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Keine Solidarität der Muslime in Deutschland

13. Juli 2020 in Chronik, 29 Lesermeinungen
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Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zur Rückumwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee „Es ist enttäuschend, dass die meisten Muslime in Deutschland offenbar keine Solidarität für christliche Minderheiten in der Türkei aufbringen können


Göttingen (kath.net)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bedauert die gestrige Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts der Republik Türkei, die Rückumwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee zu erlauben. „Es ist enttäuschend, dass die meisten Muslime in Deutschland offenbar keine Solidarität für christliche Minderheiten in der Türkei aufbringen können“, findet GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido. „Wie es weitergeht, liegt jetzt in den Händen des islamistischen Präsidenten Erdogan.“


 

Die GfbV hatte alle größeren Islam- und Moscheenverbände Deutschlands kontaktiert und für ein Symbol der Unterstützung für die bedrängten Minderheiten in der Türkei geworben. Daraufhin hatten der syrisch-kurdische Islamgelehrte Scheich Murshid al Khaznawi, der eine Moschee in Norwegen leitet, sowie Sayran Ates von der Berliner Ibn Rushd-Goethe Moschee ihre Unterstützung erklärt. „Auch Alevitische Verbände lehnen die Islamisierung der Hagia Sophia ab“, berichtet Sido. „Die größeren muslimischen Gemeinden in Deutschland, vor allem der DITIB, scheinen das Vorgehen der türkischen Regierung aber stillschweigend zu unterstützen.“  
 

Konservative und islamistische Parteien werben immer wieder mit Plänen, die Hagia Sophia wieder als Moschee zu nutzen. Rechtlich ist der Weg dahin jetzt frei. Erbaut wurde die Sophienkirche im 6. Jahrhundert. Nach der Eroberung des damaligen Konstantinopel durch das Osmanische Reich 1453 war sie für 482 Jahre eine Moschee. Seit 1935 wird das ikonische Gebäude als Museum genutzt.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 15. Juli 2020 
 

Nachhilfe für die stummen "Disliker", da weiter Bedarf besteht, Fortsetzung:

Nachdem ich durch zwei Quellen dargelegt habe,
daß es Texte des II. Vaticanums gibt, die hermeneutisch abgeklärt werden müssen, nun Beisp., wie es zur "Deutungshoheit"
der "Progessiven" bzgl. der Konzilstexte im
Westen kam:

Bereits am 02.02.1962 schrieb K. Rahner bzgl.
einer evtl. it. Übersetzung seines "Kleinen
theol. Wörterbuches" an H. Vorgrimler:
"Man könnte auch sagen, daß das Lexikönchen so
abgefasst ist, das diese Leute (=Kurie) es gar
nicht verstehen und so gar nicht finden, was
gegen ihre Beschränktheit gesagt ist."
Yves Congar über Rahners Einfluß als Konzils-
theologe: "Rahner dixit: ergo verum est!"

Sofort nach Beendigung des Konzils ersch.
dann mehrere Grundlagenwerke des "Progessismus",
teils mehrsprachig, K. Rahner war auch hier
federführend, da er mit dem Cheflektor des
Herder Verlages, Robert Scherer, befreundet
war. Dann wurden die Lehrstühle nach und nach
mit "Progressiven" besetzt und alles mit
Duldung u. Förderung d.d. Bischöfe!

www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/Wie-Theologen-den-Glauben-verkuerzen;art312,179521


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 Zeitzeuge 14. Juli 2020 
 

Nachhilfe für die stummen "Disliker":

Weihbischof em. Klaus Dick in der Tagespost vom
08.12.2015, Seite 5, über Texte des II. Vaticanums:

"Durch die Veröffentlichung der Korrespondenz
zwischen Karl Rahner und Herbert Vorgrimler
ist später deutlich geworden, daß Formulierungen
gebraucht wurden in der Absicht, die Zustimmmung
der Konzilsväter zu erhalten, den Text nachher
aber anders zu interpretieren. Das hatte es wohl
noch nie in der Kirche gegeben."

Der jetziger Kurienkardinal Kurt Koch als
Bischof von Basel in einer Stellungnahme
vom 11.03.2009:

"Wer kann dann von sich behaupten, er stehe
"uneingeschränkt" und ohne Reserve hinter dem
hinter dem Zweiten Vatikanischen Konzil? Haben
denn diejenigen, die dies so lautstark fordern,
keine Fragen an das vergangene Konzil?
Ich jedenfalls könnte mich davon nicht
ausnehmen; denn auch für mich gibt es in den
Texten des Konzils problematische Punkte, die
vertieft angegangen werden müßten."

