Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Kirchen müssen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufarbeiten!
  3. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  4. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  5. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  6. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  7. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  8. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  9. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  10. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  11. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  12. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  13. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  14. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!
  15. Polnische Bischofkonferenz ist der Schirmherr des Polnischen „Marsch für das Leben und die Familie“

Razzia im Erzbistum Köln!

27. Juni 2023 in Deutschland, 45 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hintergrund für die Vorgänge dürften laut Medienberichten die Meineid-Ermittlungen gegen den Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki sein - UPDATE: Reaktion Erzbistum Köln


Köln (kath.net)

In der Erzdiözese Köln wurde wird seit den frühen Morgenstunden von der Kölner Staatsanwaltschaft und der Polizei bei verschiedene Objekte im Erzbistum Köln eine Razzia durchgeführt. Hintergrund für die Vorgänge dürften laut Medienberichte die Meineid-Ermittlungen gegen den Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki sein.  Laut deutschen Medien möchte die Staatsanwaltschaft für Mittag dazu eine Mitteilung veröffentlichen.


Das Erzbistum Köln teilte heute am Vormittag mit:  "Die Staatsanwaltschaft Köln hat heute Geschäftsräume des Erzbistums Köln durchsucht. Durch Einblick in die Geschäftsunterlagen und E-Mails des Erzbistums soll festgestellt werden, ob der gegen Kardinal Rainer Maria Woelki erhobene Vorwurf, ein Aussagedelikt begangen zu haben, belegt oder aber im Gegenteil widerlegt werden kann. Erfahrungsgemäß wird es geraume Zeit in Anspruch nehmen, bis das Ergebnis vorliegt. Bis dahin bitten wir die Öffentlichkeit, eine ergebnisoffene Untersuchung nicht zum Anlass zu nehmen, Vorverurteilungen auszusprechen."

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 JakobusT 30. Juni 2023 
 

@jakob19 leider hat Kardinal Woelki scheinbar extremst falsche Berater an seiner Seite


0
 
 jakob19 30. Juni 2023 
 

lakota - Antwort

Liebe Lakota,
ich versichere hiermit feierlich - wenn auch nicht eidesstattlich - dass
ich in den letzten Jahren weder auf dem Mond gelebt habe, noch dort, wo
der Pfeffer wächst. Doch Spaß beiseite.

Sicher ist festzustellen, dass Kardinal Woelki in den letzten Jahren
vermehrt Angriffen ausgesetzt war. Das geht aber allen so, die
polarisierende Aspekte vertreten. Bischof Bätzing auf der anderen Seite
des Spektrums ist auch nicht besser dran. Dass aber Woelki mehr
angegriffen wird als z.B. die Bischöfe Hanke, Oster und Voderholzer
liegt nich daran, dass er einen höheren Rang einnimmt, sondern an seinem
Verhalten. Seine Gegner brauchen sich eigentlich gar nichts
auszudenken, denn der Kardinal liefert ihnen eine Steilvorlage nach der
anderen frei Haus. Das Schlimme dabei ist nur, dass Woelki nicht durch
Schaden klug wird. Ich weiß nicht, was für Berater der Kardinal hat, der Heilige Geist ist es sicher nicht.

Gruß und Gottes Segen


1
 
 Chris2 29. Juni 2023 
 

@SCHLEGL

Danke für den Hinweis auf @CusanusG, dem man nur zustimmen kann, denn der Zufälle waren es in Wuhan dann doch etwas zu viele (z.B. die abgestrittenen, aber durch Patente belegten, Experimente mit SARS-tragenden Fledermäusen. Oder die aus den USA finanzierten "gain-of-function"-Versuche, die Quasi-Biowaffen heranzüchten).
Dennoch bleiben Teile der Maßnahmen grundrechtswidrige Willkürakte und müssten eigentlich juristisch aufgearbeitet werden. Ebenso die Hetze gegen alle, die die tagesaktuellen Coronadogmen (allzu gerne als "follow the science" geframed) zu hinterfragen wagten. Aber wenn selbst gerichtsfest überführte Ministerpräsidenten mit ganzen Lockdowns straflos davonkommen, hat eh jede Mühe nur symbolischen Wert.
Im Übrigen wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir erklären würden, wo genau ich Unrecht habe, damit ich dazu nochmals recherchieren kann. Einfach nur "Verschwörungstheorie!" zu rufen, ist mir als alleiniges Argument schon lange zu wenig, um meine Überzeugungen aufzugeben.


