Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

US-Mutter kämpft gegen norwegische Kinderschutzbehörde

6. März 2020 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Konflikt mit einer Tochter führte dazu, dass ihr und ihrem Mann alle drei Kinder entzogen wurden. Sie appelliert an die US-Regierung, sie gegen die norwegischen Behörden zu unterstützen.


Oslo/Washington (kath.net/lifesitenews/jg)
Natalya Shutakova hat an die US-Behörden und an Präsident Trump appelliert, sie bei der Befreiung ihrer Kinder zu unterstützen, die ihr von der norwegischen Kinderschutzbehörde Barnevernet abgenommen worden sind.

Shutakova ist gebürtige Ukrainerin, aber in Atlanta aufgewachsen und Staatsbürgerin der USA. Seit September 2018 lebte sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Süden von Norwegen. Im Mai 2019 holte die Kinderschutzbehörde ihre Kinder ab und brachte sie zu Pflegeeltern. Shutakova und ihrem Ehemann wurde vorgeworfen, sie hätten ihre Kinder misshandelt.


Die Vorwürfe stammen aus einem Konflikt der Eltern mit ihrer 11jährigen Tochter. Diese hatte sich nicht an die Regeln zur Nutzung ihres iPhone gehalten. Zur Strafe nahmen ihr die Eltern das Telefon weg. Am nächsten Tag rief die Schule bei Shutakova an und sagte, ihre Tochter habe kein Mittagessen. Die Mutter war sich sicher, dass sie ihrer Tochter ein Mittagessen mitgegeben hatte und fuhr in die Schule. Die Tochter wurde sich bewusst, dass sie bei einer Lüge ertappt worden war und sagte ihrer Lehrerin, dass die zu Hause noch größere Probleme bekommen werde. Die Schule rief daraufhin die Kinderschutzbehörde an. Diese holte die Kinder noch am selben Abend ab.

Die darauf folgende Untersuchung dauerte zweieinhalb Monate und ergab, dass Shutakova ihre Kinder nicht missbraucht hatte. Trotzdem darf sie ihre Kinder bis 19. Juni nicht sehen, sagt sie im Interview mit Jonathon Van Maren von LifeSite. Barvernet wirft ihnen vor, ihre Kompetenz als Eltern sei nicht ausreichend. Shutakova versucht weiter, auf juristischem Weg ihre Kinder zurück zu bekommen. Sie habe den Eindruck, die norwegischen Gerichte seien nicht neutral sondern stünden auf Seiten der Kinderschutzbehörde, sagt sie im Interview.


Foto: stepup4childrensrights.com


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Norwegen

  1. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  2. Bischof Varden: „Ich denke, wir dürfen sagen, dass bei uns die Säkularisierung jetzt zu Ende ist“
  3. EGMR lehnt Schadenersatzforderung nach Kindesentzug in Norwegen ab
  4. Norwegen: Arme Kirche in reichem Land
  5. Trondheim bekommt nach elf Jahren wieder eigenen Bischof
  6. Zwischen den sieben Bergen in Bergen
  7. Norwegen: Mutter kämpft seit mehr als 6 Jahren um ihr Kind
  8. Flucht aus Norwegen: Staatsaffäre um ein kleines Mädchen
  9. Norwegische evangelische Kirche entschuldigt sich für Lebensschutz
  10. Norwegen: Landesverweis für polnischen Konsul







Top-15

meist-gelesen

  1. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz