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US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an

2. April 2026 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Sein zweites Werk „Communion: Finding My Way Back to Faith“ wird im Juni veröffentlicht – Spannend obendrein: Die Veröffentlichung eines Buches gilt in den USA als typischer Schritt vor einer Präsidentschaftskandidatur. Von Petra Lorleberg


Washington DC (kath.net/pl) Nicht nur Katholiken verfolgen diese Ankündigung aufmerksam: US-Vizepräsident JD Vance hat angekündigt, dass im Juni sein zweites Buch in den Handel kommen wird: „Communion: Finding My Way Back to Faith“ [„Kommunion/Gemeinschaft: Meinen Weg zurück zum Glauben finden“]. Auf der Plattform X schreibt Vance dazu: „Ich habe lange an diesem Buch geschrieben und ich freue mich, endlich die ganze Geschichte mit euch allen teilen zu können. ‚Kommunion‘ erzählt von meinem persönlichen Weg zurück zum Glauben.“

Der Verlag HarperCollins informiert folgendermaßen über dieses Buch: „Vom ‚Hillbilly Elegy‘-Bestsellerautor – ein persönlicher Bericht darüber, warum Vizepräsident JD Vance sich vom Christentum seiner Jugend abwandte und was ihn zum Glauben zurückführte. ‚Communion‘ ist eine spirituelle Erkundung dessen, was es bedeutet, Christ zu sein – in all den Lebensphasen, die JD Vance durchlebt hat: als Kind, junger Mann, Ehemann, Vater und Führungskraft. ‚Communion‘ knüpft in gewisser Weise an ‚Hillbilly Elegy‘ an und erzählt, wie Vances Streben nach materiellem Wohlstand ihn schließlich in die säkulare Wüste geführt hatte. ‚Communion‘ enthüllt, wie Vance seinen Glauben wiederfand, und beschreibt seine Hinwendung zum Katholizismus, wie sein Glaube sein öffentliches Wirken prägt und wie er seine Zukunftsvorstellungen beeinflusst.“


Außerdem zitiert auch der Verlag Vance direkt: „Ich bin ein Christ. Und ich wurde ein Christ, weil ich glaube, dass die Lehren von Jesus Christus wahr sind. Aber ich dachte dies nicht immer – und indem ich über meine [innere] Reise erzähle, kann ich vielleicht auch anderen hilfreich sein – Katholiken, Protestanten oder weiteren – welche nach der Versöhnung mit Gott suchen.“

Das 304-seitige Buch steht bereits jetzt (2. April) in seiner Printausgabe auf Platz 285 der englischen Amazon-Bestseller-Liste, unter den englischsprachigen Bücher zum Stichwort "Katholisch" bereits auf Platz 1 - und man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass das Werk sich wieder zum Bestseller entwickeln wird, auch wenn die Gründe dieses Mal sehr verschieden sein werden wie bei Vances erster Punktlandung mit „Hillbilly Elegy“.

Doch es bleibt nie im Bereich des rein Persönlichen, wenn ein derart hochrangiger Politiker ein Buch veröffentlicht, auch dann nicht, wenn es sich rein formal um ein Glaubensbekenntnis handelt.

Das US-amerikanische Nachrichtenportal „Politico“ informiert in seinem Beitrag über die Neuerscheinung: „Vance ist einer der wenigen amtierenden Vizepräsidenten, die während ihrer Amtszeit ein Buch veröffentlicht haben.“ „Politico“ erinnert, dass es in der Politik durchaus ein erkennbares Muster gebe: „Auch angehende Präsidentschaftskandidaten veröffentlichen oft vor dem Start ihres Wahlkampfs Memoiren, um neue Zielgruppen zu erreichen und ihre Botschaft zu schärfen. Mehrere potenzielle Präsidentschaftskandidaten der Demokraten für 2028 haben bereits Bücher veröffentlicht oder angekündigt, darunter die ehemalige Vizepräsidentin Kamala Harris, der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom, der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, und der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro.“ Zwar habe Vance öffentlich erklärt, „sich derzeit nicht auf eine Präsidentschaftskandidatur zu konzentrieren, dürfte der Zeitpunkt der Buchveröffentlichung Spekulationen über seine Ambitionen für 2028 anheizen.“

Es gibt für dieses Buch also eine Menge Bllickwinkel, aus denen es gelesen werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass bei Lektüre und öffentlicher Rezeption nicht der politische Aspekt überwiegt. Denn am Ende handelt es sich eben doch um einen persönlicher Bericht über den eigenen Weg vom katholischen/christlichen Glauben weg und wieder zurück, also um ein Glaubenszeugnis und als solches könnte es auch Menschen zum Nachdenken bewegen, die sich selbst keineswegs als Anhänger der Trump-Regierung verstehen.


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Lesermeinungen

 Gandalf 2. April 2026 

@martinus theophilus

1.) Ein Vizepräsident hat als Vize ungefähr Null Macht. Die Macht liegt zu 100 % bei Trump.
2.) Im Gegensatz zur EU hat die USA immerhin seit Monaten zahlreiche Versuche gestartet, den Krieg der Russen gg. die Ukraine zu beenden.
3.) Die USA ist derzeit dabei, den Krieg der Iraner gegen Israel und gegen das eigene Volk zu beenden. Gut so! Die Europäer loben sich gegenseitig bei der Zuschauerrolle. Wie armselig!


1
 
 Martinus Theophilus 2. April 2026 
 

Make Peace and then publish books.

So erfreulich es an sich ist, wenn ein Politiker ein solches Buch über seine Rückkehr zur römisch-katholischen Kirche ankündigt: In der jetzigen Situation sollte Herr Vance die Priorität darauf setzen, als Vizepräsident seinen Beitrag zur Beendigung der Kriege in Nahost und in der Ukraine zu leisten.


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