1
 
 lakota 29. Juni 2023 
 

@jakob19

Sorry, aber wo waren Sie die letzten Jahre?

Dieses Kesseltreiben gegen Kardinal Woelki geht doch schon seit Jahren, nicht erst seit dem -angeblichen- Meineid.
Wie viele Anschuldigungen hat er denn nicht schon erfolgreich abgewehrt? Aber seine Gegner denken sich immer wieder etwas Neues aus, um ihn zu diskreditieren.
Ich bin sicher, es wird ihnen auch diesmal nicht gelingen.


4
 
 lesa 28. Juni 2023 

Fakten bleiben Fakten., selbst wenn einige sie nicht kennen oder leugnen.

@bibelfreund@chris2: Wie man bei der Faktenlage von "Verschwörung" reden kann, ist nur mit einem blinden Fleck zu erklären bzw. mit einer spirituellen Täuschung.(Ob das Thema hierher gehört oder nicht.)Gegen diese Verblendung ist kein Kraut gewachsen, das wissen wir ja. Wenn Leute rabiat und im Brustton des hundertprozentigen Rechthabens die Ergebnisse von -zig renommierten weltweit anerkannten Wissenschaftern einfach für nichtig erklärt wird. Auch massives, reales Leid. Bei diesem Thema ist bei gewissen Leuten nach wie vor nicht einmal eine Überlegung möglich.
Das eigene Denken kann uns niemand nehmen. Erfahrungen und Wahrnehmungen auch nicht, und auch nicht die Trauer um Verstorbene und das Mitgefühl mit schwerst Geschädigten.
Ein Hund bleibt ein Hund, auch wenn Millionen behaupten es handle sich um eine Katze.


1
 
 chorbisch 28. Juni 2023 
 

@ lakota

Ja, auf Kardinal Woelki wird in teilweise völlig unangemessener Weise herumgehackt.

Und das dürfte damit zu tun haben, daß er der "ranghöchste" Kritiker des Synodalen Wegs ist und eines der bedeutendsten Bistümer Deutschlands leitet.

Aber in diesem konkreten Fall geht es eben nicht um theologische Fragen, sondern, ob er zu seinen Kenntnissen über den Düsseldorfer Priester vor Gericht die Unwahrheit gesagt hat.

Das sollte man, trotz der teilweise sehr tendentiösen Berichterstattung und dem Unding, den Termin vorher an die Medien zu geben, nicht vermischen.

Sonst stellt man sich mit den Verfolgern des Kardinals auf dieselbe Stufe.

Kardinal Woelki ist sicher ein Vorbild an Glaubens- und Lehramtstreue. Das schließt aber nicht aus, daß er in anderen Bereichen einen Fehler gemacht hat.


0
 
 chorbisch 28. Juni 2023 
 

@ bibelfreund; Hope F

@ bibelfreund, was "Verjährung" ist, wissen Sie doch wohl. Natürlich ist dadurch auch der eine oder andere Politiker einer Strafverfolgung entgangen. Aber das gilt genauso für die Täter aus dem kirchlichen Bereich.

Und wie kommen Sie darauf, daß Herr Steinmeier Edathy gedeckt hat? Meines Wissens soll es der ehemalige SPD-Abgeordnete Hartmann gewesen sein, der seine Karriere dann selbst beendete, als er mit Drogen erwischt wurde.

@ Hope F, ich glaube, Bischof Tebartz hat damals keinen Eid geschworen, sondern ist nur bei seiner Aussage geblieben, die leider nicht korrekt war. Wobei ich es durchaus für möglich halte, daß er nicht bewußt gelogen hat, sondern sich schlicht irrte. Was ihm in der aufgeheizten Stimmung aber nichts mehr half.


0
 
 lesa 28. Juni 2023 

Es sind nicht die schlechtesten Früchte, an denen die Wespen nagen.

