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Eucharistischer Segen ‚Urbi et Orbi’ gegen die Corona-Seuche

27. März 2020 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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Papst Franziskus: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? – Herr, du appellierst an uns, du appellierst an den Glauben, der uns vertrauensvoll zu dir kommen lässt


Rom (kath.net) Eine außerordentliche Geste, ein historischer Moment: Papst Franziskus hielt am heutigen Freitagabend vor der Marienikone „Salus Populi Romani“ aus der Päpstlichen Basilika „Santa Maria Maggiore“ und dem Pestkreuz aus der Kirche „San Marcello al Corso“ ein feierliches Bittgebet für ein Ende der Coronavirus-Pandemie.

Vor dem Pestkreuz, das in Rom im Jahr 1522 die Pest niederschlug, spendete der Papst am leeren Petersplatz und vor der leeren Petersbasilika „Urbi et Orbi“ der Stadt und dem Erdkreis den eucharistischen Segen. Mit ihm verbunden ist ein vollkommener Ablass.

Der Papst hatte sich somit entschlossen, zu den katholischsten aller Waffen gegen die Pandemie zu greifen: dem Flehen zur Gottesmutter und dem Segen mit dem im allerheiligsten Sakrament des Altares realpräsenten Gottessohn. Das Gebet wurde in Mondo-Vision ausgestrahlt. Unzählige Ortskirchen hatten sich intensiv der Gebetsmeinung Bischofs von Rom angeschlossen.

„Das eigene Kreuz anzunehmen bedeutet, den Mut zu finden, alle Widrigkeiten der Gegenwart anzunehmen und für einen Augenblick unser Lechzen nach Allmacht und Besitz aufzugeben, um der Kreativität Raum zu geben, die nur der Heilige Geist zu wecken vermag. Es bedeutet, den Mut zu finden, Räume zu öffnen, in denen sich alle berufen fühlen, und neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen. Durch sein Kreuz sind wir gerettet, damit wir die Hoffnung annehmen und zulassen, dass sie alle möglichen Maßnahmen und Wege stärkt und unterstützt, die uns helfen können, uns selbst und andere zu beschützen. Den Herrn umarmen, um die Hoffnung zu umarmen – das ist die Stärke des Glaubens, der uns von der Angst befreit und uns Hoffnung gibt.“


kath.net veröffentlicht die Meditation von Papst Franziskus zum Bittgebet, zur eucharistischen Anbetung und zum eucharistischen Segen „Urbi et Orbi“:

»Am Abend dieses Tages« (Mk 4.35). So beginnt das eben gehörte Evangelium. Seit Wochen scheint es, als sei es Abend geworden. Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt; sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt: Es liegt in der Luft, man bemerkt es an den Gesten, die Blicke sagen es.

Wir sind verängstigt und fühlen uns verloren. Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot ... befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: »Wir gehen zugrunde« (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen.

Leicht finden wir uns selbst in dieser Geschichte wieder. Schwieriger ist es da schon, das Verhalten Jesu zu verstehen. Während die Jünger natürlich alarmiert und verzweifelt sind, befindet er sich am Heck, in dem Teil des Bootes, der zuerst untergeht. Und was macht er? Trotz aller Aufregung schläft er friedlich, ganz im Vertrauen auf den Vater – es ist das einzige Mal im Evangelium, dass wir Jesus schlafen sehen. Als er dann aufgeweckt wird und Wind und Wasser beruhigt hat, wendet er sich vorwurfsvoll an die Jünger: »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« (V. 40).

Versuchen wir zu verstehen. Worin besteht der Glaubensmangel der Jünger, der im Kontrast steht zum Vertrauen Jesu? Sie hatten nicht aufgehört, an ihn zu glauben, sie flehen ihn ja an. Aber schauen wir, wie sie ihn anrufen: »Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?« (V. 38).

Kümmert es dich nicht: Sie denken, dass Jesus sich nicht für sie interessiert, dass er sich nicht um sie kümmert. Im zwischenmenschlichen Bereich, in unseren Familien, ist es eine der Erfahrungen, die am meisten weht tut, wenn einer zum anderen sagt: „Bin ich dir egal?“ Das ist ein Satz, der schmerzt und unser Herz in Wallung bringt. Das wird auch Jesus erschüttert haben. Denn niemand sorgt sich mehr um uns als er. In der Tat, als sie ihn rufen, rettet er seine mutlosen Jünger.

Der Sturm legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Er macht sichtbar, wie wir die Dinge vernachlässigt und aufgegeben haben, die unser Leben und unsere Gemeinschaft nähren, erhalten und stark machen.