Das ist ein bis heute ausstehender Diskurs!


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 stephanus2 14. Juli 2020 
 

@Schlegl/direkte Antwort

Nun, was hätte der Papst meiner Meinung nach sagen sollen ? fragen Sie mich. Da werde ich im ersten Moment ganz klein, denn natürlich steht der Papst weit über mir. Aber da wir schon bei Gedankenspielen sind:
Artikelüberschrift "Papst zeigt sich entsetzt über Umwandlung der Hagia Sophia" Heute äußerte sich der Papst öffentlich äußerst besorgt über die Absicht des türk. Min.Präs. Erdogan, die Hagia Sophia, als christliche Kirche erbaut und geweiht und ursprünglich die größte Kirche der Christenheit, ein kulturhistorisches Bauwerk ohnegleichen, in eine Moschee rückzuverwandeln.Als Moschee musste der christliche Prachtbau seit der türkischen Eroberung Konstantinopels im 15.Jh. dienen, war aber von Atatürk im 20.Jh. in ein Museum verwandelt worden, was Erdogan jetzt rückgängig machen will.Papst Franziskus bat Erdogan sehr ernst, von dieser Absicht abzurücken und das weltgeschichtliche Kulturerbe nicht nur für den Islam zu vereinnahmen.Er bat auch um Rücksicht auf die Gefühle der Christen


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 SCHLEGL 14. Juli 2020 
 

@Zeitzeuge

Sehen Sie, genau darin liegt das Problem. Sie haben in Ihrem Posting 2 Absätze aus Nostra aetate zitiert, die in Westeuropa geflissentlich überlesen, oder verschwiegen werden. Damit zeigt sich, dass nicht nur Kardinal Brandmüller, sondern auch andere Fachleute recht haben, wenn sie darauf hinweisen, dass mit den Konzilsdokumenten eklektizistisch umgegangen wird. Viele suchen sich heraus, was ihre eigenen Ideologien stützt.


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 SCHLEGL 14. Juli 2020 
 

@stephanus2

Die Frage, wie sich Papst Johannes Paul II, beziehungsweise Papst Benedikt XVI im Fall der Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee geäußert hätten, kann nicht beantwortet werden, außer durch subjektive Hypothesen.
Es steht außer Frage, dass dies eine erneute Kampfansage an das Christentum (besonders die christlichen Minderheiten in der Türkei) darstellt.Derzeit habe ich leider nicht die Möglichkeit den griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios von Österreich, den ich manchmal auf der Straße vor seiner Kirche treffe, zu Fragen, ob es Konsultationen zwischen Rom und Konstantinopel in dieser Frage gegeben habe.
Meine Frage an Sie wäre: Was genau hätte der Papst Ihrer Meinung nach sagen sollen! Das würde mich interessieren.Bitte um Vorschläge.


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 Zeitzeuge 14. Juli 2020 
 

Ein weiterer, wichtiger Link mit Ausführungen von Prof.Dr. Georg May

über die anderen Religionen!

Die Intersetseite dieses unermüdlich, seit

über 50 Jahren im Kampf für die authentische,

kath. Kirche, tätigen Gelehrten, er steht

mittlerweile im 94. Lebensjahr, ist sehr

empfehlenswert und lautet:

glaubenswahrheit.org

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte und einen

gesegneten, besinnlichen Tag!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/andere_religionen/20070107/


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 Zeitzeuge 14. Juli 2020 
 

Nostra Aetate - falsch interpretiert, wie der Konsens der heutigen

Mehrheit innerhalb der Kirche, führt von

Rahners "anonymen Christen" über Assisi

nach Abu Dhabi und zur häretischen,

"pluralistischen Theologie der Religionen",

die in "Dominus Jesus" klar verworfen wird.

Zur korrekten Interpretation gehören die

meistens unterschlagenen Sätze von NA aber

unbedingt dazu:

Kap.2, vorletzter Satz:

Unablässig aber verkündet sie (die Kirche) und
muß sie verkündigen Christus, der ist "der Weg,
die Wahrheit und das Leben (Joh. 14,6), in dem
die Menschen die Fülle des religiösen Lebens
finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat."