Der Fall ist klar: "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen." (Mt)
Wenn man sich ansieht, wer da permanent traktiert wird, sieht man bestätigt, was zwar nicht die Bibel, aber der Volksmund sagt: "Es sind nicht die schlechtesten Früchte, an denen die Wespen nagen."


3
 
 Benno Faessler-Good 28. Juni 2023 
 

Keinen Eid leisten verlangte Jesus

Zitat Wikipedia:

"Im Neuen Testament verlangt Jesus in der Bergpredigt (Mt 5,33–37 EU), überhaupt nicht zu schwören, sondern sein Wort auch ohne eidliche Bekräftigung zu halten.

Ob Christen einen Eid schwören dürfen, war daher in der Kirchengeschichte oft umstritten. Einige Kirchenväter der Spätantike verwarfen den Eid völlig; das für die spätere katholische Doktrin maßgebliche kanonische Recht aber ließ ihn zu und meinte, er sei jedermann zumutbar.

Auch die größeren protestantischen Kirchen billigen den Eid, während konservative Täufergruppen, wie Amische, Mennoniten alter Ordnung, Altkolonier-Mennoniten, Hutterer sowie Quäker, ihn unter Berufung auf die Bergpredigt bis heute ablehnen."

Ich hoffe dass Richter diese Begründung auch akzeptieren wenn kein Eid geleistet wird!


0
 
 Hope F. 28. Juni 2023 
 

@jakob19 @Salvatore Mio

@ jakob19: Soweit ich mich erinnern kann, wurde T.v.E.auch des Meineids beschuldigt.
@Savatore Mio: Zu T.v.E. bleibt festzuhalten, daß es keineswegs so war, wie es dargestellt wurde (z.B. goldene Badewanne usw.). Fakt ist auch, daß in anderen Bistümern (nach meiner Erinnerung München) mehr Geld ausgegeben wurde. Er hatte das Pech, daß sich alle gegen ihn wandten und ihn mobbten, zermürbten und ihn zu einem Wrack machten. Wäre sein Bruder nicht Arzt, was ich nicht, was mit ihm passiert wäre. Hier ging es um Geld. Das ist ersetzbar. Aber was ist mit denen, die Kinder und Frauen mißbraucht haben und es tagtäglich tun? Jeder frage sich was schwerer wiegt und wie Gott urteilen würde. Wer ohne Schuld werfe den ersten Stein. Urteile nicht, damit du nicht verurteilt wirst. Was ihr dem Geringsten meiner getan habt, das habt ihr mir getan. Wer danach lebt, tut seinen Mitmenschen das nicht an!


3
 
 SCHLEGL 28. Juni 2023 
 

@Chris2

Leider scheinen Sie in einem "Paralleluniversum ", welches von Verschwörungstheorien durchwachsen ist, zu leben?
Das Prinzip der Gewaltenteilung wird im Rahmen des Geschichtsunterrichts sowohl in Österreich, als auch in Deutschland sicher vermittelt.
Bedenken Sie auch, was Cusanus Ihren Posting an Kritik entgegengesetzt hat! Das wäre zweifellos auch für ihre Zukunft wichtig.


3
 
 SCHLEGL 28. Juni 2023 
 

Der Kardinal und sein Anwalt wehren sich

Im Artikel unten kann man sehen, dass der Kardinal durch seinen Anwalt Anzeige gegen jene, in die Hausdurchsuchung durchgeführt haben, erstatten wird. Denn bereits 30 min vor Beginn der zweifelhaften Amtshandlung habe sich Teams von Journalisten vor dem Ordinariat eingefunden. Wieso wussten sie von der geplanten "Razzia"?
So etwas ist unfassbar und war eigentlich nur in der Zeit der Nazidiktatur, oder der kommunistischen Gewaltherrschaft, beziehungsweise heute unter den verbrecherischen Regime von Wladimir Putin denkbar.
Hier muss jetzt das deutsche Justizministerium sich einschalten und Klarheit schaffen. Ebenso sind die Medien, die Vorverurteilungen gebracht haben durch gerichtliche Klagen zur Rechenschaft zu ziehen. Nur eine wehrhafte Kirche wird solchen Machenschaften widerstehen können.

www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/verletzung-des-dienstgeheimnisses-woelki-will-nach-razzia-im-erzbistum-k%C3%B6ln-anzeige-erstatten/ar-AA1d920A?