Der Sturm entlarvt all unsere Vorhaben, was die Seele unserer Völker ernährt hat, „wegzupacken“ und zu vergessen; all die Betäubungsversuche mit scheinbar „heilbringenden“ Angewohnheiten, die jedoch nicht in der Lage sind, sich auf unsere Wurzeln zu berufen und die Erinnerung unserer älteren Generation wachzurufen, und uns so der Immunität berauben, die notwendig ist, um den Schwierigkeiten zu trotzen.

Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene (gesegnete) gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, dein Wort heute Abend trifft und betrifft uns alle. In unserer Welt, die du noch mehr liebst als wir, sind wir mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl, stark zu sein und alles zu vermögen. In unserer Gewinnsucht haben wir uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen lassen und von der Eile betäuben lassen. Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: „Wach auf, Herr!“

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, du appellierst an uns, du appellierst an den Glauben. Nicht nur an den Glauben, dass es dich gibt, sondern an den Glauben, der uns vertrauensvoll zu dir kommen lässt.

In dieser Fastenzeit erklingt dein eindringlicher Aufruf: »Kehrt um« (Mk 1,15); »kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen« (Joël 2,12). Du rufst uns auf, diese Zeit der Prüfung als eine Zeit der Entscheidung zu nutzen. Es ist nicht die Zeit deines Urteils, sondern unseres Urteils: die Zeit zu entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist, die Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten.

Und dabei können wir auf das Beispiel so vieler Weggefährten schauen, die in Situationen der Angst mit der Hingabe ihres Lebens reagiert haben. Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, das in mutige und großzügige Hingabe gegossen und geformt wird. Es ist das Leben aus dem Heiligen Geist, das in der Lage ist, zu befreien, wertzuschätzen und zu zeigen, wie unser Leben von gewöhnlichen Menschen – die gewöhnlich vergessen werden – gestaltet und erhalten wird, die weder in den Schlagzeilen der Zeitungen und Zeitschriften noch sonst im Rampenlicht der neuesten Show stehen, die aber heute zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte schreiben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet. Angesichts des Leidens, an dem die wahre Entwicklung unserer Völker gemessen wird, entdecken und erleben wir das Hohepriesterliche Gebet Jesu: »Alle sollen eins sein« (Joh 17,21).

Wie viele Menschen üben sich jeden Tag in Geduld und flößen Hoffnung ein und sind darauf besorgt, keine Panik zu verbreiten, sondern Mitverantwortung zu fördern. Wie viele Väter, Mütter, Großväter und Großmütter, Lehrerinnen und Lehrer zeigen unseren Kindern mit kleinen und alltäglichen Gesten, wie sie einer Krise begegnen und sie durchstehen können, indem sie ihre Gewohnheiten anpassen, den Blick aufrichten und zum Gebet anregen. Wie viele Menschen beten für das Wohl aller, spenden und setzen sich dafür ein. Gebet und stiller Dienst – das sind unsere siegreichen Waffen.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Der Anfang des Glaubens ist das Wissen, dass wir erlösungsbedürftig sind. Wir sind nicht unabhängig, allein gehen wir unter. Wir brauchen den Herrn so wie die alten Seefahrer die Sterne. Laden wir Jesus in die Boote unseres Lebens ein. Übergeben wir ihm unsere Ängste, damit er sie überwinde. Wie die Jünger werden wir erleben, dass wir mit ihm an Bord keinen Schiffbruch erleiden. Denn das ist Gottes Stärke: alles, was uns widerfährt, zum Guten zu wenden, auch die schlechten Dinge. Er bringt Ruhe in unsere Stürme, denn mit Gott geht das Leben nie zugrunde.

Der Herr fordert uns heraus, und inmitten des Sturms lädt er uns ein, Solidarität und Hoffnung zu wecken und zu aktivieren, die diesen Stunden, in denen alles unterzugehen scheint, Festigkeit, Halt und Sinn geben. Der Herr erwacht, um unseren Osterglauben zu wecken und wiederzubeleben. Wir haben einen Anker: durch sein Kreuz sind wir gerettet. Wir haben ein Ruder: durch sein Kreuz wurden wir freigekauft.

Wir haben Hoffnung: durch sein Kreuz sind wir geheilt und umarmt worden, damit nichts und niemand uns von seiner erlösenden Liebe trennen kann. Inmitten der Isolation, in der wir unter einem Mangel an Zuneigung und Begegnungen leiden und den Mangel an vielen Dingen erleben, lasst uns erneut die Botschaft hören, die uns rettet: Er ist auferstanden und lebt unter uns.