4. Kap., letzter Satz:

"So ist es Aufgabe der Kirche das Kreuz Christi
als Zeichen der universalen Liebe Gottes und
als Quelle aller Gnaden zu verkünden."

Das impliziert mehr als "Dialog", nämlich
weltweite Mission, auch bzgl. Juden und Moslems.

Die Realität mag jeder hier selber beurteilen!

Im Link G. May über die Mission.

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/andere_religionen/19890212/


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 stephanus2 13. Juli 2020 
 

Leider steigt mein Blutdruck..

..bei manchen Posts, die sich in meinen Augen besserwisserisch gerieren. Nun, ich werde darauf achten müssen, dass ich nicht selber in die Falle gerate und mich so äußere:)
@Schlegl, Sie scheinen überzeugt, dass der Papst sich mit Konstantinopel wegen einer "sachdienlichen" Reaktion ausgetauscht hat. Selbst wenn, was kam dabei heraus ? Dass es ihn "sehr schmerzt" ? Das ist alles ?Denken Sie, wie hätten die letzten Päpste Johannes Paul und Benedikt sich verhalten ? Das mit der Hagia Sophia ist für mich eine Katastrophe und eine KAMPFANSAGE. Der Islam wollte schon immer Europa erobern und erniedrigen und ist gerade , noch ohne Waffen, dabei.Dies müsste vom Papst m.E. auch so benannt und kritisiert werden, er ist der HIRTE der christlichen Herde !!Und der Hirte christlicher Denkmäler und Bauten !


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 stephanus2 13. Juli 2020 
 

Es wäre ein Wunder..

..wenn sich Muslime mehrheitlich oder überhaupt , von wenigen Ausnahmen abgesehen, auf die Seite von Christen stellen würden.Dies widerspricht ihrem förmlich implentierten Glauben, dem Islam. Vergessen wir nicht, dass laut Koran wir Christen per se von Allah verflucht und für die Hölle bestimmt sind, weil wir 'Allah' einen Sohn, quasi einen zweiten Gott , zugesellt haben. Damit sind wir versachtenswerte Polytheisten. Schlag nach im Koran, z.B. in der Ausgabe von Heyne,(ich habe die Ausgabe von etwa aus dem Jahr 2000)Text ist autorisiert von islamischen Verbänden.


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 SCHLEGL 13. Juli 2020 
 

@Diadochus

Es ist wunderbar, das Sie alles besser wissen. Ich bin immerhin 45 Jahre Priester des lateinischen und byzantinischen Ritus und kenne die Gepflogenheiten des Umgangs zwischen Rom und Konstantinopel. Eben weil seit Johannes Paul II, Benedikt XVI und Papst Franziskus regelmäßige gegenseitige Konsultationen und auch Besuchsdiplomatie zwischen den Papst oder ökumenische Patriarchen erfolgen (nur heuer wegen Corona am 29. Juni nicht), ist es unvorstellbar, dass der Papst vor seiner Stellungnahme nicht mit dem Patriarchen gesprochen hätte.
Ebenso erstaunlich ist es, dass Sie einen ausgewiesenen Kirchenhistoriker, wie Kardinal Brandmüller, der wohl mehr Einblick hat, als Sie, in seiner Darstellung kritisieren. Die beste Erklärung zu "nostra aetate",-auch im Hinblick auf die Verfolgung der Kirche durch den Kommunismus-, stammt von Kardinal Wojtyla, dem Heiligen Papst Johannes Paul II. Offensichtlich überragen Sie den Kardinal und den hl. JP II.


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 Diadochus 13. Juli 2020 
 

@SCHLEGL

"Immer noch warte ich auf Argumente geschätzter User,weshalb daran Zweifel bestehen, dass Papst Franziskus mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel in der Sache Hagia Sophia Kontakt aufgenommen hat, um über angemessene Reaktionen zu sprechen."

Ihr Satz ist eine Vermutung, bzw. eine Hypothese, die Sie hier als eine Tatsache präsentieren und verkaufen wollen. Das muss nicht so sein, jedenfalls nicht bei Papst Franziskus. Kardinal Brandmüller und seine Auslegung von Nostra aetate dürfte in der Sache ebenso wenig dienlich sein. Das Dokument befördert die missliche Lage noch. Das Konzilsdokument wird der heutigen Situation nicht gerecht. Es war es damals schon nicht.