7
 
 jakob19 28. Juni 2023 
 

lakota

Meines Wissens ist noch kein anderer Bischof in Europa je in den Verdacht eines Meineids geraten.


0
 
 lakota 28. Juni 2023 
 

@chorbisch

Nein, auch ein Kardinal steht nicht über dem Gesetz.

Was aber auffällt ist, daß wir in ganz Deutschland anscheinend nur EINEN Kardinal, EINEN Bischof haben, nämlich Woelki.
Wieso fällt man immer nur über IHN her?

Sind alle anderen tabu? Und wenn ja warum? Hat keiner einen Fehler begangen? Glaube ich nicht! Aber warum geht man mit ihnen nicht genauso um wie mit Woelki?
Synodaler Schutzmantel oder was?

Das ganze Vorgehen stinkt doch zum Himmel und ich hoffe, der greift bald ein!


3
 
 bibelfreund 28. Juni 2023 
 

Wo bleibt Hausdurchsuchung …

….. bei Spitzengrünen, bei EKD, bei Cohn-Bendit, bei diesem Herrn Steinmeier, der Edathy MdB gedeckt hat etc pp???? Die gesamte berliner Politik müßte abzufliegen, was sie in den 80ern mit Schutzbefohlenen getrieben hat. Aktive Täter, nicht „bloße Mitwisser“. Wo bleibt der Aufschrei? Stattdessen lassen sich Christen alles gefallen, wie bei Corona und jetzt Klima —- die Abrechnung wird mal bitter.


5
 
 Stephaninus 28. Juni 2023 
 

@Extra eclesia nullus salus

Ihr Post erschüttert mich. Es war doch genau diese Haltung, die zu der weltweiten(!) und mindestens jahrzehntelangen (!) Missbrauchskatastrophe wesentlich beigetragen hat. Die Kirche dachte sich den Normen des weltlichen Rechts irgendwie enthoben. Und nun haben wir den Salat.

Es war vor mehr als zwanzig Jahren, als die Thematik öffentlich aufpoppte (z.B. USA, Groer). Und immer noch sehe ich mich als Gläubiger fast tagtäglich mit neuen klerikalem Versagen konfrontiert (damit sage ich wohlverstanden überhaupt nicht, dass Erzbischof Woelki sich was hat zuschulden kommen lassen). Ich habe langsam echt die Schnau...voll vom katastrophalen Krisenmanagement.


2
 
 SalvatoreMio 28. Juni 2023 
 

Tebarz van Elst

Als viele ihn noch nicht kannten, hörte ich ihn bei "Kirche in Not" in Köln, wusste gar nichts von ihm, dachte nur voll Freude: Wunderbar, wie dieser Mann über unseren Glauben spricht. Hätten wir nur mehr "von dieser Sorte". Bald darauf kam er in die Schlagzeilen. Das Ende vom Lied kennen wir.


5
 
 Hope F. 27. Juni 2023 
 

Keine Vorverurteilung - Parallelen zu TvE

Vorverurteilungen sind in jedem Fall abzulehnen. Aber die Parallelen zu Tebartz van Elst sind unübersehbar. Wenn man nichts Verwerfliches findet, zermürbt man einen Menschen. Die Folgen waren Tebartz van Elst mehr als deutlich anzusehen. So etwas geht an keinem Menschen spurlos vorbei. Was hier geschieht grenzt schon an Mobbing und seelische Folter. Beten wir für Kardinal Woelki.


4
 
 CusanusG 27. Juni 2023 
 

@Chris2: Was hat Corona mit dem Thema zu tun?

Ihr Vergleich mit der Coronapolitik ist absolut deplatziert. Hier geht es um eine systematische Verfolgung von Kardinal Woelki durch Medien, Politik und Kirchenfunktionäre. Im wesentlichen steht er der Homolobby und säkularen Kräften im Weg und braucht unsere Unterstützung.

Zum Thema Corona kann ich nur sagen, dass wir heute mehr als dankbar sein dürfen, dass wir nicht in einer Katastrophe gelandet sind. Das SARS-COV-2 Virus wurde -wie wir jetzt wissen - im Labor durch genetische Manipulation erzeugt und im Vergleich zu natürlichen Coronaviren um ein Vielfaches gefährlicher gemacht. Das Glück war lediglich, dass die Letalität nur um Faktor 4-8 erhöht war und nicht um Faktor 100 oder 1000. Ich möchte nicht wissen, was dann passiert wäre. Statt die Schuld der weltweit verstreuten Verursacher unter involvierten Forschern und Geldgebern aufzuarbeiten, wird bis heute ein bizarrer Glaubenskrieg zwischen Restriktionsbefürwortern und Gegnern geführt. Das nutzt nur den Schuldigen.


3
 
 Zeitzeuge 27. Juni 2023 
 

Durch das GG ist in Deutschland der Staatsanwalt der Exekutive zugeordnet,

mehr dazu im Link von einem Generalstaatsanwalt.

Mein Hinweis ist natürlich allgemeiner Natur

und nicht speziell auf die Causa Kardinal Woelki

bezogen.

Da die Aktenlage in diesem Fall uns allen nicht

bekannt ist, sollten wir m.E. abwarten, wie es

weitergeht, Vorverurteilungen sind in jedem Fall

als unmoralisch abzulehnen!

www.gewaltenteilung.de/staatsanwaltschaft-und-gewaltenteilung/


2
 
 Chris2 27. Juni 2023 
 

@jakob19

Danke für Ihre Hinweise. Doch obwohl wir auf dem Papier eine Gewaltenteilung haben, werden ausgerechnet die obersten Verfassungsrichter von den großen Parteien untereinander ausgemauschelt - die dann die gewünschten "Justizgesetze" liefern (z.B. "Klimaschutz" als Staatsziel, das beliebige Steuern, Strafen und Grundrechtseingriffe legitimiert)? Zum Thema Staatsanwalt und Weisungsbefugnis darf ich auf Wikipedia verweisen: "Die Staatsanwaltschaft ist ein Organ der Exekutive (Regierung mit vollziehender Gewalt) und damit kein Teil der davon unabhängigen Judikative (Rechtsprechung durch Richter)."

de.wikipedia.org/wiki/Staatsanwaltschaft_(Deutschland)#Weisungsrecht


3
 
 apostolisch 27. Juni 2023 
 

Gelassenheit und Vertrauen ….

gewinne ich aus dem Umstand, dass wir heute früh in unserem Morgengebet an unseren Bischof gedacht und den HErrn um SEine Unterstützung in großer Bedrängnis gebeten haben - und heute Nachmittag erfuhr ich von den Durchsuchungen. Erst hat es mich erschrocken, aber jetzt bin ich überzeugt, dass Card. mit unserer Fürbitte unterstützt werden muss und wir Beter mitgeprüft werden, in dieser schweren Zeit.


2
 
 chorbisch 27. Juni 2023 
 

@ Extra ecclesiam nulla salus

Auch ein Kardinal steht nicht über dem Gesetz, zumal es im hier diskutierten Fall nicht um theologische Fragen geht.

Und Ihnen ist schon klar, daß ein solches Gesetz jeden Mißbrauchstäter und auch jene, die solche Untaten vertuschen, vor Strafverfolgung schützen würde?

Es gibt zwar auch kirchliche Gerichtsbarkeit, aber die hat sich in solchen Fällen ja leider auch nicht unbedingt mit Ruhm bedeckt.

Abgesehen dürfte es kein Land geben, wo ein solches Gesetz mehrheitsfähig wäre, noch nicht einmal im von der PiS regierten Polen - zum Glück.


0
 
 Schillerlocke 27. Juni 2023 
 

Es wird nun auch klarer,

warum der Vatikan und der Papst die Causa Woelki in der Schwebe halten. Es handelt sich nicht um eine römische Antipathie, viel mehr um eine juristisch leider gebotene Haltung. Offenbar hat die Kirche in Rom bessere Juristen als der Kardinal in Köln, und man hört dort auf sie: Der Schaden für die katholische Kirche wäre zu groß, wenn Rom sich vor den Kardinal und damit gegen die staatlichen Ermittlungen in Deutschland positionieren würde, und hinterher käme dann doch raus, dass mit den eidestattlichen Erklärungen etwa nicht stimmt. Deshalb ist das römische Abwarten weise, wenn es auch den Herrn Kardinal in eine schwierige persönliche Situation bringt. Erst wenn über die eidesstattlichen Erklärungen von staatlicher Seite entschieden ist, kann Rom in Bezug auf den Erzbischof wieder agieren. Hoffen wir, dass es für ihn gut ausgeht.


