Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  12. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  13. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  14. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  15. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel

„Damit etwas von uns bleibt“

16. August 2020 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weihbischof Hansjörg Hofer erneuert beim Festgottesdienst zu Maria Himmelfahrt in Maria Plain die Weihe der Erzdiözese Salzburg an die Gottesmutter.


Maria Plain (kath.net/ eds/roi)

Maria Himmelfahrt. Mit diesem Fest gehe es nicht nur um Maria, sondern um jeden von uns ganz persönlich. Das hat Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Predigt beim Festgottesdienst in Maria Plain dargelegt. Dabei wurde auch die Weihe der Erzdiözese Salzburg an die Gottesmutter erneuert.

 

„Dass etwas von uns bleibt!“ – diese Hoffnung hegten alle Menschen. Als Christen aber hätten wir nicht nur die Hoffnung, sondern vielmehr die felsenfeste Überzeugung, dass nicht nur „irgendetwas von uns bleibt“, sondern dass wir uns einst mit Leib und Seele wiedersehen würden. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel sei dafür die Bestätigung. „Denn was mit Maria geschehen ist, das soll und das wird einmal auch mit uns geschehen“, sagte Hofer. „Wir alle werden mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen!“ – Diese Erwählung durch Gott gebe dem Menschen seine Würde.


 

Auch wenn die Würde des Menschen in unserer Zeit oft mit Füßen getreten werde, der Mensch nur als eine Nummer gesehen werde, als ein Rädchen im Getriebe, das sich ohne weiteres auswechseln lasse, oder zu einem Lustobjekt degradiert werde; bei Gott behielten wir Menschen unsere Würde, die uns als Geschöpf und Abbild Gottes zukomme, das durch Christi Blut erlöst und zur ewigen Seligkeit berufen sei. Dies gelte auch für das ungeborene Leben, das schon im Mutterschoß oft wie eine Ausschussware behandelt werde. Und das gelte ganz besonders für unsere alten und behinderten Mitmenschen, die in einer Gesellschaft, in der nur noch die Leistung zähle, allzu oft an den Rand gedrängt würden.

 

Das Fest der Vollendung Mariens weise uns die Richtung, auf die es in unserem Leben ankomme und zeige uns das Ziel, zu dem wir als Christen alle unterwegs seien. Richtung und Ziel unseres Lebens sei der Himmel, also die ewige Gemeinschaft mit Gott, Friede und Freude für immer. „An Maria, die ja eine von uns ist, sehen wir also bereits erfüllt, was uns allen verheißen ist“, sagte Weihbischof Hofer.

 

Damit erneuerte er die Weihe „unserer Erzdiözese an die Gottesmutter“. Maria möge ihre schützenden Hände ausbreiten über alle Menschen; sie möge alle hinführen zu Jesus, ihrem Sohn, unserem Herrn und Gott.

Foto: Weihbischof Hansjörg Hofer (C) Erzdiözese Salzburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  2. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  3. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  4. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  5. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
  6. Schrein der ‚stillenden Maria’ in Florida ist das älteste Marienheiligtum der USA
  7. Augustinerorden kehrt ins englische Walshingham zurück

Erzdiözese Salzburg

  1. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  2. Salzburg: Trauer um Erzbischof emeritus Alois Kothgasser
  3. Die Nachfolge Christi hat immer auch mit Widerstand und Kreuz zu tun!
  4. Lackner zu Kirchenaustritten: 2019 war ein "annus horribilis"
  5. Schulkonflikt: Erzbischof Lackner weist Vorwürfe zurück
  6. Salzburg: Aufregung um Übergriffe gegen Priester
  7. Lackner beklagt bei Maria-Namen-Feier Verfall christlicher Werte






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  6. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  9. Ein Frühstück für den Verleugner
  10. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  11. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  12. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  13. Warum zwei Kardinäle aus Afrika erst jetzt 80 Jahre alt werden
  14. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  15. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz