, weshalb der katholische Priester und Us-Starjournalist Richard John Neuhaus Unrecht gehabt haben sollte mit seiner Aussage von der völligen (wwitgehenden) inhaltlichen Uneinigkeit von Katholiken
B) Kathnet bestätigt das täglich
C) Sie widersprechen mir nicht, daß selbst Kardinäle sich uneins sind in der zentralsten Frage des Christentums, wer in den Himmel kommt
D) Viele (!) Hunderte von Millionen Evangelikalen sind sich diesbezüglich einig, daß nur Christen unter Mündigen in den Himmel kommen, also- anders als Sie sagen- nicht eine kleine Gruppe
E) Im übrigen ist es ja gerade ein Vorwurf an den Katholizismus, daß er es vorzieht Irrlehrer, Irrlehrebekenner und Ungläubige unter sich zu dulden statt klein zu sein...
Die wahre Kirche ist Gemeinschaft Weniger - siehe Christi Worte dazu und zum schmalen Weg....


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 lakota 3. März 2020 
 

@Nellymaus

Vielen Dank für den Link zum "Forum deutscher Katholiken".
Das sind sehr gute Beispiele und Argumente!


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 Nellymaus 2. März 2020 
 

Soll das "allgemeine" Priestertum - die Stelle der Priester einnehmen?

Habe gerade einen interessanten Text
in einem Forum gelesen:

http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=2999

Mathias Wagener schreibt:
Der wahre Grund ist doch der,
dass nach Vorstellung
der Zölibatsgegner
die Priester so gesehen werden sollen wie Angehörige sonstiger (weltlicher) Berufe.
Die Besonderheit, die Berufung,
soll es nicht geben.
Das ganze Amt soll in einem „allgemeinen Priestertum“ untergehen, dem natürlich auch Frauen angehören.


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 Nellymaus 2. März 2020 
 

Hier ein Link zur Online-Petition - gegen den synodalen Weg

https://www.openpetition.de/petition/online/appell-solidaritaet-mit-kardinal-woelki


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 lakota 2. März 2020 
 

@UlrichMotte - Nachtrag

"Wie oft soll ich hier noch den katholischen Priester und Us-Starjournalisten Richard John Neuhaus zitieren"...
Gar nicht mehr, denn wenn das stimmt, was Sie hier zitieren, ist er ein unverschämter Lügner. Ihr Zitat:
"der von der organisatorischen Einheit und VÖLLIGEN inhaltlichen Uneinheit der Katholiken sprach..."


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 lakota 1. März 2020 
 

@Ulrich Motte

"Unter denen, die das (DAS) Evangelische (formale) Prinzip teilen (Allein die Schrift) sind die Unterschiede zwischen den Kirchenleitern und den Gläubigen in Grundsatzfragen viel geringer als unter den katholischen Kirchenleiter, von katholischen Gläubigen ganz zu schweigen."
Das ist für mich das Problem. Sie vergleichen die gesamte RKK in ihrer Größe mit kleinen Gruppen Freikirchen.
Wenn Sie zum Vergleich mit der RKK die Gesamtheit der Protestanten nehmen, werden die Unterschiede in den Grundsatzfragen schon viel größer.
Gilt das Prinzip "Allein die Schrift" seit Luther nicht für alle Protestanten? Dann dürfte es doch nicht rund 300 verschiedene Richtungen geben?
Wenn man diese grundsätzlichen Spaltungen anschaut und dann innerhalb dieser Gruppierungen auch noch unterschiedliche Meinungen findet? Ich sehe nicht, daß hier größere Einheit wäre als in der RKK, nur weil auch hier manche sich nicht an das eine Lehramt halten wollen.