3
 
 jakob19 27. Juni 2023 
 

Zeitzeuge

Danke für den Link zur Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft, aus der klar hervorgeht, dass es hier und jetzt nicht um Missbrauchsfälle in welcher Form auch immer geht, was meines Erachtens auch für Kardinal Woelki wichtig ist. Hier geht es allein um eine Anklage wegen Meineides.


6
 
 jakob19 27. Juni 2023 
 

Sehr geehrter Chris2, es tut mir leid, aber ich muss Sie darauf hinweisen, dass wir in der BRD einen Staat mit Gewaltentrennung haben. Deshalb sind Exekutive, Legislative und Judikative strikt getrennt. Ein Staatsanwalt ist zwar an die GESETZE des Parlaments gebunden, nicht aber an die Politik und keinesfalls an die Exekutive. Und unsere Gerichte sind erst recht nicht an die Politik gebunden. Darüber wachen der Bundesgerichtshof und vor allem das Bundesverfassungsgericht.
Das Robert-Koch-Institut ist im Gegensatz zur Rechtsprechenden Gewalt und ihren Vertretern kein Verfassungsorgan sondern dem Gesundheitsministerium und damit des Exekutive unterstellt.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.


4
 
 chorbisch 27. Juni 2023 
 

@ bibelfreund

Aber genau dafür gibt's doch solche Verschwörungstheorien. Denn so ist alles "so durchschaubar", es ist klar, wo gut und böse zu finden sind.

Wer so denkt, muß sich nicht mit komplizierten Zusammenhängen herumplagen, oder sich, wie Schillerlocke und Stephaninus fragen, warum der Kardinal diese eidesstattliche Erklärung abgegeben hat. Dann muß man auch nicht darüber nachdenken, warum Kardinal Woelki ein Schreiben an die Glaubenskongeration, in dem über sexuelle Übergriffe eines "seiner" Priester berichtet wird, nur abzeichnet, ohne es vorher wenigstens zu überfliegen.

Alles unnötig und man kann weiter an der Märtyrerkrone für den Kardinal basteln.

Wobei auch ich eine Kampagne gegen ihn sehe, die sicher mit seiner Haltung zum Synodalen Weg und anderen Strömungen zu tun hat.

Aber daß beim ihm heute Haussuchung war, haben er und sein Stab sich eher selbst zuzuschreiben. Und weil es hier nicht um theologische Fragen geht, ist es gut, daß seine Mitbrüder schweigen.


4
 
 Zeitzeuge 27. Juni 2023 
 

Im Link die vorsichtig gehaltene Presseerklärung

der Staatsanwaltschaft Köln.

mam.erzbistum-koeln.de/m/3a3a7d0c5bc824a0/original/Presseerkla-rung-der-Staatsanwaltschaft-Ko-ln.pdf


4
 
 Freude an der Kirche 27. Juni 2023 
 

Ans Kreuz mit ihm

Jesus kreuzigten sie, weil er die göttliche Wahrheit ist.

Lügner wie Politiker lässt man gewähren, sonnt sich in ihrem Umfeld und bereichert sich mit ihnen. Keinerlei Aufarbeitung der Politverbrechen der letzten Jahre.

Aber: die Wahrheit steht dem geplanten Umbau im Wege - dem Plan, die Kirche ohne Sakramente und Priestertum zu bauen. Deshalb: ans Kreuz mit ihm!


6
 
 Martin H. 27. Juni 2023 
 

kaltgestellt

Ganz schlimm: Durch diese immer neuen Prozesse und Ermittlungen werden beim Kardinal viel Kraft und Ressourcen gebunden. Woher soll er dann noch die Zeit und Energie nehmen für die Weitergabe und Verteidigung des Glaubens?
Seine Stimme wäre jetzt so wichtig, grade in den aktuellen Themen des Lebensschutzes (Im Link aus 2018 sein Standpunkt hierzu).

www.youtube.com/watch?v=cQQG8sNeEQA


6
 
 Extra ecclesiam nulla salus 27. Juni 2023 
 

Damit so was nicht passiert, sollten Geistliche Immunität genießen.


