SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
- Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
- „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
- Bätzing gegen Papst Leo
- ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
- Der anderskatholische Papstkritiker
- Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
- Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Drei Stunden im Fegefeuer
- Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne
- Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
- Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
| 
Frühes Christentum auf private Haushalte beschränkt21. März 2020 in Spirituelles, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Als verfolgte Minderheit war es den Christen der ersten Jahrhunderte nicht möglich, ihren Glauben öffentlich zu praktizieren. Er wurde in Hausgemeinschaften gepflegt und weitergegeben.
Rom (kath.net/jg)
In den ersten Jahrhunderten war es den Christen nicht erlaubt, ihren Glauben öffentlich zu feiern. Das Christentum hat sich zuerst in privaten Haushalten entwickelt, schreibt Philip Kosloski in einem Artikel für die englischsprachige Ausgabe von Aleteia.
Die Christen waren in den ersten Jahrhunderten eine verfolgte Minderheit. Darüber hinaus hätten sie gar nicht die Mittel zur Verfügung gehabt, um große und prächtige Kirchen zu bauen. Stattdessen versammelten sie sich zu Hause zu Gottesdiensten.
Belege dafür liefert das Neue Testament. In der Apostelgeschichte steht: Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Lauterkeit des Herzens. (Apg 2,46)
Die Briefe des Apostels Paulus könnten an Christen adressiert sein, die sich in Privathäusern zum Gottesdienst getroffen haben, schreibt Kosloski weiter. Als Indiz dafür bringt er einen kurzen Abschnitt aus dem 1. Korintherbrief: Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asien. Aquila und Prisca und ihre Hausgemeinde senden euch viele Grüße im Herrn. (1 Kor 16,19)
Die Gottesdienste seien in größeren Häusern durchgeführt worden, es hätten aber nur 40 bis 50 Personen teilnehmen können. Die lokalen Kirchen seien folglich klein gewesen, die Priester hätten nur wenige Familien betreuen können.
Erst als das Christentum nicht mehr verfolgt wurde und sich im römischen Imperium ausbreitete, war es notwendig, größere Gebäude zu errichten, um alle Kirchgänger unterbringen zu können.
Dies sei in der Kirchengeschichte immer wieder vorgekommen. Wenn der christliche Glaube nicht öffentlich praktiziert werden konnte, wurde er in Hausgemeinschaften gepflegt und weiter gegeben, schreibt Kosloski.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuGlaube- Über das Dämonische
- Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
- Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
- „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
- Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
- Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
- „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
- Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
- US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
- Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
- Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
- Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
- Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
- Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
- Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
- Der katholische Osten in der Analyse
- „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
- Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
- ‚Entschuldigung, aber … was?‘
- Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
- IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
- ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
- Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
|