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 Ulrich Motte 29. Februar 2020 
 

Lakota

Ins Herz von Menschen kann ich (jemand) natürlich nicht gucken. Aber sehr genau kann ich in die Lehren der verschiedenen Freikirchen/Konfessionen gucken. Die sind ja bestens dokumentiert, bei den Konfessionen und allermeist auch bei den einzelnen Gemeinden. Unter denen, die das (DAS) Evangelische (formale) Prinzip teilen (Allein die Schrift) sind die Unterschiede zwischen den Kirchenleitern und den Gläubigen in Grundsatzfragen viel geringer als unter den katholischen Kirchenleiter, von katholischen Gläubigen ganz zu schweigen. Selbst Kardinäle sind sich ja noch nicht einmal einig, ob alle in den Himmel kommen, der zentralsten Glaubenslehre. Wie oft soll ich hier noch den katholischen Priester und Us-Starjournalisten Richard John Neuhaus zitieren, der von der organisatorischen Einheit und völligen inhaltlichen Uneinheit der Katholiken (siehe kathnet) sprach, und meinte (etwas übertrieben), bei den Evangelikalen sei es umgekehrt...Für konservative Freikirchen stimmt es stark!


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 lakota 29. Februar 2020 
 

@UlrichMotte

Das Thema hier ist doch der Synodale Weg, der nur hier in Deutschland stattfindet. Darum spreche ich auch von DEN Katholiken und DEN Protestanten in Deutschland.
Sie führen immer wieder die Freikirchen an, quasi als die wahren Gläubigen unter den Protestanten.
"Zudem entfernen recht viele Freikirchen aus ihren Mitgliederlisten solche, die nicht mehr kommen oder unbereut grob von der Lehre oder der geforderten Moral abweichen."
Das sind doch Vermutungen oder können Sie echt unterscheiden, in welchen Freikirchen WAS geglaubt und WAS gelehrt wird?
Sie sagen, wir unterscheiden hier zwischen "wahren" Katholiken und denen, die sich nicht ans Lehramt halten, nicht mehr zum Gottesdienst kommen ect.
Ja, aber es gibt weltweit nur eine RKK u.in dieser mehr oder weniger Gläubige.
Ich kann also von "den" Katholiken sprechen - aber bei den Protestanten gibt es hunderte verschiedene Glaubensrichtungen, und wer da was glaubt- überhaupt glaubt - wer weiß das denn? Ich nicht.


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 Ulrich Motte 28. Februar 2020 
 

Lakota: Antwort:

Viele weisen hier daraufhin, daß "die" Katholiken nicht nur die in der BRD sind. Und weltweit sind Freikirchen die große Mehrheit der Protestanten.
Mancher spricht hier auch von der kleinen Minderheit "normaler" oder "wahrer Katholiken", will gerade nicht nur die große Mehrheit erwähnt sehen. Und die Mehrheit wahrer Protestanten nach der Definition von Artikel VII des Augsburgischen Bekenntnisses (das der Papst i. R. so lobte) in der BRD findet sich in Freikirchen. Zudem ist die Mehrheit der Besucher evangelischer Gottesdienste regelmäßig in freikirchlichen. Und die von Ihnen zitierte Zahl der Freikirchler ist (NICHT ihr Fehler) eine grobe Unterschätzung. Ich schätze die Zahl auf grob mindestens 1 Million (!)Menschen mehr (!) als angegeben. Zudem entfernen recht viele Freikirchen aus ihren Mitgliederlisten solche, die nicht mehr kommen oder unbereut grob von der Lehre oder der geforderten Moral abweichen: Wie viele Mitglieder hätten nach diesen Regeln die beiden Großkirchen?


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 Ulrich Motte 28. Februar 2020 
 

Kirchenfahrter Archangelus

Sie schreiben, daß die Quellen ordnungsgemäß angegeben wurden und ich von einer korrekten Rezeption Ihrerseits ausgehen dürfte. Also zu der von Ihnen genannten Quelle auf evangelisch.de:
Absatz 1, Satz 4: Die Zahl der Protestanten ging um etwa 395.000 zurück, die Zahl der Katholiken sank um knapp 309.000."
Absatz 2, Satz 3- 4: "So traten 2018 rund 220.000 Mitglieder aus der Evangelischen Kirche aus (2017 rund 200.000). Der katholischen Kirche kehrten im vergangenen Jahr knapp 216.000 Menschen den Rücken, im Jahr zuvor waren es noch rund 168.000"
Ich meine, die von Ihnen angegebene Quelle stützte doch wohl eher meine denn Ihre Rezeption.