2
 
 Chris2 27. Juni 2023 
 

Staatsanwaltschaften sind Weisungsempfänger der Politik

Nur zur allgemeinen Information.
Was viele auch nicht wussten: Das in Coronazeiten vielzitieete Robert-Koch-Institut ist es auch - und zwar dem "Bundesgesundheitsminister" gegenüber (das RKI ist schon lange eine Behörde, kein unabhängiges wissenschaftliches Institut mehr!). Hatte auch ich erst kurz vor dem Ende der Coronamaßnahmen erfahren, als Minister (von lat. "Diener"!) L. sagte, das RKI würde ihm ja zustimmen. Logischerweise kam die erste Kritik des RKI-Chefs an den Coronamaßnahmen erst, als er an eine andere Stelle wechselte. Ich sagte es ja schon...


4
 
 MPDE 27. Juni 2023 
 

Drüber stehen

Solchen Aktionen begegnet man am besten, indem man sie höflich über sich ergehen lässt, und so beweist, dass man über denen steht, die versuchen einen mit widerlichen Methoden loszuwerden. Der Feldzug gegen Kardinal Woelki ist klar ideologisch getrieben. Er wurde wiederholt juristisch entlastet. Der Kardinal erlebt gerade die Ankündigung Christi am eigenen Leib: "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen."


8
 
 Stephaninus 27. Juni 2023 
 

@Schillerlocke

Das sehe ich genauso. Eine gefährliche Verhaltensweise.....

Ich bin überhaupt immer wieder überrascht, wie schlecht sich Bischöfe beraten lassen - teilweise geradezu katastrophal.


7
 
 Schillerlocke 27. Juni 2023 
 

Ich habe nie verstanden,

warum hohe Geistliche so häufig mit eidesstattlichen Erklärungen hantieren. Das ist kein gutes juristisches Mittel zur Verteidigung. Welche Juristen beraten denn unsere Bischöfe? Derlei Erklärungen setzen die staatlichen Behörden unter Druck zu ermitteln, sobald kleinste Zweifel auftauchen. Auch wenn hinterher nichts dabei rauskommt, heißt es dann: Semper aliquid haeret. Und umso schlimmer ist es, wenn sich herausstellt, dass diese Erklärungen an Eides statt nicht hundertprozentig wasserdicht waren.


6
 
 bibelfreund 27. Juni 2023 
 

Das Schlimmste bei allem….

….. ist die Tatsache der klammheimlichen Freude bei seinen Mit-„Brüdern“. Die haben mitgemacht, als der Staat die Religionsfreiheit außer Kraft setzte („Corona“), geben Schützenhilfe zu diesem Gender-Irrsinn und lassen sich nun als Gegenleistung den unliebsamen Woelki „entfernen“. Ach, wenn das alles nicht so durchschaubar wäre !


9
 
 Vox coelestis 27. Juni 2023 
 

Nachstellungen ohne Ende

Was Kardinal Woelki schon so lange Zeit über sich ergehen lassen muss an geistigen, seelischen und auch körperlichen Belastungen und Angriffen, das ist nicht mehr in Worte zu fassen. Ohne tiefen Glauben und Gottvertrauen könnte er es kaum durchstehen. Was für eine Qual, ständig zu wissen und zu spüren bekommen, dass man unerwünscht ist und einen weg haben möchte.
Beten wir fest für ihn, das ist das Beste was wir ihm momentan geben können.


10
 
 SalvatoreMio 27. Juni 2023 
 

Hass-Attacken und andere große Lieblosigkeiten hinterlassen auch körperliche Spuren!

@Paddel: Danke für Ihren wichtigen Hinweis! Auch wenn man es nicht beweisen kann: es ist mir häufig aufgefallen, dass Personen, dem "Krebsgeschwür großer Untreue/Enttäuschung oder anderem Übel/ Bosheit" ausgesetzt, auch körperlich instabiler werden.