Der Herr ruft uns von seinem Kreuz aus auf, das Leben, das uns erwartet, wieder zu entdecken, auf die zu schauen, die uns brauchen, und die Gnade, die in uns wohnt, zu stärken, zu erkennen und zu ermutigen. Löschen wir die kleine Flamme nicht aus (vgl. Jes 42,3), die niemals erlischt, und tun wir alles, dass sie die Hoffnung wieder entfacht.

Das eigene Kreuz anzunehmen bedeutet, den Mut zu finden, alle Widrigkeiten der Gegenwart anzunehmen und für einen Augenblick unser Lechzen nach Allmacht und Besitz aufzugeben, um der Kreativität Raum zu geben, die nur der Heilige Geist zu wecken vermag. Es bedeutet, den Mut zu finden, Räume zu öffnen, in denen sich alle berufen fühlen, und neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen.

Durch sein Kreuz sind wir gerettet, damit wir die Hoffnung annehmen und zulassen, dass sie alle möglichen Maßnahmen und Wege stärkt und unterstützt, die uns helfen können, uns selbst und andere zu beschützen. Den Herrn umarmen, um die Hoffnung zu umarmen – das ist die Stärke des Glaubens, der uns von der Angst befreit und uns Hoffnung gibt.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Liebe Brüder und Schwestern, von diesem Ort aus, der vom felsenfesten Glauben Petri erzählt, möchte ich heute Abend euch alle dem Herrn anvertrauen und die Muttergottes um ihre Fürsprache bitten, die das Heil ihres Volkes und der Meerstern auf stürmischer See ist. Von diesen Kolonnaden aus, die Rom und die Welt umarmen, komme der Segen Gottes wie eine tröstende Umarmung auf euch herab. Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: »Fürchtet euch nicht« (Mt 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus „alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns“ (vgl. 1Petr 5,7).

DAS VIDEO: Der Segen!!!







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Lesermeinungen

 Dottrina 28. März 2020 
 

Sehr berührend und eindrucksvoll

Diese Stunde war wirklich ergreifend. Hier hat der Papst sich als solcher erwiesen. Die Anbetung vor dem Allerheiligsten habe ich auch dazu genutzt, um den Herrn um Verzeihung für meine Sünden zu bitten und um Schutz für alle, die mir lieb und teuer sind. Möge Gott unser aller Flehen erhören.


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 wedlerg 28. März 2020 
 

Glaubensstark!

Ich habe PF oft kritisiert. Heute hat er wirklich überzeugt.

So muss ein Hirte auftreten.


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 Diasporakatholik 27. März 2020 
 

Danke!

Wir haben die gesamte überaus anrührende höchst würdevolle aber trotzdem demütig-schlichte Zeremonie in ganzer Länge auf ARD alpha verfügen können.

Ich bin tief beeindruckt, zumal die beiden Kommentatoren sehr zurückhaltend waren und uns u.a. auch den angemessenen Raum für Stille ließen.


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 Stephaninus 27. März 2020 
 

@corinquietum

Sie lesen in meinem Herzen!
Wir waren mit der ganzen Familie dabei, es war wunderbar!


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 gloria:olivae 27. März 2020 
 

Ich bin zutiefst bewegt! Hl. Vater. Danke für diese Stärkung in schwerer Stunde


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 agora 27. März 2020 
 

Wohl die größte Stunde

im Pontifikat von Franziskus! Ein Papst, der in Wort und Geste ganz im Dienst der kirchlichen Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn steht, tröstet die notleidenden Menschen. Tief beeindruckt!


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 dorfwal 27. März 2020 
 

@Adamo

Kann es sein, dass Sie etwas valsch verstanden haben?
Es handelt sich nicht um einen ABLASS der Sünden, sondern um einen ABLASS der SündenSTRAFEN und dieser setzt vorher die SündenVERGEBUNG voraus.
Nur, damit Sie sich nicht in einer falschen Hoffnung wähnen und nicht wissen, dass Ihr Seelenheil gefährdet ist.


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 landpfarrer 27. März 2020 
 

Habe die Übertragung im BR (Bayerischen Fernsehen gesehen) und fand die Kommentare von Msgr. Albrecht und Dr. Posselt sehr gut. Sie gaben nur kurze Kommentare ab und beschränkten sich sonst auf Übersetzung. In der stillen Phase der Anbetung gab es nur ganz kurze Impulse, die mir ganz hilfreich zu sein schienen, auch Menschen, die mit der -Anbetung nicht so vertraut sind, deren Sinn zu erschliessen.


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 Corinquietum 27. März 2020 
 

Ich habe den ganzen Gottesdienst

über KTV mitgefeiert und war tief beeindruckt und gefangen von der Ansprache des Heiligen Vaters. Zum Glück war ich in der Verfassung den Vollkommenen Ablass zu empfangen! Vergelts Gott! Heiliger Vater, ich war noch nie so tief beeindruckt wie heute. Andernorts gab es lediglich Kritik, dass der Papst nur gestanden und gesessen sei.Er ist so alt wie ich und deshalb weiß ich um das etwas stolpernde Gehen und kaum mehr Knieenkönnen.
Corinquietum


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 naiverkatholik 27. März 2020 
 

Ablass der SündenSTRAFEN

Lieber @Adamo, vielleicht meinen Sie es nicht so. Jedoch sind beim Ablass nicht die Sünden erlassen.Dies geschieht bei schwerer Schuld durch das dem Ablass vorausgehenden Bußsakrament. Erlassen werden die zeitlichen Südenstrafen. Kein so ganz leicht verständliches Thema. Siehe Weltkatechismus Nr.1471-1449,http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P4M.HTM


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 berno 27. März 2020 
 

ORF

Dann schaut man halt das Original bei VaticanNews (und schaltet vielleicht nur für die Übersetzung der Predigt rüber), und hat so den puren Gottesdienst ohne Kommentar.


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 stephanus2 27. März 2020 
 

Also wir in Deutschland..

..hatten eine sehr gute Übersetzerin bei k-tv, mit sehr angenehmer Stimme. Oder- wir sprechen doch wohl nicht von derselben Dame ?
Ich fand es auch ergreifend. Nicht nur den Papst, der ja stark hinkt und doch auch sehr alt ist. Und welche Bürde trägt er.Nein, den Vatikan- den Vorhof - den Weihrauch- die eigentlich nicht zu steigernde Feierlichkeit - den anbetenden Männergesang (Oh Gottheit, tief verborgen, so ähnlich hieß es, natürlich in Italienisch, wurde d a n a c h übersetzt. Manchmal war der Nachthimmel über Rom zu sehen,ich dachte , hier waren sie leibhaftig, die heiligen Apostel Petrus und Paulus - in Rom !Dann der Segen mit der goldenen Heiligen Monstranz, in feierlichem Ernst, der Stadt und dem Erdkreis, ein wunderbares Bild. Ob die Massenmedien die Nachricht darüber wohl so bringen, in dieser ergreifenden Schönheit ?


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 amor crucificada 27. März 2020 
 

Nicht sitzen

@pilgrim_pilger
Bis heute habe ich Ihnen Recht gegeben. Aber als ich vorhin gesehen habe, wie stark Papst Franziskus hinkt, habe ich ihm innerlich Abbitte geleistet.


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 Einsiedlerin 27. März 2020 
 

@Triceratops

Ja, genau, das hat mich auch sehr gestört, dass man nicht eine kurze Zeit in Stille sein kann. Außerdem hat die Dame bei der Litanei meistens den Antwortruf unterschlagen.


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 Einsiedlerin 27. März 2020 
 

Kehrt um zu mir von ganzem Herzen

Ich habe die Andacht im TV mitverfolgt/mitgebetet und bin sehr sehr dankbar für die Live-Übertragung dieses berührenden, aufrüttelnden und vertrauensvollen Gebetes.
Ich schließe noch den Psalm 27,14 an: Hoffe auf den Herrn und sei stark, hab festen Mut und hoffe auf den Herrn!


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 norbertus52 27. März 2020 
 

Danke

Vergelt's Gott, Heiliger Vater!


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 Adamo 27. März 2020 
 

Danke lieber Heiliger Vater für den besonderen Segen Urbi et Orbi!

Sowie herzlichen Dank für den VOLLKOMMENEN ABLASS unserer Sünden.


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 Triceratops 27. März 2020 
 

Ungeheuer beeindruckend und ermutigend

Das erste Mal seit etwas mehr als sieben Jahren habe ich das Gefühl gehabt, dass wir einen Papst haben.

PS: Nur eines hat mich gestört: Dass es die Schwabeneder (ORF) während des stillen Gebets nicht einmal ein paar Minuten lang geschafft hat, die Goschn zu halten.


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 Pilgrim_Pilger 27. März 2020 
 

Gute Idee das stärkt die Menschen

Vielen Dank für das tröstende Gebet und die Geste der Verbundenheit.
Nur ein kleiner Kritikpunkt bleibt, wer von den allmächtigen Gott Vater das Ende der Corona Pandemie erbittet, sollte als Geste der Demut vor dem Allerheiligsten Altarsakrament des Heiligen Leib des Herrn Jeus Christus in Anrufung um den helfenden Heiligen Geist und die allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nicht sitzen, wie ich denke.


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