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 Ulrich Motte 28. Februar 2020 
 

Lakota -DANKE!

Ihre Äußerung ist ganz in meinem Sinne. Wie ich in meinem Ausgangskommentar ausdrücklich darlegte, geht es mir nur um die Statistik. Zur Sache selbst äußerte ich mich - wie wortwörtlich betont- gerade nicht. Falls Sie wollen, können Sie auch in meinem Hinweis auf die sehr kleine, strikt konservative Evangelisch-Lutherische Freikirche ein Anzeichen dafür sehen, daß ich Mehrheit (oder große Menge) und Wahrheit nicht verwechselt sehen möchte. Darf ich - falls bei Lesern in diesem Kreis wirklich in Einzelfällen nötig- an die Worte des Herrn und Erlösers zu den Wenigen und den schmalen Weg erinnern?


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 Kirchfahrter Archangelus 28. Februar 2020 
 

@Ulrich Motte

Mir fehlen Zeit und Lust, das Material für Sie zur bequemeren Lektüre aufzubereiten. Da die Quellen ordnungsgemäß angegeben wurden, werden Sie sich wohl selbst die Mühe machen müssen. Von einer korrekten Rezeption meinerseits dürfen Sie im Übrigen ausgehen.


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 Ulrich Motte 28. Februar 2020 
 

Chris 2/Kirchvater Archangelus

"DIE" Freikirchen gibt es nicht: Es gibt solche, für die weibliche Gemeindevorsteher ganz undenkbar sind (und andere, in denen Frauen dieselbe Rolle spielen wie in der EKD): In der Evangelisch-Lutherisch Freikirche (ELFK) etwa gehören Frauen weder Synoden noch Kirchenvorständen an, predigen nicht, wählen nicht, reden nicht in Gemeindeversammlungen.
Kirchvater Archangelus: Sie verwechseln wohl Austritte mit Mitgliederrückgang! Bitte lesen Sie noch einmal Ihre Quellen nach und berichten dann bitte hier darüber.


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 Kirchfahrter Archangelus 27. Februar 2020 
 

@ Ulrich Motte

Die Daten sind den genannten Quellen entnommen, sie dürften daher zuverlässig sein.


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 Chris2 27. Februar 2020 
 

@Ulrich Motte

Die Freikirchen haben weibliche Gemeindevorsteher, aber keine "Geistlichen" im katholischen Sinn oder gar geweihten Priester. Ein Wahlamt auf Zeit kann man nicht mit einem auf Jesus und seine Apostel zurückgehenden und unauslöschlichen Siegel vergleichen, das die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi ermöglicht und die Macht verleiht, Sünden zu vergeben.


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 Ulrich Motte 27. Februar 2020 
 

Kirchfahrter Archangelus- Statistik

Die Austritte aus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Römisch-Katholischen Kirche (RKK) für 2018 geben Sie meines Erachtens falsch an. Ich beziehe mich auf Angaben vom Sommer 2019 beider Großkirchen: 216.078 (RKK) und 220.000 (EKD). Von Austritten abzuziehen sind sinnvollerweise Eintritte sowie die Auswirkungen von Zuwanderung aus dem Ausland. Demnach, meine ich, ist die Bilanz aktueller Ein- und Austritte nicht ungünstig für die EKD. Zudem sind, wie hier gerade mehrfach gesagt wurde, auch Freikirchen evangelisch, die alle den Zölibat ihren Geistlichen nicht zur Bedingung machen und die teils auch weibliche Geistliche kennen. Ich vermute, daß die aktuelle Mitgliederbilanz aller Freikirchen nicht so schlecht ist. Desweiteren kennen auch orthodoxe Kirchen und mit der RKK unierte verheiratete Geistliche. Damit äußere ich mich in keiner Weise zur Frage, wer Geistlicher werden darf außer zu bestimmten statistischen Argumenten.