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 SCHLEGL 13. Juli 2020 
 

Immer noch warte ich auf Argumente geschätzter User,weshalb daran Zweifel bestehen, dass Papst Franziskus mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios von Konstantinopel in der Sache Hagia Sophia Kontakt aufgenommen hat, um über angemessene Reaktionen zu sprechen. Es scheint mir undenkbar, dass sich das Oberhaupt der katholischen Kirche in dieser Sache eingeschaltet hätte, ohne vorher mit den zuständigen ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel zu sprechen!


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 Gandalf 13. Juli 2020 

Bitte unterlasst hier und anderswo OFF-TOPIC-Diskusssionen...

z.b. über Daumen grün-rot usw.. wir haben das mit gutem grund eingeführt, werden hier das auch nicht etwig immer wieder neu erklären. Wer es nicht aushält, dass es in der Küche heiß ist, muss hier ja nicht posten. Daher bitte zum THEMA.


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 laudeturJC 13. Juli 2020 

Kard. Brandmüller

Die mit der „sprungbereiten Feindschaft“ sind seit Jahren am Ziel. Sie springen nicht mehr, sie wirken aus den Ämtern, in die sie seitdem berufen oder gewählt wurden.

Kard. Brandmüller wird es wahrscheinlich mit seinem hervorragenden Text ebenso gehen wie mit den „Dubia“...

Zitat Abu-Dhabi-Erklärung „Der Pluralismus und die Verschiedenheit in Bezug auf Religion....entsprechen einem weisen göttlichen Willen, mit dem Gott die Menschen erschaffen hat.“


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 JP2B16 13. Juli 2020 
 

Religiöses Bekenntnis

Das Bekenntnis zu das eigene Leben maßgeblich bestimmenden „Überzeugungen“ geht meist tiefer, mehr berühren als das der eigenen nationalen Herkunft. Gerade in Deutschland sind Bekenntnistreue wohl eher zuerst Muslim, Buddhist, der sich intellektuell gerierende Atheist (auch der hat bekanntlich ein Bekenntnis) oder Christ als Deutscher. Da würde man wohl zu viel erwarten von „deutschen“ Muslimen (und von den sich weniger bekennenden bzw. praktizierenden, bei denen es dann wohl auch andere, sehr „menschliche“, seine gebrochene Natur offenbarende Motive sein können).

@ Msgr. Schlegl.: ich hatte die Redaktion bereits sehr früh auf die Gefahr des Missbrauchs mit den „Dislikes“ hingewiesen. Auch andere Beiträge der vergangenen Tage haben meine Ahnung bestätigt. Das „alte“ System war „friedlicher“ ;-)!


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 Chris2 13. Juli 2020 
 

Warum auch sollten Türken,

die zu 2/3 für Erdolf und sein Ermächtigungsgesetz gestimmt haben und nicht wenige ihrer Moscheen nach dem Eroberer Konstantinopels benannt haben, plötzlich ihre Stimme erheben?


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 SCHLEGL 13. Juli 2020 
 

@ 2 - 3 Disliker

Liebe 2-3 Daumen runter!Ich warte auf IHRE ARGUMENTE (die ihnen wahrscheinlich fehlen dürften ?)Ich halte fest, dass Sie weder das entsprechende Konzilsdokument des II Vatikanums gelesen haben, noch den ausgezeichneten Artikel von Kardinal Brandmüller! Damit dokumentieren Sie die eigene Unkenntnis und eine mögliche Zugehörigkeit zu.....?!Ich werde bei der nächsten Messe wieder einmal am Sie denken und um Erleuchtung durch den Heiligen Geist bitten.


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 SCHLEGL 13. Juli 2020 
 

FRAGE

Vielleicht könnten sich einige User, die den Papst ("in sprungbereiter Feindseligkeit"-wie Papst Benedikt XVI so etwas genannt hat) kritisieren, vorstellen, dass er wahrscheinlich Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel vorher telefonisch kontaktiert hat, welche Reaktion sachdienlich sei. Ich halte das als Kenner der Ostkirchen für äußerst wahrscheinlich!


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 SCHLEGL 13. Juli 2020 
 

@laudeturJC

Offenbar haben Sie unlängst den Artikel von Kardinal Brandmüller über das II. Vatikanum NICHT gelesen!
Das Dekret über die nicht-christlichen Religionen spricht von " Hochachtung für die Moslems, die den EINEN EINZIGEN Gott anbeten", aber eben NICHT von der Hochachtung vor dem ISLAM als religiösem System! Genau auf diesen Unterschied hat Kardinal Brandmüller hingewiesen. Menschen, auch wenn diese einem Irrtum anhängen, gebührt als Menschen Respekt, der Respekt gilt aber nicht dem Irrtum.Genau auf diesen feinen Unterschied hat der heilige Papst Johannes Paul II schon als theologische Lehrer in Polen hingewiesen.


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 Hilfsbuchhalter 13. Juli 2020 

Die fünfte Kolonne

braucht Erdogan in Europa schon für seine eigenen Zwecke. Solidarität mit einer christlichen Minderheit in der Türkei gehört eher nicht zur Agenda der Truppen des Sultans.


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 nemrod 13. Juli 2020 
 

Hmmm, ich will es mal so sagen: wenn ein Wolf im Schafspferch ein Wolf reißt und um den Pferch weitere Wölfe laufen.....mit wem innerhalb des Pferches sind die wohl solidarisch???
Die Muslime träumen doch davon Europa zu islamisieren und, wenn es so weitergeht wird in ca 150 Jahren auch über Rom und St.Peter der Muezzin plärren!


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 hape 13. Juli 2020 

Es ist doch naiv, …

sich in dieser Frage ausgerechnet von der DITIB Solidarität zu erwarten. Selbst der Grünen-Politiker Cem Özdemir meinte schon 2018 zur Ditib: "Ditib ist eine Organisation, die versucht, die Politik von Erdogan und die türkisch-islamistische Synthese – einer Art Koalition von Ultra-Nationalisten und eine besonders reaktionäre Auslegung des sunnitischen Islams – zusammenzubringen." Ditib ist Erdogans verlängerter Arm in Deutschland und wird ihm wohl kaum in den Rücken fallen.

www.faz.net/aktuell/politik/inland/cem-oezdemir-im-interview-kritik-am-islam-dachverband-ditib-15993338.html


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 Uwe Lay 13. Juli 2020 
 

Anrührende Naivität

Wie weltfremd ist denn nur die GfbV! Daß sich in Deutschland die Katholische Kirche und der Protestantismus tatkräftig für den Islam engagieren, ist doch kein Grund für Mohammedaner sich für die christliche Religion einzusetzen!
Uwe Lay


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 golden 13. Juli 2020 
 

harter zusammenstoss...

mit der realität.-Aber Gott ist weiser als die Dialog-schwärmer.


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 SalvatoreMio 13. Juli 2020 
 

Zeichen der Schwäche

@laudeturJC: Der Fehler liegt bei uns! Wenn Christus, Gottes Sohn sagt: "Verkündet das Evangelium" , dann kommt dieser Auftrag von Gott selber! Wie konnten wir Missionierung einfach aufgeben? Das ist ein Zeichen, dass Christus nicht so wichtig ist! Wertschätzung und Freiheit der anderen ist notwendig , aber unser Signal lässt zu wünschen übrig!Es ist für den Islam Zeichen der Schwäche und dass wir unseren Glauben selbst nicht ernst nehmen.


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 la gioia 13. Juli 2020 
 

Von den Moslems Solidarität mit christlichen Minderheiten zu erwarten zeugt von einer unbeschreiblichen Naivität!


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 Zsupan 13. Juli 2020 
 

Vielleicht gehen den ...

... Religions-Toleranz-Utopisten jetzt vielleicht die Augen auf...

Ach. Man darf ja manchmal noch ein bisschen träumen :/


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 laudeturJC 13. Juli 2020 

Das ist seltsam...

dass die Moslems die Christen nicht unterstützen. Dabei hat doch das II. Vatikanum ganz klar seine Wertschätzung des Islam zum Ausdruck gebracht, die Mission wurde praktisch aufgegeben und erst neulich wurde in Abu Dhabi die Brüderlichkeit sogar mit Unterschriften beteuert.

Wo ist nur der Fehler...


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 Winrod 13. Juli 2020 
 

Hat die GfbV denn etwas anderes erwartet?

Haben doch die meisten Türken in unserem Land auch Erdogan gewählt.


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