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Gottesdienste „nicht irgendein kulturelles oder ökonomisches Angebot“

21. April 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Woelki mahnt im ZDF: Es gehe „um ein Grundrecht, das elementar ist für unsere freiheitliche Gesellschaft“


Köln (kath.net) Die Feier von Gottesdiensten sei „nicht irgendein kulturelles oder ökonomisches Angebot“, „sondern es geht um ein Grundrecht, das elementar ist für unsere freiheitliche Gesellschaft, für unser freiheitliches Zusammenleben.“ Darauf wies der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki im ZDF hin. Das Erzbistum Köln bereitet derzeit angesichts der Corona-Pandemie Gottesdienste unter Beachtung von Schutz- und Hygienemaßnahmen vor. Es habe sich in den vergangenen Tagen gezeigt, erläuterte Woelki weiter, „dass sich Menschen in dieser Krise an uns gewandt haben und um Seelsorge nachgesucht haben“. Dieses durch die Verfassung geschützte Grundrecht müssten der Staat und die Gesellschaft einfordern und sicherstellen.



Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln

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Lesermeinungen

 Henry_Cavendish 23. April 2020 
 

Der Herr Kardinal übersieht aber einen wesentlichen Punkt:

Gerade auch Kunst-, Kultur- sowie Wissenschaftsfreiheit stellen Grundrechte dar, ohne die unsere freiheitliche Grundordnung ebensowenig funktioniert.

Doch gerade im Bereich der Künste sind - ganz anders als katholische Bischöfe, etc. - auch die Schaffenden direkt wirtschaftlich abhängig von der Möglichkeit sich dem Publikum zu präsentieren.

Der Herr Kardinal, seine Priester und die Angestellten, die Kirchengebäude, etc. ... nichts davon gerät in wirtschaftliche Not.
Das sieht bei einem geschlossenen Theater ganz anders aus.


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 girsberg74 21. April 2020 
 

Liebe Mitforisten!

Ich weiß nicht, ob man im Ton über Kardinal Woelki so sprechen muss, wie über einen, den alle hier kennen und der über nahezu alles hinweggeht auf seinem Marsch.

Ich habe anlässlich der (Vor-)Osterfeierlichkeiten die Übertragungen von "Domradio" mitgefeiert; alle.

Woelki ist glaubwürdig und fein.

Wie gesagt, es geht mir nur um den Ton, nicht um eventuelle sachliche Kritik.


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 1Pace 21. April 2020 

Danksagung

Die Eucharistiefeier ist ein gemeinsamer Akt der Danksagung und des Lobpreises, kein Akt des gemeinsamen Konsums. Artikel 1 des Katechismus stellt fest: "Gott, in sich unendlich vollkommen und heilig, hat in seiner reinen Güte den Menschen frei erschaffen, damit er teilhabe an seinem ewigen Leben. Deshalb ist er zu allen Zeiten und an allen Orten dem Menschen nahe. Er ruft ihn und hilft ihm, Gott zu suchen, zu erkennen und zu lieben mit all seinen Kräften. Er ruft alle Menschen, die die Sünde zerstreut hat, in die Einheit seiner Familie, der Kirche..." - „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du wiederkommst in Herrlichkeit.“ - Dies kann einer materiell-utilitaristisch ausgerichteten Gesellschaft nicht „systemrelevant“ erscheinen. Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen (Mt 11,19).


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 christliches abendland 21. April 2020 
 

Kardinal Woelki scheint zu erwachen?


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 lesa 21. April 2020 

[email protected]: Und dieser Auftrag besagt die Gegenwärtigsetzung von Tod und Auferstehung. Dabei geschieht Erlösung. - bis der Herr kommt.
Es gibt nichts Wichtigeres und NOT- wendigeres als die Hl. Messe.


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 Diadochus 21. April 2020 
 

Auftrag

Eine Hl. Messe ist nicht nur ein Angebot oder ein Grundrecht, sondern es ist vor allem ein Auftrag und eine Verpflichtung und absolut heilsnotwendig: "Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Es sind die ermahnenden Worte des Herrn. Sie gelten für alle Zeiten.


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0
 
 ThomasAquinas 21. April 2020 

Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlen die Taten. (frei nach Goethe)


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