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 nada te turbe 27. Februar 2020 
 

Sofort unterschrieben!

Inzwischen bereits 5800 Unterschriften, obwohl die Petition erst einen Tag online steht.

Vergelt´s Gott an die Initiatoren!!!

Hier der Link zum Mitmachen:

https://lifepetitions.com/petition/support-faithful-german-catholics-who-oppose-dangerous-synodal-path-run-by-german-bishops


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 Smaragdos 27. Februar 2020 
 

"Mein-Krampf-mit-der-Kirche"-Katholiken

Also einen Beitrag leistet der Synodale Weg auf jeden Fall, den zur Scheidung der Geister. Das ist doch schon mal was Positives, oder?

Hoffen und beten wir einfach, dass viele der "Mein-Krampf-mit-der-Kirche"-Katholiken umkehren und wieder voll in den Schoss der heiligen Kirche zurückkehren und die Freude am Katholischsein entdecken.


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 Kirchfahrter Archangelus 27. Februar 2020 
 

Ebenso unredlich:

Unredlich scheint mir zudem, protestantische „Lösungen“ anzustreben, die bereits „in der Praxis“ deutlich versagt haben. Denn obwohl protestantische Denominationen die angestrebten Berufsbilder (verheirateter Pfarrer und Pfarrerin) anbieten, ist auf http://www.evangelisch.de zu erfahren, dass im Jahr 2018 mehr Protestanten (395.000) als Katholiken (knapp 309.000) austraten (https://www.evangelisch.de/inhalte/158392/19-07-2019/zahl-der-kirchenaustritte-2018-wieder-gestiegen). Man hat die „Forderungen“ der Nominalkatholiken schon seit der Abspaltung realisiert und beklagt dort sogar einen „Pfarrermangel“ (https://www.katholisch.de/artikel/20887-pfarrermangel-in-evangelischer-kirche-verschaerft-sich).


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 Kirchfahrter Archangelus 27. Februar 2020 
 

Es fehlt an Redlichkeit

Mit der Erklärung, daß sich die Beschlüsse des Gesprächsformates nicht mit dem Kirchenrecht konform gehen müssen, hat sich die 87%-Mehrheit für selbst-gesetzgebend (autonom) und damit für souverän erklärt, also im Stande, selbst-bestimmt über Struktur und Bekenntnis der offiziellen Kirchenstruktur in Deutschland zu entscheiden.
Dies ist ein klarer revolutionärer Akt, der schon logisch nicht anders verstanden werden kann, als dass sie sich nicht mehr als Glied der Weltkirche betrachtet. Wäre dem nicht so, fühlte sie sich zwingend an deren Rechtssystematik gebunden. Es fehlt den Handelnden offenkundig an Redlichkeit, diesbezüglich klar Flagge zu zeigen.


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 Dottrina 27. Februar 2020 
 

Ich habe gestern schon unterschrieben!

Wie schon mehrfach dargelegt, gehört der gesamte Synodale Irrweg in die Tonne gekloppt. Hoffen wir, dass unser gnädiger Herr mit dem Heiligen Geist hier einen endgültigen Riegel vorschieben mögen. Hoffen wir in der Fastenzeit auf Buße und Umkehr (wobei ich mir das bei den Alt-68ern nicht wirklich vorstellen kann, so traurig das Ganze auch ist).


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 Msgr.Regensburg 27. Februar 2020 
 

@winthir

so gelassen wie Sie sehe ich das nicht. Zum einen sind unsere Hirten sehr schwach und selber derart vom Mainstream infiziert, daß Sie kaum richtig reagieren (können). Zum anderen gibt es so viele Räte und Berufsgläubige, die durch Synoden und ähnliches Aufwind für ihre wirren Ideen bekommen und Mehrheiten dafür bilden. Die konservativ denkenden oder einfach nur anders- bzw. normaldenkenden Katholiken haben kaum eine Stimme in den Entscheidungsgremien.


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 agora 27. Februar 2020 
 

Schon über 5000 Unterschriften!

Oben in der Einführung bei kath.net auf LifeSiteNews klicken, dann kommt man in den Vorgang.


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 Marienbild 27. Februar 2020 

Habt Mut!

Vielen Dank für diesen Aufruf, dem ich zu 100% zustimme. Das gibt immer wieder Mut zu sehen, dass wir treuen Katholiken die Kirche nicht "kampflos" aufgeben und zusammen stehen.

Interessant ist, dass uns mittlerweile sogar Protestanten wie Peter Hahne usw. vor dem synodalen Gewirr warnen und an uns appellieren, die katholische Kirche nicht zu verramschen. Denn das hat die Evangelische Kirche in Deutschland schon hinter sich...


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 Chris2 27. Februar 2020 
 

@winthir

Im Prinzip haben Sie recht. Doch es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten, wenn die Synodenvertreter ausgerechnet den offensichtlich meist durch Homosexuelle begangenen Missbrauch innerhalb der Kirche (praktisch weltweit 80℅ der Opfer Buben) als Anlass anzugeben, um u.a. die Kirche noch weiter dem linken Zeitgeist zu öffnen. Manche propagieren sogar ganz offen eine Öffnung gegenüber den Forderungen der Homo-Lobby. Unfassbar und bestenfalls durch völlige (offenbar ideologisch bedingte) Realitätsverweigerung zu erklären. Das ist Missbrauch mit dem Missbrauch!


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 phillip 27. Februar 2020 
 

Der Synodale Weg bloß ein Versuch einer Bewältigung der Missbrauchsskandale?

Auf das Posting von winthir Bezug nehmend, möchte ich der kath-net-Redaktion meine höchste Anerkennung ausdrücken, zumal dieses Forum auch Menschen mit Neigung zur Naivität, zur bewussten Verwirrungsstiftung, zum Schisma, zur Häresie und, ja auch, Apostasie einen Zugang gibt. Ich halte das - ebenso wie das gegenwärtige Pontifikat - als einen wichtigen Beitrag zur Unterscheidung der Geister!


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 Jose Sanchez del Rio 27. Februar 2020 

Danke

für diesen Aufruf gegen den sogenannten synodalen Weg in Deutschland. Wir brauchen keine zweite protestantische Kirche sondern wollen römisch-katholisch bleiben.


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 winthir 27. Februar 2020 

nun, ich sehe diese Sache mit Gelassenheit.

Der synodale Weg wird nichts bewirken - außer Frust.

Zum einen kann der synodale Weg nur unverbindliche Empfehlungen aussprechen - es liegt in der Hand des jeweiligen Ortsbischof, ob und wie welche Empfehlungen umgesetzt werden.

Zum andern (und das ist für mich der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang) wurde der synodale Weg kreiert, um mit den Folgen der Aufdeckung der Mißbrauchsskandale einigermaßen fertigzuwerden ("die Menschen laufen uns in Scharen davon - wir müssen da was tun".)

Also: nicht ein Aufbruch, sondern der allzu durchsichtige Versuch einer Schadensbegrenzung.

Das dafür aufgewendete Geld und die dafür aufgewendete Kraft ist - Gott sei's geklagt - leider "zum Fenster hinausgeworfen".


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 Gaston 27. Februar 2020 

Hier der Link

https://lifepetitions.com/petition/support-faithful-german-catholics-who-oppose-dangerous-synodal-path-run-by-german-bishops


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 phillip 27. Februar 2020 
 

Wo kann man unterschreiben, fragt Lilia?

@Lilia: Von mir aus schon geschehen. Versuchen Sie es unter: https://lifepetitions.com/petition/support-faithful-german-catholics-who-oppose-dangerous-synodal-path-run-by-german-bishops


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 Lilia 27. Februar 2020 
 

Wo kann man unterschreiben?


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