4
 
 Chris2 27. Juni 2023 
 

Söder hat ein ganzes Bundesland eingesperrt.

Und das ganze gerichtlich bestätigt sogar rechtswidrig (oder sogar verfassungswidrig?)!
Und? Keinerlei Strafe. Nicht einmal eine Entschuldigung. Nichts.
Bananenrepublik...


5
 
 Paddel 27. Juni 2023 

@Jothekieker

Von außen betrachtet gebe ich Ihnen Recht und Sie haben Recht! Oft steht aber die Vernunft und das was im Menschen innendrin tobt in regelrechtem Widerspruch. Natürlich sehe ich darin ein aufgeblasenens Getue, aber für den Betroffenen selbst ist das wider der Vernunft schlimm. Auch wenn man tiefer schaut und die Motivation die dahinter steht erkennt. Diesen Haß am eigenen Leib zu erleben war auch für unseren Herrn Jesus Christus keine reine Vernunftsache!


4
 
 SalvatoreMio 27. Juni 2023 
 

"Wir sind in ein neues Zeitalter eingetreten" ...

meinte ein Bischof in einer Kirchenzeitung am Weihnachtsfest vor ca. 2 Jahren. Allmählich verstehe ich, dass es stimmt: Neuerdings gibt es nicht mehr nur Mann und Frau, sondern "Vielfalt" - Vielfalt der Geschlechter. Wehe, man glaubt es nicht! - Früher verfolgten Ungläubige und Heiden mit großem Eifer Christen, besonders die Ersten unter ihnen. Heute erleben wir, das solche mit seelischen Nadelstichen und Verleumdungen von ihren eigenen Mitbrüder malträtiert werden.


9
 
 Davide 27. Juni 2023 
 

Wer nicht mit dem synodalen Mainstream schwimmt wird verunglimpft

Aber Kardinal Woelki wird auch diesen Sturm überstehen und seinen Kritikern trotzen.


11
 
 Jothekieker 27. Juni 2023 
 

Gemach, gemach

In München hat die Staatsanwaltschaft dasselbe gemacht. Das gehört zur Folklore des säkularen Staates dazu.


7
 
 Paddel 27. Juni 2023 

Herr, steh ihm bei! Schenke ihm Kraft!

Heiliger Erzengel Michael bitte für seine Emminenz Erzbischof Rainer Maria Woelki.

Wie viele Stürme muss er noch überstehen? Guter Vater im Himmel zeige deine Allmacht! Bitte!


15
 
 Chkhp 27. Juni 2023 
 

Da fällt mir nur noch ein

"haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen, haben sie mich gehasst, werden sie auch euch hassen".


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Woelki

  1. Kirchenrechtler: Papst hat Woelki-Rücktritt offenbar nicht angenommen
  2. Staatsanwaltschaft Köln weitet Ermittlungen gegen Woelki aus
  3. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  4. Kölner Theologie-Hochschule weist FAZ-Behauptungen zurück!
  5. Deutsche Medien verbreiten nach Kleriker-Hetze Fake-News über Kardinal Woelki
  6. Woelki wehrt sich gegen Anschuldigungen von Kirchenrechtler Schüller
  7. "Gerettet wird der ganze Mensch!"
  8. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  9. Hinrichtung nach 'Stimmungsbild'
  10. Teilnehmerin am Synodalen Weg wirft Kardinal Woelki Machtmissbrauch vor







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  3. Riccardo Wagner wurde katholisch: „Ich wollte nie Christ sein. Ich war Atheist“
  4. Papst Franziskus will Gänswein offenbar zum Nuntius ernennen
  5. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Brüsseler Barbarei ist Angriff auf die Menschenrechte und eine Schande für Europa!
  8. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  9. Deutscher Geschlechter-Gesetz-Irrsinn - Alle 12 Monate ein 'anderes Geschlecht'
  10. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  11. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  12. Der "leise Mord" an den kleinen Kindern soll in Deutschland zu 100 % vertuscht werden!
  13. Aufbahrung und Beisetzung eines Heiligen Vaters
  14. Schottische Katholiken sind schockiert: Ernannter Bischof stirbt plötzlich vor seiner Bischofsweihe
  15. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz